DE506063C - Elektrische Signalvorrichtung fuer Wagenzuege - Google Patents
Elektrische Signalvorrichtung fuer WagenzuegeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L15/00—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
- B61L15/0009—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes wiring diagrams for start- or stop-signals on vehicles having one or more carriages and having electrical communication lines between the carriages
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Description
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Signalvorrichtung besonders für
Straßenbahnen, welche die bekannten Nachteile der seitherigen handbetätigten Glockensignaleinrichtung
beseitigt und gegenüber den bereits bekannten elektrischen Vorrichtungen folgende Vorteile hat:
Sie erfordert nur eine besondere durchlaufende Signalleitung, sie ist für Züge mit
mehr als drei Wagen verwendbar, die Betätigung ist dieselbe wie bei der handbedienten
Glockensignaleinrichtung und sie kann daher mit dieser kombiniert werden. Für die Signalschalter
selbst werden nur die einfachsten Momentkontakte nach der Bauart von Druckknöpfen
benötigt, die zweckmäßig als Zugschalter ausgebildet sind. Mechanische Einrichtungen,
wie Verklinkungen, Federn usw., können ganz vermieden werden. Das für die Vorrichtung benötigte Umschaltrelais unterscheidet
sich von ähnlichen Schaltern dadurch, daß es in seinen Stellungen auch bei Stromlosigkeit
verharrt, was bei Stromunterbrechungen, die z. B. durch den Stromabnehmer
hervorgerufen werden, von ausschlaggebender Wichtigkeit ist. Wenn für diese Relais Quecksilberkontakte verwendet werden,
so ist die Einrichtung praktisch frei von allen Störungsquellen, womit ein dauerndes Funktionieren
gesichert ist.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine besondere Ausbildung dieser Quecksilberschalter,
deren Kontakte gegenüber einer bekannten Ausführung neuartig angeordnet sind.
Auf der Zeichnung sind drei schematische Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt ein prinzipielles Schaltbild der Vorrichtung mit einem elektrischen Umschaltrelais,
welches für jede Bewegungsrichtung eine besondere Stromspule besitzt.
Abb. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel mit nur einem Schaltmagneten für beidfc
Stellungen, der polarisiert ist.
Abb. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einer elektromechanischen Verklinkung.
Abb. 4 zeigt schematisch ein für die Signalvorrichtung geeignetes Quecksilberschaltelement.
Abb. 5 zeigt die Ausbildung dieses Elements als Fortschaltelement.
Abb. 6 zeigt eine besondere Ausführung des Betätigungsschalters.
Die Schaltung beruht nun auf folgendem an sich bekanntem Grundprinzip. Zu einem elektrischen
Signalgerät, ζ. Β. einer Lampe, welche durch Aufleuchten das Abfahrtzeichen, durch
Dunkelwerden das Haltezeichen erscheinen läßt, liegt in jedem Wagen ein Kontakt g
parallel. Die Lampe leuchtet somit erst nach Öffnung sämtlicher Kontakte und erlischt
nach Schließung auch schon eines einzigen Kontaktes.
Das Neue an der vorliegenden Erfindung
Pjbüothek
503063
besteht nun zum Hauptteil darin, daß jeder dieser Kontakte nicht direkt vom Schaffner,
sondern durch ein Schaltrelais geöffnet und geschlossen wird. Das Schaltrelais selbst
wird durch einen Stromstoß betätigt, welcher vom Schaffner durch einen Momentkontakt
hervorgerufen wird. Das Schaltrelais, im Folgenden als Steuerschalter bezeichnet, muß
ein Arbeitsstromrelais sein, in stromlosem :o Zustand zwei Ruhestellungen besitzen und
folglich die Eigenschaft haben, daß es bei jedem Stromstoß von der einen Stellung in
die andere übergeht. Es sind Relais solcher Art bekannt, welche für diese Vorrichtung geeignet
sind.
