DE58251C - Sicherbeitsverschlufs für Schlüssellöcher u. dgl - Google Patents

Sicherbeitsverschlufs für Schlüssellöcher u. dgl

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Publication number
DE58251C
DE58251C DENDAT58251D DE58251DA DE58251C DE 58251 C DE58251 C DE 58251C DE NDAT58251 D DENDAT58251 D DE NDAT58251D DE 58251D A DE58251D A DE 58251DA DE 58251 C DE58251 C DE 58251C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
turned
piece
disk
disc
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58251D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. BERGMANN in Berlin und P. KIESGEN in Friedenau
Publication of DE58251C publication Critical patent/DE58251C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/145Closures or guards for keyholes with combination lock

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT
Der Verschlufs besteht in einem Bogenstück d, welches vor dem Schlüsselloch oder einer anderen zu verschliefsenden Oeffnung dergestalt in einem Gehäuse oder flachen Kasten drehbar angebracht ist, dafs es sich nur nach Drehung einer Anzahl Sperrvorrichtungen g h g zur Seite drehen lä'fst, um Zugang zu der Oeffnung zu gewähren.
Der Kasten besteht _ aus den beiden Platten a und c mit dem dazwischengelegten Rahmend; ; die Platte c ist in Fig. 1 abgenommen gedacht und in Fig. 3 für sich dargestellt.
In den Platten α und c vorgesehene Löcher a! und c' gewähren dem Schlüssel Durchgang, sobald man das Bogenstück d zur Seite dreht.
Dieses dreht sich um die Zapfen e, Fig. 1 und 2, in den Platten α und b. An seinem Umfang weist das Bogenstück d eine Anzahl halbkreisförmiger Ausschnitte f auf.
Den letzteren entsprechen halbkreisförmige Stücke h, welche sich mit den Ausschnitten f in und aufser Eingriff lassen, indem sie mittelst der als Zapfen dienenden Scheibchen g, Fig. 3, in den Platten α und c drehbar angeordnet sind: diese Dreh- oder Mittelpunkte der Scheibchen g mit den dazwischenliegenden Halbscheiben h liegen dabei in der Umfassungslinie des Bogenstückes.
Die Sperrvorrichtungen g h g sind in Fig. 4 bis 7 in zwei Ausführungsarten dargestellt. Sie bestehen also aus den beiden zusammengehörigen Scheibchen g und der dazwischenliegenden Halbscheibe h, welche zur Sperrung des Bogenstückes d dient und die Aussparung i zwischen den Scheibchen g beläfst- Sobald alle Sperrstücke h aus den Aussparungen/herausgedreht sind, läfst sich das Bogenstück d zwischen den Lücken i frei hindurchbewegen. Die Sperrvorrichtungen bilden zusammen einen Vexirverschlufs, indem die Scheibchen g, welche durch die Oeffhungen des Kastendeckels c hindurchtreten, nahe an ihrem Umfang mit Buchstaben, Zahlen oder Zeichen versehen sind, welche in Bezug auf Markirzeichen auf der Platte c, Fig. 3, in bestimmter Combination eingestellt sein müssen, wenn das Bogenstück d freigegeben, also alle Sperrstücke h aus den Aussparungen f herausgedreht sein sollen. Die Schwierigkeit, die Lösung dieser Combination zu finden, wächst mit der Zahl der Sperrvorrichtungen. Wie in Fig. 4 bis 7 angegeben, geschieht die Einstellung derselben mittelst in der Scheibe vorgesehener Löcher g' g', welche zur Aufnahme eines Stiftschlüssels dienen. Dieser wird regelmäfsig gleich durch den Schlüsselt gebildet (Fig. 7, Stifte f ^). In Fig. 5 wird, nicht die Scheibe g unmittelbar, wie in Fig. 6 und 7, sondern mittelbar durch die Scheibe n> gedreht. Dies hat den Zweck, die Schwierigkeit der unbefugten Oeffnung des Vexirverschlusses noch zu erhöhen. Die Scheibe n> greift mit dem Stift ν durch die Scheibe g und der Stift" ν mit dem Anschlag v' in eine Aussparung der Scheibe g. Dadurch wird die Sperrvorrichtung erst gedreht, nachdem die Scheibe w etwa eine halbe Umdrehung oder einen gröfseren oder kleineren Ausschlag je nach Bemessung der Aussparung der Scheibe g gemacht hat.
Der beschriebene Sicherheitsverschlufs wird mit seinem Kasten vor einem Schlüsselloch oder einer anderen zu verschliefsenden Oeffnung

