DE431337C - Maschine zum Ausstanzen von kuenstlichen Federn und aehnlichen Gegenstaenden - Google Patents

Maschine zum Ausstanzen von kuenstlichen Federn und aehnlichen Gegenstaenden

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DE431337C
DE431337C DES68898D DES0068898D DE431337C DE 431337 C DE431337 C DE 431337C DE S68898 D DES68898 D DE S68898D DE S0068898 D DES0068898 D DE S0068898D DE 431337 C DE431337 C DE 431337C
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Germany
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punching
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machine
cutting
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DES68898D
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SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
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SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G11/00Artificial feathers
    • A41G11/02Implements or machines for making artificial feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Maschine zum Ausstanzen von künstlichen Federn und ähnlichen Gegenständen. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ausstanzen von Federn oder ähnlichen Gegenständen aus Papier, Pappe, Celluloid und ähnlichen Stoffen, bei denen die einzelnen Haare (Bartfäden) durch Zwischenräume voneinander getrennt sind. Federn solcher Art sind bereits bekannt. Bei ihnen erfolgt das Ausstanzen durch Schneidapparate (Matrize und Patrize), die den Abfallstreifen zwischen den Haaren in einem Arbeitsgange ausstanzen. Bei diesem Arbeitsverfahren besteht jedoch der Nachteil, daß durch das Ausstanzen des Abfallstreifens auf einmal die dünnen Haare in das Werkzeug mit hineingezogen und dabei zerschnitten oder zerquetscht werden.
  • Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und ein Ausstanzen der Haare ohne Beschädigung durchzuführen. Gemäß der Erfindung erfolgt das Ausstanzen des Abfalles nicht auf einmal, sondern fortlaufend, und zwar wird zunächst immer am Kiel der Feder ein Loch ausgestanzt, und erst dann werden die Schnitte zum Heraustrennen des Abfalls zwischen zwei Bartfäden nacheinander ausgeführt. Um dieses Herausschneiden auf diese Weise vornehmen zu können, ist die Maschine mit cerschie leasen V orschubeinrichtungen versehen, die die Kartonbahn o. dgl. entsprechend der Eaardicke und der Breite des Abfalles zwischen den Haaren abwechselnd einmal länger, einmal kürzer vorschieben. Desgleichen sind Einrichtungen getroffen, diese Vorschublängen zu ändern sowie verschiedene Teile des Werkzeuges zur Bearbeitung der Kartonbahn außer Betrieb zu setzen, um beispielsweise nach einem Eingeren Vorschub stanzen und schneiden, nach einem kürzeren Vorschub aber nur schneiden zu können.
  • Um die verschiedenen Bewegungen durchführen zu können, ist im Ausführungsbeispiel ein Winkelhebel vorgesehen, an welchem rechts und links ein verstellbares Gestänge angreift. Dieser Winkelhebel wird durch ein besonderes Exzenter betätigt, das zum Hubexzenter in einem bestimmten Verhältnis steht und sich beispielsweise während zweier Hübe nur einmal dreht, aber durch seine Anordnung während eines jeden Hubes eine Schaltung ausführt. Im Ausführungsbeispiel wird dies dadurch erreicht, daß sowohl w"allrend der Abwärtsbewegung wie auch während der Aufwärtsbewegung der am Schaltexzenter angreifenden Schaltstange ein Vorschub ausgeführt wird.
  • Um einen beliebig großen Vorschub einstellen zu können, ist die Schubstange des Schaltexzenters auf der zugehörigen Exzenterscheibe verstellbar angeordnet; außerdem kann sie im 'Winkelhebel einen beliebig einstellbaren toten Gang ausführen. je nach der Verstellung,. auf der Exzenterscheibe und je nach der Grße des toten Ganges im Winkelhebel ändert sich der Vorschub für sämtliche Schaltungen.
  • Um aber auch die einzelnen Vorschübe untereinander verändern zu können, sind die Schalthebel bzw. das Schaltgestänge im Winkelhebel gleichfalls in Langschlitzen verstellbar angeqrdnet. Außerdem ist das Schneidniesser verstellbar, während der Lochstempel für verschiedene Haarentfernungen auswechselbar befestigt ist.
  • Am Winkelhebel ist ferner ein Gestänge zum Bewegen eines Gleitstückes befestigt. Dieses Gleitstück ist mit einer Bohrung o. dgl. versehen und wird durch das Gestänge auf dem Messerhalter hin und her bewegt. Je nach dem Übersetzungsverhältnis des Schaltexzenters zum Hubexzenter bzw. je nach der vorgesehenen Anzahl Loch- oder Stanzstenipel wird dieses Gleitstück durch den Winkelhebel so gesteuert, daß der oder die Lochstempel bzw. Stanzsteinpel beim Niedergehen des Stößels einmal mit nach unten genorninen werden und stanzen können, das andere .\lal in die Aussparung oder Bohrung des Gleitstückes eintreten, also eine Stanzung nicht ausführen.
