DE213601C - - Google Patents

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DE213601C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/04Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
    • B41K3/10Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having automatic means for changing type-characters, e.g. numbering devices
    • B41K3/102Numbering devices

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  • Breakers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
ENTSCHRIFT
- JVI 213601 ■ -. KLASSE 15-Λ. GRUPPE
ALOIS MORAT in NEUSTADT, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Erleichterung der Herausnahme des Zahlenradsatzes von Numerier- und Zählwerken. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Zahlenräder entweder auf einer besonderen, auf der Werkachse losen Hülse drehbar gelagert und die Zahlenradsperrhebel so vorgesehen, daß sie zwecks Aushebung einzeln aus dem Zahnkranzbereich der Sperräder
ίο bewegt und in zeitraubender Weise durch einen Steckstift festgelegt werden müssen, oder die Anordnung ist derart getroffen, daß eine Zerlegung ausschließlich von fachmännischer Seite erfolgen muß. Dabei können die Sperrhebel im ersten Falle infolge der durch ihre Drehung verursachten Spannungszunahme der Sperrhebelfedern nur um einen verhältnismäßig kleinen Drehwinkel ausweichend bewegt werden, wodurch der Zahlenradsatz zur ungehinderten Entnahme jedoch nicht genügend zugänglich ist.
Gemäß der Erfindung sollen diese Übelstände dadurch beseitigt werden, daß einerseits die Zahlenräder ohne Verwendung einer besonderen Lagerhülse in gegenseitiger Verbindung stehen und andererseits ein zur freien Zahlenradsatzentnahme genügendes und gleichzeitiges Ausheben aller Sperrhebel aus dem Zahnkranzbereich der Sperräder erfolgen kann.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel als Numerierwerk dargestellt·, und zwar zeigt:
Fig. ι denselben in der Vorderansicht, geschnitten nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 die zugehörige Draufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1,
Fig. 4 die Vorderansicht im Schnitt durch die Mitte nach der Linie E-F der Fig. 2 und
Fig. 5 eine Seitenansicht Unter Weglassung des Schutzmantels.
In dem Bockgestell a des Numerierwerks ist die zur Aufnahme des Zahlenradsatzes dienende Achse b gelagert, die an dem einen Ende zum Teil prismatisch gestaltet und, in einem Gestellschutzmantel c geführt, gegen Drehung gesichert ist. Zwischen den die Achse b aufnehmenden Wänden des Gestells abefinden sich auf der Achse b drehbar die Zahlenräder d, von welchen jedes an der einen Stirnseite ein gleichzeitig als Sperrad dienendes Schaltrad β trägt. Die Drehung oder Weiterschaltung der Zahlenräder erfolgt in bekannter Weise durch Schaltklinken / (Fig. 3 und 4), deren Anzahl derjenigen der vorhandenen Schalträder entspricht und die in einem auf der Achse b gelagerten Klinkenträgerbügel g drehbar sind. Die Schaltklinken / werden unter der Wirkung einer Feder h im Eingriff mit der Sperrverzahnung der Schalträder β gehalten. Zur Bewegung bzw. zur Drehung des Schaltklinkenträgerbügels g ist dieser, mit einem Schlitz i (Fig. 3) versehen, in welchen der Stift k eines Stempelschlittens I ragt, der im Bockgestell α in der Höhenrichtung verschiebbar geführt ist und bei der Benutzung des Numerierwerkes ein Ausschwingen des Bügels g veranlaßt.
