DE339130C - Schloss - Google Patents

Schloss

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DE339130C
DE339130C DE1920339130D DE339130DD DE339130C DE 339130 C DE339130 C DE 339130C DE 1920339130 D DE1920339130 D DE 1920339130D DE 339130D D DE339130D D DE 339130DD DE 339130 C DE339130 C DE 339130C
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Germany
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lock
bolt
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locking
springs
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DE1920339130D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/12Permutation or combination locks; Puzzle locks with tumbler discs on several axes

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein neues Schloß.
Die bisher üblichen Schlösser haben einen Schlüssel mit mehr oder weniger kompliziertem Bart. Hatte man den Schlüssel vergessen oder brach einmal der Bart ab, so war man nur auf die Hilfe des Schlossers angewiesen. Außerdem konnte einer, der mit dem Dietrich gewandt war, die meisten Schlösser doch öffnen.
Das neue Schloß beruht auf ganz anderer
ίο Grundlage, kann mit dem einfachsten Steckschlüssel bedient werden und ist gegen unberufenes öffnen mit einem fast beliebig hohen Wahrscheinlichkeitsgrad gesichert. Es ist für Massenherstellung geeignet.
Der Erfindungsgedanke besteht darin, daß die' Öffnungsbewegung des Schloßriegels freigegeben oder verhindert wird, je nachdem eine beliebige Anzahl von Sperrorganen, welche an dem Schloßriegel gekuppelt sind, gleichzeitig so gestellt sind, daß ihnen ihre Führungen für diese Bewegung offen stehen oder nicht. Zwecks Öffnung des Schlosses gilt es demnach, sämtliche Sperrorgane je in die Offenstellung zu bringen.
Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder. Fig. 1 ist die Rückenansicht eines freigelegten Schlosses mit vorgeschobenem Riegel. Fig. 2 ist eine Ansicht auf die Schmalseite. Fig. 3 zeigt dasselbe Schloß wie Fig. ι in Offenstellung und Fig. 4 gibt in einer kleineren Ausführung das Außenbild eines solchen Schlosses.
Auf einer Platte e1 ist eine Riegelplatte α gelagert, welche durch die Schrauben 5 und eine Brücke m in bestimmter Richtung geführt wird.
Sie kann durch ein Zahnrad e vor- oder zurückgeschoben werden. An der rückwärtigen Seite der Riegelplatte sind durch die Federn β die Hemmstangen d befestigt. Diese stoßen gegen ein Widerlager k, sofern sie nicht Durchlässen i in diesem Widerlager gegenüberstehen, in denen ihnen, wie in Fig. 2 gezeichnet, der Weg nach rechts freisteht. Die Verstellung der Hemmstangen erfolgt durch auf den Stellscheiben h verstellbar angebrachte Stifte oder Schrauben f. Die Feststellung der Scheiben in den verschiedenen Stellungen erfolgt durch die Federn g.
Die Achsen h der Stellscheiben und des Zahnrades ragen nach außen hervor und sind geschlitzt, so daß man sie mit einem beliebigen Steckschlüssel, Blechstreifen oder Messerklinge verstellen kann. Die dargestellte Konstruktion kann in mannigfacher Weise abgeändert werden, beispielsweise an Stelle des Zahnrades c ein Hebelmechanismus gesetzt, die Hemmstangen d selbst als Federn ausgebildet oder an die Platte a angelenkt und der Wirkung besonderer Federn ausgesetzt sein.
Der Besitzer des Schlosses muß sich die Stellung der Schlitze merken, in der die Öffnung möglich ist. Hat er den Riegel vorgeschoben, so muß er mindestens eine der drei Stellscheiben verstellen, um den Schloßriegel zu schließen. Es kann dann an den Stellscheiben beliebig herumgedreht werden, ohne daß ein Öffnen möglich ist mit einziger Ausnahme der einen bestimmten Kombination der drei Stellungen. Hat man Verdacht, daß die Kombination bekanntgeworden ist, so genügt eine Verstellung der
Stifte/" in eines der anderen Stecklöcher f, um eine neue Kombination zu schaffen. Durch die Anzahl der Stecklöcher und die der Hemmstangen kann eine beliebig hohe Zahl von Kombinationen geschaffen werden, die gegen zufälliges Finden der Kombination genügend schützt.
Man braucht sonach für lauter derartige Schlösser nur einen Schlüssel, dessen Verlust unwesentlich ist, da er überall zu ersetzen ist. Durch Dietrich ist' dem Schloß nicht beizukommen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schloß, gekennzeichnet durch mehrere mit dem Riegel verbundene und verstellbare Hemmstangen (d) und einen Anschlag (k), der den Hemmstangen (d) nur bei bestimmter Einstellung die Öffnungsbewegung des Riegels durch Führungen (*') freigibt.
2. Schloß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch von außen zu beeinflussende Stellscheiben {h), welche mittels Stiften (f) die Hemmstangen (d) einstellen lassen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1920339130D 1920-08-22 1920-08-22 Schloss Expired DE339130C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE339130T 1920-08-22

Publications (1)

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DE339130C true DE339130C (de) 1921-07-15

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ID=6223315

Family Applications (1)

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DE1920339130D Expired DE339130C (de) 1920-08-22 1920-08-22 Schloss

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