DE3721309C1 - Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Laengen wenigstens zweier verschiedener Schussfaeden fuer die Schussfadentraeger einer mehrsystemigen Webmaschine - Google Patents
Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Laengen wenigstens zweier verschiedener Schussfaeden fuer die Schussfadentraeger einer mehrsystemigen WebmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur wahl
weisen Lieferung abgemessener Längen wenigstens
zweier verschiedener Schußfäden für die Schußfaden
träger einer mehrsystemigen Webmaschine mit pneu
matischer Schußfadenversorgung, mit einer drehbar
gelagerten, umlaufenden Meßtrommel und einer jedem
Schußfaden zugeordneten, zwischen einer unwirksamen
Ruhestellung und einer unter Förderung des von einem
Fadenvorrat kommenden Schußfadens zu einem mit Druck
luft beaufschlagten Injektor an die Umfangsfläche der
Meßtrommel angepreßten Betriebsstellung verstellbaren
Druckrolle, wobei die Druckrollen in Achsrichtung der
Meßtrommel nebeneinanderliegend an der Umfangsfläche
der Meßtrommel benachbarten Lagerteilen gelagert sind,
welche mit programmgemäß einzeln ansteuerbaren Be
tätigungsmitteln gekuppelt sind.
Bei mehrsystemigen Webmaschinen mit pneumatischer
Schußfadenversorgung ist es bekannt (US-PS 36 26 990),
für jede Gewebebahn eine eigene Schußfadenliefervor
richtung zu verwenden, die eine kontinuierlich
angetriebene zylindrische oder konische Meßtrommel
aufweist, gegen die, ausgehend von einer unwirksamen
Ruhestellung, periodisch eine Druckrolle angepreßt
wird, womit der durch die so gebildete Klemmstelle
verlaufende, von einer Spule oder einem Webspeicher
kommende Schußfaden zu dem Injektor geliefert wird.
Der Durchmesser der Meßtrommel und deren Drehzahl
sowie Beginn, Dauer und Ende der Anpreßperiode der
Druckrolle an die Umfangsfläche der Meßtrommel sind
derart aufeinander und auf die Bewegung der Schuß
fadenträger längs deren Führungsbahn abgestimmt, daß
beim Einlaufen des Schußfadenmagazins eines Schuß
fadenträgers unter die Düse des zugeordneten In
jektors die Schußfadenlieferung einsetzt, sodann
während des Vorbeilaufens eine vorgegebene, abge
messene Schußfadenlänge in das Schußfadenmagazin
eingelegt und beim Austritt des Schußfadenträgers
aus dem Bereich unterhalb der Injektordüse die
Schußfadenlieferung wieder unterbrochen wird. Bei
dieser bekannten Schußfadenliefervorrichtung ist
die Druckrolle über einen Betätigungshebel und eine
Nockenabtastrolle gesteuert, die unmittelbar eine
mit den Schußfadenträgern der als Rundwebmaschine
ausgebildeten Webmaschine umlaufende endlose Kurven
bahn abtastet. Dies ist konstruktiv aufwendig. Außer
dem ist diese Schußfadenliefervorrichtung nicht für
die wechselweise Lieferung verschiedener Schußfäden,
d.h. einen sogenannten Farbwechselbetrieb der Web
maschine, eingerichtet.
Einen solchen programmgemäßen Farbwechsel des Schuß
fadens in der Gewebebahn gestattet ein aus der DE-
OS 28 00 639 bekanntes Mehrfaden-Lieferwerk, bei
der Schußfadenwechsel auch unter Verwendung
einer Programmsteuervorrichtung wahlweise programmier
bar ist. Das Lieferwerk weist dabei ein ständig ange
triebenes Lieferwalzenpaar auf, von dem eine Liefer
walze zum Unterbrechen des Fadenvorschubs von der
anderen Lieferwalze abhebbar ist und bei dem beide
Lieferwalzen mittels eines formschlüssigen Getriebes
so miteinander gekuppelt sind, daß sie genau dieselbe
Umfangsgeschwindigkeit an den den Schußfaden zu dessen
Transport klemmenden Flächen aufweisen. Die Länge einer
der beiden Lieferwalzen ist so gewählt, daß eine Mehr
zahl von wahlweise zu liefernden Schußfäden im axialen
Abstand nebeneinanderliegend über die Umfangsfläche
dieser Lieferwalze geleitet werden können, während die
andere schmale Lieferwalze in Axialrichtung programm
gemäß verschieblich angeordnet ist und im von der an
deren Lieferwalze abgehobenen Zustand zu dem jeweils
ausgewählten Schußfaden hin verschoben und sodann
gegen die Umfangsfläche dieser Lieferwalze angepreßt
werden kann. Abgesehen von dem mit Axialverschieblich
keit der schmalen Lieferwalze verbundenen konstruktiven
Aufwand ist der Zeitbedarf für den Wahlvorgang ver
hältnismäßig groß, wodurch die Leistung der Webma
schine in unerwünschtem Maße begrenzt wird. Dies gilt
auch für eine alternative, aus dieser Druckschrift be
kannte Ausführungsform, bei der bei axial ortsfest ge
haltener schmaler Lieferwalze durch entsprechende
axiale Verstellung zugeordneter Fadenleitorgane ver
schiedene Schußfäden wahlweise in die Klemmstelle
zwischen den beiden Lieferwalzen eingeführt werden
können.
