DE3629403C2 - Verfahren zur Korrektur der Farbsättigung bei der elektronischen Bildverarbeitung - Google Patents
Verfahren zur Korrektur der Farbsättigung bei der elektronischen BildverarbeitungInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur selbsttätigen
Korrektur der Farbsättigung bei der elektronischen
Bildverarbeitung, bei dem eine zweidimensionale
Bildvorlage nach Zeilen und Spalten in drei Primärfarben
elektrooptisch abgetastet wird, die resultierenden
Bildsignale in ein Luminanzsignal Y und zwei Farbdifferenzsignale
bzw. Chrominanzsignale C1, C2 transformiert
werden und das Luminanzsignal Y durch eine elektronische
Kontrastverarbeitung des Bildes verändert wird.
Die oben erwähnte Transformation ist grundsätzlich aus
der Videotechnik bekannt. Dabei geht es in erster Linie
darum, mit elektronischen Mitteln Farbkorrekturen
vorzunehmen, wenn aufnahmebedingte Farbfehler vorhanden
sind (z. B. Farbstich) oder bei der Übertragung
Farbverfälschungen entstehen, die kompensiert werden müssen.
Bei der elektronischen Bildverarbeitung sollen
häufig die Farbsättigung und die Farbkontraste eines
Bildes angehoben bzw. an die vorgegebenen Eigenschaften
des fotografischen Aufzeichnungsmaterials optimal angepaßt
werden. Die Grundlagen der elektronischen Farbkorrektur
sind z. B. beschrieben in den Büchern H. Lang,
Farbmetrik und Farbfernsehen, R. Oldenbourg-Verlag,
München, Wien, 1978, Seite 326 bis 334 und Seite
431 ff. sowie W. K. Pratt, Digital Image Processing,
John Wiley & Sons, New York/Chichester/Brisbane/Toronto;
1978, insbesondere Seite 50 bis 90 und Seite 155 bis
161.
Die Kontrastbewertung im Luminanzkanal wird bei der
elektronischen Bildverarbeitung durchgeführt, um die
Gradation des gesamten Übertragungssystems an das
fotografische Aufzeichnungsmaterial anzupassen (globale
Kontrastbewertung) und um den Kontrast in bestimmten
Bildbereichen anzuheben (lokale Kontrastbewertung). Auf
diese Weise kann eine Bildverschärfung erreicht werden.
Die Grundlagen dieser Methoden sind ausführlich
beschrieben in den Büchern F. M. Wahl, Digitale Bildverarbeitung,
Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New
York, Tokyo; 1984 und W. K. Pratt, Digital Image
Processing (l.c. siehe oben).
Bei der Reproduktion farbiger Original-Bilder
(Positiv-Positiv) oder bei der Herstellung farbfotografischer
Positiv-Bilder von Color-Negativ-Vorlagen wird in
zunehmendem Maße auf die elektronische Farbverarbeitung
unter Verwendung von Farbkorrekturschaltungen zurückgegriffen
(siehe z. B. EP 70 680, EP 1 31 430 und
EP 1 68 818). Grundlage ist dabei, daß die Bildvorlage
nach Zeilen und Spalten abgetastet (gescannt) wird und
die resultierenden Bildsignale nach bestimmten Kriterien
modifiziert werden. Die zu einem Bild gehörenden
Bildsignale werden in der Regel digitalisiert und können
in Digitalspeichern abgelegt bzw. zwischengespeichert
werden. Die Abtastung der Bildvorlage erfolgt
normalerweise seriell für die drei Primärfarben rot,
grün, blau (RGB).
Erfahrungsgemäß müssen zur Erzeugung optimaler Positiv-
Bilder folgende Bildparameter eingestellt bzw.
verändert werden können:
- a) Farbbalance
- b) Farbsättigung
- c) Kontrast (Gradation).
Dabei besteht häufig die Schwierigkeit, daß sich diese
Parameter nicht unabhängig voneinander einstellen lassen.
