DE900406C - Schere zum Schneiden langer Walzstaebe, wie Platinen, Knueppel, Blechstreifen u. dgl. - Google Patents

Schere zum Schneiden langer Walzstaebe, wie Platinen, Knueppel, Blechstreifen u. dgl.

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DE900406C
DE900406C DES17160D DES0017160D DE900406C DE 900406 C DE900406 C DE 900406C DE S17160 D DES17160 D DE S17160D DE S0017160 D DES0017160 D DE S0017160D DE 900406 C DE900406 C DE 900406C
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DE
Germany
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knife
frame
scissors
cut
cutting
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Expired
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DES17160D
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English (en)
Inventor
Heinrich Flender
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SIEMAG VERTRIEBSGESELLSCHAFT
Original Assignee
SIEMAG VERTRIEBSGESELLSCHAFT
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D25/00Machines or arrangements for shearing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D25/02Flying shearing machines
    • B23D25/08Flying shearing machines having two coacting shearing blades mounted independently

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Schere zum Schneiden langer Walzstäbe, wie Platinen, Knüppel, Blechstreifen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schere zum Schneiden von laufendem Walzgut, wie Platinenstreifen, Knüppel, Blechstreifen u. dgl.
  • Die Erfindung bestehtdarin, .daB .bei einer solchen Schere, bei welcher Idas Walzgut durch Rollgang oder Treibapparat den Messern zugeführt und nach Einrückung :der Schnittbewegung selbsttätig bei durchlaufenden Messern: in eine Anzahl gleicher, in bestimmten Grenzen beliebig langer Teile geteilt wird, wobei Ober- und Untermesser in einem in der Laufrichtung ,des Walzstabes hin und her schwingenden Rahmen angeordnet sind und die Schnittbewegung der Messer und die Schwingbewegung des Rahmens von ein und derselben Kurbelwelle abgeleitet wenden, der Messerrahmen, in dem das Obermesser durch eine Kurbelwelle bewegt wird, lotrecht zwischen zwei gleich langen parallelen Schwinghebeln aufgehängt ist, deren Achsen vom Messerantrieb aus gemeinsam über einen in seiner Länge veränderbaren Schwinghebel durch Parallelkurbelgetriebebewegt werden, wobei das Untermesser am Messerrahmen fest angebracht ist und das Obermesser an,dem indem Messerrahmen geführten und von der Kurbelwelle .durch Druckdaumen bewegten Obermesserschlitten.
  • Nach einer besonderen Ausführungsart der Erfindung werden die Treibrollen mit .ihren Antriebsrollen durch Wauenringe gekuppelt, wobei zwischen den Klauen ein: Spielraum vorgesehen ist, der ein Voreilen der Treibrollen, gegenüber ihrer Antriebswelle zuläßt, derart, daß bei Anstieg der Rahmengeschwindigkeit über die Vorschubgeschwindigkeit hinaus während des Schnittes ein Voreilen der Treibrollen .bis zum Schnittende eintritt.
  • Weiter gehört es. zur daß vor, dem Treibapparat ein einstellbarer elektrischer Schalter angebracht ist, der die Schere nach dem vorletzten Schnitt .selbsttätig ausschaltet, wenn das letzte Walzgutende nicht lang genug ist, um durch die Treibrollen Ibis zum Schnitt transportiert zu werden, und an der Auslaufseite ein in die Bahn des Walzgutes einschwenkbarer, auf die vers.chie dienen Schnittlängen einste=llbarer Vorstoß zum Anhalten- des, letzten von Handbewegten Walzgutendes vorgesehen,ist.
  • Nach der Erfindung wird; das aus.der Walze auf einen Rollgang .aus=gelaufene Walzgut durch einen Treibapparat der Schere zugeführt. Die Schnittbewegung der Schere wird von dem Walzstab selbsttätig durch Anstoß an einen elektrischen Schalter eingerückt. Beim ersten Schnitt wird: der Walzstab geschopft, wobei die Schopflänge durch ein an .dem Schalter angeordnetes Zeitrel.ais eingestellt wird. Die Schere teilt sodann bei hin und her schwingenden iMessern .den Walzs=tab in eine Anzahl gleicher Teile und wird durch das Stabende selbsttätig wieder ausgeschaltet.