Eine schnellere Schußfadenwahl gestattet
demgegenüber eine Schußfadenliefervorrichtung
für mehrere Schußfäden, von der die Erfindung
ausgeht und die in der DE-PS 30 16 182 beschrieben
ist. Bei dieser Liefervorrichtung ist eine kontinu
ierlich angetriebene Meßtrommel vorhanden, über
deren Umfangsfläche die einzelnen Schußfäden im
axialen Abstand nebeneinanderliegend geführt sind,
wobei jedem Schußfaden eine eigene Druckrolle zu
geordnet ist, die programmgemäß einzeln gegen die
Umfangsfläche der Meßtrommel anpreßbar ist, um
die Lieferung des entsprechenden ausgewählten
Schußfadens zu bewirken. Geoffenbart ist aber
lediglich das grundsätzliche Funktionsprinzip.
Der Betätigungsmechanismus für die Druckrollen ist
in seinen konstruktiven Einzelheiten nicht geschildert
oder veranschaulicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von diesem
Stand der Technik eine Vorrichtung zur wahlweisen
Lieferung abgemessener Längen wenigstens zweier ver
schiedener Schußfäden für die Schußfadenträger einer
mehrsystemigen Webmaschine mit pneumatischer Schuß
fadenversorgung zu schaffen, die eine schnelle,
präzise Auswahl der einzelnen zu liefernden Schuß
fäden gestattet, die Lieferung einer genau vorherbe
stimmten Fadenmenge sicherstellt und sich darüber
hinaus durch einen einfachen, betriebssicheren Auf
bau auszeichnet, der eine freie Programmierbarkeit
der Schußfadenwahl mit einfachen Mitteln erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte
Vorrichtung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckrollen einzeln durch eine
Vorspannungskraft auf ihre Betriebsstellung zu
vorgespannt und durch die Betätigungsmittel in
ihrer Ruhestellung verriegelbar sind, aus der sie
durch wahlweise Auslösung der Betätigungsmittel
freigebbar sind und daß den Druckrollen eine in
Abhängigkeit von der Bewegung der Schußfadenträger
gesteuerte, die Druckrollen unter Beendigung der
Schußfadenlieferung in die Ruhestellung zurück
führende Rückstelleinrichtung zugeordnet ist.
Da die Druckrollen in ihrer Ruhestellung in einem
in Eingriffsrichtung vorgespannten Zustand gehal
ten sind, kommt jede Druckrolle bei der Ansteuerung
ihrer zugeordneten Betätigungsmittel praktisch
schlagartig mit der Umfangsfläche der umlaufenden
Meßtrommel in Eingriff, so daß auch die Lieferung
des ausgewählten Schußfadens entsprechend rasch
einsetzt und der ganze Wahlvorgang oder Farbwechsel
nur eine sehr kleine Zeit beansprucht. Die Rückstell
einrichtung bringt nach Abschluß der Schußfaden
lieferung alle Druckrollen wieder in die Ruhestellung
zurück, so daß sie für eine neue Farbauswahl bei der
nächstfolgenden Schußfadenlieferung bereitstehen.
Die Größe der die einzelnen Druckrollen beaufschlagen
den Vorspannungskräfte kann einzeln einstellbar sein,
um damit bspw. eine Anpassung an unterschiedliche
Schußfadenmaterialien zu ermöglichen.
Besonders einfache konstruktive Verhältnisse ergeben
sich, wenn die Lagerteile für die Druckrollen um
eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagerte Lager
hebel sind, auf denen die Druckrollen drehbar ge
lagert sind und an denen die Vorspannungskraft
erzeugende Federmittel angreifen. Dabei ist es
vorteilhaft, wenn die Betätigungsmittel für jede
Druckrolle eine an deren Lagerhebel angreifende,
federelastisch in Eingriffsstellung gehaltene Sperr
klinke aufweisen, die durch einen zugeordneten Be
tätigungsmagneten im Entriegelungssinne verstellbar
ist. Die Betätigungsmagnete können durch einfache
elektrische Stellimpulse mit geringem Aufwand rasch
angesteuert werden, wobei die jeweilige Sperrklinke
zur Freigabe des zugeordneten Lagerhebels nur einen
kurzen Betätigungsweg zurücklegen muß.
Die Rückstelleinrichtung ist zweckmäßigerweise für
alle Druckrollen gemeinsam wirkend ausgebildet, so
daß zum einen sichergestellt ist, daß nach Abschluß
der Schußfadenlieferung alle Druckrollen in der glei
chen Ausgangs-(Ruhe-)Stellung für die nächstfolgende
Schußfadenauswahl stehen und zum anderen sich auch
recht einfache mechanische Verhältnisse ergeben.
