DE683743C - Elektrische Stellwerk - Google Patents

Elektrische Stellwerk

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DE683743C
DE683743C DEV34563D DEV0034563D DE683743C DE 683743 C DE683743 C DE 683743C DE V34563 D DEV34563 D DE V34563D DE V0034563 D DEV0034563 D DE V0034563D DE 683743 C DE683743 C DE 683743C
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DE
Germany
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relay
route
contact
contacts
switch
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Expired
Application number
DEV34563D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. NOVEMBER 1939
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi. GRUPPE 1102
V34563 II/201
#■ 5)r.-3no· Wilhelm Schmitz in Berlin-Siemensstadt
ist als Erfinder genannt worden.
Elektrisches Stellwerk
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Februar 1938 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 26. Oktober 1939
Bekanntlich ist es oft zweckmäßig, die mechanischen Abhängigkeiten in den elektrischen Stellwerken durch elektrische Abhängigkeit zu ersetzen. Zu diesem Zweck hat man verschiedene Stellwerksbauformen entwickelt, von denen eine mit kleinen Drucktasten oder Hebelschaltern an Stelle der bisherigen Stellwerkshebel arbeitet. Zur Herstellung der elektrischen Abhängigkeiten verwendet dieses Stellwerk Relais. Diese Stellwerke haben die Eigenart, daß der Verschluß der Weiche, der beim bisherigen Stellwerk durch einen mechanischen und einen elektrischen Ausschluß erfolgt, nur noch durch einen elektrischen Ausschluß herbeigeführt wird. Man hat auch versucht, einen doppelten elektrischen Ausschluß zu bewirken. Das stellt dann allerdings nur eine Verdoppelung des ersten Verschlusses dar.
Erfindungsgemäß werden im Stellwerk für den Verschluß der in der Fahrstraße liegenden Weichen zwei Relais vorgesehen, von denen eines durch Bedienen eines Handschalters, das andere durch die Zugfahrt in die Grundstellung, also in die die Weichen freigebende Stellung, gebracht wird. Hiermit erreicht man, daß man auch für Rangierfahrten die Weichen verschlie-Ben kann, ohne daß die Rangierfahrt die ganze Fahrstraße befahren muß, also ohne daß der Zug die den Verschluß auslösende Stelle zu erreichen braucht.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildüngen 1 bis 5 beispielsweise erläutert.
Hierbei sind die Zahlen an den Kontakten so gewählt, daß sie die Zugehörigkeit zum Relais erkennen lassen, z. B. befindet sich der Kontakt 33 an einem Relais 3. Die gleichzeitig neben den Relais vorgesehenen Buchstaben entsprechen den für die verschiedenen Sorten Relais im Eisenbahnsicherungswesen üblichen Zeichen und
sind in der nachfolgenden Beschreibung nicht erwähnt. Sie erleichtern jedoch die Übersicht.