  • Die Schnittzahl der Schere ist vön 25 bis. 7.5 in; der Minute und die Vorschubgeschwindmgkeit,, des Walzstabes -in bestimmten. Grenzen je nach der verlangten Produktion :und räch der gewünschten Schnittlänge regelbar. Die Lei=stungsfähigkeit ist mindestens doppelt so groß wie bei den bisher übliches, zum Zerteilen solcher Walzstäbe :dienenden Vorrichtungen. Da- der Walzstab vor dem Schnitt nicht an einen Anschlag anzustoßen braucht, tritt einVerbiegen der abgeschnlittenen Stücke nicht ein. Der Walzstab wird in genau gleiche Längen geteilt.
  • Es ist schon bekannt gewesen, diese Bedingung dadurch zu erifüllen, .daß man ,den die beiden Messer führenden bzw. tragenden Rahmen unter dem IGewichts,druck des;Walzgut.es. frei schwingen läßt oder ihm eine vom Antrieb des Schneldhubes, abgeleitete Schwingbewegung gilbt, indem der das eine Messer tragende und das andere führende Rahmen mittels einer von .diesem Antrieb betätigten Schubs=tange in hin; und her gehende Bewegung versetzt wird:. Es ist :auch s=chonbekannt, Ausschlag und: Geschwdndigkeit .der Längsbewegung des Messerrahmens durch einen Lenker zu bestimmen, der von einem Schwinghebel mit verändierbarem Ausschlag betätigt wird. Der pendelnde Rahmen hat den großen: Nachteil, daß bei Schnittanfang die Schnittebene nicht serikre,cht zu der Blechoberfläche liegt. Dies macht sich besonders bei stärkeren WaIz.stäbe:n, wie Platinen und Knüppeln, bemerkbar und verursacht einen unsauberen Schnitt.
  • Die Erfindung bietet eine bessere und .dazu einfachere Lösung der Aufgabe.
  • Es. sind auch s=chon. Scheren für den, gleichen, Zweck .bekan=nt, bei denen Messer oider Messerträger je an einem umlaufen;d@n Exzenter befestigt sind und die stets parallele. Lage der Messer dadurch gesichert ist, @daß .beide Messer eine gemeinsame Gleitführung haben. Bei diesen Vorrichtungen -ist aber die horizontale; Vorschuhgeschwindigkeit der Messer während des Schnittes, welche notwend'igerweiese gleich der Vo:rschu!bgeschwindigkeit des Walzstabes, sein muß, immer unveränderlich gleich der Umfangsgeschwindigkeit des Messers. Bei durchlaufender Schere können immer nur Stücke abgeschnitten werden, deren Länge gleich dem Umfang des Exzenterkreises. ist. Daran ist auch durch Änderung der Dreh=zahl der Exzenter nichts zu ändern.
  • Es ist auch schon eine Vorrichtung bekannt, bei der .der Messerrahmen, an festen umlaufenden Kurbelarmen schwingt. Bei ununterbrochenem Durchlaufen: dieser Schere ist ein Teilen des Walzgutes in beliebige Längen nur möglich, wenn, die Winkelgesch`virnd@igkeit der Kurbeln: so veränderlich gemacht wird",daß .beim Schnitt die horizontale Messergeschwindigkeit gleich der Vorschubgeschwindigkeit des Walzstabes. Ist, während der andere Teil des Kurbelkreises je nach der gewünschten Schnittlänge .schneller oder langsamer durchlaufen wird. Die elektri=sche Regulierung, die bei jedem Schnitt wiederholt werden muß, ist jedenfalls umständlicher als ,das Verfahren nach der Erfindung.