Dabei kann die Rückstelleinrichtung zweckmäßiger
weise ein quer zu den nebeneinanderliegend angeord
neten Lagerhebeln verlaufend angeordnetes und auf
diese zu beweglich gelagertes Rückstellorgan auf
weisen, das zumindest mit dem der jeweils in Be
triebsstellung stehenden Druckrolle zugeordneten
Lagerhebel in Eingriff bringbar ist. Dieses Rück
stellorgan kann in einer einfachen Ausführungsform
einen um eine quer zu den Lagerhebeln verlaufende
Achse drehbar gelagerten Rückstellbügel aufweisen,
der mit einem alle Lagerhebel übergreifenden Bügel
teil mit diesen in Eingriff bringbar ist. In einer
alternativen Ausführungsform kann das Rückstellorgan
eine um eine quer zu den Lagerhebeln verlaufende Achse
drehbar gelagerte Nockenwelle aufweisen, deren Nocken
mit den Lagerbügeln in Eingriff bringbar sind.
Eine sehr übersichtliche, platzsparende und wartungs
freundliche Anordnung ergibt sich, wenn die Druckrollen
mit ihren Lagerteilen und der Rückstelleinrichtung in
einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, das nahe
bei der Meßtrommel sich befindet.
Um ein Verheddern der wahlweise von der Meßtrommel
gelieferten Schußfäden zu verhindern, ist es vorteil
haft, wenn jedem Schußfaden ein eigener Injektor zuge
ordnet ist. Dabei können die Injektoren zu einem ein
heitlichen Injektorblock zusammengefaßt sein, wobei,
abhängig von dem Aufbau der jeweils verwendeten Schuß
fadenträger, die Anordnung auch derart getroffen sein
kann, daß wenigstens ein Injektor oder der Injektor
block endseitig einen zur Betätigung einer Fadenbremse
des Schußfadenträgers dienenden keilförmigen Fuß trägt.
Die Betätigungsmittel der einzelnen Druckrollen und
die Rückstelleinrichtung sind zweckmäßigerweise pro
grammgemäß durch eine gemeinsame programmierbare Pro
grammsteuervorrichtung gesteuert, die zusätzlich In
formationen über die Stellung des jeweils mit Schuß
faden zu beladenden Schußfadenträgers bezüglich des
zugeordneten Injektors verarbeitet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Ge
genstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schußfadenliefervorrichtung gemäß der
Erfindung, in perspektivischer, schematischer
Darstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1, in einer Drauf
sicht,
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 2, geschnitten längs
der Linie III-III der Fig. 2, in einer Seiten
ansicht,
Fig. 4 die Vorrichtung nach Fig. 1, in einer abge
wandelten Ausführungsform und in einer Drauf
sicht entsprechend Fig. 2, und
Fig. 5 die Vorrichtung nach Fig. 4, geschnitten längs
der Linie V-V der Fig. 4, in einer Seitenan
sicht.
Die Schußfadenliefervorrichtung weist ein im Quer
schnitt rechteckiges, im wesentlichen kastenartiges
Gehäuse 1 auf, auf dessen Vorderwand 2 eine zy
lindrische Meßtrommel 3 drehbar gelagert ist. Die
Meßtrommel 3 trägt eine bei 4 in Fig. 3 mit über
triebener Dicke dargestellte Plasmabeschichtung aus
einem fadengriffigen, abriebfesten Material; sie kann
alternativ im Bereiche ihrer Umfangsfläche aber auch
gehärtet und poliert ausgebildet sein. Die Meßtrommel
3 ist mit einer nicht weiter dargestellten Antriebs
quelle gekuppelt, die ihr im Normalbetrieb der Web
maschine eine kontinuierliche Drehbewegung erteilt.
Seitlich neben der Umfangsfläche der Meßtrommel 3
ist im Abstand zu dieser ein im wesentlichen recht
eckiger Rahmen 5 angeordnet, der auf die Vorderwand
2 des Gehäuses 1 aufgesetzt ist. Der Rahmen 5 weist
zwei parallele Seitenwände 6 und zwei diese verbin
dende, ebenfalls parallele Stirnwände 7 auf. In den
beiden Seitenwänden 6 ist eine zylindrische Achse 8
gehaltert, auf der eine Mehrzahl (im vorliegenden
Falle vier) von doppelarmigen Lagerhebeln 9 schwenk
bar gelagert ist. Die Lagerhebel 9 sind parallel
zueinander ausgerichtet; sie sind durch Abstands
büchsen 10 im Abstand gehalten und seitlich geführt
und bilden Lagerteile für scheibenartig ausgebildete
zylindrische Druckrollen 11, die einen elastischen
Bezug tragen und wahlweise mit der Umfangsfläche der
Meßtrommel 3 in Eingriff gebracht werden können.