Abb. ι zeigt die Schaltung einer Weiche, ι isj, das Relais für die Umstellung der Weiche in dijf, Minuslage, 2 das Relais für die Umstellung dexs Weiche in die Pluslage. Relais 3 dient zur Umschaltung der Stell- und Überwachungsbatterien und zur Einschaltung der Auffahrsicherung. 4 und 5 stellten den Plus-und Minusweichenüberwachungsmagneten dar. 6 ist ein Magnet, der nach beendeter Weichenumstellung die Auslösung des Relais 3 bewirkt. Die Weichenschaltung ist für die Pluslage der Weiche dargestellt. Der Überwachungsstrom fließt über den Kontakt 34 am Relais 3, Leitung 904 zum Antrieb 20, hier über den Antriebkontakt 202, Leitung 903, Kontakt 12 am Minusstellmagneten 1, Plusüberwachungsrelais 4, Kontakt 23 am Plusstellrelais 2, Kontakt 31 am Batteriewechslerrelais3, Leitung 902, Antriebkontakt 201, Leitung 901, Kontakt 21 am Plusstellrelais 2, Kontakt 33 am Batteriewechsleimagneten 3. Für die Umstellung der Weiche dienen z. B. zwei Drucktasten. Die Plusdrucktaste betätigt die Kontakte T11 und T12; die Minustaste die Kontakte T21 und T22. Mit diesen Drucktasten kann die Weiche umgestellt werden. Wird die Minusdrucktaste bedient, so unterbricht der Kontakt T22 den Stromkreis des Plusstellmagneten 2. Dieser fällt ab und steuert seine Kontakte um. Der Kontakt T21 schließt den Stromkreis zum Minusmagneten i. Ist der Kontakt 26 am Plusstellmagneten 2 geschlossen, so erhält zunächst der Batteriewechslermagnet 3 Strom, der seine Kontakte umschaltet. Über den Kontakt 31 bildet er sich einen Selbstschlußstromkreis, über den Kontakt 32 schaltet er den Minusstellmagneten 1 an. Dieser wird erregt und schaltet seine Kontakte 11 bis 16 um. Es fließt nun Minusstellstrom über die Kontakte 33, 11, Leitung 903, Antriebmotor 20, Leitung 904 und Kontakt 34. Die Weiche wird nach Minus umgestellt. Der Minusstellmagnet ι hat sich über seine Kontakte 14 und 15 einen eigenen Stromkreis gebildet, so daß beim Loslassen der Minusstelltaste das Relais 1 erregt bleibt. Ist der Antrieb umgelaufen, so schalten die Kontakte 201 und 202 um. Der Stellstrom fließt nun über die Kontakte 33, 11, Leitung 903, Antriebkontakt 202, Leitung 902, Kontakt 35 zum Relais 6. Dieses unterbricht seinen Kontakt 61, so daß der Batteriewechslermagnet 3 stromlos wird. Nachdem der Batteriewechslermagnet seine Kontakte umgeschaltet hat, fließt Minusüberwachungsstrom: Kontakt 34, Leitung 904, Antrieb 20, Antriebkontakt 201, Leitung 901, Kontakt 22, Minusüberwachungsmagnet 5, Kontakt 13 und 35, Leitung 902, Antriebkontakt 202, Leitung 903, Kontakt 11 und Kontakt 35. Die Weiche befindet sich nun in Minusüberwachungsstellung. Durch das Abfallen des Plusüberwachungsmagneten 4 öffnet dessen Kontakt 41 den Stromkreis zur Lampe I1, und nach der Weichenumstellung schließt der ' ;M.inusüberwachungskontakt 51 den Stromkreis ;'zu.f. Lampe I2. Im Anschaltstromkreis der Stell-■^magnete 1 und 2 befindet sich ein Kontakt 1153 ;· der durch die isolierte Schiene der Weiche gesteuert -wird, so daß bei besetzter isolierter Schiene die Umstellung der Weiche nicht möglieh ist. Außerdem sind die Kontakte 71 und 72 an einem weiter unten behandelten Relais 7 dargestellt. Der Kontakt 72 unterbricht den Stromkreis zu den Stelhnagneten, der Kontakt 71 gibt dem Plusstellmagneten 2 unmittelbar Strom. Diese Kontakte werden betätigt, wenn eine Fahrstraße eingestellt wird. Alle in einer Fahrstraße liegenden Weichen erhalten in einer entsprechenden Stellung diese beiden Kontakte 71 und 72, so daß also beim Einstellen einer Fahrstraße alle zugehörigen Weichenstellmagnete Strom erhalten und ohne Bedienung der Weichentasten die zugehörigen Weichen unmittelbar stellen. Außerdem wird den Stellmagneten 1 und 2 durch den Kontakt 93 der Stromkreis geöffnet, wobei der Kontakt 93 von einem Relais 9 betätigt wird. Dieses Relais 9 dient zur Festlegung der Fahrstraße. Wie später gezeigt wird, wird bei der Fahrstraßenfestlegung das Relais 9 betätigt, wobei dessen Kontakt allen in der Fahrstraße liegenden Weichenschaltungen die Umstellungsmöglichkeit für ihre Weichen entzieht.