  • Es ist auch noch vorgeschlagen, bei einer solchen -durchlaufenden Schere, beider an zwei. rotierenden; Trägern je diametral einander gegenüber zwei Messer angebracht sind, die Messerträger in exzentrischen Lagern laufen zu lassen, so daß die Messer ,durch Verstellen der Lagerschalen, außer Eingriff gebracht werden: können. Auf diese Weise kann man einen" zwei oder mehr Schnitte ausfallen lassen. Es können also bei durchlaufender Schere Schnittlängen. eingestellt werden"die ein Vielfaches des Kurbelkreisumfanges. betragen, wobei die horizontale Vors,chubgeschwindigkeit der Messer gleich der Vorschubgeschwindigkeit des Walzstabes ist.
  • Das Einstellen beliebiger Schnittlängen, wie be=i der Schere nach der Erfindung, ist auch hier nicht möglich.
  • Die Anpassung von Schwingungsmaß und Geschwindigkeit an die jeweilige Streifenteillänge geschient nach der Erfindung in an sich bekannter Weise mit Hilfe des Kulisseruhebels, Soll z. B.. @lici ' gle;ichrleibender Schnittzahl die Schrittlänge verdoppelt werden, so- muß die Vo:rschubges.chwindigkeit ,des. Walzstabes verdoppelt werden. Darm, würde die Geschwindigkeit der Messer @in ,der Laufrichtung des Streife:ns-nur halb so groß sein wie die Streifengeschwindigkeit. Die Geschwindigkeit ,der Rahmenbewegung wird aber :durch entsprechende Einsstellung dies Kuliseenheibels mit,der Vorschubgeschwindigkeit in Einklang gebracht.
  • Durch, Änderung des Mersetzungsverhältnisses zwischen: Hubzahl der Schere und Drehzahl der Treibrollen sowie durch Änderung der Rahmengeschwindigkeit kann also:- inbestimmten GienLVern jede Schnittlänge erreicht werden. Ein Ausführungsbeispiel :der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Aufrißschnitt der Maschine, Abb. z einen Querschnitt nach Linie A-B in Abb. i, Albb. 3 eine Rückansicht der Maschine mit Messerrahmenantrieb; Aibb. ,4 und 5 zeigen; die Lagerung der Treibrollen in größerem Maßstab, Abb.5 im Schnitt nach Linie C-D in Abb. ¢; Abb. 6 zeigt einen, Ausschnitt aus Abb. i schematisch.
  • Die eigentliche Schere .besteht aus dem im Ständer a- schwingend ,aufgehängten Rahmen b, an dem das Untermesser c befestigt ist und in dessen Oberteil der Messerschlitten d geführt wird, welcher das Obermesser e trägt. Der O'betrmessersohlitten wird durch eine oben in dem feststehenden Ständer a gelagerte Kurbelwelle f über .den Druckdaumen g bewegt.. An dem auf der Kurbelwelle aufgekeilten Antriebsrad h ist in einem bestimmten Winkel zum Kurbelzapfen der Kurbelwelle ein weiterer Kurbelzapfer i befestigt, welcher durch die Zugstange k den auf der unten im Ständer a gelagerten, Welle L aufgekeilten Kulissenhebel m in eine hin und her schwingende Bewegung versetzt.. Auf der Welle l ist ein Traghebel n aufgekeilt, mit dem der Messerrahmen b gelenkig verbunden ist. In seinem Oberteil ist .der Messerrahmen b mit lern auf einer ebenfalls im Ständer a gelagerten Welle o aufgekeilten Hebel p gelenkig verbunden. Die Wellen L und o liegen senkrecht übereinander. Die Hebel n und p halben gleiche Länge und stehen in. der höchsten Stellung,des. Messerrahmens senkrecht. Die beiden Wellen Z und o sind durch ein, Parallelkurbelgetriebe, bestehend aus :den: beiden Hebeln q und r und der Verbindungsstange s, miteinander verbunden, so .daß :diese Wellen durch die Bewegung des Kulissenhebels gleiche Drehbewegungen erhalten.