Bei einer veränderten Einstellung der Gradation
verschiebt sich z. B. auch die Farbsättigung. Aus diesem
Grund werden in der Videotechnik die RGB-Bildsignale
in ein Helligkeitssignal und zwei nur die Farbinformation
enthaltende Chrominanzsignale transformiert. Bei
der elektronischen Bildverarbeitung hat sich gezeigt, daß bei einer Kontrastverarbeitung
im Luminanzkanal eine Beeinflussung der Farbsättigung in den Chrominanzkanälen
auftreten kann. Diese Farbsättigungsverschiebung kann bei hohen
Anforderungen an die Bildqualität nicht toleriert werden. Insbesondere wurde beobachtet,
daß bei einer Anhebung der Helligkeit (höhere Verstärkung des Luminanzsignals)
eine Entsättigung des Bildes eintritt, während bei einer Absenkung
der Helligkeit das Bild stärker gesättigt erscheint.
Aus der US-PS 4,499,486 ist eine Fernsehkamera bekannt, bei der farbige Bildsignale
einer Kontrastverarbeitung unterzogen werden. Dabei wird ein Luminanzsignal
vor und nach der Kontrastverarbeitung erfaßt und der Quotient der
beiden Signalgrößen gebildet. Dieser Quotient wird mit zwei Chrominanzsignalen
multipliziert. Nachteilig bei diesem Verfahren ist, daß der Multiplikationsfaktor voll
von dem Ergebnis der Kontrastverarbeitung abhängt. Dadurch können z. B. bei
sehr großen Kontrastveränderungen Farbverschiebungen auftreten.
Auch aus der DE 22 37 784 A1 ist ein Verfahren zur Veränderung der Chrominanzsignale
farbiger Bildsignale bekannt, wobei diese multipliziert werden mit der
Differenz zweier Luminanzsignale, die vor und nach der Kontrastverarbeitung erfaßt
werden. Bei diesem Verfahren ist aber ebenfalls nicht gewährleistet, daß im
Bereich großer Kontrastveränderungen Farbverschiebungen der Bildsignale auftreten.
Der Erfindung lag nun die Aufgabe zugrunde, zur Wiedergabe farbiger Bilder auf
fotografischem Material mittels elektrooptischer Methoden neue schaltungstechnische
Maßnahmen bei der elektronischen Bildverarbeitung einzuführen, die eine
vollständige Entkopplung der Farbsättigung von den Kontrasteigenschaften des
Bildes ermöglichen. Zur Einstellung und Anpassung der Gradation sind im Luminanzkanal
oft relativ starke Kontrastveränderungen erforderlich. Mit diesen Kontrastveränderungen
gehen häufig visuell auffällige und die Bildqualität beeinträchtigende
Sättigungsverschiebungen bzw. Farbverschiebungen einher. Durch
die Erfindung sollen derartige Bildfehler vermieden werden.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von dem eingangs beschriebenen Verfahren,
erfindungsgemäß zum einen dadurch gelöst, daß die Luminanzsignale Y₁, Y₂ vor
und nach der Kontrastverarbeitung erfaßt werden und die beiden Chrominanzsignale
C1, C2 mit dem Quotienten Y₂/Y₁ der beiden Luminanzsignale multipliziert
werden. Dadurch wird erreicht, daß die mit einer Helligkeitsverminderung
einhergehende Zunahme der Farbsättigung und vice versa die mit einer Helligkeitszunahme
einhergehende Abnahme der Farbsättigung automatisch kompensiert
werden. Zum anderen werden die Chrominanzsignale C1, C2 zusätzlich mit
einem Korrekturfaktor k multipliziert. Dadurch wird erreicht, daß auch bei starken
Farbsättigungskorrekturen keine Farbverfälschungen auftreten.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen haben in der Praxis eine beträchtliche Verbesserung
der optischen Bildqualität zur Folge, wenn im Rahmen der Kontrastverarbeitung
eine relativ starke Anhebung oder Abschwächung der Kontraste erfolgt,
wie sie z. B. bei Gradationskorrekturen auftreten.