Die gleiche Arbeitsweise besitzen auch die in den folgenden Ausführungsbeispielen beschriebenen
Relais bzw. Steuerschalter besonderer Art, deren Stellungswechsel durch elekirische
Umschaltung erfolgt.
Die einzelnen Teile der Signalvorrichtung seien an Hand der Schaltung nach Abb. 1 beschrieben:
Neben der Signalleitung b wird auch die Lichtleitung α zur Signalgebung benützt. Die
zwischen den beiden strichpunktierten Linien dargestellten Apparate d bis m befinden sich
mit der gleichen Schaltung in jedem Wagen des Zuges, während die übrigen Teile η, ο
und p nur im Führerwagen angeordnet sind. Apparate in jedem Wagen: Die beiden parallelliegenden Betätigungsschalter d sind mit der Glockensignalleine gekuppelt
und nur so lange geschlossen, als die. Leine angezogen ist, also abgesehen vom Notsignal
nur momentweise. Das Kontaktorgan des Steuerschalters mit der Stromspule e für
die Haltstellung und derjenigen f für die Fahrtstellung verharrt infolge einer beliebigen,
hier nicht dargestellten Rastierung, welche jedoch durch die Schaltkräfte überwunden
wird, sowohl in der Halt- wie in der Fahrtstellung.
Das zu bewegende Kontaktorgan besteht aus dem Hauptsignalkontakt g und den beiden
Steuerkontakten Ji1 und h„_ (Kontaktbrücken).
Das Hilfsschütz i schließt seinen Kontakt nur in stromlosem Zustand. Die Kontrollampe K
zeigt dem Schaffner und den Fahrgästen durch Aufleuchten an, daß sich der Signalapparat
des betreffenden Wagens in Haltstellung befindet. Die Apparate sind über den Vorschaltwiderstand
/ mit der Schienenrückleitungc verbunden. Der Widerstand m besteht
aus einem Material mit negativem Temperaturkoeffizienten, z. B. Blei- oder Silberglanz
oder einer Kohlenfadenlampe.
Zusätzliche Apparate im Führerwagen: Das Fahrtzeichen wird dem Führer durch
Aufleuchten der grünen Lampe 0 gegeben, das Haltezeichen durch das Erlöschen derselben,
das Notsignalzeichen durch Aufleuchten der roten Lampe n, für welche zweckmäßig eine
Glimmlampe verwendet wird; eine solche kann auch für die Lampe 0 verwendet werden.
Durch den Druckknopf p, der zum Schalter d parallel liegt, können vom Führer sämtliche
Signalschalter in die Haltstellung gebracht werden, was für Haltestellen, an denen stets
gehalten wird, von Wichtigkeit ist.
Die Wirkungsweise der neuen Schaltung ist nun bei sämtlichen drei Ausführungsbeispielen
im Prinzip die gleiche.
Wenn sämtliche Schalter auf Halt stehen, die Hauptkontakte g geschlossen sind, so besteht
zwischen Leitung α und b nur ein geringer Spannungsunterschied und die Lampe 0
ist dunkel.
Schaltung nach Abb. 1:
Durch kurzes Ziehen an der Signalleine erhält die Magnetspule f über den Kontakt Zi1
einen Stromstoß, der genügt, um ihren Anker mit den Kontaktbrücken (das Kontaktorgan)
umzustellen. Hierdurch werden die Kontakte g und Ji1 geöffnet, h„ geschlossen. Durch erneutes
Ziehen an der Signalleine kann der Schaffner nun sein Fahrtzeichen widerrufen,
und zwar auf folgende Weise:
Hat von allen Wagen noch ein Schaffner das Fahrtzeichen nicht gegeben, so ist der
Kontakt i noch geöffnet, da ja das Hilfsrelais über den einen geschlossenen Kontakt g und
über die Signalleitung b noch Strom erhält. Bei Betätigung des Schalters d erhält nun die
Spule e über h„ einen Stromstoß, wodurch nur dieser eine Schalter wieder in die Haltstellung
gebracht wird.
