DE336655C - Bramahaehnliches Sicherheitsschloss - Google Patents
Bramahaehnliches SicherheitsschlossInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/02—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
- E05B27/08—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
- E05B27/083—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the split-pin tumbler type
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Description
Maßnahmen zur erhöhten Sicherheit von Türen gegen Einbruch sehen einen oder
mehrere Quer- oder auch Längsriegel vor, die entweder einzeln oder gemeinsam durch
ein Sicherheitsschloß geöffnet oder in die Schlußstellung gebracht werden. Die Verstellung
der Riegel erfolgt dabei mittels des Schlüsselbartes, der unter Einschaltung eines
Zahntriebes auf das Riegelgestänge einwirkt.
ίο Solche Verriegelungen benötigen ein verhältnismäßig
großes Schloß, da die Einstellung des ziemlich schweren Riegelgestänges in die Öffnungs- oder Schließlage eine gewisse
Kraft erfordert, die aber infolge der Bewegung mittels des Schlüsselbartes und dem
damit gegebenen langen Hebelarm für die Übertragung der Kraft auf das Riegelgestänge
nur schwer aufgebracht werden kann. Dieser lange Hebelarm bedeutet außer-
ao dem eine lästige Bruchgefahr. In der Tat
brechen die Schlüssel häufig an der Wurzel des' Bartes ab, so' daß die Tür dann nur gewaltsam
geöffnet werden kann. Für die Umstellung'kommt
nur der zum Verstellen des Riegels dienende Teil des Bartes in Betracht,
wogegen sein übriger Teil nur zur Einstellung der Zuhältungen -dient. Kommt es bei Türsicherungen für geschäftliche Zwecke auf die
Größe des" Schlosses weniger an, so spielt sie für den Haushalt schön deshalb eine Rolle/
weil' die "Art der Türfüllungen und die Lage der Deckleisten ohne erhebliche Ausschnitte
die Anbringung eines größeren Schlosses nicht zulassen. Wird trotzdem zur Verwendung
eines solchen geschritten, so ist damit vielfach eine Verunstaltung der Tür verbunden, auch kommt die Anbringung der Verriegelung nur durch einen Fachmann bei entsprechendem
Kostenaufwand in Frage. Eine Selbstanbringung durch die Wohnungsinhaber ist in diesem Falle meist ausgeschlossen.
Vorliegende Erfindung verfolgt einmal die Aufgabe, ein möglichst kleines, dabei aber
stabiles und zuverlässiges Verriegelungsschloß zu schaffen, außerdem aber Schlüssel
und Eingerichte des Schlosses so zu gestalten, daß eine Bruchgefahr besonders des Bartes
nach Möglichkeit ausgeschaltet ist.
Zur Durchführung dieser Zwecke sind die Einordnungsstellen der walzenförmigen
Druckstifte für die Zuhaltungen zur Hälfte in den Umfang des Schlüsselrohrs und zur
Hälfte in einen Zahntrieb verlegt, der un- " mittelbar die zur Verriegelung der Tür dienenden
Sperrstangen treibt. Während also beim Bramahschloß die Wand des hohlen Schlüsselrohrs unsymmetrisch vollständig
durchschlitzt ist, sind in diesem Fall die Einordnungsstellen nur durch Aussparungen,
welche sich leicht mittels Fräsen erzeugen lassen, im Schlüsselumfang geschaffen. Beim
Öffnen und Schließen des Schlosses werden die walzenförmigen Druckstifte und Zuhaltungen
auf Abscherung in einem Achsenschnitt beansprucht und schließen damit die
Möglichkeit ihrer Zerstörung auch bei Aufwendung größerer Kräfte aus, bilden also
unter allen Umständen eine sichere Kupplung. Die Verwendung walzenförmiger Druck·-
und Zuhaltungsstifte ist bei Türschlössern schon benutzt worden; sie dienten aber nicht
zur unmittelbaren Kupplung zwischen Schlüs-
sei und Schloß riegel, sondern ausschließlich
zur Sicherung als Zuhaltung. Die Kupplung für die Verstellung des Schlosses wird dabei
mittels des kreuzförmig gestalteten Schlüsselrohrs bewirkt, das beim Einstecken die Zuhaltungsstifte
vollständig umfaßt und zurückdrängt.
Der besondere Vorzug eines solchen Schlosses liegt darin, daß es mit Rücksicht auf die
ίο von ihm zu übernehmende Sicherung verhältnismäßig
klein ausfällt, daher sowohl hoch wie quer ganz besonders auch an Türen von Wohnungen angebracht werden kann, ohne
daß die Türen, mit Ausnahme des durchzubohrenden Schlüsselloches, irgendwelcher Ausschnitte
bedürfen. Daher kann eine solche Sicherung der Tür auch ohne fachmännische
Hilfe von den Bewohnern selbst angebracht werden.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 in Innenansicht
auf das angebrachte Schloß mit den abgebrochen dargestellten Riegeln dar. Es ist
dabei eine Ouerverriegelung der Tür vorausgesetzt. Fig. 2 stellt einen senkrechten
Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 einen ebensolchen Schnitt nach Linie 3-3 in Fig. 2
dar und Fig. 4 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt bei ausgelösten Zuhaltungen.
