DE37646C - Stiefeleisenmaschine für Stiefeleisen aus Winkeleisendraht - Google Patents
Stiefeleisenmaschine für Stiefeleisen aus WinkeleisendrahtInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K15/00—Making blacksmiths' goods
- B21K15/06—Making blacksmiths' goods metal attachments for footwear, e.g. wearresisting plates
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch Ziehen fertiggestellter winkeleisenförmiger Walzdraht wird in ganzen Ringen auf
eine Haspel der eigentlichen Stiefeleisenmaschine gelegt, durch diese Maschine selbstthätig von
der Haspel abgezogen, gerade gerichtet, ruckweise in entsprechender Länge selbstthätig unter
eine Scheere oder einen Abschneideapparat geschoben und abgeschnitten, mittelst eines Stempels
in Hufeisenform geprefst, gelocht und als fertiges Eisen ausgestofsen.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht der Maschine, zum Theil im Schnitt gezeichnet,
Fig. 2 einen Grundrifs derselben, ebenfalls theilweise im Schnitt,
Fig. 3 eine Verticalansicht der eigentlichen Presse und des Lochapparates, von rechts gesehen,
Fig. 4 eine Verticalansicht des Vorschubmechanismus, von links gesehen,
Fig. 5 eine Verticalansicht des Richtapparates,
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch die Presse, den Lochapparat im Grundrifs vorführend.
Von der Haspel 1 (A), deren Achsenzapfen in Lagern 3, 3 ruhen, wird der Draht in die
Richtmaschine B geführt. Diese besteht aus den Ständern 4, 4, in welchen die Richtwalzen
5a 5b 5c... 5e gelagert sind, und zwar die
drei unteren festliegend, wogegen die beiden oberen vertical mittelst der Handschrauben 6
verstellbar sind. Diese Walzen stehen durch Räder 7 mit einander in Verbindung; ihren
Antrieb erhalten sie durch das konische Getriebe 8, 9.
Die Art und Weise der BewegungsübertraT gung durch den Schaltapparat C vorerst unberücksichtigt
lassend, sieht man, dafs das Winkeleisen 2 von dem Richtapparat zwischen die eigentlichen Vorschubwalzen ioa und 10b
gebracht wird, welche es zwischen die Messer 11 und 12 der Scheere oder des Abschneideapparates
D bringen, wo je ein für ein Stiefeleisen erforderliches Stück abgeschnitten wird. Dieses
Stück liegt dann frei auf den Rollen 13, 13,
um von diesen in der Presse E durch den Stempel 14 in die oscillirenden Gesenkbacken
15,15 geprefst zu werden und die hufeisenförmige
Gestalt zu erhalten.
Im Moment, wo der Stempel 14 wieder in die Höhe gehen will, wird das seiner Form
nach nun fertige Stiefeleisen von den Stempeln 16 des Lochapparates -F gefafst und auf
der Seite von dem Stempel 14 abgestreift.
An der Seitenwand 17 rindet das Eisen ein
Widerlager und die Stempel 16 durchstofsen den von ihnen gefafsten dünnen (horizontalen)
Schenkel des Eisens, so dafs dieses also nun auch gelocht wird.
Beim Rückgange der Lochstempel fällt das Eisen von selbst herab in einen unter der Maschine
stehenden Behälter.
Nachdem nun der Gang der Maschine und die Wirkungsweise der Hauptorgane derselben
beschrieben worden ist, bleibt noch die Transmission derselben und die relative Zeitfolge der
Wirkung der verschiedenen Werkzeuge der Maschine zu erläutern übrig.
Im Ständer 16* der Presse ist in einer
Büchse 17* die Achse 18 gelagert, auf deren Ende die Stufenscheiben 19 aufgekeilt sind,
welche die Kraftübertragung von einer Transmission vermitteln. Diese Scheiben sind nur
in Fig. 3 durch punktirte Kreise angedeutet. Auf derselben Achse sitzt ferner ein Schwungrad
20, sowie ein Zahnradgetriebe 21, welches
mit dem grofsen Rade 22 in Eingriff steht.
Das Rad 22 sitzt auf der Excenterachse 23, welche in der Büchse 24 am Kopf des Ständers
16* gelagert ist. Die Excenterachse 23 ist als gekröpfte Achse ausgeführt; auf ihrem
Krummzapfen 25 befindet sich die Schubstange 26, welche den Schlitten 27 bewegt,
an dem der Stiefeleisenstempel 14 befestigt ist.
Zur Vervollständigung der Erläuterung über die Art und Weise, wie das gerade, auf Länge
abgeschnittene, auf den Rollen 13 liegende Stück Winkeleisen seine Form erhält durch
die Zusammenwirkung des Stempels 14 und der beweglichen Gesenkbacken 15, sei hier
noch Folgendes hinzugefügt: Damit der abzuschneidende Theil des Eisens gegen Ende des
Durchscheerens ruhig auf die Rollen 13 zu liegen kommt, ist der Stempel mit einem
elastischen Vorfühler 28 versehen, welcher auf das Eisen drückt und beim Niedergange des
Stempels in denselben hineingeht.
Die Gesenkbacken sind um Zapfen 29, Fig. 1, 3 und 6, drehbar. Damit sie sich stets von
selbst öffnen, wirken auf ihre schräg gebildeten Unterflächen Federn 30. Die Drehung um die
Zapfen 29 und die schrägen Unterflächen gestatten, dafs beim vollen Niedergange des Stempels
das Eisen die an seinen offenen Schenkeln sich wieder nähernde Form annimmt, indem
der Stempel auf den Boden der Backen drückt und so deren obere Theile sich nähern, wodurch
das Eisen die gewünschte Form erhält.