Zu diesem Zwecke ist die Anordnung derart getroffen,
daß jeder Lagerhebel 9 eine mittels einer Achse 12
drehbar an ihm gelagerte Druckrolle 11 trägt und
an dem der Druckrolle 11 bezüglich der Schwenkachse 8
gegenüberliegenden Ende bei 13 mit einer Zugfeder
14 verbunden ist, welche anderenends in einen als
Federwiderlager ausgebildeten Gewindebolzen 15 ein
gehängt ist. Die den einzelnen Lagerhebeln 9 zuge
ordneten Gewindebolzen 15 sind in entsprechende
Bohrungen einer auf die beiden Seitenwände 6 aufge
schweißten Konsole 16 eingefügt, gegen die sie je
weils über eine Mutter 17 abgestützt sind. Durch
entsprechende Verstellung der zugeordneten Mutter 17
kann somit die auf den jeweiligen Lagerhebel 9 von
der Zugfeder 14 ausgeübte Vorspannungskraft stufenlos
verstellt werden.
Die Zugfedern 14 sind bestrebt, die Lagerhebel 9,
bezogen auf Fig. 3, im Gegenuhrzeigersinn um die
Schwenkachse 8 zu verschwenken und dabei die zuge
hörige Druckrolle 11 gegen die Umfangsfläche der
umlaufenden Meßtrommel 3 anzupressen, womit ein bei
18 angedeuteter, von einer nicht weiter dargestellten
Spule oder einem Webspeicher kommender Schußfaden 18
an der Klemmstelle zwischen der Druckrolle 11 und der
Meßtrommel 3 in Richtung eines Pfeiles 19 (Fig. 1, 3)
gefördert wird.
Um die Druckrollen 11 programmgemäß einzeln derart
ansteuern zu können, daß sie entweder in der in
Fig. 3 dargestellten unwirksamen Ruhestellung - in
der sie im Abstand zur Umfangsfläche der Meßtrommel
3 stehen - gehalten sind oder mit der Umfangsfläche
der Meßtrommel 3 unter Lieferung eines Schußfadens
18 unter Vorspannung in Eingriff stehen, sind jeder
Druckrolle 11 an dem Lagerhebel 9 angreifende, einzeln
ansteuerbare Betätigungsmittel zugeordnet.
Zu diesem Zwecke ist jeder Lagerhebel 9 an seinem
der Zugfeder 14 abgewandten Ende bei 20 als Sperr
klinkenzahn ausgebildet, der mit einer Raste 21
einer zugeordneten Sperrklinke 22 zusammenwirkt.
Die Sperrklinken 22 sind im Abstand der Lagerhebel 9
nebeneinanderliegend auf einer gemeinsamen horizontalen
Querachse 23 schwenkbar gelagert, welche zwischen den
Seitenwänden 6 gehalten ist. Jede der nach Art eines
doppelarmigen Hebels ausgebildeten Sperrklinken 22
ist an ihrem der Raste 21 entgegengesetzten Ende mit
einer Zugfeder 24 verbunden, die anderenends in einen
Gewindebolzen 25 eingehängt ist, der das Federwider
lager bildet. Die Gewindebolzen 25 aller Sperrklinken
22 sind in entsprechende Bohrungen der unteren Stirn
wand 7 des Rahmens 5 eingesetzt und gegen die Stirn
wand über Gewindemuttern 26 abgestützt, die eine
individuelle Einstellung der Vorspannung der Zug
federn 24 erlauben. Die Federn 24 sind bestrebt, die
Sperrklinken 22 derart mit den Lagerhebeln 9 bei 20
in Eingriff zu halten, daß die Druckrollen 11 in der in
Fig. 3 dargestellten Ruhestellung verriegelt sind.
Im Bereiche des der Raste 21 benachbarten Endteiles
jeder Sperrklinke 22 ist mit geringem Luftspalt zu
der Polfläche ein als Zugmagnet ausgebildeter Elektro
magnet 28 angeordnet, der bei Erregung die zugeord
nete Sperrklinke 22, bezogen auf Fig. 3, im Uhrzeiger
sinn um die Achse 23 verschwenkt und damit den ent
sprechenden Lagerhebel 9 mit der zugehörigen Druck
rolle 11 freigibt. Alle Zugmagnete 28 sind auf
eine gemeinsame Lagerkonsole 29 aufgesetzt, die
mit den beiden Seitenwänden 6 verbunden ist.
In dem Bereich zwischen den Druckrollen 11 und den
Sperrklinken 22 ist eine Rückstelleinrichtung 30
für die Lagerhebel 9 vorgesehen, die es gestattet,
entriegelte Lagerhebel 9 wieder in die Ruhestellung
nach Fig. 3 zurückzuführen.
Die Rückstelleinrichtung 30 ist für alle Sperrhebel 9
und damit für alle Druckrollen 11 gemeinsam wirkend
ausgebildet. Sie weist ein quer zu den nebeneinander
liegend angeordneten Lagerhebeln 9 verlaufend angeord
netes und auf diese zu beweglich gelagertes Rückstell
organ 31 auf, das mit allen Lagerhebeln 9 in Eingriff
gebracht werden kann.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist
das Rückstellorgan 31 in Gestalt eines in den beiden
gegenüberliegenden Seitenwänden mit horizontaler Dreh
achse drehbar gelagerten Rückstellbügels 32 ausgebildet,
der ein abgekröpftes, zu der Drehachse achsparalleles, ge
rades Bügelteil 33 aufweist, das die Lagerbügel 9 in
der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise übergreift.
