DE95685C - - Google Patents

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DE95685C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • H04L25/03006Arrangements for removing intersymbol interference
    • H04L25/03012Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain
    • H04L25/03114Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals
    • H04L25/03127Arrangements for removing intersymbol interference operating in the time domain non-adaptive, i.e. not adjustable, manually adjustable, or adjustable only during the reception of special signals using only passive components

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. V%
Vorliegende Erfindung ermöglicht, auf einer Kabellinie eine viel kräftigere Geberbatterie zu benutzen, als dies bisher möglich war, und hierdurch eine Erhöhung der Geschwindigkeit zu erzielen, mit welcher die einzelnen Zeichen auf einander folgen können, ohne die Nachtheile mit in Kauf nehmen' zu müssen, die sonsl gewöhnlich die Verwendung einer solchen begleiten.
Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erscheinung, dafs bei Schliefsung einer gegebenen Leitung der Strom in derselben stets in derselben Zeit zur vollen Stärke ansteigt, gleichgültig, wie grofs die elektromotorische Kraft der in die Leitung eingeschalteten Stromquelle ist. Es folgt daraus, dafs, wenn in die Leitung eine Stromquelle von etwa 200 Volt eingeschaltet ist, der Strom bei der Schliefsung der Leitung viel früher eine Stärke erreicht, die der vollen Stromstärke bei einer Stromquelle von etwa 10 Volt gleichkommt, als wenn die Leitung nur eine Stromquelle von der letztgenannten geringeren elektromotorischen Kraft enthielte. Die Einrichtung ist nun so getroffen, dafs der Strom in der Leitung auch bei Anwendung der erstgenannten Stromquelle von gröfserer elektromotorischer Kraft jene Grenze nicht übersteigt, welche er bei Anwendung der Stromquelle von geringerer elektromotorischer Kraft erreichen kann. Es lassen sich so mit Hülfe einer stärkeren Stromquelle in weitaus kürzerer Zeit wirkungsfähige Stromstöfse erzielen, als mit Hülfe einer schwächeren Stromquelle , wodurch die Geschwindigkeit der Zeichengebung erhöht wird.
Es empfiehlt sich dabei, Stromquellen von zu vernachlässigendem inneren Widerstand zu verwenden, beispielsweise Stromsammlerbatterien, die in gewöhnlicher Weise mit der Linie verbunden werden. In Parallelschaltung zur Stromquelle sind die Spulen eines im Nachstehenden »Zeitunterbrecher« genannten Elektromagneten angeordnet, dessen Anker bei der Bewegung die Linie von der Stromquelle abschaltet und an Erde legt.
In Fig. ι bedeutet KK% die Taste, deren Batterie einerseits mit der Erde E und andererseits durch die Stromschlufsschraube C und den beweglichen Arm c d mit der Linie L verbunden ist. Die Spulen des Zeitunterbrechers TBC sind einerseits mit dem Verzweigungspunkt f und andererseits durch den Widerstand R mit der Erde verbunden. Der Widerstand R ist regulirbar und kann je nach Umständen Selbstinduction besitzen oder inductionsfrei sein. Mittels dieses Widerstandes kann die zur Erregung des Elektromagneten TBC erforderliche Zeit derart geregelt werden, dafs die Wirkung des Zeitunterbrechers verzögert oder beschleunigt und damit die Zeit geregelt wird, während welcher die Batterie durch die Stromschlufsschraube C mit der Linie verbunden ist.
Diese Zeit kann noch weiter durch die Schraube G geregelt werden, welche den Weg zu ändern gestattet, den der Anker E zurücklegen mufs, bevor er den Hebel cd berührt und den Stromschlufs bei C unterbricht. Da die Zeitconstante der Leitung TBCR stets kleiner ist als die Zeitconstante der Linie, so
wird der Batteriestrom stets unterbrochen, bevor er zu seiner gröfsten Stärke in der Linie steigt. Die Stärke, bis zu welcher der Strom in der Linie ansteigt, wird vergröfsert oder verringert, indem man die Wirkung des Zeitunterbrechers verzögert bezw. beschleunigt.
