DE349722C - Schluesselloses Vorhaengeschloss - Google Patents

Schluesselloses Vorhaengeschloss

Info

Publication number
DE349722C
DE349722C DE1919349722D DE349722DD DE349722C DE 349722 C DE349722 C DE 349722C DE 1919349722 D DE1919349722 D DE 1919349722D DE 349722D D DE349722D D DE 349722DD DE 349722 C DE349722 C DE 349722C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
bracket
locking
discs
open
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919349722D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE349722C publication Critical patent/DE349722C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/16Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like
    • E05B37/166Permutation or combination locks; Puzzle locks with two or more push or pull knobs, slides, or the like each knob being pushed a predetermined number of times

Landscapes

  • Details Of Garments (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. MÄRZ 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 349722 KLASSE 68 a GRUPPE
August Friedrich in München.
Schlüsselloses Vorhängeschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1919 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Vorhänge- und GarderobescMoß, das ähnlich den Vexierschlössern nur vom Eingeweihten geöffnet werden kann, indem zu dessen Öffnung kein Schlüssel benötigt wird* und lediglich eine bestimmte Reihe von Handgriffen notwendig ist, um das Schloß zu öffnen. Die einzelnen Sperrteile werden dabei. in bekannter Weise durch Druckknöpfe ausgelöst/ Die
ίο Erfindung besteht im besonderen darin, daß die Blenden, welche d'ie Druckknöpfe .über-' decken, durch einen besonderen, aus einer oder mehreren mit Farbenfeldern versehenen Scheiben bestehenden Verschluß gesperrt sind' und nur geöffnet werden können, wenn die Scheiben auf ein bestimmtes FarbenfeM eingestellt sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. 1 der eigentliche Verriegelungs- und Sperrmechanismus., in Abb. 2 der Sicherungsmechanismus, der das Öffnen der Blenden sichert.
Der ta Abb. 1 dargestellte Sperrmechanismus ist in einem Schloßkasten α untergebracht. Ein besonderes Kennzeichen desselben ist der geteilte Bügel v, in dem sich ein Gegenbügel w bewegen kann; die Auslappung r verhindert beim Öffnen des Schlosses das Trennen der beiden Bügel. Beide Bügel werden durch eine Feder t gegeneinandergepreßt. Mit dem Bügel ze/ ist durch die Stangen- das Gesperrey fest verbunden, das durch den Schlitz ζ von einem Stift geführt wird.
In das Gesperre y greift von beiden Seiten .je ein Sperrhaken G ein, der, in dem Lager F geführt, durch den1 um den Drehpunkt E drehbaren Hebe! D bewegt werden kann, der durch ein Gelenk mit den Druckknöpfen q verbunden ist. In Ruhestellung wind jeder Sperrhaken G durch die Wirkung der Feder B, die einerseits gegen die Lagerung C, anderseits gegen die Druckscheibe A der Druckknöpfe q drückt, in das Gesperre gepreßt, demnach also das Schloß geschlossen gehalten. Die Verriegelung des Bügels ν wird! durch Eingreifen des Hakens H in den Sperrkopf K des Bügels
erreicht. Der Haken H 'befindet sich an dem um die Achse L drehbaren Hebelarm I3 der am unteren Ende den Druckhebel M trägt. Zur Festhaltung desselben in der Sperrstellung dient der Schieber N, der durch den Doppelhebel D1 unter Wirkung der Feder B1 festgehalten wird. Der Druckknopf qu ermöglicht die Auslösung· der Sperre. Zur bequemeren Handhabung des Schlosses ist ein ίο Bügel u angeordnet, der evtl. auch als Sperrbügel ausgebaut werden kann.
Der in Abb. 2 dargestellte Sicherungsmechanismus dient zur Sicherung der über den Druckknöpfen angeordneten Blenden b.
Durch diese Anordnung zeigt sich das Schloß in einer vollkommen in sich abgeschlossenen Form; keiner der zum Öffnen dienenden Drücker ist sichtbar. Die federnde Druckstange c hat den Zweck, die beiden Riegel d, die um das Gelenk e und die Drehpunkte / drehbar sind, aitszoilösen und1 dadurch die Blenden b freizugeben, die 'durch die Federn g abgedrückt werden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die auch in einem Gelenk Ii und' an den Drehpunkten i beweglichen Haken k in die SchMtze I der mit verschiedenen Farbenfeldern versehenen Scheiben m eingreifen ,können. Diese Scheiben m sind durch die federnden Drücker n, deren Vorschubhaken in die Zahnkränze der Scheiben m eingreifen, verstellbar. Die Scheiben» werden an den Widerhaken 0 festgehalten. Um die Schlitze I einstellen zu können, befinden sich im Deckel des Schlosses zwei Sehlöcher p, durch die der farbige Ring der Scheiben m beobachtet werden kann. Dieser Ring ist in beliebig viele Felder mit verschiedenen Farben eingeteilt, von denen sich jeweils eines unter einem Sehloch befindet. Bei einer bestimmten, nur dem Besitzer bekannten Farbe befindet sich der Schlitz I unter dem Haken Ii, und· nur dann können die Blenden geöffnet werden. Selbstverständlich können die Farbscheiben m auch auf andere Weise, z. B. direkt von Hand, geschaltet werden. Die Scheiben müßten dann eben zweckmäßig von einer Nut aus erreichbar sein. Desgleichen können die Farbscheiben auch teilweise oder vollkommen übereinander angeordnet werden.
Soll mit dem vorliegenden Schloß irgendwelche Garderobe gesichert werden, so werden die Blenden b geöffnet, der Bügel υ über den Kleiderhaken gebracht und nunmehr die beiden Druckknöpfe q gedrückt. Hierdurch bewegen sich die Hebel D um ihre Drehpunkte E und die Sperrhaken G geben das Gesperre y frei. Hierdurch kann die Feder t den Bügel XV fest gegen den Bügel ν drücken, so daß der dazwischen befindliche Kleiderhaken festgeklemmt wird und die Garderobe nicht vom Haken entfernt werden kann. Nach Loslassen der Druckknöpfe q nehmen die Sperrhaken wieder die Sperre auf. Nach.dem Schließen der Blenden b werden die beiden Farbscheiben m durch einige Drücke auf die Knöpfe η verstellt, und nun -ist nur mehr der Eigentümer in der Lage, das Schloß wieder zu öffnen.
Zum öffnen ist zunächst erforderlich, die Farbscheiben mit Hilfe der Drücker % auf dasjenige Farbenfeld! einzustellen, das dem Besitzer angibt, daß nunmehr das Schloß zu öffnen ist. Hierauf wird der Knopf mit der Druckstange c niedergedrückt; da die Haken k in die Nuten I der richtig eingestellten Färbscheiben m eingreifen können, werden auch die Haken d zurückgezogen, die Blenden sind freigegeben .und springen unter Wirkung der Federn g- selbsttätig auf. Nun liegen die inneren Druckknöpfe offen, Durch Drücken der beiden Druckknöpfe q kann der Bügel w zurückgenommen werden. Zum Öffnen des Bügels ν muß noch! der Druckknopf qu gedrückt werden. Hierdurch wird der Hebel D1 bewegt und der Schieber JV zurückgezogen, so daß durch das Gesperre y auf den Druckhebel M des Hebels 7 gedrückt werden kann. Hierdurch dreht sich dieser um seine iVchse L, zieht den Haken H zurück und dieser gibt die Klinke K des Bügels ν frei. Das Schloß ist offen.
Die Möglichkeit des Öffnens durch einen unberechtigten Dritten ist weit geringer als bei irgendeinem existierenden Sicherheitsschloß. Die eigentümliche Anordnung des Erkennens durch die richtige Farbe oder durch ein ileeres Feld nach der richtigen Farbe macht es geradezu zur Unmöglichkeit, das Schloß unberechtigt zu öffnen, da jeder Anhaltspunkt fehlt, der sonst mehr oder weniger bei jedem Schloß besteht. Statt der Farben können auf den Scheiben natürlich auch beliebig andere Kennzeichen angegeben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlüsselloses Vorhängeschloß mit Auslösung der einzelnen Sperrteile durch Druckknöpfe, dadurch gekennzeichnet, daß die Blenden, welche die Druckknöpfe überdecken, durch einen besonderen, aus einer oder mehreren mit Farbenfeldern versehenen Scheiben bestehenden Verschluß gesperrt sind und nur geöffnet werden können, wenn die Scheiben auf ein bestimmtes Farbenfeld eingestellt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919349722D 1919-03-27 1919-03-27 Schluesselloses Vorhaengeschloss Expired DE349722C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE349722T 1919-03-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE349722C true DE349722C (de) 1922-03-09