Zur Festlegung der Zahlenräder d in ihren . jeweiligen Schaltlagen dienen doppelarmige Sperrhebel m, die auf einer zwischen den Schenkeln eines im Gestell α drehbaren Bügels η verlaufenden und an diesem befestigten Welle ο drehbar angeordnet sind. Die Sperrhebel m greifen mit ihren oberen Enden in die Sperrad verzahnung der Schalträder e ein, während sie mit ihren unteren hakenförmig
ίο gestalteten Enden eine Dreh welle p des Bügels η mit geringem Spiel übergreifen und an dieser Stelle unter der Einwirkung von Schraubenfedern q stehen. Die Sperrhebel m werden dadurch mit dem Zahnkranz der Schalträder e in Eingriff gehalten. Dabei sind die Schraubenfedern q in Gestellbohrungen r (Fig- 3) untergebracht, deren Achse sich in derselben Höhenlage wie die Achse der Bügeldreh welle p befinden. Um die beabsichtigte Sicherung der Sperräder e herbeizuführen, ist die Anordnung so getroffen, daß der als Sperrhebelträger dienende Bügel η in der normalen Lage durch einen an einer Feder s befestigten und in einer Gestellbohrung geführten Sperrstift t, welcher in eine Bohrung u des einen Schenkels des Bügels η (Fig. 1 und 3) ragt, gegen Drehung gesichert ist. Die den Sperrstift t tragende Feder s ist in einer Nut υ des einen Schenkels des Gestelles α untergebracht und ragt zur Bedienung nach oben etwas daraus hervor (Fig. ι und 5).
Soll der Zahlenradsatz dem Gestell α entnommen werden, so wird nach Abstreifung des Schutzmantels c der Sperrstift t durch Zurückdrücken der Feder s aus der Bügelbohrung u bewegt. Unter dem Einflüsse der Schraubenfedern q werden dann die Sperrhebel m, während an deren oberem, mit dem Schaltrade e in Eingriff stehendem Teile ein Drehpunkt entsteht, eine kleine Drehbewegung ausführen, bis sie sich mit ihrem unteren hakenförmigen Ende gegen die Welle f legen. An dieser Drehbewegung nimmt ebenfalls die Sperrhebelwelle 0 mit dem Bügel η teil, und letzterer wird, auch wenn sich die Sperrhebel m mit ihren unteren Enden schon gegen die Welle p gelegt haben, infolge der Schwere und lebendigen Kraft noch etwas weiter ausschnellen, bis er ungefähr, je nach der Stärke der Feder q und der Abmessung der Hebel m, aus der in Fig. 3 mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Lage in die strichpunktiert angegebene Lage kommt und nach Bedarf von Hand bis in die wagerechte Stellung gedreht werden kann. Da die Federn q auf dem Umfang der hakenförmig ausgebildeten unteren Enden der Sperrhebel m einwirken, die an dieser Stelle nach einem Kreisbogen um die Bügeldrehwelle p verlaufen, so kann der Bügel η mit den Sperrhebeln m um etwa 90° gedreht werden, ohne daß sich dadurch die ursprüngliche Spannung der Federn q ändert. Nach vollzogener Drehung des Bügels η mit den Sperrhebeln m in die Auslöselage derselben wird die Achse b aus dem Gestell a ausgestoßen, worauf der Zahlenradsatz diesem ungehindert entnommen werden kann.
Dementsprechend erfolgt das Wiedereinsetzen des Zahlenradsatzes durch Einführen der Achse b in die hierzu vorgesehenen Gestellbohrungen, worauf der Bügel η bis zum Einschnappen des Sperrstiftes t in die Bügelbohrung u nach oben gedreht und der Schutzmantel c über das Gestell α aufgeschoben wird. Durch das Drehen des Bügels η aus der wagerechten oder geneigten Lage in die senkrechte treten die doppelarmigen Hebel m gleichzeitig in Eingriff mit den Schalträdern e der Zahlenräder d und sichern diese gegen unbeabsichtigte Drehung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Erleichterung der Herausnahme des Zahlenradsatzes für Numerier- und Zählwerke, dadurch gekennzeichnet, daß als doppelarmige Hebel ausgebildete, in Sperräder (e) gegenseitig ineinander geführter Zahlenräder (d) eingreifende Sperrhebel (m) auf einer gemeinsamen, in einem dreh- und feststellbaren Bügel (n) gelagerten Welle (0) angeordnet sind und mit ihren unteren hakenförmigen Enden, welche die Drehwelle (φ) des Bügels (u) mit geringem Spiel umgreifen, unter der Wirkung von Federn (q) stehen, deren Achsen mit der Achse' der Drehwelle (p) in derselben Ebene liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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