DE100587C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/24—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L15/28—Code reproducing apparatus
- H04L15/30—Writing recorders
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- Relay Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate und Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1897 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, bei dem Telegraphiren mittelst elektromagnetischer
Schreib- und Stromschlufs-Apparate (Morse-Apparate, Relais u. s. w.), unter erheblicher
Verringerung des bisher erforderlichen Aufwandes an elektrischer Energie, die schädlichen
Einwirkungen des remanenten Magnetismus in den Elektromagneten der Apparate zu
beseitigen.
Für Arbeitsstrom zeigt die Zeichnung in Fig. ι bis 4 die Einrichtung an einem Morse-Apparat,
in Fig. 5 und 6 die schematische Darstellung der Stromläufe bei Schreibern ohne Relaisübertragung für Arbeits- und für
Ruhestrom, in Fig. 7 und 8 die schematische Darstellung der Stromläufe bei Relais für
Arbeits- und für Ruhestrom.
Wie aus Fig. 2, 3 und 4 ersichtlich, ist unter dem Schreibhebel B des Morse-Apparates
eine Stromschlufsfeder d isolirt angebracht, die durch den metallenen Stift t mit der ge- ■
spannten Abreifsfeder/ in leitender Verbindung ist; die Feder/ sitzt an dem Träger A. Der
Träger A ist an der Stirnseite des Laufwerkes W isolirt befestigt und bei g mit einer Klemmschraube
für die Leitung versehen. Eine weitere Isolirung ist am Schreibhebel B an
der Stelle angebracht, wo derselbe im Zustande der Ruhe (Fig. 2) die obere Anschlagschraube S1,
berührt.
Die Stromschlufsfeder d legt sich, wenn der Anker C nicht angezogen ist (Fig. 2), gegen
einen Stromschlufswinkel h des Schreibhebels B fest an und bewirkt dadurch beim Stromschlufsplättchen
ρ eine leitende Verbindung. Diese Verbindung wird aufgehoben, wenn der Anker
C vom Elektromagneten D angezogen wird (Fig. 3), indem das an der Feder d
befindliche Stromschlufsplättchen pl an die Schraube £ des Trägers F anstöfst, wodurch
die Feder d verhindert wird, der Bewegung des Schreibhebels bis zu Ende zu folgen.
Hierbei wird gleichzeitig über pl eine neue leitende Verbindung hergestellt zum Zwecke
einer Umschaltung des Stromes.
Der Stromverlaüf läfst sich nun an Hand der
Fig. 5 wie folgt beschreiben.
Der von der Linienbatterie der Fernstation durch Leitung L ankommende Strom nimmt
seinen Weg über den Ruhecontact i? des Tasters T der Empfangsstation durch den
Körper des Apparates, von da durch den Schreibhebel B über Contact ρ nach Feder d,
weiter über Abreifsfeder f und Schraube g zu den Drahtwindungen des Elektromagneten D,
welcher in bekannter Weise mit der Erde und durch diese mit der Fernstation leitend verbunden
ist. Sobald auf diesem Wege der Stromkreis geschlossen ist, wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Schreibhebel B angezogen und
die Feder d vom Contact p dadurch abgehoben , dafs sie in ihrer Abwärtsbewegung
Claims (3)
1. Einrichtung zur Beseitigung des remanenten Magnetismus in Elektromagneten von Morse-Schreibern,
Relais und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs durch die Bewegung des Elektromagnetankers selbstthätig die Ein-
und Ausschaltung einer Gegenbatterie über den Elektromagneten bewirkt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs bei Arbeitsstrom-Apparaten die Gegenbatterie G zwischen ,den
Arbeitscontact S und die Linie L geschaltet wird, wobei ein am Ankerhebel B oder
sonst an einem von letzterem beeinflufsten anderen Hebel isolirt befestigter "federnder
Leiter d einen Theil des Linienstromweges bildet und bei Contactstelle ρ mit dem
Ankerhebel zum Zweck der directen Leitung des Linienstromes so lange in Berührung
bleibt, als der Elektromagnetanker C nicht angezogen wird, während er
beim Anziehen des Ankers selbstthätig durch Anstofsen an den Arbeitscontact S bei
Contactstelle p1 den directen Stromweg unterbricht und den Stromkreis der Gegenbatterie
schliefst.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dafs bei Ruhestrom-Apparaten die Gegenbatterie G zwischen den Arbeitscontact S und eine von dem Linienstrom
beeinflufste Stromschliefsvorriclitung χ geschaltet
wird, so dafs, wenn der durch den Elektromagneten fliefsende Linienstrom die
Anziehung des Elektromagnetankers C und das Anstofsen der Contactstelle p1 gegen
den Arbeitscontact S bewirkt, an dieser Stelle ein Contact für den Stromweg der
Gegenbatterie G hergestellt ist, dessen Schliefsung erfolgt, sobald bei Unterbrechung
des Linienstrornes der Contactarm der Stromschlufsvorrichtung in seine
Ruhelage zurückkehrt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE100587C true DE100587C (de) |
Family
ID=371386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT100587D Active DE100587C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE100587C (de) |
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0
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