Sind sämtliche Kontakte g geöffnet, so leuchtet die Lampe 0 auf, und der Führer erhält
das Abfahrtzeichen. Der Lampenstrom geht über die Hilfsschütze und die Widerstände/
zur Erde. Der Widerstand der Lampe ist so groß bemessen, daß die Hilfsschütze durch diesen Strom nicht erregt werden, die
Kontakte i sind daher geöffnet.
Jeder Schaffner kann nun durch erneutes ebenfalls einmaliges Ziehen an der Leine dem
Führer unmittelbar das Haltsignal für die nächste Haltestelle geben. Der Strom fließt
über Kontakt/i, einerseits über Spule e, wo- ι ίο
mit der Kontakt g wieder geschlossen wird und Lampe 0 erlischt. Andererseits fließt, da
das Hilfsschütz beim Geben des Haltsignals noch stromlos ist, ein Strom über Kontakt i,
Leitung b und über die ebenfalls noch geschlossenen Kontakte i und Spulen e in allen
anderen Wagen, wodurch sämtliche Schalter automatisch wieder in die Haltstellung gebracht
werden. Durch Aufleuchten der Kontrollampe k wird dies den Schaffnern kenntlieh
gemacht.
Muß ein Schaffner während der Fahrt dem
Muß ein Schaffner während der Fahrt dem
Führer das Zeichen zum sofortigen Halten (Notsignal) geben, so hat er an der Signalleine
etwas langer zu ziehen. Hierbei verringert sich der Widerstand m so sehr, daß
der Spannungsunterschied zwischen Leitung α und b kleiner wird, als wenn sämtliche Kontakte
g geschlossen sind. Hierdurch erfährt der Spamiungsunterschied zwischen Leitung b
und c eine Erhöhung, welche genügt, um die
to (Glimm-)Lampe?! zum Aufleuchten zu bringen.
Die Lampe η kann auch in geeigneter Schaltung mit Hilfe eines dreipoligen Glimmrelais
oder mit einem sonstigen Relais zum Aufleuchten gebracht werden. Ferner kann zugleich noch ein elektroakustisches Signal
ausgelöst werden. In den Stromkreis des Widerstandes m kann auch ein Relais mit
möglichst kleinem Widerstand s nach Abb. 2 in Serie geschaltet werden, welches nach An-
ao sprechen den Widerstand in kurzschließt, so
daß der Spannungsunterschied zwischen Leitung b und c noch größer wird. Oder es kann
der vorgenannte Widerstand mit Relais nach Abb. 3 durch einen normalen Widerstand w
in Serie mit einem verzögernd arbeitenden Relais ν ersetzt werden, welches diesen Widerstand
durch seine Schaltbewegung kurzschließt.
In dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 besitzt der Steuerschalter nur eine Spule ejf,
wobei die Bewegung des Kontaktorgans bzw. Ankers von der Stromrichtung abhängig ist.
Diese wird durch die Kontakte q und r gewechselt. Im übrigen entspricht die Schaltung
der Abb. 1. Es sind lediglich die Apparate, die für jeden einzelnen Wagen nötig
sind, eingezeichnet.
Die Ausführung nach Abb. 3 unterscheidet sich von den beiden ersteren nur dadurch, daß
das Kontaktorgan des Steuerschalters durch Einwirkung einer Feder t oder der Schwerkraft
in der Haltestellung zu bleiben sucht (eine Rastierung fällt fort). Es wird jedoch
nach einem Fahrtsignalstromstoß durch die Verklinkung u auch bei Stromlosigkeit in der
Fahrtstellung gehalten. Die Magnetspule e hat hier die Aufgabe, diese Verklinkung aufzuheben,
wodurch das Kontaktorgan wieder in die Haltstellung zurückspringen kann.
Es sind noch folgende Variationen möglich: Die Anschlüsse an die Lichtleitung« und
die Schiene c können natürlich gegenseitig vertauscht werden.