Zur Transformation der Bildsignale in ein die Helligkeit bzw. Leuchtdichte bestimmendes
Luminanzsignal und zwei die Farbinformation enthaltende Chrominanzsignale
wird zweckmäßig die aus der Fernsehtechnik bekannte
RGB→YUV-Transformation herangezogen, bei der den zu den drei Primärfarben
gehörenden Bildsignalen jeweils ein Luminanzsignal Y und zwei Chrominanzsignale
U, V zugeordnet werden.
Eine weitere Verbesserung der Bildqualität kann erzielt werden, wenn der Quotient
Y₂/Y₁ zusätzlich mit einem Korrekturfaktor k multipliziert wird, der ausgehend
von kleinen Werten von Y₂/Y₁ relativ groß eingestellt wird und zu großen
Werten von Y₂/Y₁ hin abnimmt. Auf diese Weise erfolgt in Einklang mit der physiologisch
bedingten Wahrnehmungsfähigkeit des menschlichen Auges hinsichtlich
von Farbsättigungsunterschieden bei kleinen Änderungen des Luminanzsignals
(kleine Kontrastanhebung) eine stärkere Farbsättigungskorrektur
als bei großen Änderungen des Luminanzsignales
(starke Kontrastanhebung).
Wesentlich ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, daß
die Nachregelung der Farbsättigung in Abhängigkeit der
durch die Kontrastverarbeitung modifizierten Luminanzsignale
selbsttätig, d. h. ohne externe Eingabe oder
Einstellungen, erfolgt. Aufgrund der automatischen
Nachregelung der Farbsättigung bleibt der ausgewogene
Farbeindruck des Bildes unbeschadet der kontrastverarbeitenden
Maßnahme erhalten.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand
von Blockschaltbildern und Prinzipskizzen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die drei Hauptmodule der elektronischen
Bildverarbeitung mit der Bildabtastvorrichtung
(Scanner), dem eigentlichen Bildverarbeitungsteil
und der Bildausgabevorrichtung (Printer),
Fig. 2 ein schematisiertes Blockschaltbild des
Bildprozessors im Bildverarbeitungsteil,
Fig. 3 die Darstellung eines Farbvektors im Luminanz-
Chrominanz-Farbraum,
Fig. 4 eine bei der elektronischen Kontrastverarbeitung
zugrundegelegte S-förmige Gradationskennlinie,
Fig. 5 ein Prinzipschaltbild für die selbsttätige
Regelung der Farbsättigungskorrektur in Abhängigkeit
der Bildhelligkeit,
Fig. 6 das Prinzip einer auf der Basis einer sublinearen,
aussteuerbegrenzten Kennlinie modifizierten
Farbsättigungskorrektur und
Fig. 7 ein Prinzipschaltbild für die modifizierte
Farbsättigungskorrektur auf Basis der Kennlinie
nach Fig. 6.
Gemäß Fig. 1 wird die Bildvorlage mit dem Scanner 1
nach Zeilen und Spalten abgetastet, so daß für jeden
Bildpunkt ein elektrisches Bildsignal gewonnen wird.
Der Scanner 1 besteht aus einem CCD-Zeilensensor (Zeilen
horizontal), der in vertikaler Richtung mit
konstanter Geschwindigkeit über die Bildfläche gefahren
wird (scanning). Die Abtastung erfolgt nacheinander für
die drei Primärfarben rot, grün, blau (R, G, B). Zu
diesem Zweck werden geeignete Farbfilter in den Lichtweg
zwischen CCD-Zeilensensor und Bildvorlage eingeschwenkt.