Claims (1)

  1. mittelst Schrauben oder auf beliebige andere Weise befestigt. Nachdem die Lücken i der Sperrvorrichtungen richtig eingestellt sind, wird das Bogenstück mittelst eines Knopfes an dem Zapfen e, Fig. 2, der durch'die Oeffnung t des Deckels e tritt, oder mittelst der Stifte g' g' des Schlüssels S, Fig. 7, oder auf andere Weise gedreht, so dafs die Oeffnungen a' und c' frei werden und man den Bart des Schlüssels S durch die freigewordenen Oeffnungen a' und c' in das Schlofs einführen kann.
    In Fig. ι und 2 ist noch eine weitere Sperrvorrichtung angegeben, welche dem Vexirverschlufs gegenüberliegt und ausgeschaltet werden mufs, bevor d zur Seite gedreht werden kann. Sie besteht aus der mit den Zapfen k zwischen den Platten α und c drehbaren Scheibe /, welche mit der bogenförmigen Kante /' in eine entsprechende gekrümmte Kehle d' des Bogenstückes genau pafst, dergestalt, dafs sich die Scheibe / mittelst des durch die Oeffnungen der Platte c hindurchragenden Zapfens k leicht drehen läfst, wobei das Bogenstück erst frei wird, wenn man die Scheibe / so weit gedreht hat, dafs die Aussparung ■/" über der Kante d Hegt.
    Die letztere Sperrvorrichtung wird zweckmäfsig mit einer Alarmvorrichtung (Fig. 8 und 9) verbunden.
    Mit der Scheibe / ist ein Daumen m verbunden; dieser wirkt gegen das Ende η eines Hebels, so dafs, sobald man die Scheibe / nach rechts dreht, das andere Ende ο desselben durch seinen Ausschlag einen elektrischen Contact ρ schliefst, Fig. 8, oder eine Rasselglocke auslöst, Fig. 9. Selbstverständlich kann die Bethätigung eines Alarmwerkes, welches wirkt, sobald das Bogenstück d frei wird, auch in beliebiger anderer Weise geschehen.
    Nachdem das Bogenstück die Oeffnungen freigegeben hat, kann man es feststellen, indem man mit einer der Sperrvorrichtungen g h g das Bogenstück in der zur Seite gedrehten, Lage sperrt. Der Apparat soll bei Schlössern aller Art, auch bei Hängeschlössern in entsprechender Umgestaltung Verwendung finden.
    Pa ten τ-An Sprüche:
    Ein Sicherheitsverschlufs für Schlüssellöcher u. dergl., bei welchem die Oeffnung durch ein drehbares Bogenstück (d) verdeckt wird, welches in einem Gehäuse eingeschlossen und an seinem Umfang mit Aussparungen ff) versehen ist und sich nur drehen läfst, um die Oeffnung freizugeben, wenn in die Aussparungen passende SperrstUcke (h) von aufsen aus denselben ■ gedreht werden, wobei die entsprechende Lage der Sperrvorrichtungen (g h g) sich durch eine bestimmte Combination von Zeichen auf den Stellscheiben (g) der Sperrvorrichtungen kennzeichnet.
    In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Einrichtung die den Sperrvorrichtungen g h g gegenüber angeordnete Sperrscheibe I, welche mit dem Bogen /' in eine Hohlrundung d' des Bogenstückes d pafst und ein Alarmwerk bethätigt, sobald sie das Bogenstück freigiebt.
    Bei den unter 1. angegebenen Sperrvorrichtungen ghg die Stellscheibe h>, welche durch Stift ν und Anschlag v' dergestalt mit der Scheibe g verbunden ist, Fig. 5, dafs bei Drehung der Scheibe w die Sperrvorrichtung sich erst nach einem bestimmten Ausschlag des Anschlages v' mitdreht. ' ■ '
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58251D Sicherbeitsverschlufs für Schlüssellöcher u. dgl Expired - Lifetime DE58251C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4541260A (en) * 1980-05-07 1985-09-17 Edward Rubinstein Guard plate and alarm

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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