DE250358C - - Google Patents

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DE250358C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Schloß, dessen sämtliche Schließteile sowohl von innen als auch von außen entriegelt werden können. Die Erfindung besteht darin, daß der zur Entriegelung der Schließteile dienende, von der inneren Seite mittels eines Drückers bewegte Schloßteil auch von der äußeren Seite her mit Hilfe eines durch einen besonderen Schlüssel verschiebbaren Riegels, Hebels, Scheibe o. dgl.
ίο bewegt werden kann.
Durch diese Erfindung ist es somit möglich, daß in einem Raum befindliche und eingeschlossene Personen bei Gefahr von innen durch Druck auf die Klinke die Tür öffnen können, während andererseits in dem Falle, wenn Personen sich eingeschlossen und eingeriegelt haben und nicht mehr imstande sind, die Tür selbst zu öffnen, das Schloß von außen mittels des besonderen Schlüssels entriegelt werden kann.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt das Schloß bei abgehobener Schloßdecke in der Schließstellung und Fig. 2 in der Offenstellung.
Unter der Schloßdecke ist der Schieber a mit Schubkeilen b, c und d für die Falle e, den Schließriegel f und den Nachtriegel g angeordnet, wobei die Zuhaltung h durch einen in eine Aussparung des Schiebers eingreifenden Stift i ausgehoben wird. Das Hochdrücken des Schiebers α erfolgt durch Drehen der Nuß, die durch eine auf den Schieber α wirkende Feder I in der Schlußstellung gehalten wird. Das Drehen dieser Nuß k erfolgt von der Innenseite durch einen Hebel oder Drücker, der zugleich Tagesklinke ist. Von der Außenseite erfolgt das Hochdrücken des Schiebers gemäß der Erfindung durch einen Schubkeil η, der auch durch einen Hebel, Scheibe o. dgl. ersetzt werden kann, der durch einen besonderen -Steck- oder Vexierschlüssel bewegt wird. Das unbefugte öffnen der Tür von außen wird dadurch verhütet, daß diesen besonderen Steck- oder Vexierschlüssel ein Aufsichtsbeamter, der Hausbesitzer, Anstaltsleiter usw. im Besitze hat, und die Tür bzw. das gesicherte Schloß von außen nur durch diesen entsichert werden kann, während von innen die Entsicherung durch Druck auf den Drücker erfolgt. Am Schließriegel ist noch der in bekannter Weise in die Falle greifende Wechsel m angeordnet, mittels dessen die Falle durch den Schlüssel für den Riegel f zurückgedrückt werden kann.
Diese Auslösevorrichtung läßt sich nicht nur, wie gezeichnet, für einflügelige Türen, sondern auch für zweiflügelige Türen anwenden. In letzterem Falle sind an dem Schieber die den Baskülverschluß aushebenden Hebel noch mit anzubringen. Dieses Schloß kann somit für den gewöhnlichen Verkehr wie jedes gewöhnliche Schloß benutzt werden und bei Gefahr aus dem gesicherten Zustande von innen als auch von außen mit einem Drucke geöffnet werden. Die angewendeten, das Entsichern bewirkenden Schloßteile, wie Schieber, Keilnasen, Stifte und Riegel, können auch durch

Claims (1)

  1. andere die gleiche Wirkung hervorrufende Teile ersetzt werden.
    Pate ν τ-Ans PRUCH :
    Türschloß, dessen Falle und Riegel von innen mittels Drückers eingezogen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Einziehen von Falle und Riegel mittels des Innendrückers dienende Schloßteil (Schieber o. dgl.) unter dem Einflüsse eines von außen her mittels eines mit Hilfe eines besonderen Schlüssels bewegbaren Riegels, Hebels, einer Scheibe o. dgl. steht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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