Abb. 2 stellt die Schaltung der Fahrstraße dar. Es sind drei Relais 7, 8 und 9 dargestellt und für die Fahrstraßenauflösung die isolierte Schiene 210, mit einem Schienenkontakt 220, an die die beiden Relais 10 und 110 angeschlossen sind. Das Relais 7 dient zur Umstellung der in der Fahrstraße liegenden Weichen. Das Relais 9 bewirkt die Festlegung der Fahrstraße, und das Relais S besorgt die Fahrstellung des zugehörigen Signals. Soll z. B. die Fahrstraße eingestellt werden, so wird die Eahrstraßentaste T31 bedient. Über den Kontakt 19 der feindlichen Fahrstraßenrelais 7 erhält das Relais 7 Strom. Dieses schließt seinen Kontakt 73, wodurch es sich über die Kontakte in und T41 einen Selbstschlußstromkreis bildet. Durch Bedienen des Handtastenkontakts T41 (Fahrstraßenauflösetaste) kann das no Relais 7 wieder stromlos gemacht werden, wobei natürlich nachher die Weichen, die vorher durch den Kontakt 71 umgestellt wurden, in der betreffenden Lage liegenbleiben. Ob das Einstellen der Fahrstraße möglich ist, wird durch die Lampe I5 kenntlich gemacht. Solange diese leuchtet, ist keine feindliche Fahrstraße eingestellt. Soll nun eine Zugfahrt stattfinden, so wird die Signaltaste bedient, deren Kontakt T51 über die Kontakte 27 und 113 dem Relais 8 Strom zuführt. Das Relais 8 schließt seinen Kontakt 81 und bildet sich dadurch einen Selbst-
schlußstromkreis. Dieser Selbstschlußstromkreis kann aufgehoben werden einmal durch einen Kontakt 113 am Relais 110 der isolierten Schiene, ferner durch den Kontakt T61 an der Haltsignaltaste. Im Stromkreis des Relais 8 ist ein Kontakt 27 am Stellrelais der Weiche angeordnet. Durch diesen Kontakt wird überwacht, daß die Signalstellung nicht eher eingeleitet wird, bis die zugehörigen Weichen ihre Stellaufträge für die Fahrstraße erhalten haben. Der Bedienende erkennt das an der Lampe Z6. Der Kontakt 83 am Relais 8 unterbricht den Aufhängestromkreis zum Relais 9 über dessen eigenen Kontakt 91. Das Relais 9 wird stromlos und schließt seinen Kontakt 96 im Stromkreis der isolierten Schiene. Der Kontakt 93 in Abb. ϊ nimmt der im Verschluß liegenden Weiche den Stellstrom weg. Der Kontakt 92 am Relais 9 überbrückt die Fahrstraßenauflösetaste TiV so daß deren Betätigung nach der Fahrstraßenfestlegung unwirksam wird. Durch das Befahren und Verlassen der isolierten Schiene wird in bekannter Weise zuerst das Relais 10 und dann das Relais 110 erregt. Das Relais 110 unterbricht den Knken Zweig im Aufhängestromkreis des Relais 7. Der Kontakt 113 unterbricht den Stromkreis des Relais 8, und der Kontakt 112 gibt dem Relais 9 wieder Strom. Dieses schließt wiederum seinen Kontakt 91, wodurch es sich über den Kontakt 83 wieder an Spannung legt. Durch den Kontakt T62 kann eine irrtümliche Fahrstraßenfestlegung wieder aufgehoben werden. Da der Kontakt 93 in Abb. 1 nun wieder geschlossen wird und der Kontakt 92 den Auf-
hängestromkreis des Relais 7 unterbricht, ist die Grundstellung wiederhergestellt. Die Fahrstraße ist aufgelöst, und die Weiche ist wieder stellbar.