Die gekröpfte Achse 23 ist jenseits des Krummzapfens 25 fortgesetzt, um eine abermalige Verkröpfung
31 kleiner Excentricität zu erhalten. Auf diesen Krummzapfen 31 ist die Schubstange
32 gesteckt, welche den Schlitten 33 für die Scheere 11 führt. Das Bett 34 dieses Schlittens
ist in geeigneter Weise, wie Fig. 2 und 3 erkennen lassen, an den Ständer angeschraubt.
Der Schlitten 33 ist ähnlich wie der Stempel 14 mit einem elastisch gelagerten Vorfühler
35 ausgerüstet, dessen Zweck es ist, das Eisen beim Niedergange der Scheere und nach
dem Abscheeren ruhig zu halten.
In ihrer ferneren concentrischen Fortsetzung ist die Achse 23 im Lager 36 auf dem Gestell
37 geführt. Am Gestell 37 sind die Betriebsorgane des Schaltmechanismus für den richtigen Vorschub des Eisens angebracht. Auf
dem Kopf steht das Büchsenlager 38 zur Aufnahme der Spindel 39, an deren innerem Ende
sich das konische Rad 40 befindet, welches mit dem ihm gleichen Rade 41 in Eingriff
steht und so von der Hauptachse 23 in Bewegung gesetzt ist.
Am äufseren Ende der Spindel 39 ist die, Coulissenscheibe 42 aufgekeilt, in deren Coulisse
der Zapfen der Schubstange 43 verschiebbar eingesteckt ist. Mit ihrem unteren Ende
fafst die Schubstange 43 . den Zapfen an der Kurbel 44 auf der Achse 45, durch welche,
die Schwingungen von 44 auf die Kurbel 46 am anderen Ende von 45 übertragen werden,
und von der Kurbel 46 geht die Bewegung über auf die Schubstange 47. Die Achse 45
ruht in Büchsen oder Augen an den Ständern 37.
Das untere Ende der Schubstange 47 fafst den Zapfen der Kurbel 48, an welcher die
Schaltklaue 49 angebracht ist, und diese wirkt auf das Schaltrad 50. Das Schaltrad 50 sitzt
auf der horizontalen Achse 51, und neben demselben ist auf 51 das Zahnrad 52 aufgekeilt.
Das Zahnrad 52 überträgt die ihm ertheilte intermittirende Bewegung auf Zahnrädchen
53 der Vorschubwalze 10b.
Es ist also nun klar, wie der Vorschub des Winkeleisens oder Drahtes erfolgt.
Der Antrieb der Richtwalzen geschieht ebenfalls mittelbar von der Achse 51 aus. Auf
ihrem rechten Ende, Fig. 4, ist das konische Rad 54 aufgekeilt, und dieses steht mit dem
ihm gleichen Rade 55 auf der Achse 56 in Eingriff. Die Achse 56 ruht in den Doppelbüchsenlagern
57 und 58, deren zweite Büchsen 59 und 60'die Achse 61 tragen.
Am rechten Ende der Achse 56 befindet sich das oben schon erwähnte konische Rad 9,
durch dessen Eingriff'mit 8 u. s. w. die Richtwalzen
getrieben werden, in derselben Weise intermittirend wie die Vorschubwalzen ioa
und iob.
An der linken Seite der Achse 56 befindet sich das Zahnrad 62 in Eingriff mit dem
Rade 63 auf der Achse 61.
Links vom Lager 59 der Achse 61 ist diese
mit einem excentrischen Zapfen (Kurbel) versehen , durch welchen die Schubstange 64 in
Oscillation versetzt wird, welche den Schlitten 65 der Lochstempel 16 hin- und herschiebt. Der
Schlitten des Lochapparates ruht auf dem Bett 66, welches mit dem Gesenke 15 gemeinschaftliche
Unterlage auf der Platte 67 und auf dem Bodenrahmen 68 des Ständers 16* findet.
Es ist noch zu erwähnen, dafs die Excentricitäten der Kurbeln 25, 31,42 und 64 so
gegen einander gestellt sind, dafs die durch jede derselben verursachte Wirkung im richtigen
Moment erfolgt, ohne mit einem anderen Effect zu collidiren.
An Stelle des einen oder anderen gewöhnlichen Excenters (Kurbelzapfens) könnte deshalb
eine unrunde Spurscheibe mit periodisch auf einander folgenden Steigungen oder Ruhestellen
eingesetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine zur Herstellung von Stiefeleisen aus Winkeleisendraht bestimmte Maschine, bestehend aus der Combination der zusammenwirkenden und ein Ganzes bildenden Einzelmaschinen, d. i. der Haspel A, der Richtmaschine B mit den Richtrollen 5 a, 5 b . .'. 5 ε in den Ständern 4, dem Schaltapparat C mit der Coulisse 42, den Uebertragungsmechanismen 43 bis 52 und den Vorschubwalzen ioa und 10b, sämmtlich in den Ständern 37 gelagert, der mit der Presse E combinirten Scheere D mit Vorfühler 35, und endlich dem Lochapparat F.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37646C true DE37646C (de) |
Family
ID=313388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37646D Expired - Lifetime DE37646C (de) | Stiefeleisenmaschine für Stiefeleisen aus Winkeleisendraht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37646C (de) |
-
0
- DE DENDAT37646D patent/DE37646C/de not_active Expired - Lifetime
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