Das elektrooptisch abgetastete Bild besteht
hier aus 2048 Bildpunkten pro Zeile (horizontal) und
1024 Zeilen (vertikal), so daß einem Bild insgesamt
2048×1024 Bildelemente (Pixel) in jeder der drei
Primärfarben R, G, B zugeordnet sind. Eine Korrekturschaltung
(nicht gezeigt) sorgt dafür, daß CCD-spezifische
Fehler, z. B. unterschiedliche Empfindlichkeiten der
CCD-Elemente und Dunkelströme, eliminiert werden. Die
korrigierten Bildsignale werden anschließend digitalisiert.
Erst danach erfolgt die eigentliche elektronische
Bildverarbeitung, die in Fig. 1 zu dem Block 2
(strichpunktiert) zusammengefaßt ist. Das letzte Glied
in der Bildverarbeitungskette ist die Bildausgabevorrichtung
3, hier ein Kathodenstrahl-Printer (CRT-
Printer), der die elektrischen Bildsignale wieder in ein
optisches Bild umwandelt, das dann auf das fotografische
Aufzeichnungsmaterial, z. B. Color-Negativ-Papier,
aufbelichtet wird. Wesentlich ist dabei, daß im Printer
das optische Bild Punkt für Punkt durch Umwandlung der
elektrischen Bildsignale aufgebaut wird. Im Prinzip
kann also jedes Pixel der Bildverarbeitung unterzogen
und anschließend an der der Originalvorlage entsprechenden
Koordinate auf dem Aufzeichnungsträger
ausgegeben werden.
Die eigentliche elektronische Bildverarbeitung erfolgt
in dem Bildprozessor 4, der über eine Eingabe 5 extern
gesteuert werden kann. Vor und nach dem Bildprozessor 4
wird das Bild in den Speichern 6 und 7 (SP1 und SP2)
abgelegt. Durch diese Zwischenspeicher erreicht man,
daß ein Bild vom Printer 3 aus dem Speicher 7 abgerufen
und aufgezeichnet werden kann, während gleichzeitig
schon ein neues Bild in den Speicher 6 eingelesen und
vom Bildprozessor verarbeitet wird. Die drei Grundvorgänge
Abtastung durch den Scanner 1, Bildverarbeitung
im Bildprozessor 4 und Bildaufzeichnung durch den Printer
3 können somit entkoppelt werden. Das für die
Aufzeichnung bestimmte Bild kann nach Zwischenspeicherung
(8) mittels eines Monitors 9 betrachtet werden.
Diese Blöcke werden hier ebenfalls der Bildverarbeitung
2 zugerechnet.
Bei der vorliegenden Erfindung geht es in erster Linie
um spezielle elektronische Maßnahmen zur Bildanpassung
und Bildverbesserung, wobei letzten Endes die
Beurteilungskriterien bei der visuellen Betrachtung der fertigen
Bilder maßgebend sind. Im einzelnen übernimmt der
Bildprozessor 4 folgende Aufgaben und Funktionen:
- a) Einstellung der Farbbalance,
- b) Einstellung der Farbsättigung in mehreren Stufen,
- c) bildbezogene Einstellung der Gradation,
- d) Bildschärfeverbesserung.
Die Bildprozessorfunktionen sollen nun im einzelnen
anhand von Fig. 2 erläutert werden. Der Schwerpunkt liegt
dabei auf der bildgerechten, automatischen Korrektur
der Farbsättigung, wenn gleichzeitig eine globale oder
lokale Kontrastverarbeitung zur Verbesserung der
Bildschärfe durchgeführt wird.
