DE38308C - Korrektion des Ganges synchroner Telegraphenapparate durch mechanische Einwirkung auf den schwingenden Körper - Google Patents

Korrektion des Ganges synchroner Telegraphenapparate durch mechanische Einwirkung auf den schwingenden Körper

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DE38308C
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Application number
DENDAT38308D
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P. B. DE-LANY in New-York, V. St. A
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/0095Arrangements for synchronising receiver with transmitter with mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Signal Processing (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
den schwingenden Körper.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juli 1885 ab.
Bisher verwendete man zur Correction der Schwingungsdauer des schwingenden Körpers, der den Gang synchron laufender Telegraphenapparate controlirt, eine Veränderung der Intensität des Magnetismus des den schwingenden Körper bethätigenden Magneten oder der Intensität des magnetischen Feldes, in welchem der schwingende Körper schwingt. Entsprechend der gegenwärtigen Erfindung wird die Correction der Schwingungsdauer durch mechanische Einwirkung hervorgebracht; dies kann in verschiedener Weise geschehen, und einige dieser Methoden sind in Fig. 1 bis 8 dargestellt.
In Fig. ι ist die Hauptbatterie MB durch die Spulen des Motormagneten A3 mit dem hinteren Ende des schwingenden Körpers B verbunden, und die Leitung setzt sich durch den schwingenden Körper B, die Contacte b c, den stellbaren Arm C und die Spulen des Gabelmagneten A4 zum anderen Pol der Batterie fort, so dafs der Gabelmagnet und der Motormagnet hinter einander geschaltet sind. "Ein anlangender Correctionsstrom gelangt vom Contact ι ο durch die Spulen des Relais D zur Erde, Fig. 1. Der Anker d dieses Relais trägt einen leichten federnden Stift e, dessen gebogenes Ende e1 für gewöhnlich sich in der Nähe der schwingenden Zinke der Stimmgabel befindet, aber nicht in Berührung mit derselben steht. Wenn der Correctionsimpuls den Relaisanker d bethätigt, so wird das freie Ende des Stiftes e für einen Augenblick gegen die Zinke der Gabel gezogen; dies bewirkt unzweifelhaft eine momentane Verminderung der Schwingungsweite, aber auch eine Verminderung der Schwingungsdauer.
Statt dieser Anordnung kann man die in Fig. 2 dargestellte benutzen, bei welcher die Schwingungsdauer eines Blattes F durch einen federnden Stift am Relaisanker corrigirt werden kann. In diesem Falle wird das gebogene Ende des Stiftes gegen die Seite des schwingenden Körpers geschoben, statt gegen dieselbe gezogen zu werden, wie dies in Fig. 1 der Fall ist.
Man kann auch den Stift e für gewöhnlich leicht auf dem oberen oder unteren Rand des schwingenden Körpers aufliegen lassen, wie dies in Fig. 4 und 5 der Fall ist. Die Wirkung einer derartigen Anordnung ist die, dafs die normale Schwingungsdauer des Körpers etwas kleiner ist. Wenn der Stift e bei Empfang eines Correctionsimpulses aufser Berührung mit dem schwingenden Körper tritt, so wird die Schwingungsweite dieses letzteren und gleichzeitig auch dessen Schwingungsdauer gröfser. In Fig. 4 ist X ein gewöhnlicher Gabelmagnet; oder man könnte auch eine Anordnung benutzen, wie eine solche in Fig. 6 dargestellt ist. In diesem Falle wird der Stift von einem Anker if1 getragen und befindet sich in einer solchen Stellung, dafs er für gewöhnlich gerade aufser Berührung mit der oberen Kante des schwingenden Körpers steht; der Anker wird in dieser Stellung gegen den Zug einer Feder durch einen Magneten D1 festgehalten, der für gewöhnlich durch den Anker d des Relais D eingeschaltet ist.

Claims (1)

  1. Wenn ein Correctionsimpuls anlangt, berührt der Stift e die obere Kante des schwingenden! Körpers und bewirkt eine Verringerung der Schwingungsdauer. Es könnte aber der leichte Contactstift, der vom schwingenden Körper getragen wird, in oder aufser Berührung mit einem zur Correction dienenden Zwischenmechanismus gebracht werden. In Fig. 3 ist z. B. ein leichter Contactstift g dargestellt, der vom schwingenden Körper getragen wird. Dieser Stift taucht in ein offenes Schälchen, das OeI, Quecksilber oder eine Flüssigkeit oder ein passendes Material enthält. Dieses Schälchen wird von einem Hebel G getragen. Eine mit dem Hebel verbundene Feder hat das Bestreben, das Schälchen gegen den Contact auf dem schwingenden Körper zu drücken. Ein Ansatz h am Anker eines Magneten H, dessen Spulen durch den Rückencontact des Hauptqorrectionsrelais D für gewöhnlich in die Schliefsung einer Localbatterie eingeschaltet sind, drückt das Ende des Hebels, das dem Schälchen gegenüber liegt, in normalem Zustande hinauf, so dafs der Stift des schwingenden Körpers mit dem im Schälchen enthaltenen Material nicht in Berührung kommt. Wenn ein Correctionsimpuls empfangen wird, so wird der Relaisanker d gegen seinen Vorderanschlag geworfen, die Schliefsung des Magneten H wird hierdurch unterbrochen und das Schälchen hinaufgezogen, so dafs der Inhalt desselben mit dem Stift auf dem schwingenden Körper in Berührung kommt. Hierdurch wird eine mechanische Correctur der Schwingungsdauer des schwingenden Körpers hervorgebracht, indem dieselbe verringert wird.
    1 unter Anwendung desselben Grundgedankens kann die normale Schwingungsdauer einer Gabel oder eines Blattes controlirt werden. In Fig. 7 z. B. ist ein leichter Contactstift dargestellt, der dem schwingenden Körper durch eine Schraube e1 genähert oder von demselben entfernt werden kann; man kann diesen Stift dazu benutzen, um die normale Schwingungsdauer des schwingenden Körpers zu controliren oder zu reguliren. Man kann aber auch, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist, zwei V-förmig gestellte Stifte zu demselben Zwecke benutzen. Diese Stifte sind so gestellt, dafs sie den schwingenden Körper sattelartig einschliefsen. Eine Stellschraube ist angebracht, durch welche die Federn gegen den schwingenden Körper verstellt werden können. Natürlich kann man Localströme verwenden, um die Correctionen herbeizuführen, wenn dies gewünscht wird.
    Pa te ν τ -Anspruch:
    Bei synchronen Telegraphen oder bei Apparaten, bei welchen ein elektrisch bethätigter schwingender Körper an beiden Enden einer Leitung verwendet wird, die Anwendung eines federnden Fingers oder Anschlages, der durch einen Elektromagneten mit dem schwingenden Körper in Berührung gebracht oder von demselben zurückgezogen werden kann, wobei die Wirkung des Magneten durch Correctionsimpulse controlirt wird, die durch die Linie gesandt werden, sobald der eine schwingende Körper nicht übereinstimmend mit dem auf der anderen Station schwingt, und wobei der Stift oder Anschlag, wenn er mit dem schwingenden Körper in Berührung kommt, dahin wirkt, dessen Amplitude und Schwingungsdauer zu verringern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38308D Korrektion des Ganges synchroner Telegraphenapparate durch mechanische Einwirkung auf den schwingenden Körper Expired - Lifetime DE38308C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971166C (de) * 1936-09-10 1958-12-18 Ibm Deutschland Einrichtung zur Erzeugung von synchronen Betriebswechselstroemen

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