  • Der Antrieb der Schere erfolgt durch einen Mo-tor t, der :zweckmäßig Drehzahlregelung Erhält, das Antriebsrad k antreibt und üiber dieses auf die Kurbelwelle f, welche durch den Daumen g den Messerschlitten d bewegt. Durch Einwirkung des an dem Antriebsrad :der Kurbelwelle angebrachten Kurbelzapfens i und des mit diesem verbundenen, oben; beschriebenen Gestänges führt der Messerrahmen eine zur senkrechten Mittelebene der Wellen 1 und o symmetrisch liegende hin und her schwingende Bewegung aus.
  • Außer der auf und ab besehenden Schnittbewegung des Obermessers machen also beide Messer eine schwingende Bewegung in Ader Laufrichtung des Walzgutes, wobei in jeder Stellung des Messerrahmens, die Messerstellung und die Messerschubrichtung genau senkrecht sind und somit ein gerader Schnitt gewährleistet wird.
  • Der vertikale Scherdruck wird von dem feststehenden Ständer aufgenommen, so: daß der Rahmen wesentlich entlastet ist. Die Anordnung des Gestänges für die Bewegung des Rahmens ist so :gewählt, daß der Rahmen mit einem offenem, Messermaul ausgebildet werden. kann, wodurch eine gute Übersichtlichkeit und Zugänglichleeit zu dem Walzstab und den Messern erreicht wind.
  • Für den Vorschub des Walzstabes werden ein oder mehrere Tneibrollenp.aare u vorgesehen. Die oberen Rollen können durch Druckluftzylinder v gehoben oder gesenkt werden. Ihr Antrieb erfolgt vom Antriebsmotor der Schere aus. Die Bewegung der Rollen wird von einer ständig laufenden Vorgelegewelle abgeleitet, die von der Reibungskupplung für das Ein- und Ausrücken der Scherbewegung nicht beeinflußt wird, so: ,daß auch bei stillstehender Schere der Walzstab durch die Treibrollen transportiert wird:.
  • Die Einstellung auf eine bestimmte Schnittlänge erfolgt auf bekannte Weise durch Einschalten der entsprechenden Übersetzung zwischen: Hubzahl der Schere und Drehzahl der Treibrollen, am Zweckmäßigsten :durch ein stufenböses Regelgetriebe, welches in das Vorgelege der Treibrollen eingebaut ist. Hierbei wird durch Einstellen des Kulissenhebels die Schwingbewegung des Messerrahmens so geregelt, .daß bei Schnittanfang die horizontale Rahmengeschwindigkeit bzw. Messergeschwindigkeit gleich der Vorschubge-schwin.digkeit des Walzstaibes ist. Je nach der Stärke des Walzstabes wird der Schnittanfang in einem bestimmten Abstand vor der Mitte des Schwingweges des Messerrahmens liegen, so daß liis Schnittende noch eine leleine ,Steigerung .der Horizontalgeschwindigkeit des Rahmens auftritt. Um dem Walzsta#b diese. kleine zusätzliche Geschwindigkeit zu ermöglichen, sind die Treibrollen nicht fest mit ihren Achsen verkeilt, sondern sitzen mit Spiel auf ihren Achsen (s. Abb. 5). An der Rolle sind zwei Zähne x vorgesehen, zwischen die mit Spiel zwei Zähne y der aufgefeilten Kupplung passen So. ist durch die Zugwirkung der Messer ein kleines Voreilen -des Walzstabes und der Treibrollen möglich. Sobald .der Schnitt beendet ist:, tritt sofort eine Verzögerung des-Walzstabes ein, bis, d'ieTreibrollen wieder durch ihre Achsen getrieben werden. Diese Verzögerung .des Walzstabes nachdem Schnitt hat den Vorteil, daß ein Festklemmen des Walzstabes an dem Obermesser bei Schnittende vermieden wird.