Fig. 5 zeigt die Abwicklung des Schlüsselschaftes.
In dem Schloßgehäuse α sind zwei Riegel b
parallel geführt, die mit ihren nicht dargestellten Enden durch Schellen an der Tür und
in der Schließlage noch durch ösen des Türgewändes greifen. Beide Riegelstangen b liegen
sich mit Verzahnungen V gegenüber, in welche ein gemeinsamer Zähntrieb c greift,
der im Gehäuse α gelagert ist. Der Zahntrieb c trägt auf einem Teilkreis vom Durchmesser
des Schlüsselschaftes eine Anzahl geteilter, walzenförmiger Zuhaltungsstifte im
dargestellten Beispiel 5. Je nach der Dicke des Sehlüsselschaftes können naturgemäß
auch mehr Zuhaltungen auf demselben Umfang untergebracht werden, wenn eine noch
größere Sicherheit des Schlosses erwünscht ist. Die Zuhaltungen werden aus im Zahntrieb
c geführten Gegenstiften d und aus im Schloßgehäuse α geführten Sperrstiften e gebildet,
welch letztere unter der Wirkung von Federn f stehen. Die Stifte e sind gleich lang,
dagegen sind die Gegenstifte d in üblicher Weise verschieden lang abgestuft, und zwar
in Übereinstimmung mit den entsprechenden Aussparungen d' des Sehlüsselschaftes g, so
daß die Sperrstifte e nach dem Einstecken des
Schlüssels g durch die Gegenstifte d in die Begrenzungsebene zwischen dem Gehäuse a
und dem Zahntrieb c zurückgedrückt werden, diesen also freigeben (Fig. 4). Er kann dann
infolge seiner Kupplung durch die Gegenstifte d mittels des Schlüssels ξ beliebig oft
herumgedreht werden und bewirkt dadurch die Einstellung der Riegel b in der einen oder
anderen Richtung zum Verriegeln bzw. Freigeben der Tür.
Damit der Schlüssel während der Drehbewegung nicht ständig gegen das Schloß gedrückt
werden muß, da ihn die Federn herauszudrücken suchen, so erhält er zweckmäßig einen bartähnlichen Zapfen g', der sich,
nachdem der Schlüssel einmal in das Schloß gesteckt und um einen kleinen Winkel gedreht
ist, hinter die Schloßdecke α' setzt und hinter ihr führt, wodurch er den Druck der Federn /
aufnimmt. Nach einmaliger Umdrehung springt der Schlüssel g infolgedessen von
selbst wieder heraus.
Im gezeichneten Beispiel sind 5 Zuhaltungen angegeben, die bereits eine Vielzahl von
Schlüsselarten zulassen. Nötigenfalls kann der Schlüsselschaft für manche Zwecke etwas
dicker gehalten werden, wodurch sich auf seinem Umfang noch mehr Zuhaltungen
unterbringen lassen. Zweckmäßig ist, die Stifte d und e rund zu wählen, weil sich auf
diese Weise die entsprechenden Aussparun- gen d' des Sehlüsselschaftes d durch Fräsen
herstellen lassen, was für die Massenfabrikation'eines solchen Schlosses von großem
Wert ist. Trotzdem ist die Herstellung eines Nachschlüssels ' ausreichend erschwert, weil
sie immer die Anwendung von Fräsarbeit voraussetzt,' also die Herstellung durch Feilen
unmöglich macht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bramahähnliches Sicherheitsschloß für Türverriegelungen mit bartlosem Schlüssel und achsial verschiebbaren Zuhaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einordnungsstellen für die walzenförmigen Zuhaltungen je zur Hälfte in den Umfang des Sehlüsselschaftes und ein die Sperrriegel (£>) unmittelbar treibendes Zahnrad (c) verlegt sind, so daß ein sehr schmales Schloßgehäuse erhalten wird, eine Bearbeitung der Einordnungsstellen im Schlüs- no selrohr unter Fortfall von Schlitzen durch Fräsen erreichbar ist und die Zuhaltungen beim Öffnen und Schließen in einem Achsenschnitt beansprucht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336655T | 1919-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE336655C true DE336655C (de) | 1921-05-10 |
Family
ID=6220610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919336655D Expired DE336655C (de) | 1919-06-05 | 1919-06-05 | Bramahaehnliches Sicherheitsschloss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE336655C (de) |
-
1919
- 1919-06-05 DE DE1919336655D patent/DE336655C/de not_active Expired
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