  • Das Gestänge zum Bewegen des Gleitstückes ist am Winkelhebel ebenfalls wieder verstellbar angeordnet, um bei Veränderung des Gesamtvorschubes die Länge der Schieberbewegung entsprechend regeln zu können. Durch die verschiedenen Einstellvorrichtungen lassen sich also Federn der verschiedensten Art herstellen.
  • Um ein Zerschneiden der feinen Haare zu vermeiden, kann des weiteren ein Blasebalg vorgesehen sein, der durch den Stößel o. dgl. in bekannter Weise bedient wird und dessen ausströmende Luft die Bartfäden vom Schneidinesser abbläst.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine gemäß der Erfindung hergestellte Feder, Abb.2 die Vorrichtung zum Ausstanzen der Federn in Seitenansicht, Abb. 3 das Gleitstück in einer Stellung, in der der Lochstempel in die Aussparung des Schiebers eintreten kann, Abb..I das Gleitstück in einer Stellung, in welcher beim Stößelniedergang gleichzeitig geschnitten und gelocht wird, Abb.5 eine Ansicht des Lochstempels in Richtung A der Abb. 3 und q,.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist i der sich auf und ab bewegende Stößel. Er trägt den Werkzeugoberteil ?, der aus einem in Langschlitzen verschiebbaren Schneidmesser und leicht auswechselbaren Stanz-und Lochstempel besteht und mit dem Werkzeugunterteil 3 im Gegenschnitt zusammenarbeitet. Der Werkzeugunterteil 3, ist auf dein Werkzeugtisch .I befestigt. Das Werkzeug besteht aus dem Messer 2' und dem Lochstempel 2". Die Kartonbahn A (Abb. i) wird dem Werkzeug in der Pfeilrichtung B (Abb. 2) zugeführt und absatzweise vorwärts bewegt. Durch Stanzen eines Loches am Kiel und durch zweimaliges Schneiden erfolgt fortlaufend das Entfernen (Herausschneiden des Abfalles zwischen den Haaren, so daß nach und nach die fertigen Federn (Abb. i ) ntit den einzelnen Haaren a und den Zwischenräumen 17 sowie dem Kiel c entstehen. Die in der Abb. i gezeigte Feder ist nur auf der einen Seite des Kieles mit Haaren ausgebildet. Sie kann naturgemäß auch mit Haaren zti beiden Seiten des Kieles hergestellt werden, und ebenso können fortlaufend zwei oder mehr Federn aus der gleichen Kartonbahn gefertigt werden.
  • Die Auf- und Abwärtsbewegung des Stößels i erfolgt in bekannter `'eise durch eine Exzenter- oder Kurbelwelle, die ihren Antrieb- von der Hauptantriebswelle 5 aus erhält. Auf dieser Hauptantriebswelle sitzt ein Zahnrad 6, welches finit einem Zahnrad 7 im Eingriff steht. Dieses Zahnrad 7 steht zum Zahnrad 6 in einem bestimmten Übersetzungsverhältnis, um mit Hilfe noch zu beschreibender Einrichtungen verschieden große Vorschübe auszuführen. Im Ausführungsbeispiel ist ein Verhältnis 2 : i gewählt.
  • Das Zahnrad 7 wirkt auf eine Kurbelscheibe 8 zum, Antreiben der Vorschubv orrichtung für die Kartonbahn. Im Ausführungsbeispiel sitzt diese Kurbelscheibe mit dem Zahnrad 7 auf gleicher Welle; es kann aber auch das Zahnrad selbst als Kurbelscheibe ausgebildet sein. Ein Kurbelzapfen 9 ist in einer Nut io verstellbar befestigt und trägt die Kurbelstange r i, die den Winkelhebel 12 o. dgl. bewegt. Die Kurbelstange i i ist an einem Kulissenstein angelenkt, der sich in einer Führung 14 im Winkelhebel i.2 hin und her bewegen kann und j e nach Einstellung einer Schraube 15 o. dgl. einen mehr oder weniger großen toten Gang ausführt. Dieser tote Gang dient neben der Verstellung des Kurbelzapfens zur Regelung der Gesamtv orschublänge.
  • An dein Winkelhebel 12 sind die Schalthebel zum Schalten der verschiedenen Vorschubwege angelenkt. Um bei diesem übersetzungsverhältnis 2 : i zwei Schaltwege während einer 'Umdrehung der Schaltkurbelscheibe ausführen zu können, ist die eine Schalteinrichtung links, die andere rechts von der Drehachse 16 des Winkelhebels 12 befestigt, so daß sowohl während der Abwärtsbewegung der Kurbelstange als auch während der Aufwärtsbewegung eine Schaltung ausgeführt werden kann.