Gemäß Fig. 2 umfaßt der Bildprozessor die Blöcke 10 bis
17. Die im Bildspeicher 6 (Speicher SP1) abgelegten
Bildsignale werden zunächst einer Farbmatrix 10
zugeführt, mit deren Hilfe Nebendichten der Farbstoffe
(Übersprechen) korrigiert werden können. Bei der
Farbmatrix handelt es sich um einen programmierten
Festwertspeicher (PROM), bei dem jedem ursprünglichen
Bildsignal A (x,y) ein korrigiertes Bildsignal A′ (x,y)
zugeordnet ist. Ein in diesem Sinne als Tabelle programmierter
Speicher wird daher auch als Look-up-Table
(abgekürzt LUT), bezeichnet. Die erwähnten Farbkorrekturen
können erst nach dem Speicher 6 vorgenommen werden,
weil hier erstmalig die Bildsignale aller drei Farbauszüge
RGB parallel anstehen. Anschließend werden die
dichte-linearen Bildsignale ebenfalls mit Hilfe einer
Look-up-Table 11 delogarithmiert, so daß von diesem
Punkt ab wieder transparenzlineare Bildsignale zur
Verfügung stehen.
Mit dem Farbbalance-Regler 12 können nicht systembedingte
Farbabweichungen (z. B. Farbstich) kompensiert
werden oder eine bewußte Abweichung vom standardmäßigen
Graupunkt (Unbunt-Punkt) erzeugt werden. Im darauffolgenden
Block 13 werden die RGB-Bildsignale in ein
farbunabhängiges Helligkeitssignal Y (Luminanzsignal) und
zwei helligkeitsunabhängige Farbdifferenzsignale U, V
(Chrominanzsignale) transformiert. Die Transformation
erfolgt dabei in bekannter Weise nach folgenden
Gleichungen:
Y = 0,3 R + 0,6 G + 0,1 B
U = B - Y
V = R - Y.
Diese Transformation setzt transparenzlineare Signale
voraus. Mittels der Schaltung 14, der nur die
Chrominanzsignale U, V zugeführt werden, wird die Farbsättigung
in Abhängigkeit des nach der Kontrastbewertung
vorhandenen Luminanzsignals Y′ automatisch korrigiert.
Unabhängig davon kann die Farbsättigung in mehreren
Stufen über Tasten an der Eingabe 5 vorgewählt werden.
Das Luminanzsignal Y durchläuft im unteren Kanal eine
Kontrastbewertungsschaltung 15 zur Modifizierung bzw.
Anpassung der Gradation (globale Kontrastverarbeitung)
und getrennt davon zur Anhebung hoher Ortsfrequenzen
(lokale Kontrastverarbeitung). Die modifizierten
Chrominanz- und Luminanzsignale werden im Block 16
entsprechend den Umkehrfunktionen der oben erwähnten
Gleichungen in die entsprechenden RGB-Signale rücktransformiert.
Diese Signale werden dann in der Logarithmierschaltung
17 logarithmiert, so daß in der darauffolgenden
Signalverarbeitung wieder dichte-lineare Bildsignale
anstehen.
Die Transformation RGB→YUV wurde aus der Videotechnik
übernommen und hat sich bei der elektronischen
Bildverarbeitung im vorliegenden Falle gut bewährt.
Daneben gibt es jedoch noch andere Transformationen, die
ein reines Helligkeitssignal Y und zwei, die Farbinformation
enthaltende Chrominanzsignale C₁ und C₂ liefern.
Dazu gehören insbesondere die IHS-Transformation
und die Lab-Transformation. Bezüglich der Einzelheiten
wird auf die Fachliteratur verwiesen (s. z. B.
W. K. Pratt, Digital Image Processing, John Wiley &
Sons; S. 84 bis 87). Bei den nachfolgend beschriebenen
Ausführungsbeispielen wurde der Einfachheit halber
immer die RGB→YUV-Transformation vorausgesetzt.
Anhand der Ausführungsbeispiele sollen nun die
schaltungstechnischen Maßnahmen im Zusammenhang mit der
Farbsättigungskorrektur in Abhängigkeit der durch die
Kontrastbewertungsschaltung 15 veränderten Helligkeit
erklärt werden. Die entsprechenden Schaltungen sind
Bestandteil des Blockes 14, der mit der Kontrastbewertungsschaltung
15 in Verbindung steht und dessen
Funktion im folgenden ausführlich erläutert wird.