Family

ID=6258858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919349722D Expired DE349722C (de) 1919-03-27 1919-03-27 Schluesselloses Vorhaengeschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE349722C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061225B (de) * 1955-06-15 1959-07-09 Candid Waldispuehl Kombinationsschloss
US5765409A (en) * 1996-12-06 1998-06-16 Yang; Kuo-Tsung Padlock having a large lock opening

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061225B (de) * 1955-06-15 1959-07-09 Candid Waldispuehl Kombinationsschloss
US5765409A (en) * 1996-12-06 1998-06-16 Yang; Kuo-Tsung Padlock having a large lock opening

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE349722C (de) Schluesselloses Vorhaengeschloss
DE266642C (de)
DE573688C (de) Schloss mit zweiteiligen Zuhaltungen
DE523169C (de) Tuerschloss
DE352885C (de) Kombinationsschloss
DE352468C (de) Sicherheitsverschluss an Brettern oder Staendern zum Aufhaengen von Gebrauchsgegenstaenden
DE359193C (de) Sicherheitsschloss mit zwei Fallen
DE214625C (de)
DE619281C (de) Tuerschloss, bei dem die Falle im Schliessblech durch eine besondere, im Fallenkopf angeordnete, sich mit dem Schliessblech kupplnde Sperrung festgehalten wird
DE214760C (de)
DE615775C (de) Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern
DE541243C (de) Auswechselbarer Postschliessfach-Einsatzkasten
DE637720C (de) Tuerversperrer mit Spielraum
DE256648C (de)
DE654065C (de) Durch einen verstellbaren Schluessel zu schliessendes und nur mit der gleichen Einstellung der Bartstufen zu oeffnendes Zylinderschloss
DE239156C (de)
DE341952C (de) Kombinationsschloss
DE338080C (de) Riegel- und Sicherungsvorrichtung fuer Tueren, Deckel u. dgl.
DE44657C (de) Taschenbügel und Portemonnaieverschlufs
DE426274C (de) Kombinationsvorhaengeschloss
DE250358C (de)
DE280065C (de)
DE123434C (de)
DE425578C (de) Sicherheitsschloss
DE433320C (de) Sperreinrichtung bei Kombinationsschloessern