Nachdem der Hebel c d den Stromschlufs bei C verlassen hat, legt er sich an das Stromschlufsstück D und beschleunigt das Abfallen des Stromes, indem er die Linie an Erde legt. Diese Wirkung wird durch einen Widerstand geregelt, der zwischen der Stromschlufsschraube D und der Erde angeordnet ist; in diesem Falle wird die Wirkung durch Heben der Taste beschleunigt, wodurch die Linie in gewöhnlicher Weise unmittelbar an Erde gelegt wird. Will man sich in dieser Hinsicht auf die Wirkung der Taste nicht verlassen, so schaltet man den Widerstand nicht bei A R, sondern bei D R zwischen der Schraube D und einem beweglichen Stromschlufsstück D2 ein. Indem dann der Hebel cd D2 berührt, beschleunigt er das Abfallen des Stromes zuerst in geringerem Mafse und dann in höherem Grade, wenn der Widerstand D R durch die nachfolgende Berührung zwischen D2 und D ausgeschaltet worden ist.
Wenngleich es häufig nothwendig ist, den Hebel c d gesondert vom Anker E anzuordnen, so empfiehlt es sich doch, sofern es thunlich ist, den Anker selbst als Stromschlufshebel zu verwenden.
Diese Abänderung ist in Fig. 2 veranschaulicht.
Die Stromschlufsschraube C kommt dann an die Stelle von G, der Anker E wird mit der Linie L verbunden, und die Schraube D steht der Schraube C gegenüber, wie vorhin. Der für den Linienstrom zum Ansteigen verfügbare Zeitraum wird durch Einführung einer magnetischen Verzögerung in den Widerstand R geregelt, wodurch der Hebel E durch seine Feder während einer Zeit an der Stromschlufsschraube gehalten wird, die durch Regelung der magnetischen Verzögerung nach Belieben eingestellt werden kann.
Fig. 3 zeigt die Schaltung für den Fall der Benutzung einer Inductionsspule.
Die in Fig. 1 mit der Linie L und mit der Erde E verbundenen Theile sind in Fig. 3 mit der Primärspule des Inductionsapparates verbunden. Die Secundärspule ist mit der Linie L und der Erde E verbunden. Der Hebel α b und die Schraube B sind durch einen Widerstand verbunden und im Ne.benschlufs zur Secundärspule angeordnet. Hierdurch wird das Ansteigen des Linienstromes nach beiden oder nach einer der beiden der nachstehenden Arten begrenzt; erstens durch Ausschalten der Batterie und Schliefsen der Primärspule in sich selbst durch die Schraube!) und etwa das Stromschlufsstück D2 und dann durch Schliefsen des Nebenschlusses zur Secundärspule.
Die Entladung der Secundärspule beschleunigt überdies das Abfallen des Linienstromes und diese Wirkung kann durch den im Nebenschlufs zur Secundärspule liegenden Widerstand R2 geregelt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Gebereinrichtung für Kabeltelegraphie, bei welcher im Nebenschlufs zur Taste .(KK'2) und zur Linie ein Elektromagnet (TB C) angeordnet ist, dessen Anker (E) entweder unmittelbar oder unter Vermittelung eines durch ihn bewegten Hebels (c d) die Linie mit der Stromquelle beim Niederdrücken der Taste verbindet, so lange der Elektromagnet (TB C) nicht stark genug ist, um diesen Anker hinreichend anzuziehen, aber diese Verbindung unterbricht, sobald er vom Elektromagneten (TB C) über eine gewisse Grenze hinaus angezogen ist, um nachher die Linie an Erde zu legen, so dafs die Stromstärke in der Linie stets nur bis zu einer bestimmten, von der elektromotorischen Kraft der Stromquelle unabhängigen Grenze ansteigen kann, was bei Anwendung grofser elektromotorischer Kräfte eine raschere Entstehung wirkungsfähiger Stromstöfse ermöglicht (Fig. ι und 2).
  2. 2. Eine Abänderung der durch Patent-Anspruch ι gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher die nach Patent-Anspruch 1 mit der Linie und der Erde verbundenen Theile mit den beiden Polen der Primärspule eines Inductionsapparates verbunden sind, während die Secundärspule des letzteren mit der Erde und der Linie verbunden ist, und ein Widerstand (R2) in einem Nebenschlufs zur Secundärspule angeordnet ist, der dann geschlossen wird, wenn die Primärspule ausgeschaltet wird, um das Abfallen des Linienstromes zu beschleunigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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