DE615775C - Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern - Google Patents

Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern

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DE615775C
DE615775C DET40223D DET0040223D DE615775C DE 615775 C DE615775 C DE 615775C DE T40223 D DET40223 D DE T40223D DE T0040223 D DET0040223 D DE T0040223D DE 615775 C DE615775 C DE 615775C
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DE
Germany
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cylinders
bramah
pins
key
row
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Expired
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DET40223D
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FRANZ MAX TEICHERT
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FRANZ MAX TEICHERT
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
    • E05B27/083Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the split-pin tumbler type

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. JULI 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M615775 KLASSE 68 a GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1932 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Bramah.- oder bramahähnliche Sicherheitsschlösser mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern, die durch in Richtung der Schliisselachse verschiebbare walzenförmige Zuhaltestifte gekuppelt werden.
Es sind Zylinderschlösser mit in einer Ebene hintereinander radial zur Schlüsselachse angeordneten Zuhaltstiften bekannt, die einen kleineren Durchmesser als ihre Bohrungen haben und an ihren Trennfugenenden abgerundet sind, damit sie auch dann einfallen, wenn die Zylinder etwas gegeneinander versetzt sind. Dabei sind die Zuhaltestifte mit einem unterschnittenen Kopf versehen, damit sie sich an den Ecken des Gegenzylinders festhaken und tiefer in den Gegenzylinder ziehen, wenn das Öffnen des Schlosses mit einem nicht zugehörigen, nicht ganz passenden Schlüssel versucht wird. Demgegenüber wird durch das erfindungsgemäß ausgebildete Schloß, bei dem die Zuhaltestifte oder Gegenstifte einzeln oder insgesamt an ihren wirksamen, auf die Trennfuge zwischen Innen- und Außenzylinder einzustellenden Enden in Form aufeinandergesetzter Zylinder mit stufenweise abnehmendem Durchmesser ausgebildet sind, der Vorteil erreicht, daß die Zuhaltestifte wegen ihrer schließenden Führung in den Bohrungen die Zylinder für gewöhnlich ohne Spielraum miteinander kuppeln und den Spielraum nur dann auftreten kissen, wenn das Schloß nicht in Ordnung ist, so daß für Abhilfe gesorgt werden kann.
Die Erfindung hat für Bramah- und bramahähnliche Schlösser Bedeutung, bei denen die Zuhaltestifte alle zugleich einfallen. Bei den bekannten Bramah- oder bramahähnlichen Sicherheitsschlössern mit hintereinanderliegenden Zylindern, die durch in Richtung der Schlüsselachse verschiebliche walzenförmige Zuhaltestifte gekuppelt werden, ergeben sich eine Reihe von Übelständen. Wenn bei derartigen Schlössern bei Anwendung· einer waagerechten Riegelzalinstange diese auf Widerstand stößt oder durch Verquellen der Tür einer starken Reibung ausgesetzt ist oder wenn bei Anwendung von zwei lotrecht gegenläufig arbeitenden Riegelzahnstangen die obere entsprechend der Beschaffenheit der Tür länger, also schwerer sein muß als die untere, oder wenn die untere auf Widerstand stößt, so entsteht eine der Schließbewegung entgegenwirkende Kraft, die es erschwert, die Schließbewegung bis in die Endlage, bei der die Zuhaltungen achsengleich gegenüberstellen, zu bringen und in dieser Endlage so lange zu halten, bis alle Zuhaltestifte Zeit gefunden haben, in das Zahnrad einzugreifen. Hierbei ist es erfahrungsgemäß möglich, den Schlüssel bereits abzuziehen, noch ehe die Zuhaltestifte eingefallen sind. Ist bei einem Schließen von außen dieser Zustand eingetreten, so wird bei · einer Öffnungsbewegung von innen zunächst nur der hintere Zylinder gedreht, bis er, bei einem Schloß mit beispielsweise fünf Zuhaltungen nach 1Z5 Drehung, mit dem vorde-