Im Luminanz-Chrominanz-System wird der Farbraum durch
die Luminanzachse Y und die beiden Chrominanzachsen U
und V gebildet. Dementsprechend hat ein Farbvektor F
eine die Helligkeit bzw. die Leuchtdichte bestimmende
Komponente Y und zwei nur die Farbinformation enthaltende
Chrominanzkomponenten U, V. In Fig. 3 ist im
Luminanz-Chrominanz-Farbraum ein Farbvektor F₁ mit
der Luminanzkomponente Y₁ und den Chrominanzkomponenten
U₁, V₁ dargestellt. Der Koordinatenursprung
(Y = 0, U = 0, V = 0) entspricht dem Unbuntpunkt (Graupunkt).
Alle Farbvalenzen mit der gleichen zum Vektor
F₁ gehörenden Farbart und unterschiedlicher
Leuchtdichte (Helligkeit) liegen auf der mit dem
Vektor F₁ zusammenfallenden Geraden G. Verlängert man
den zum Farbvektor F₁ gehörenden Chrominanzvektor
C₁ durch Multiplikation mit einem konstanten Faktor
(neuer Chrominanzvektor C₂), so wird nur die
Farbsättigung erhöht, während der Farbton gleichbleibt.
Schwach gesättigte Farben liegen daher in der
Chrominanzebene U, V in der Nähe des Nullpunkts, während
die stark gesättigten Farben weiter außen liegen. Dem
stärker gesättigten Chrominanzvektor C₂ entspricht in
Fig. 3 der Vektor F₂ auf der Farbartgeraden G. Ändert
man, ausgehend von dem Farbvektor F₁, dagegen nur die
Luminanz um ΔY bei konstanten Chrominanzkomponenten
U₁, V₁, so gelangt man zu dem Punkt F′. Erst bei
einer gleichzeitigen Anhebung der Farbsättigung
entsprechend dem Chrominanzvektor C₂ würde man den auf
der Farbartgeraden G liegenden "richtigen" Farbvektor
F₂ erreichen.
Dies bedeutet in der Praxis, daß bei einer Anhebung der
Luminanz (Helligkeit) in bestimmten Bildpartien eine
Entsättigung dieser Bildpartien eintritt, während umgekehrt
bei einer Absenkung der Helligkeit die entsprechenden
Bildteile stärker gesättigt werden. Bei einer
Kontrastverarbeitung, wie sie nach Fig. 2 im Luminanzkanal
vorgesehen ist, wird also die Farbsättigung
verfälscht, wenn nicht spezielle Vorkehrungen getroffen
werden.
Gelöst wird dieses Problem durch eine Schaltung zur
Korrektur der Farbsättigung, die dafür sorgt, daß bei
einer Anhebung des Luminanzsignals von Y₁ auf Y₂ in
Fig. 3 nicht der Punkt F′ erreicht wird, sondern der
Endpunkt des Farbvektors F₂. Wendet man den Strahlensatz
auf die Dreiecke an, die durch die Vektoren F₁
und C₁ bzw. F₂ und C₂ gebildet werden, so ergibt
sich:
Daraus folgt, daß
Eine farbrichtige Sättigungskorrektur erfolgt also dann
wenn beide Chrominanzkomponenten U₁, V₁ mit demselben
Faktor Y₂/Y₁ multipliziert werden. Durch diese Operation
bleibt der ausgewogene Farbeindruck (Farbart und
Farbsättigung) auch bei einer Kontrastverarbeitung im
Luminanzkanal, bei der die Leuchtdichte in bestimmten
Bildbereichen gezielt verändert wird, unverändert
erhalten; d. h. die mit einer Helligkeitsverminderung
einhergehende Zunahme der Farbsättigung und vice versa
die mit einer Helligkeitszunahme einhergehende Abnahme
der Farbsättigung werden automatisch kompensiert.
