DE331930C - Zeitfernschalter - Google Patents
ZeitfernschalterInfo
- Publication number
- DE331930C DE331930C DE1919331930D DE331930DD DE331930C DE 331930 C DE331930 C DE 331930C DE 1919331930 D DE1919331930 D DE 1919331930D DE 331930D D DE331930D D DE 331930DD DE 331930 C DE331930 C DE 331930C
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- switch
- light
- circuit
- lamp circuit
- parts
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
- H01H43/24—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a non-rotatable moving part
Landscapes
- Push-Button Switches (AREA)
Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltereinrichtung für elektrische Treppenhausbeleuchtung,
deren Eigenart darin besteht, daß sie mit sehr einfachen Mitteln eine
Funktion zustande bringt, die dem Passanten des Treppenhauses kurze Zeit vor dem Erlöschen
des Lichtes, durch augenblickliches öffnen und Wiederschließen- des Lampenstromkreises
du Zeichen gibt, welches ihn
to auf das baldige Erlöschen des Lichtes aufmerksam macht und zum »Nachschalten«,
d. h. zum nochmaligen Drücken auf einen der üblichen Druckknöpfe, veranlaßt.
Es sind Schalter bekannt, die mit Hilfe
is zweier voneinander isolierter ringförmiger Schleifkontakte, von denen der erste eine
Unterbrechung oder Einbiegung besitzt, kurz vor der endgültigen Ausschaltung der Lampen
ein vorübergehendes Erlöschen derselben zustande bringen. Die Nachteile, die solche
Schleifkontakte jedoch haben, wie Verbrennen der Ein- und Ausschaltestellen sowie die
durch Funkenbildung rauh - werdenden Schleifringe, sind bekannt. Es bilden sich Schmorstellen, welche meistens das Stehenbleiben
des ganzen Mechanismus zur Folge haben. Diesem Übelstand soll mit vorliegender Konstruktion abgeholfen werden.
Es wurden auch Vorschläge gemacht, gegen Ende einer Beleuchtungsperiode Widerstände in dem Lampenstromkreis automatisch einzuschalten, doch bringt auch dieses Verfahren Störungsmöglichkeiten aller Art.
Es wurden auch Vorschläge gemacht, gegen Ende einer Beleuchtungsperiode Widerstände in dem Lampenstromkreis automatisch einzuschalten, doch bringt auch dieses Verfahren Störungsmöglichkeiten aller Art.
Die Vorteile der nachstehend erläuterten Einrichtung bestehen darin, daß sowohl beim
Ein- und Ausschalten als auch besonders bei der Abgabe des Vorsignals (Warnungszeichens) Momentschaltungen erzielt werden
und die unumgänglichen Reibestellen nicht gleichzeitig Kontaktstellen sind, wie das bei
Schleifringen der Fall ist. Sie bestehen ferner darin, daß genannte Arbeitsweise allein durch
eine entsprechend geformte, d. h. abgesetzte Sperrklinke, die einen Teil des Lichtschalters
in einer Riegelstellung auffängt und ihn in derselben zu verharren zwingt, bis die endgültige
Abschaltung erfolgen kann, erreicht wird.
Die Einrichtung sei an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine schematische Darstellung mit Schaltung. Der Lampenstromkreis ist
eingeschaltet.
Fig. 2 zeigt die Lichtschalterteile nach abgegebenem Warnungszeichen, zum Nachschalten
bereitgestellt.
Fig. 3 zeigt den Schalter in Ruhestellung mit geöffnetem Lichtschalter und bereitge-.
stelltem Magnetstromkreis.
Das Zahnrad 2 mit Windfang w stellt die Verzögerungsvorrichtung (Uhrwerk o. dgl.)
dar. Mit Rad s ist das Sperrad s fest auf einer Achse verbunden. Der zweiarmige Winkelhebel
h trägt den Sperrkegel p, welch letzterer in das Sperrad s eingreift. Die Feder
/ hat das Bestreben, den Hebel h, welcher bei χ mit dem Solenoideisenkern k verbunden
ist, in seine Ruhestellung, d. h. bis zum Anschlagstift t zurückzuziehen (Fig. 3). Der
Hebel h wird also in dieser Rückwärtsbewegung von dem Verzögerungswerk gesteuert.
Mittels der am Hebel Ji befestigten Isolier-
rolle r wird der eigentliche Lichtschalter gesteuert. Schalterteil α führt den positiven
Pol. Der Minusleiter liegt an den Lampen und Druckknöpfen I und d. In Fig. ι sind
demnach die Lampen eingeschaltet, d. h. der Strom geht bei k1 durch Schalterteil b zu den
Lampen. Schalterteil b, drehbar gelagert, stützt sich zunächst auf den ebenfalls drehbar
gelagerten Hebel c. Der Magnetstromkreis ist geöffnet bei fe2.
Ih Fig. 2 sind beide Kontakte geschlossen. Die Isolierrolle r ist nämlich, nachdem beispielsweise
2 Minuten verstrichen, an dem Schalterteil c angelaufen und durch Drehen
dieses Teiles nach links um Drehpunkt 0 ist Schalterteil b von Ansatz u auf Ansatz i gesprungen.