  • Die beiden Schalteinrichtungen bestehen aus Stangen 17,17', die Klinken 18 bzw. 18' bei i9 bzw. i9' bewegen und am Winkelhebel i2 an in Langschlitzen oder Führungen 2o bzw. 20' verstellbaren Bolzen oder Steinen o. dgl. befestigt sind. Durch Verstellen der letzterenin den Führungen wird die Regelung der Vorschübe ermöglicht. Die Schaltklinken 18, 18' arbeiten- gegen ein gemeinsames Schaltrad 21, «-elches die Vorschubwalzen 22, 23 zum VOrschieben der Bahn in bekannter Weise in Umdrehung setzt.
  • Am Winkelhebel 12 ist weiterhin-ein verschiebbares Lager 24 für den Zwischenhebel 25 vorgesehen. Dieser Zwischenhebel steht mit einem zweiarmigen Hebel 26 in Verbindung. Dieser Hebel ist an seinem unteren Ende 28 gabelförmig ausgebildet und greift über einen Bolzen 29 im Gleitstück 30. In diesem Gleitstück 3o, das natürlich auch ausschwenkbar ausgebildet sein kann, ist eine Aussparung 3 i vorgesehen. Durch Verschiebung des Gleitstücks kommt nun die Aussparung einmal über den Lochstempel 2" zu stehen (Abb. 3) ; in diesem Falle wird beim Miedergang des Stößels keine Mitnahme des Lochstempels 2" und damit auch kein Stanzen stattfinden, sondern nur ein Schneiden; das nächste Mal trifft während der Abwärtsbewegung des Stößels die volle Fläche 32 des Gleitstücks 30 gegen den Lochstempel, so daß jetzt sowohl gestanzt als auch geschnitten wird.
  • Abb. 5 zeigt die beispielsweise Anordnung des Lochstempels 2". Der Lochstempel sitzt hier an einem Querstück 33, das sich gegen Federn 34 abstützt. Ist die Öffnung im Gleitstück 30 über dem Schaft 35 des Lochstempels 2", so werden die Federn nicht zusammengedrückt, und der Schaft 35 kann in die Aussparung 3 i des Schlittens 3o eintreten. Ein Stanzen findet also in diesem Falle nicht statt.
  • Da es bei den schmalen Haaren, die zu schneiden sind, des öfteren vorkommen kann, daß diese am Schneidmesser hängenbleiben, so ist zweckmäßig noch ein Blasebalg anzubringen, der ebenfalls von der Hauptweile 5 aus über ein Gestänge oder vom Stößel unmittelbar angetrieben wird und nach jeder Fertigstellung eines Haares dieses vom Messer abbläst, so daß ein Beschädigen des fertigen Haares beim nächsten Schnitt ausgeschlossen ist. -

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Ausstanzen von künstlichen Federn und ähnlichen Gegenständen mit durch Lücken voneinander getrennten Haaren aus einer fortlaufend zugeführten Bahn aus Papier, Pappe, Celluloid o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausstanzen der Abfallstreifen zwischen den Haaren immer eine größere Schaltun- mit einer kleineren derart wechselt, daß beispielsweise nach der großen Schaltung am Kiel ein Loch ausgestanzt und gleichzeitig ein Schnitt ausgeführt wird, während nach der kleinen Schaltung nur geschnitten wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Lochen, Stanzen und Schneiden durch einen und denselben Stößel bewirkt wird und daß dieser Stößel mit einer Vorrichtung versehen ist, die es ermöglicht, ,während jedes zweiten, dritten oder weiteren Arbeitshubes einen Teil des Werkzeuges, beispielsweise die Lochstempel, außer Tätigkeit zu setzen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum abwechselnden In- und Außertätigkeitsetzen von Werkzeugteilen aus einem hin und her gehenden Gleitstück (30) mit einer Aussparung (3i) besteht, welches vom Antriebsgestänge für- den Vorschub oder vom Stößel selbst gesteuert wird.
  4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gestänge (l i) einen Hebel (i2) steuert, welcher sämtliche Schalt- und Steuerbewegungen einleitet.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis ;I, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurbelgestänge für den Vorschub nur die Hälfte der Hübe des Stößels ausführt, durch Anordnung der Schaltorgane für die Vorschübe vor und hinter der Drehachse (i6) aber die gleiche Anzahl Schaltungen wie Hübe ausgeführt wird, indem sowohl während der Abwärtsbewegung als auch während der Aufwärtsbewegung des Gestänges die Bahn vorgeschoben wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Vorschübe durch Verstellen des Kurbelzapfens (9) auf seiner Antriebsscheibe (8) oder durch Änderung des Leerlaufes im Winkelhebel (i8) ' insgesamt, durch Verstellen des Schaltgestänges (i7, i7') im Winkelhebel (i2) dagegen einzeln verstellt werden kann.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Werkzeug ein Blasebalg o. dgl. vorgesehen ist, der die ausgestanzten feinen Haare vom Schneidmesser vor dem nächsten Schneiden abbläst.
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