ren Zylinder gekuppelt wird; jetzt sind die beiden Zylinder gegeneinander versetzt falsch, gekuppelt. Erfolgt jetzt die Öffnungsbewegung von innen durch Drehen des Schlüssels um 3600, so ist zwar der Riegel zurückgezogen, aber der Schlüssel kann nicht mehr abgezogen werden, weil der Bart des Schlüssels um etwa 70° gegenüber dem für das Abziehen vorgesehenen Ausschnitt versetzt ist. Damit ist auch ein Schließen von außen unmöglich geworden, weil der Schlüssel von innen steckt und nicht abgezogen werden kann. Wenn die Zuhaltungen gegeneinander versetzt eingefallen sind, kann auch ein Wiederöffinen von außen nicht mehr erfolgen.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in der Zeichnung zur Darstellung gebracht. Diese zeigt in vergrößertem Maßstab einen waagerechten Schnitt durch ein Schloß mit zwei lotrecht beweglichen Riegelzahnstangen.
In dem Gehäuse 1 des an der Innenseite der Tür angebrachten Schlosses sind lotrecht zur Bildebene die beiden zum Teil als Zahnstangen ausgebildeten Riegel 2 und 3 angeordnet, in deren Verzahnung der als zugehöriges Ritzel ausgebildete vordere Zylinder 4 eingreift. Dieser wird in bekannter Weise durch Zuhaltestifte 5, die durcli die im vorderen Zylinder 4 durch den Schlüssel 6 gesteuerten Gegenstifte 7 betätigt werden, mit dem hinteren Zylinder 8 ge- bzw. entkuppelt. Die Zuhaltestifte 5 und die Gegenstifte 7 sind an ihren wirksamen Enden nach der Form aufeinandergesetzter Zylinder mit abgesetztem Durchmesser ausgebildet. In gleicher Weise ist auch die durch den Bart des Schlüssels beim Schließen von innen betätigte Zuhaltung 10 zwischen hinterem Zylinder 8 und Gehäuse ι ausgestaltet. Die Bohrungen für die 'Gegenstifte 7 im Zahnrad 4 sind an dem dem hinteren Zylinder zugekehrten Ende mit ringförmigen Aussparungen 9 versehen.
Die Erfindung kann sowohl für Zuhaltungen zwischen den beiden Zylindern als auch für Zuhaltestifte zwischen Zylinder und Gehäuse mit gleichem Vorteil verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitsschloß mit zwei oder mehreren hintereinanderliegienden Zylindern, die durch in Richtung der Schlüsselachse verschiebbare walzenförmige Zuhaltungen gekuppelt werden unter Verwendung von an ihren Trennfugenenden profilierten Zuhalte- und Gegenstiften, dadurch gekennzeichnet, daß diese bei Bramah- oder bramahähnlichen Schlössern einzeln oder insgesamt in Form aufeinandergesetzter Zylinder mit stufenweise abnehmendem Durchmesser ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET40223D 1932-02-17 1932-02-17 Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern Expired DE615775C (de)

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DET40223D DE615775C (de) 1932-02-17 1932-02-17 Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern

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DET40223D DE615775C (de) 1932-02-17 1932-02-17 Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern

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DE615775C true DE615775C (de) 1935-07-12

Family

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DET40223D Expired DE615775C (de) 1932-02-17 1932-02-17 Sicherheitsschloss mit zwei oder mehreren hintereinanderliegenden Zylindern

Country Status (1)

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DE (1) DE615775C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0325634A4 (en) * 1987-07-07 1990-10-24 Fort Lock Corporation High security pin tumbler lock
DE102017207349A1 (de) * 2017-05-02 2018-11-08 Witte Automotive Gmbh Schließzylinder, Schlüssel und Schließvorrichtung

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0325634A4 (en) * 1987-07-07 1990-10-24 Fort Lock Corporation High security pin tumbler lock
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