In Abb. 3 sind die für die Signalstellung erforderlichen Stromkreise dargestellt. Über den Weichenüberwachungskontakt 42 wird zunächst eine Lampe Z7 angeschaltet, die anzeigt, ob die Fahrstellung des Signals möglich ist. Ist nun durch Erregung des Relais 12 der Zustimmungsempfang eingetroffen, so wird dessen Kontakt 121 geschlossen. Ist die Fahrstraße festgelegt, so ist auch der Kontakt 82 am Relais 8 und der Kontakt 95 am Relais 9 (vergleiche Abb. 2) geschlossen. Über den Kontakt 131 erhält dann das
Signalstellrelais 140 und über Leitung 910 die Flügelkupplung 17 Strom. Das Signalstellrelais überbrückt durch den Kontakt 141 den Kontakt' 131 der Signalwiederholungssperre 130, die durch den Kontakt 142 am Relais 140 stromlos gemacht wird. Ihr rechter Stromkreis war durch die Kontakte 123 und 94 bereits unterbrochen worden. Da nun der Kontakt 143 umgeschaltet und der Kontakt 133 geschlossen ist, fließt Stellstrom über Leitung 911 zum Signalantrieb 18. Dieser stellt das Signal auf Fahrt. Ist das erfolgt, so fällt der Haltrückmelder 150 ab, und der Fahrtrückmelder 160 erhält Strom. Diese schalten die Rückmelderlampe Z10 ab und die Rückmelderlampe Z11 an. Wie an Hand von Abb. 2 gezeigt wurde, werden nach beendeter Zugfahrt die Relais 7, 8 und 9 stromlos. Dann unterbrechen die Kontakte 82 und 95 und außerdem der Kontakt 114 am Relais 11 den Signalkuppelstrom. Das Relais 140 wird stromlos und schaltet seinen Kontakt 143 um. Der Signalantrieb erhält über Leitung 912 und Antriebkontakt 182 Haltstellstrom. Der Flügelkontakt 183 schaltet den Fahrtrückmelder 160 wieder ab und den Haltrückmelder 15 an. Die Lampe Z10 leuchtet wieder auf. Die Lampe I11 verlöscht. Ist nun die Zustimmung zurückgegeben, wodurch Relais 120 stromlos wird, so zieht auch die Signalwiederholungssperre 130 über die Kontakte 123 und 94 wieder an und bildet sich ihren Selbstschlußkreis über den Kontakt 132. Der Zustimmungsempfang wird durch die Lampe Z9 kenntlich gemacht, die durch einen Kontakt 122 am Relais 12 angeschaltet wird. Will man anzeigen, ob das Signal die ein- oder zweiflüglige Stellung einnimmt, so kann man über die Festlegekontakte, z. B. 96 und 230, die Signalrückmelderlampe wählen. Es brennt dann z. B. beim einflügligen Fahrsignal die Lampe Z11, beim zweiflügligen Fahrsignal die Lampe 24.