Häufig wird bei der globalen Kontrastbewertung einer
Bildvorlage (Kontrastbewertungsschaltung 15 in Fig. 2)
eine S-förmige Gradationskennlinie nach Fig. 4 zugrundegelegt.
Die S-förmige Kennlinie bedeutet, daß die
Helligkeit bei kleinen Werten abgesenkt (Bereich I) und
bei großen Werten (Bereich II) angehoben wird. Außerdem
findet im mittleren Bereich (Wendepunkt) eine Kontrastanhebung
statt. Zur Verdeutlichung ist in Fig. 4 die
45°-Gerade für die 1 : 1-Übertragung von Y→Y′ eingezeichnet.
Ohne die oben beschriebene Farbsättigungskorrektur
würden daher die relativ dunklen Bildbereiche I
übersättigt und die relativ hellen Bildbereiche II
entsättigt erscheinen. Diese Farbsättigungsverschiebung
wird mit Hilfe der Schaltung gemäß Fig. 5 kompensiert.
Die Transformation der RGB-Bildsignale in die
YUV-Signale in Block 13 und die Rücktransformation der
modifizierten Luminanz- und Chrominanzsignale Y′, U′,
V′ im Block 16 nach der Kontrastbewertung 15 und der
Farbsättigungskorrektur 14 wurden schon im Zusammenhang
mit Fig. 2 kursorisch behandelt (siehe Seite ). Die
Kontrastbewertungsschaltung 15 modifiziert das
Luminanzsignal, z. B. nach der Gradationskennlinie gemäß
Fig. 4. Das Original-Luminanzsignal wird nun vor der
Kontrastbewertungsschaltung 15 abgegriffen und einer
Dividierschaltung 18 zugeführt, wo der Reziprok-Wert
(hier 1/Y₁) gebildet wird. Dieser Wert wird dann in einem
Multiplizierbaustein 19 mit dem Luminanzsignal Y′ (hier
Y₂) nach der Kontrastverarbeitung 15 multipliziert. In
einer weiteren Multiplikationsschaltung 20 werden
anschließend die beiden originalen Chrominanzsignale U, V
(hier U₁, V₁) mit dem Ausgangssignal Y₂/Y₁ der Schaltung 19
multipliziert. Die so modifizierten Chrominanzsignale
U′, V′ werden dann, wie schon erwähnt, im Block 16
rücktransformiert.
In der Praxis haben die Chrominanzkanäle einen begrenzten
Aussteuerbereich, so daß der Fall auftreten kann,
daß bei einer Anhebung der Farbsättigung in einem Kanal
oder beiden Kanälen die Aussteuergrenze bezüglich
RGB-Kanal erreicht bzw. überschritten wird. Diese
Übersteuerung führt zu unerwünschten Veränderungen der
Farbart, d. h. zu Farbverfälschungen. Eine Besserung
kann ein zusätzliches Übertragungsglied 21 (siehe
Fig. 7) mit einer nicht linearen Kennlinie nach Fig. 6
schaffen, das zwischen den Multiplikationsschaltungen
19 und 20 eingefügt wird. Dieses Übertragungsglied
bewirkt, daß das Luminanzverhältnis
Y₂/Y₁ mit einem Korrekturfaktor k versehen wird, der,
ausgehend von kleinen Werten von Y₂/Y₁ relativ groß ist und
großen Werten von Y₂/Y₁ hin abnimmt. Nach Fig. 6 ist z. B.
im ersten Kennlinienabschnitt S₁ k = 1 und im zweiten
Kennlinienabschnitt S₂ k = 0,5. In dem anschließenden
dritten Abschnitt S₃ verläuft die Kennlinie danach
horizontal. Dadurch können bei starken Farbsättigungskorrekturen
auftretende Farbverfälschungen vermindert
werden.