Der aus einem zylindrischen Draht gebogene Rückstellbügel
32 ist an einem über die zugeordnete Seitenwand 6 vor
ragenden Ende 34 drehfest mit einem Stellhebel 35 ver
bunden, welcher in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise
über ein aus zwei angelenkten Hebeln 36, 37 bestehendes
Hebelgetriebe von einer bei 38 angedeuteten Nockenwelle
betätigbar ist.
Der Hebel 37 ist dazu bei 39 an der Vorderwand 2 des
Gehäuses 1 schwenkbar gelagert; an seinem dem Hebel
36 abgewandten Ende ist er mit einer Zugfeder 40
verbunden, die mit einem Ende in ein gehäusefestes
Federwiderlager 41 eingehängt ist.
Die Nockenwelle 38 ist mit einer Hauptwelle der
Antriebseinrichtung der mehrsystemigen Webmaschine
formschlüssig getrieblich derartig gekuppelt, daß
sie genau eine vollständige Umdrehung ausführt,
während das Schußfadenmagazin 42 eines in Fig. 1 bei
43 angedeuteten Schußfadenträgers auf dessen Führungs
bahn an der zugeordneten Düsenöffnung 44 des von der
Schußfadenliefervorrichtung aus mit abgemessenen
Schußfadenlängen 18 versorgten ortsfesten Injektors
45 vorbeifährt.
Die zum Antrieb der Nockenwelle 38 dienenden getrieb
lichen Vorkehrungen sind Teil der Webmaschine und des
halb nicht dargestellt.
Bei der in den Fig. 4, 5 dargestellten alternativen
Ausführungsform arbeitet die Rückstelleinrichtung 30
mit einem Rückstellorgan in Gestalt einer in den bei
den Seitenwänden 6 drehbar gelagerten Nockenwelle 31 a,
die den einzelnen Lagerhebeln 9 zugeordnete, drehfest
aufgesetzte Nocken 46 trägt. Die Nockenwelle 31 a ist
mit einem auf der Außenseite der benachbarten Seiten
wand 6 liegenden Antriebsrad drehfest verbunden, das
im vorliegenden Falle durch eine Zahnriemenscheibe
47 gebildet ist, die mit einem Zahnriemen 48 form
schlüssig in Eingriff steht, welcher seinerseits von der
Antriebsquelle der Nockenwelle 38 der Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 3 synchron mit der Bewegung der Schuß
fadenträger 43 in der bereits geschilderten Weise an
getrieben ist.
Jeder der Druckrollen 11 ist ein eigener Schuß
faden 18 zugeordnet (Fig. 1), wobei im vor
liegenden Falle vier Schußfäden 18 in gleichen
Abständen nebeneinanderliegend über die Breite der
Umfangsfläche der Meßtrommel 3 verteilt geführt sind.
Für jeden der verschiedenfarbigen oder aus einem
unterschiedlichen Material bestehenden Schußfäden 18
ist ein eigener Injektor 45 vorgesehen, wobei die
Anordnung derart getroffen ist, daß die eng neben
einander angeordneten Injektoren 45 zu einem ein
heitlichen schmalen Injektorblock 46′ zusammengefaßt
oder integriert sind, der an seinem den Injektor
düsenöffnungen 44 benachbarten Ende einen seitlich
angebrachten, bei 47′ angedeuteten Bewegungs
richtung der Schußfadenträger 43 entgegenweisend aus
gerichteten keilförmigen Fuß 48′ trägt, welcher zur
Betätigung einer nicht weiter dargestellten Faden
bremse des vorbeifahrenden Schußfadenträgers 43
dient.
Der grundsätzliche Aufbau eines solchen Injektors
45 ist bspw. aus der US-PS 36 26 990 bekannt.
Die zugehörige Druckluftversorgungsleitung ist in
Fig. 1 bei 49 angedeutet. In jeder der Druckluft
versorgungsleitungen 49 liegt ein Drosselventil 50,
das als Magnetventil ausgebildet ist und über eine
Steuerleitung 51 von einer in den Fig. 2, 4 sche
matisch angedeuteten Programmsteuerungsvorrichtung 52
(Computer) programmgemäß angesteuert werden kann.
Die Programmsteuerungsvorrichtung 52 steuert über
Steuerleitungen 53 außerdem die Betätigungsmagneten
28 der einzelnen Sperrklinken 22 und erhält über
eine Leitung 54 zusätzliche Informationen über
die Stellung des jeweils mit einem Schußfaden 18
zu beladenden Schußfadenträgers 43 bezüglich des
zugeordneten Injektors 45.
