DE37726C - Neuerung an Bremsen - Google Patents

Neuerung an Bremsen

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DE37726C
DE37726C DENDAT37726D DE37726DA DE37726C DE 37726 C DE37726 C DE 37726C DE NDAT37726 D DENDAT37726 D DE NDAT37726D DE 37726D A DE37726D A DE 37726DA DE 37726 C DE37726 C DE 37726C
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Germany
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brake
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DENDAT37726D
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Frau TH. SUCHLAND in Berlin SW., Anhaltstrafse 2
Publication of DE37726C publication Critical patent/DE37726C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/02Hand or other personal actuation
    • B61H13/04Hand or other personal actuation by mechanisms incorporating toothed gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Bremsvorrichtung für Eisenbahn- u. dergl. Wagen mittelst Keilbremsen, die ein schnelles Anhalten bewirken, während gleichzeitig eine zweite Bremse angewendet wird, die für gewöhnliche Fälle genügt, so dafs erstere gewissermafsen als Nothbremse dient.
Bei Wagen, die auf Schienenwegen laufen, also vor- und rückwärts fahren, ist demgemä'fs eine doppelte Bremseinrichtung erforderlich, so dafs je nach der Fahrrichtung die eine oder die andere in ■ Thätigkeit gesetzt werden kann.
Fig. ι ist ein Längsschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht und
Fig. 4 ein Querschnitt.
Da der Stand des Bremsers bei Eisenbahnwagen nicht verändert wird, gleichgültig, ob vor- oder rückwärts gefahren wird, so ist nur auf einem Perron bezw. an einem Ende des Wagens eine Bremse angeordnet.
Um jedoch eine Bremsung mittelst der Keilbremse nach beiden Richtungen zu ermöglichen, ohne dafs der Bremser eine Linksdrehung, sondern nur eine Rechtsdrehung auszuführen hat, sind zwei Spindeln α b auf dem einen Perron angeordnet; dieselben sind mit je einem Zahnrad c bezw. df versehen, welche mit der doppelten Zahnstange e in Eingriff stehen, die unter dem Wagen entlang läuft und an ihren beiden Enden Führung erhält (Fig. 3). Die Stange e ist mit den beiden U -förmigen Trägern fg versehen, die je einen Schlitz h i besitzen, in welchen sich die beiden Zapfen k I führen, die an der Längsstange m angebracht sind, so dafs letztere also unter den beiden Trägern f g zu gleiten vermag. Auf der Längsstange m sind zwei Winkel η ο angeordnet, und zwei Federn ρ q liegen zwischen dem Winkel η und dem Träger f und zwischen dem Winkel 0 und dem Träger g auf den Stiften r s, die ' sich in den beiden Trägern führen. An den beiden Enden und in der Mitte der Längsstange m sind die Lager t u und m1 n1 angebracht, in welchen die Querstangen ruhen, an deren Ende die Bremsklötze χ und y befestigt sind. Am vorderen Theile der Zahnstange e befindet sich auf der Unterseite ein verticaler Führungsschlitten bezw. Rahmen %, in welchem die Gleitstange a1 geführt wird, an deren beiden Enderf die beiden Längsschieber bl angebracht sind, die in den beiden E - förmig ausgebildeten Längsträgern / 1 gleiten und an ihrer Unterseite die acht Bremskeile cl dl tragen, die über den Rädern e1/1 liegen. '
Die verticale Seite des rechtwinkligen Schiebers bl ist mit Ausschnitten gl versehen, die sich auf den Zapfen h1 bei der Längsbewegung der Schieber führen, so dafs dieselben mit den Bremskeilen gegen die Räder zu bewegt werden. Unter den Schiebern liegen Federn f1, welche constant gegen die Schieber drücken und bestrebt sind, dieselben in der in Fig. ι gezeigten Hochstellung zu erhalten, bei welcher die Zapfen h1 im Schnittpunkt der beiden convergirenden schiefen Ebenen der Schieber liegen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende: Der Wagen fahre in Richtung des Pfeiles; die Kurbel k\ welche bequem aufgesteckt und abgenommen werden kann, wird auf die rechte

Claims (1)

  1. Spindel gesteckt und bei stattfindender Bremsung rechts gedreht. Bei dieser Drehung wird die Zahnstange e in der Pfeilrichtung vorgeschoben und die Feder q auf Druck beansprucht, wobei die Zahnstange bezw. deren Träger fg vermöge der Schlitze und der Führungsstifte k I auf der Längsstange gleiten, die durch die Feder q angezogen wird, so dafs die Bremsklötze χ sich gegen die Räder pressen und eine allmälige Bremsung bewirken. Soll jedoch ein plötzliches Anhalten erfolgen, so wird die Kurbel k1 weiter gedreht, so dafs sich die Bremskeile c1 auf die Räder pressen und eine Bremsung veranlassen. Bei der Bewegung der Keile gegen die Räder glitt die Verbindungsstange α1 in dem Rahmen ^. Wird nun die Kurbel gelöst, so gehen die Bremsklötze x, sowie die Bremskeile c1 von den Rädern weg und die Schieber bx werden durch die Federn i1
    ursprüngliche Lage der Fig. ι zurückgebracht. Läuft der Wagen in entgegengesetzter Richtung, so wird die Kurbel k1 auf die Spindel a gesteckt, und es treten nun die Bremsklötze y und die Bremskeile d1 in Wirkung. Um dieselben in angezogener Lage zu erhalten, können die Spindeln α b mit einer Sperrung versehen werden. ,
    Patent-Ansρruch:
    Bei der Combination von Klotzbremsen xy und Keilbremsen c1 d1 an der gemeinschaftlichen durchgehenden Zahnstange e der Anschlufs der durch Stifte hl niedergedrückten und durch Federn i1 gehobenen Keilbremsen in Verbindung mit den die Bremsklötze aufnehmenden Stangen m, den Führungsböcken f und g und den Federn ρ und q.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT37726D Neuerung an Bremsen Active DE37726C (de)

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