  • Dia .der letzte Schnitt durch das Auslaufen des Walzstabes aus, den Treibrollen nicht selbsttätig durchgeführt werden kann, :ist folgende Vorrichtung angebracht; Vor den Messern ist im Abstand der jeweilig eingestellten Schnittlänge von Mitte des letzten Treibrolle@npaares vor der Schere ein elektrischer Schalter w eingestellt, dessen Kontakt durch den laufenden Walzstab geschlossen ist. Wenn das Ende des Stabes diesen Schalter durchläuft, wird Ader Kontakt geöffnet. Sobald jetzt der nächste Schnitt erfolgt ist, wird durch einen zweiten Schalter die Reibungskupplung ausgerückt, und die Schere kommt in ihrer Anfangsstellung zum Stillstand. Durch einen Drucldinopf, der ein Elektromagnetventil betätigt, wird in dem am Ständer angebrachten leichten Vorstoß der auf die Schnittlänge eingestellte Vorstoßhebel z durch Druckluft in die Laufbahn des. Stabes, geschwenkt. Das letzte Ende des Walzstabes läuft aus den Treibrollen aus und wird von Hand gegen den Vorstoßhebel gefahren. Jetzt wird für einen einzigen Schnitthub die Schere durch Druckknopf eingedrückt. Sobald der Schnitt beginnt, wird durch einen weiteren Schalter der Anschlaghebel wieder hochgeschwenkt, .so ,daß die beim Schneiden auftretende Vorschubbewegung des Stabes nicht .behindert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schere zum Schneiden langer Walzstäbe, wie Platinen, Knüppel, Blechstreifen u. dgl., bei welcher .das Walzgut durch Rollgang oder Treibapparat den Messern zugeführt und nach Einrückung der Schnittbewegung selbsttätig bei .durchlaufenden Messern in eine Anzahl gleicher, in bestimmten Grenzen beliebig langer Teile geteilt wird, wobei Ober- und Untermesser in einem in der Laufrichtung des Walzstabes hin und her schwingenden Rahmen. angeordnet sind und idie Schnittbewegung der Messer und die Schwingbewegung des Rahmens von ein und derselben Kurbelwelle abgeleitet werden, dadurch gekennzeichnet, däß der Messerrahmen (b), in dem das Obermesser (e) durch Kurbelwelle (f) .bewegt wird, lotrecht zwischen zwei gleich langen parallelen Schwinghebeln (n, p) aufgehängt ist, deren, Achsen (l, ö) vom Messerantrieb aus gemeinsam über einen in, .seiner Länge veränderbaren Schwingeebel (m) ,durch Farallelkurbelgetriebe (q, r) bewegt werden.
  2. 2. Schere nach Anspruch.i, dadurch gekennzeichnet, daß das Untermesser am Messerrahmen fest angebracht ist und das Obermesser an .dein in dem Messerrahmen geführten und von der Kurbelwelle durch Druckdaumen bewegten Obermesserschlstten.
  3. 3. Schere nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibrollen (u, v) durch Klauenringe mit ihren Antriebswellen gekuppelt sind, wobei zwischen den Klauen (x, y) ein Spielraum vorgesehen, ist, der ein Voreilen der Treibrollen gegenüber ihrer Antriebswelle derart zuläßt, daß bei Anstieg .der Rahmengeschwindigkeit über dieVorschubgeschwindngkeit hinaus während des Schnittes eire Voreilen ,der Treibrollen bis zum Schnittende eintritt. q.. Schere nach Anspruch i .bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Treibapparat ein einstellbarer elektrischer Schalter angebracht ist, der -die Schere nach dem vorletzten Schnitt selbsttätig ausschaltet, wenn das letzte W alzgutende nicht lang genug ist, um durch die Treibrollen bis zum Schnitt transportiert zu werden, und an ,der Auslaufseite ein in. die Bann des Walzgutes einschwenkbarer, auf die verselhiedenen Schnittlangen einstellbarer Vorstoß zum Anhalten des letzten von Hand be wegten Walzgutendes vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 46o 466, 658 68z; USA.-Patentschriften Nr. i 8,14 513, i 8,48.82o, 1948 139, 1 965 808.
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