DE77008C - Zählwerk für Billard- und ähnliche Spiele - Google Patents

Zählwerk für Billard- und ähnliche Spiele

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Publication number
DE77008C
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DE
Germany
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77008D
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English (en)
Original Assignee
G. C. BATEMAN und R. SHEPEARD in Halifax, Canada
Publication of DE77008C publication Critical patent/DE77008C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D15/00Billiards, e.g. carom billiards or pocket billiards; Billiard tables
    • A63D15/20Scoring or registering devices

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT?
KLASSE 42: Instrumente.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Abänderung an einem Apparat, welcher dazu dient, die Anzahl der Points anzuzeigen, welche ein Spieler beim Billardspiel oder bei ähnlichen Spielen macht.
Durch die vorliegende Einrichtung soll der in der amerikanischen Patentschrift Nr. 451 993 beschriebene Zählapparat derart verbessert werden, dafs jedes von den beiden Zifferblättern unabhängig von dem anderen auf Null zurückgestellt werden kann, während bei dem dort beschriebenen Zählapparat das eine Zifferblatt nur in Zusammenhang mit dem anderen zurückgestellt werden kann.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine Ansicht des Zählapparates ohne Gehäuse,
Fig. 2 ein Durchschnitt der neuen Anordnung.
Das Zählwerk liegt in einem Gehäuse A mit verglasten Oeffnungen, durch welche eine der Zahlen der beiden vorhandenen Zifferblätter sichtbar ist.
Die Sperrräder CC2 mit Sperrzähnen cc2 sind mit Zifferblättern versehen, Sperrrad C zeigt die Zahlen der Einer und Sperrrad C 2 die Zehnerzahlen.
Durch das Gehäuse A greifen Drücker D D2 hindurch, vermöge deren die Hebel E E2 bethätigt werden, welche letztere die in die Zähne c c2 eingreifenden Klinken FF2 tragen. Zum Festhalten der Sperrräder sind die Sperrkegel G G angeordnet. Auf den Achsen der Räder C C2 sind Zahnräder HH2 angeordnet, von denen ein Stück bei h h weggeschnitten ist.
Zwei Kreissegmente JJ2 sind drehbar auf Zapfen j j und theilweise mit Zähnen j 2J2 versehen, welche in die Räder HH2 eingreifen können. Die anderen Enden dieser Hebel reichen in die halbcylindrische Hülse A2 und sind mit Löchernj3j3 versehen.
Vermittelst der Stifte k k, welche durch die Löcher j3j3 der Segmente JJ2 gehen, sind diese mit den Druckknöpfen KK2 verbunden, welche in der Hülse A2 gleiten und durch Federn k3 A;4 stets nach aufsen geprefst werden. Die Federn kB k* finden ihr Widerlager an einem mit der Gleithülse A2 fest verbundenen Stück ^I3. In das Zahnrad C ist senkrecht zur Achse ein viereckiges Loch M, Fig. 2, geschnitten, in welchem ein Riegel N gelagert ist. Derselbe dient dazu, einen der Zähne c2 des Zehnerrades C2 zu fassen und letzteres um eine Zahl weiter zu drehen, wobei die Feder η den Sperrkegel an das Sperrrad C2 andrückt.
Am Ende des Riegels N ist ein Stift n2 aufgesetzt, welcher durch den Schlitz c'" hindurchgreift, welcher letztere den Hub des Riegels N begrenzt.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Steht der Apparat auf ο und drückt man auf den Hebel D, so bewegt man bei jedem Druck den Hebel E und damit die Klinke F, diese dreht das Einerzahnrad C um einen Zahn, also auch gleichzeitig um eine Zahl weiter bis 9. Ist der neunte Zahn vorüber, so dreht beim zehnten Druck auf D der inzwischen mit herunterbewegte, jetzt in das Zahnrad C2 eingreifende Riegel N dasselbe
um einen Zahn herum, stellt dasselbe also auf i. Das Einerrad hat eine Umdrehung vollendet und zeigt jetzt wieder o. Es wird also im Ganzen io markirt. Hat man mehr Points wie io gemacht, so drückt man entsprechend in derselben Weise erst auf den Drücker D3 und markirt damit die Zehner, worauf man durch Drücken auf D die folgenden Einer markirt.
Will man beim Anfang des Spieles jedes der Räder unabhängig vom anderen auf ο stellen, so drückt man zuerst auf den Knopf K. Dadurch wird das Segment J um Zapfen j herumgedreht, fafst in das Zahnsegment H, dreht dasselbe nebst der Einerzahnscheibe C bis zu dem Punkte, wo die Zähne des Segmentes aufhören, d. h. bis auf ο herum. Jetzt gleitet das Kreissegment J an dem abgeschnittenen Theile des Zahnrades H vorüber und trifft den hervorragenden Stift ra2 des Riegels N, zieht denselben zurück und hebt den Eingriff von N mit Rad C2 auf.
Durch Drücken auf Druckknopf K'2 und dabei Festhalten auf K kann die Scheibe C2 jetzt in ähnlicher Weise auf ο gestellt werden.
Läfst man die Knöpfe K K^ los, so werden die Zahnsegmente J J2 an den Abschnitten h h durch die Federn Jc3 /c4 vorbeigedruckt, der Riegel N wird freigegeben und der Apparat ist in seiner Anfangsstellung zum Registriren, von ο anfangend, fertig.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Zählwerk für Spielzwecke mit zwei Zählscheiben C C2, bei welchem ein in der Einerscheibe C gelagerter, durch eine Feder η vorbewegter Riegel N mit begrenztem Hub die Sperrung der Zählräder C C2 beim Markiren der Zehnerzahlen bewirkt und ein Zurückstellen jeder einzelnen Scheibe in die Nullstellung dadurch ermöglicht ist, dafs ein vom Drücker K bethätigter Hebel J durch Zurückschieben eines am Riegel N befestigten Stiftes n2 die Sperrung der Zählräder C C2 aufhebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77008D Zählwerk für Billard- und ähnliche Spiele Expired - Lifetime DE77008C (de)

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