Das Übertragungsglied 21 wird in der Praxis mit Hilfe
einer Look-up-Table (LUT) realisiert, die entsprechend
der gewünschten sublinearen Kennlinie (s. Fig. 6)
programmiert ist. Anstelle einer abgeknickten Kennlinie
mit abnehmender Steigung kann dabei auch eine
kontinuierlich konvex gekrümmte Kurve zugrundegelegt werden
(gestrichelte Kurve in Fig. 6).
Bei der Kontrastbewertung wurde hier vorausgesetzt, daß
alle Bildelemente mit einer Gradationskurve nach Fig. 4
bewertet werden (globale Kontrastverarbeitung). Die
Kontrastbewertungsschaltung 15 kann jedoch auch eine
Apertur-Korrektur enthalten, um die Übertragung feiner
Bilddetails und damit die Bildschärfe zu verbessern.
Dabei werden die Kontraste gezielt bei hohen Ortsfrequenzen
angehoben. Im Gegensatz zu globalen Kontrastverarbeitung
handelt es sich in diesem Falle um eine
lokale Kontrastverarbeitung. Da die lokale Kontrastverarbeitung
normalerweise ebenfalls im Luminanzkanal
durchgeführt wird, liegt es nahe, daß sie mit in die
Farbsättigungskorrektur gemäß Fig. 5 bzw. Fig. 7
einbezogen wird.
Die hier beschriebenen schaltungstechnischen
Ausführungsbeispiele basieren auf einer digitalen Signalverarbeitung.
Es steht jedoch nichts im Wege, die
Schaltungsprinzipien nach Fig. 5 bzw. Fig. 7 in Analog-
Technik zu realisieren.
Claims (6)
1. Verfahren zur Wiedergabe eines farbigen Bildes auf fotografischem
Material, bei dem eine zweidimensionale Bildvorlage nach Zeilen und
Spalten in drei Primärfarben elektrooptisch abgetastet wird, die resultierenden
Bildsignale in ein Luminanzsignal (Y) und zwei Farbdifferenzsignale
bzw. Chrominanzsignale (C1, C2) transformiert werden, das Luminanzsignal
(Y) durch eine elektronische Kontrastverarbeitung des Bildes verändert
wird und die veränderte Bildsignalfolge einer Ausgabeeinrichtung
geführt wird, in der das fotografische Material belichtet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zur selbsttätigen Korrektur der Farbsättigung der Bildsignale
die Luminanzsignale (Y₁/Y₂) vor und nach der Kontrastverarbeitung
erfaßt werden und die beiden Chrominanzsignale (C1, C2) mit dem Quotienten
(Y₂/Y₁) der beiden Luminanzsignale multipliziert werden, so daß die
mit einer Helligkeitsverminderung einhergehende Zunahme der Farbsättigung
und vice versa die mit einer Helligkeitszunahme einhergehende Abnahme
der Farbsättigung automatisch kompensiert werden und daß die
Chrominanzsignale (C1, C2) zusätzlich mit einem Korrekturfaktor (k) multipliziert
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturfaktor
(k) ausgehend von kleinen Werten von (Y₂/Y₁) relativ groß eingestellt
wird und zu großen Werten (Y₂/Y₁) hin abnimmt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu
den drei Primärfarben (R, G, B) gehörenden Bildsignale in an sich bekannter
Weise in ein Luminanzsignal (Y) und die beiden Chrominanzsignale (C1,
C2) transformiert werden und die beiden Chrominanzsignale mit dem Quotienten
(Y₂/Y₁) der Luminanzsignale vor und nach der Kontrastverarbeitung
multipliziert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Korrekturfaktor (k) innerhalb eines bestimmten Wertebereiches für den
Quotienten der Luminanzsignale (Y₂/Y₁) konstant bleibt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wertebereich für den Quotienten der Luminanzsignale
(Y₂/Y₁) in mehrere Kennlinienabschnitte eingeteilt sind, in denen der Korrekturfaktor
(k) konstant ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß drei Kennlinienabschnitte
vorgesehen sind.
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