Schalterteil α ist dem Schalterteil δ. zwar gefolgt, aber es entstand dabei
eine kurze Unterbrechung des Lampenstromkreises durch das Trägheitsmoment bzw. die
verzögerte Nachfolge des Teiles a. Die Verzögerung dieses Teiles wird übrigens noch begünstigt
durch die notwendige Überwindung der Feder g. Es hat sich nun aber bei diesem
z5 Vorgang ein starkes Zucken des Lichtes bemerkbar
gemacht, was als Zeichen zum Nachschalten anzusehen ist. Der Magnetstromkreis ist nunmehr bereitgestellt, und das Licht
brennt noch kurze Zeit.
Fig. 3 zeigt den Lichtschalter in geöffnetem Zustande. Hebel h ist bis zum Anschlagstift
t abgelaufen. Rolle r hat den„ Schalterteil c weiter nach links gedreht, wodurch der
Teil b seiner Auflage auf Ansatz i vollends beraubt und mit Hilfe der Feder e der Kontakt
k1 geöffnet wurde, k2 bleibt nunmehr geschlossen,
und der Magnet m kann weiter in Tätigkeit treten.
Es leuchtet ein, daß durch die Einrichtung die Magnetspule m auch vor dem Verbrennen
gesichert ist, da ein neuer Stromimpuls erst gegen Ende der Bewegung des Kernes k -erfolgen
kann, also bei evtl. Steckenbleiben eines der Druckknöpfe die Magnetspule nicht gefährdet wird.
Zu erwähnen bleibt noch, daß die Hilfsfeder y stärker ist als Feder g, so daß beim
Schließen des Kontaktes kz noch eine gute
\rerbindung bei k1 bestehen bleibt. Feder e
dient zur Öffnung der Lichtkontakte bzw. zur Bewegung des Schalterteiles c nach
rechts beim Schließen des Lichtschalters. Die Bewegung des letzteren Teiles nach rechts
wird durch Hebel b begrenzt. Endlich sei noch bemerkt, daß der kleine Ansatz i auch
am linken Ende des Teiles b und dafür Teil c ohne Ansatz sein könnte.
Claims (2)
1. Zeitfernschalter, besonders für Treppenhausbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Abschalten des Lampenstromkreises Teile des Lichtschalters (k1) mit Hilfe einer abgesetzten
Sperrklinke (c) zwei Bewegungen ausführen, wovon die erste Bewegung· nur so
weit geht, als zum Hervorbringen eines Signals (Zucken des Lichts) durch kurzes,
vorübergehendes öffnen des Lichtstromkreises und zum gleichzeitigen Schließen
des Druckknopfstromkreises erforderlich ist, die zweite Bewegung aber ein vollständiges
Abschalten des Lampenstromkreises hervorbringt.
2. Zeitfern schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ungleiche,
auf die Schalterteile wirkende Federkräfte (y und g) zeitweise einander
entgegenarbeiten und die bei Überwindung einer Feder (g·) durch die andere (y)
entstehende Verzögerung eines der Schalterteile (α) gegenüber dem anderen
(b) das kurze, vorübergehende Öffnen des Lampenstromkreises zeitigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE331930T | 1919-09-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE331930C true DE331930C (de) | 1921-01-18 |
Family
ID=6200054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919331930D Expired DE331930C (de) | 1919-09-30 | 1919-09-30 | Zeitfernschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE331930C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE945708C (de) * | 1954-03-19 | 1956-07-12 | Busch Jaeger Duerener Metall | Antrieb fuer das Laufwerk einer Zeitschaltuhr |
| DE953987C (de) * | 1954-03-14 | 1956-12-13 | Busch Jaeger Duerener Metall | Zeitschalteinrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines elektrischen Stromkreises |
| DE1005802B (de) * | 1954-05-14 | 1957-04-04 | Empresas Dualex Internacionale | Schwingantrieb fuer die Einstellung eines drehbaren Getriebeelementes in eine bestimmte, von einer Mehrzahl links und rechts von einer neutralen Stellung vorgesehenen Lagen |
| DE1027761B (de) * | 1952-10-03 | 1958-04-10 | Siemens Ag | Schaltgetriebe fuer Zeitschalter |
-
1919
- 1919-09-30 DE DE1919331930D patent/DE331930C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027761B (de) * | 1952-10-03 | 1958-04-10 | Siemens Ag | Schaltgetriebe fuer Zeitschalter |
| DE953987C (de) * | 1954-03-14 | 1956-12-13 | Busch Jaeger Duerener Metall | Zeitschalteinrichtung zum selbsttaetigen Ein- und Ausschalten eines elektrischen Stromkreises |
| DE945708C (de) * | 1954-03-19 | 1956-07-12 | Busch Jaeger Duerener Metall | Antrieb fuer das Laufwerk einer Zeitschaltuhr |
| DE1005802B (de) * | 1954-05-14 | 1957-04-04 | Empresas Dualex Internacionale | Schwingantrieb fuer die Einstellung eines drehbaren Getriebeelementes in eine bestimmte, von einer Mehrzahl links und rechts von einer neutralen Stellung vorgesehenen Lagen |
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