Die insoweit beschriebene Schußfadenliefervor
richtung arbeitet wie folgt:
Im Ruhezustand der Vorrichtung sind alle Druckrollen
11 in der aus den Fig. 3,5 ersichtlichen Weise durch
ihre zugeordneten Sperrklinken 22 über die Zugfedern
24 in ihrer unwirksamen Ruhestellung verriegelt. Da
die Druckrollen 11 von der Umfangsfläche der Meßtrommel
3 abgehoben sind, findet auch keine Förderung eines
Schußfadens 18 statt. Alle Lagerhebel 9 stehen aber
unter der von den gespannten Zugfedern 14 ausgeübten
elastischen Vorspannung, die auf die Lagerhebel 9
im Eingriffssinne der Druckrollen 11 wirkt.
Die Rückstelleinrichtung 30 ist unwirksam; ihr Rück
stellorgan 31, 31 a steht in einer Stellung, in der
es eine Verschwenkung der Lagerhebel 9 um die Schwenk
achse 8 im Gegenuhrzeigersinn, bezogen auf Fig. 3, 5,
nicht behindert.
Sowie ein mit einem Schußfaden 18 zu beliefernder
Schußfadenträger 43 mit seinem Schußfadenmagazin 42
unter der entsprechenden Injektordüsenöffnung 44 ein
trifft, erhält die Programmsteuerungsvorrichtung 52
über die Leitung 54 einen entsprechenden Auslöse
befehl. Sie sucht daraufhin, abhängig von dem ihr
eingegebenen Programm, den Schußfaden 18 aus, mit
dem der Schußfadenträger 43 zu beladen ist und
leitet dem entsprechenden Betätigungsmagneten 28
einen elektrischen Betätigungsimpuls zu. Gleich
zeitig oder geringfügig früher erhält auch das dem
dem ausgewählten Schußfaden 18 entsprechenden In
jektor 45 zugeordnete Drosselventil 50 über die
Leitung 51 einen Betätigungsimpuls, durch den es
aufgesteuert wird, so daß der Injektor mit der
vollen Druckluft beaufschlagt ist und damit für
die Förderung des Schußfadens in das Schußfaden
magazin 42 bereit steht.
Sowie der angesteuerte Betätigungsmagnet 28 die zu
geordnete Sperrklinke 22 im Uhrzeigersinn, bezogen
auf Fig. 3, 5, verdreht, gibt die Raste 21 den ihr
zugehörigen Lagerhebel 9 bei 20 frei, der damit von
seiner Zugfeder 14 schlagartig so weit verschwenkt
werden kann, daß die entsprechende Druckrolle 11
an die Umfangsfläche der umlaufenden Meßtrommel 3
angepreßt wird.
Nunmehr wird der ausgewählte Schußfaden 18 solange
geliefert und über die Injektordüsenöffnung 44 in
das Schußfadenmagazin 42 eingelegt, bis der Schuß
fadenträger 43 unter dem Injektor auszutreten be
ginnt. Zu diesem Zeitpunkt hat sich die Nockenwelle
38 bzw. die diese antreibende, mit der Bewegung der
Schußfadenträger 43 synchronisierte Antriebsquelle
soweit gedreht, daß über das Hebelgetriebe 36, 37
bzw. über den Zahnriemen 48 das Rückstellorgan 31,
31 a mit dem in der Betriebsstellung stehenden aus
gewählten Lagerhebel 9 in Eingriff kommt, womit
die zugeordnete Druckrolle 11 von der Umfangs
fläche der Meßtrommel 3 abgehoben und damit die
Schußfadenlieferung eingestellt wird. Gleich
zeitig wird von der Programmsteuerungsvorrichtung
52 eine nicht weiter dargestellte Fadenbremse
eingelegt, die den Schußfaden auf seinem Laufweg
von der Fadenquelle zu der Meßtrommel 3 verriegelt.
Außerdem erhält das zugeordnete Drosselventil 50
Stellimpuls, so daß es die Druckluftbeaufschlagung
des Injektors 45 auf einen Wert reduziert, der zwar
eine gewisse Spannung in dem Schußfadenstück auf
rechterhält, gleichzeitig aber eine Beschädigung
(Ausfransen etc.) des stillstehenden Schußfaden
stückes durch den es umspülenden Luftstrom ver
hindert.
Im Verlaufe der weiteren Drehbewegung des Rückstell
organes 31 oder 31 a wird der bisher wirksam gewesene
Lagerhebel 9 schließlich mit seinem Sperrzahn 20
hinter die Raste 21 bewegt, wobei kurzzeitig alle
Lagerhebel 9 um einen kleinen Betrag mitbewegt, d.h.
von ihren Rasten 21 abgehoben werden. Durch eine ent
sprechende Abschrägung der Sperrklinke 22 und der
Stirnseite des Lagerhebels 9 ist sichergestellt, daß
an jeder Lieferstelle die Sperrklinke 22 selbsttätig
gegen die Wirkung der Zugfeder 24 um das erforderliche
Maß elastisch ausweichen kann, bevor ihre Raste 21
einschnappt.
