DE341807C - Anhaengepflug mit Scharenaushebung durch ein Laufrad - Google Patents
Anhaengepflug mit Scharenaushebung durch ein LaufradInfo
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- A01B63/14—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 8. OKTOBER 1921
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 341807 KLASSE 45 a GRUPPE 21
Hannoversche Waggonfabrik Akt-Ges. in Hannover-Linden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Oktober 1920 ab.
Es sind bereits verschiedene Versuche gemacht
worden, Anhängepflüge mit Einrichtungen zu versehen, die mit Hilfe einer geeigneten
Kupplungseinrichtung eines der Tragräder mit einer Aufwindevorrichtung verbinden,
die zum Ausheben der Pflugschare dient. Dieses führt zu verwickelte» Konstruktionen,
da diese Pflüge als Zug- oder Tragkörper einen Rahmen aufweisen, der auf wenigstens drei
Stützrädern gelagert ist und eines dieser Stütz-
räder oft nicht genügend Umfangskraft entwickelt, um sämtliche Schare ein- und auszusetzen.
Bei dem Anhängepflug nach der vorliegenden Erfindung ist nur eine einzige Zugstange
vorhanden, die auf ein Laufrad bzw. einen Lauf radsatz gelegt ist, so daß das ganze Pfluggewicht
zum Antrieb der Ein- und Aussetzvorrichtung· benutzt wird. Der Pflug wird ίο durch eine eigenartige Befestigung so mit der
Zugmaschine verbunden, daß ihm bis auf das Seitwärtskippen alle Bewegungsmöglichkeiten
bleiben. Durch diesen engen Anschluß wird die Schaltstange c greifbar an den Führer
herangebracht. Zur Ein- oder Ausschaltung der Aushebvorrichtung ist nur ein einziger
Handgriff nötig. Die Schaltstange c wird dabei nach rechts oder links um ihre Achse gedreht
und bringt im Getriebekasten eine Klauenkupplung zum Eingriff. Dabei wird
eine der beiden Kettenrollen mit dem Laufradsatz gekuppelt und mit Hilfe der an ihr
befestigten Kette der vordere und durch die andere Rolle, auf welche die Kette im entgegengesetzten
Drehsinn gewickelt ist, der hintere Winkelhebel verstellt. Beide Winkelhebel
sind mit einer Verbindungsstange verbunden. Wird nun eine Kettenrolle gekuppelt,
so zieht sich die leer gehende Kette von der nur leicht abgebremsten anderen Rolle ab.
Die Kettenrollen machen dabei eine Drehung von weniger als 3600 und "rücken am Ende
der Bewegung die Kupplung selbsttätig aus, wenn der Führer nicht vorher die Muffe ausrückt.
Zum Zwecke, den Werkzeugträger in jeder Lage festzuhalten (Pflugtiefe einstellen),
ist die Veribindungsstange mit geeigneten Sperrzähnen versehen, in die ein entsprechendes
Gegenstück (Sperrklinke 0) einspringt, nachdem die Kupplung gelöst ist.
Diese Feststellung erfolgt im Augenblick des Außereingriffkommens der Kupplungsklauen.
In der beiliegenden Zeichnung stellt Abb. 1
eine Seitenansicht des ganzen Pfluges, ohne Werkzeuge, Abb. 2 einen Grundriß dar. In
Abb. 3, 4, 5 und 6 sind Einzeldarstellungen gezeigt. In Abb. 1 ist α das Laufrad, b der
Schaltkasten, zu dem die Stange c und die Ketten e und / führen. Die zwei Winkelhebel
g und h sind mit der Verbindungsstange i verbunden und tragen den Pflugbalken
k, an dem die Pflugkörper verschiebbar befestigt sind (nicht gezeichnet). Wird die
Schaltstange c gedreht, so verschiebt sie durch den daraufsitzenden Kupplungshebel t (Abb. 3)
die sich mit den Stützrädern drehende Muffe m (Abb. 4) und bringt diese mit der
Kettenrolle n1 oder n~ zum Eingriff. Gleichzeitig
drückt der gekröpfte Arm' des Kupplungshebels die Sperrklinke 0 gegen die Fetier
ρ aus den Sperrzähnen der Verbindungsstange i heraus (Abb. 3 und 4) und kann in
dieser Stellung nur so lange bleiben, bis die Nase q (Abb. 6) ihn in seine mittlere Lage
zurückdrängt, wobei die Kupplung gelöst wird. Damit hat der Pflugbalken irgendeine
Endstellung eingenommen. Am Ende trägt beispielsweise die Kette/ ein Verstellblechu,
wodurch die Kettenrolle 11" eine Vorgabedrehung zum Zwecke, die untere Endstellung
zu ändern, erhalten kann. Durch geeignete Formgebung ist der gekröpfte Arm des Kupplungshebels
so der Roller angepaßt, daß das Ganze wie ein Klemmgesperre arbeitet und
die Schaltstange und damit der Kupplungshebel in den Stellungen »Ruhe«, »Heben« und
»Senken« gehalten werden. Die Federn s (Abb. 4) drücken zum Zwecke leichter Abbremsung
die Kettenrollen n2 und n1 gegen
die feststehende Fläche t.
Claims (5)
1. Anhängepflug mit Scharenaushebung durch ein Laufrad, dadurch gekennzeichnet,
daß der Pflugbalken von nur einer Zugstange durch Winkelhebel {g, h) getragen
wird. ,
2. Anhängepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter
Weise durch eine Venbindungsstange gekuppelten Winkelhebel (g, K) durch Zugorgane
eingestellt werden, die entgegengesetzt auf Trommeln gewickelt sind und deren Trommeln mit dem Laufrad gekuppelt
werden können.
3. Anhängepflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Veribindungsstange
(i) derWinkelhebel mit Sperrzähnen
versehen ist, in die eine Sperrklinke eingreift, welcher durch Anschläge an der Kupplung ausgerückt wird.
4. Anhängepflug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe
einer Verstelleinrichtung die Länge der Verbindungsglieder (e und f) regelbar ist,
zum Zwecke, die Endstellungen der Winkelhebel und damit des Pflugbalkens zu ändern.
5. Anhängepflug nach Anspruch 1 bis 4, no
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstange (c) durch ein Klemmgesperre (r, 0,
py in den einzelnen Stellungen »Heben«, »Senken« und »Ruhe« gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341807T | 1920-10-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341807C true DE341807C (de) | 1921-10-08 |
Family
ID=6235926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920341807D Expired DE341807C (de) | 1920-10-27 | 1920-10-27 | Anhaengepflug mit Scharenaushebung durch ein Laufrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341807C (de) |
-
1920
- 1920-10-27 DE DE1920341807D patent/DE341807C/de not_active Expired
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