Der Steuerschalter ist schematisch als Hubmagnet dargestellt. Er kann auch als Drehmagnet
oder wie folgt als Quecksilberschalter ausgeführt werden. Nach der schematischen
Abb. 4 ist eine einen Winkel bildende, allseits geschlossene, etwas Quecksilber enthaltende
bo Röhre aus isolierendem Material, z. B. Glas, um die Achse α drehbar. Die Drehung erfolgt
elektromagnetisch, z. B. nach dem Prinzip der Drehspulinstrumente um einen solchen Winkel,
z. B. 90°, daß in jeder Endstellung der eine oder andere Schenkel senkrecht nach
unten gerichtet ist. In die Schenkel der Röhre sind an deren Enden je zwei Kontaktstücke
A1, h„ der Abb. 1 eingeschmolzen. Das Quecksilber
schließt den Kontakt des jeweils nach unten gerichteten Schenkels und sucht durch
sein Gewicht die Röhre in den Endstellungen zu halten. Ein Pendeln der Röhre kann durch
eine leichte Rastierung vermieden werden. Eine Lichtbogenbildung kann durch genügende
Entfernung der beiden Kontaktpole oder eine Zwischenwand vermieden werden, wozu natürlich das Ende des Schenkels in
einer Richtung verbreitert werden muß. Für den Steuerschalter nach Abb. 1 sind zwei solcher
Winkelröhren auf gemeinsamer Achse erforderlich.
Die Röhre kann mit den gleichen Kontakten auch so angeordnet werden, daß die
Spitze des Winkels stets nach unten zeigt und der Kontakt des jeweils waagrechten Sehenkels
durch das Quecksilber überbrückt wird, wie dies bei den bekannten Quecksilberrelais
ausgeführt ist.
Wenn man das Ouecksilbergefäß nach Abb. 5 kreuzförmig ausbildet mit vier Sehenkein,
und dieses durch drei Schaltbewegungen um je 900 um die Achse// gedreht wird, so
kann es auch als dreistufiges Fortschaltelement verwendet werden. Die Schenkel der
Gefäße werden zweckmäßig keilförmig oder konisch geformt, damit das Quecksilber aus
dem jeweils in die waagrechte Lage kommenden Schenkel rasch abfließt.
Damit die Stromstöße stets gleich stark sind und ein Pendeln des Steuerschalters bei
längerem Ziehen, z. B. Notsignal, vermieden wird, kann, wie Abb. 6 im Prinzip zeigt, der
eigentliche Kontakthebel χ des Schalters d in gleicher Weise freischwingend mit der Signalleine
y verbunden werden, wie dies bei dem Klöppel der Signalglocke der Fall ist. Zur
Betätigung des Notsignals wird ein besonderer Kontakthebel ζ unmittelbar mit der
Signalleine verbunden. Hebel χ ist lose auf der Achse des hier doppelarmig gezeichneten
Hebels ζ drehbar. Der Kontakt des Hebels χ kann zur Verlängerung der Schließungsdauer
federnd gemacht werden. Auch der Schalter d kann in geeigneter Weise als Quecksilberschalter
ausgeführt werden. Statt der Hebel können auch geradlinig bewegliche Kontaktorgane
verwendet werden. Diese Ausführung des Schalters d erübrigt sich jedoch vollständig
bei Verwendung eines Umschaltrelais anderer, bereits bekannter Konstruktion, da iao
ein solches Relais auch bei verschieden langen Stromstößen stets gleichmäßig schaltet und
auch bei längerer Kontaktgabe (Notsignal) nicht pendelt.
In den Stromkreis der Fahrsignallampe ο kann noch ein akustischer Signalapparat eingeschaltet
werden.
Die beiden Druckknöpfe p können auch in Reihe geschaltet werden, wobei der Druckknopf,
der sich jeweils im nicht benützten Führerstand befindet, zweckmäßig durch eine
ίο Vorrichtung geschlossen wird, welche nur vom Fahrpersonal betätigt werden kann.