Bei der fortgesetzten Drehbewegung des Rückstellor
gans 31, 31 a (bezogen auf Fig. 3, 5 im Uhrzeigersinn)
gibt das Rückstellorgan die Lagerhebel 9 schließlich
wieder frei, die nun alle bei 20 in den Rasten 21
der Sperrhebel 22 verrastet sind und damit in Be
reitschaft für einen neuen Schußfaden-Wahlvorgang
stehen.
Der Durchmesser der Meßtrommel 3 und deren Drehzahl
sowie die Länge der Zeitspanne, über die eine Druck
rolle 11 in der erläuterten Weise gegen die Umfangs
fläche der Meßtrommel 3 angedrückt ist, sind so auf
einander abgestimmt, daß während der Wirksamkeit der
Druckrolle 9 eine genau abgemessene Schußfadenlänge
über den Injektor 45 in ein Schußfadenmagazin 42
eingelegt wird.
Die Druckrollen 11 sind bei dem dargestellten Aus
führungsbeispiel frei drehbar auf ihren Lagerhebeln
9 gelagert. Es sind auch Ausführungsformen denkbar,
bei denen sie mit der gleichen Umfangsgeschwindig
keit wie die Meßtrommel 3 angetrieben sind.
Claims (14)
1. Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener
Längen wenigstens zweier verschiedener Schußfäden
für die Schußfadenträger einer mehrsystemigen Web
maschine mit pneumatischer Schußfadenversorgung,
mit einer drehbar gelagerten umlaufenden Meßtrommel
und einer jedem Schußfaden zugeordneten, zwischen
einer unwirksamen Ruhestellung und einer, unter
Förderung des von einem Fadenvorrat kommenden
Schußfadens zu einem mit Druckluft beaufschlagten
Injektor, an die Umfangsfläche der Meßtrommel ange
preßten Betriebsstellung verstellbaren Druckrolle,
wobei die Druckrollen in Achsrichtung der Meßtrommel
nebeneinanderliegend an der Umfangsfläche der Meß
trommel benachbarten Lagerteilen gelagert sind, wel
che mit programmgemäß einzeln ansteuerbaren Betäti
gungsmitteln gekuppelt sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckrollen (11)
einzeln durch jeweils eine Vorspannungskraft (14)
auf ihre Betriebsstellung zu vorgespannt und durch
die Betätigungsmittel (28, 22) in ihrer Ruhestellung
verriegelbar sind, aus der sie durch wahlweise Aus
lösung der Betätigungsmittel (28, 22) freigebbar
sind und daß den Druckrollen (11) eine in Abhängig
keit von der Bewegung der Schußfadenträger (43)
gesteuerte, die Druckrollen (11) unter Beendigung
der Schußfadenlieferung in die Ruhestellung zurück
führende Rückstelleinrichtung (30) zugeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe der Vorspannungskräfte (14) einzeln
einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Lagerteile um eine gemeinsame Achse
(8) schwenkbar gelagerte Lagerhebel (9) sind, auf
denen die Druckrollen (11) drehbar gelagert sind und
an denen die Vorspannungskraft erzeugende Federmittel
(14) angreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsmittel für jede Druckrolle (11)
eine an deren Lagerhebel (9) angreifende, feder
elastisch in Eingriffsstellung gehaltene Sperrklinke
(22) aufweisen, die durch einen zugeordneten Betäti
gungsmagneten (28) im Entriegelungssinne verstellbar
ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung
(30) für alle Druckrollen (9) gemeinsam wirkend aus
gebildet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rückstelleinrichtung ein quer
zu den nebeneinanderliegend angeordneten Lagerhebeln
(9) verlaufend angeordnetes und auf diese zu beweglich
gelagertes Rückstellorgan (31, 31 a) aufweist, das
zumindest mit dem der jeweils in Betriebsstellung
stehenden Druckrolle (11) zugeordneten Lagerhebel
(9) in Eingriff bringbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückstellorgan (31) einen um eine quer zu
den Lagerhebeln (9) verlaufende Achse drehbar ge
lagerten Rückstellbügel (32) aufweist, der mit
einem abgekröpften, alle Lagerhebel (9) übergreifen
den Bügelteil (33) mit diesen in Eingriff bringbar
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rückstellorgan (31 a) eine um eine quer zu den
Lagerhebeln (9) verlaufende Achse drehbar gelagerte
Nockenwelle aufweist, deren Nocken (46) mit den Lager
hebeln (9) in Eingriff bringbar sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckrollen (11) mit
ihren Lagerteilen (9) und der Rückstelleinrichtung
(30) in einem gemeinsamen Gehäuse oder Rahmen (5)
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedem Schußfaden (18) ein
eigener Injektor (45) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Injektoren (45) zu einem einheitlichen In
jektorblock (46) zusammengefaßt sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß wenigstens ein Injektor (45)
oder der Injektorblock (46) endseitig einen zur
Betätigung einer Fadenbremse des Schußfadenträgers
(43) dienenden keilförmigen Fuß (48) trägt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel
(28, 22) der einzelnen Druckrollen (11) und die
Rückstelleinrichtung (30) programmgemäß durch eine
gemeinsame, programmierbare Programmsteuerungsvor
richtung gesteuert sind, die zusätzliche Infor
mationen über die Stellung des jeweils mit Schußfaden
zu beladenden Schußfadenträgers (43) bezüglich des
zugeordneten Injektors (45) verarbeitet.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß jedem Injektor (45) ein in seiner Druckluft
versorgungsleitung (49) liegendes Drosselventil (50)
zugeordnet ist, das von der Programmsteuerungsvor
richtung (52) in Abhängigkeit von der Überführung
einer ausgewählten Druckrolle (11) in deren Betriebs
stellung und von deren Rückstellung in die Ruhe
stellung ansteuerbar ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3721309A DE3721309C1 (de) | 1987-06-27 | 1987-06-27 | Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Laengen wenigstens zweier verschiedener Schussfaeden fuer die Schussfadentraeger einer mehrsystemigen Webmaschine |
| EP87115297A EP0297169A1 (de) | 1987-06-27 | 1987-10-20 | Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Längen wenigstens zweier verschiedener Schussfäden für die Schussfadenträger einer mehrsystemigen Webmaschine |
| JP63004628A JPS646149A (en) | 1987-06-27 | 1988-01-12 | Equipment for selectively feeding at least two kind of warps measured by woof carrier of drop box loom |
| CN88100371A CN1030267A (zh) | 1987-06-27 | 1988-01-22 | 向多纱织机导纬器选送定长度的至少是两种不同纬纱的装置 |
| BR8800831A BR8800831A (pt) | 1987-06-27 | 1988-02-26 | Aparelho para a ministracao seletiva de lances medidos de pelo menos dois fios de trama diferentes para os suportes condutores de fio de trama de uma maquina de tecer com varios alimentadores |
| US07/163,619 US4850399A (en) | 1987-06-27 | 1988-03-03 | Weaving loom with pneumatic weft thread injection |
| KR1019880004567A KR890000712A (ko) | 1987-06-27 | 1988-04-22 | 다중급사 방직기의 씨실 공급장치 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3721309A DE3721309C1 (de) | 1987-06-27 | 1987-06-27 | Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Laengen wenigstens zweier verschiedener Schussfaeden fuer die Schussfadentraeger einer mehrsystemigen Webmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3721309C1 true DE3721309C1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6330441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3721309A Expired DE3721309C1 (de) | 1987-06-27 | 1987-06-27 | Vorrichtung zur wahlweisen Lieferung abgemessener Laengen wenigstens zweier verschiedener Schussfaeden fuer die Schussfadentraeger einer mehrsystemigen Webmaschine |
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| EP (1) | EP0297169A1 (de) |
| JP (1) | JPS646149A (de) |
| KR (1) | KR890000712A (de) |
| CN (1) | CN1030267A (de) |
| BR (1) | BR8800831A (de) |
| DE (1) | DE3721309C1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20250312767A1 (en) * | 2022-05-25 | 2025-10-09 | Limited Liability Company Composite Group Chelyabinsk | Production line for manufacturing non-metallic composite reinforcing mesh |
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| US3626990A (en) * | 1968-09-20 | 1971-12-14 | Adolf Linka | Method and apparatus for intermittently feeding measured lengths of weft thread from a supply bobbin to an injector for injection into a storage-type shuttle |
| DE2800639A1 (de) * | 1978-01-07 | 1979-08-02 | Sipra Patent Beteiligung | Wellenfach-webmaschine |
| DE3016182C2 (de) * | 1980-04-26 | 1983-01-05 | Adolf Dipl.-Ing. 7450 Hechingen Linka | Verfahren und Vorrichtung zum pneumatischen Eintragen des Schußfadens in die Schußfadenträger einer mehrsystemigen Webmaschine |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2938921C2 (de) * | 1979-09-26 | 1982-04-22 | Mayer & Cie Gmbh & Co, 7470 Albstadt | Einrichtung zum Laden der Schußfadenträger von Wellenfach-Webmaschinen |
-
1987
- 1987-06-27 DE DE3721309A patent/DE3721309C1/de not_active Expired
- 1987-10-20 EP EP87115297A patent/EP0297169A1/de not_active Withdrawn
-
1988
- 1988-01-12 JP JP63004628A patent/JPS646149A/ja active Pending
- 1988-01-22 CN CN88100371A patent/CN1030267A/zh active Pending
- 1988-02-26 BR BR8800831A patent/BR8800831A/pt unknown
- 1988-04-22 KR KR1019880004567A patent/KR890000712A/ko not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR890000712A (ko) | 1989-03-16 |
| JPS646149A (en) | 1989-01-10 |
| BR8800831A (pt) | 1989-01-03 |
| EP0297169A1 (de) | 1989-01-04 |
| CN1030267A (zh) | 1989-01-11 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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