Abb. 4 zeigt in schematischer Weise, wie die 90 · gleichen Schaltelemente sowohl zum Stellen der Weiche wie zum Einstellen der Fahrstraße wie auch zum Stellen des Signals benutzt werden können. Jede Einrichtung besteht aus zwei Druckknöpfen und vier Lampen. Z. B. dient die Einrichtung W zum Stellen einer Weiche. Die Lampen I1 und Z2 dienen zur Weichenüberwachung, die Lampen Z3 und Z4 für die Überwachung einer etwa vorhandenen Weichenriegelung. Der Knopf T1 dient zum Umstellen der Weiche in die Pluslage, der Knopf T2 zum Umstellen in die Minuslage. Die Einrichtung F dient zum Einstellen einer Fahrstraße. Der Knopf T3 bewirkt die Fahrstraßeneinstellung, der Knopf Ti dient zum Verlöschen der Fahrstraße von Hand, wenn die Einstellung etwa für eine Rangierfahrt erfolgt ist. Die Lampe I- zeigt an, ob die Fahrstraßeneinstellung möglich ist, also ob keine feindlichen Fahrstraßen bereits eingestellt sind. Die Lampe Z1. zeigt, ob die Weicheneinstellung richtig erfolgt ist, die Lampe Z7, ob die Weichenüberwachungen alle vorhanden sind. Sie zeigt also an, ob die Signalstellung möglich ist. Die Lampe Z8 zeigt an, ob die Fahrstraßenfestlegung und alle Vorbedingungen für die Signalstellung erfolgt sind. Die Einrichtung S dient zum Einstellen des Signals. Die Drucktaste T6 dient zur Fahrtstellung des Signals und zur Fahrstraßenfestlegung. Die Drucktaste T6 gestattet ein auf Fahrt gestelltes Signal von Hand in Haltstellung zu bringen. Die Lampen Z9 und Z12 dienen zur Anzeige des Einganges der Zustimmungen.
Die Lampe Z10 stellt den Haltrückmelder, die Lampe I11 den Fahrtrückmelder für das Signal dar.
Wie Abb. 5 zeigt, kann die Einrichtung auch
für die Unterbringung der Drucktasten und
Überwachungslampen in einer Nachbildung des Gleisbildes benutzt werden. Die Bezeichnung entspricht der Abb. 4 und dürfte ohne weiteres verständlich sein.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Elektrisches Stellwerk zur Bedienung von Weichen, Signalen 0. dgl. mit motorisch betätigten Weichen und Signalen oder Licht-
»5 tagessignalen und Stellung der Weichen und Signale durch Relais, die über handbediente Schalter gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß für denVerschluß der in der Fahrstraße liegenden Weichen zwei Relais (7, 9)
ao vorgesehen sind, von denen eines (7) durch Bedienung eines Handschalters (T41), das andere durch einen von der Zugfahrt abhängigen Kontakt (112) in die Grundstellung, als/) in die die Weiche freigebende Stellung, gebracht wird.
2. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Fahrstraßenrelais im Selbstschlußkreis zwei Kontakte (T41, 92) hat, von denen einer (T41) von Hand, der andere (92) durch das Fahrstraßenfestlegerelais 41 betätigt wird. t
3. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einstellen einer Fahrstraße die nicht richtig liegenden Weichen durch Kontakte (71) des ersten Fahrstraßenrelais (7) unmittelbar gestellt werden.
4. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschaltstromkreis der Weichenstellrelais durch einen Kontakt (93) am Fahrstraßenfestlegerelais (9) unterbrochen wird.
5. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet," daß im Stromkreis des Signalrelais (8) die Kontakte der Weichenstellmagnete (2), im Stromkreis des Signalstellstromrelais (140) hingegen die Kontakte der Weiehenüberwachungsmagnete (42) geschaltet sind.
6. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampe (I6) vorgesehen ist, die anzeigt, wenn die Weichenmagnete für die Fahrstraße richtig erregt sind.
7. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampe (I5) vorgesehen ist, die durch Kontakte (19) angeschaltet wird und anzeigt, daß die Fahrstraße stellbar ist, also keine feindlichen Fahrstraßen eingestellt sind.
8. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lampe (I7) vorgesehen ist, die über die Weichenüberwachungskontakte (42) Strom erhält und damit anzeigt, ob die Fahrstraße eingestellt ist und richtig liegt, so daß das Signal auf Fahrt gestellt werden kann.
9. Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für die Weichen wie auch für die Fahrstraßen und für die Signalstellung je der gleiche Bauteil (W, F, S) verwendet wird.
10. !Elektrisches Stellwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktasten und Überwachungslampen im Gleisbild angeordnet sind (Abb. 5).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEV34563D 1938-02-09 1938-02-09 Elektrische Stellwerk Expired DE683743C (de)

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