Claims (9)
- Patentansprüche:i. Elektrische Signalvorrichtung für Wagenzüge mit einem Signalgerät, welches erst nach öffnung sämtlicher in den einzelnen Wagen parallel geschalteten Hauptkontakte anspricht, dadurch gekenn-zo zeichnet, daß jeder Hauptkontakt (g) das Schaltorgan eines Schaltrelais bildet, welches bei Stromlosigkeit in jeder seiner beiden Endstellungen verharrt und bei Momentkontaktgabe von der einen in die andere Stellung wechselt, wodurch der Hauptkontakt betätigt wird.
- 2. Elektrische Signalvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter für jede Bewegungsrichtung eine besondere Stromspule besitzt, wobei dessen Kontaktorgan selbsttätig in jeder Endstellung verharrt und die Umschaltung von der einen auf die andere Spule bewirkt.
- 3. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschalter nur eine Spule besitzt und die Bewegung des Kontaktorgans von der Stromrichtung abhängt, welche durch die Schaltbewegung selbst umgekehrt wird.
- 4. Signalvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromspule für die eine Endstellung durch eine Richtkraft ersetzt ist und das Kontaktorgan in der andern Endstellung bei Stromlosigkeit durch eine Verklinkung festgehalten wird, welche durch das Ansprechen einer zweiten Magnetspule gelöst wird, wobei die Umschaltung der beiden Spulen ebenfalls durch das Kontaktorgan erfolgt.
- 5. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen der Signalleitung und der Fahrschiene angeschlossenes Hilfsschütz nach Öffnen aller Kontakte (g) stromlos wird und den Betätigungsschalter (d) auch mit der durchlaufenden Signalleitung verbindet, so daß bei Gebung des Haltsignals die Steuerschalter sämtlicher Wagen in die Haltstellung gebracht werden.
- 6. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalleitung zum Zwecke eines Notsignals beim Ziehen der Signalleine auch über einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten direkt oder in Serie mit einem diesen Widerstand kurzschließenden Relais mit der Lichtleitung verbunden ist, wodurch bei etwas längerem Schließen des Betätigungsschalters der Spannungsunterschied zwischen Signalleitung und Schiene so groß wird, daß ein optisches oder akustisches Signalgerät evtl. über ein Relais anspricht.
- 7. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Lichtleitung mit der Signalleitung zum Zweck des Notsignals durch einen normalen Widerstand in Serie mit einem verzögernd arbeitenden Relais erfolgt, welches diesen Widerstand durch seine Schaltbewegung kurzschließt.
- 8. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Kontaktorgan des Steuerschalters durch drehbare, winkelförmige, zweischenklige, etwas Quecksilber enthaltende Röhren aus isolierendem Material gebildet wird, welche bei kreuzförmiger Ausbildung mit vier Schenkeln auch als Fortschaltelemente verwendet werden können, und in deren beiden Endstellungen jeweils ein Schenkel eine tiefere Lage einnimmt, so daß der am Ende dieses Schenkels befindliche Kontakt durch das Quecksilber überbrückt bzw. der Kontakt des höher liegenden Schenkels geöffnet wird.
- 9. Signalvorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschalter (d) zwei Kontaktbrücken besitzt, von denen die eine fest mit der Signalleine verbunden ist und den Mitnehmer für die lose bewegliche andere bildet, welche ihren Kontakt infolge einer entgegengesetzt wirkenden Richtkraft nur mittels des ihr erteilten Schwunges zu erreichen vermag, so daß derselbe auch bei längerem Ziehen der Signalleine nur momentweise geschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnunpen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA57696D DE506063C (de) | 1929-05-03 | 1929-05-03 | Elektrische Signalvorrichtung fuer Wagenzuege |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE506063C true DE506063C (de) | 1930-08-28 |
Family
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| DEA57696D Expired DE506063C (de) | 1929-05-03 | 1929-05-03 | Elektrische Signalvorrichtung fuer Wagenzuege |
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|---|---|
| DE (1) | DE506063C (de) |
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1929
- 1929-05-03 DE DEA57696D patent/DE506063C/de not_active Expired
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