AT125306B - Signalanlage für ferngesteuerte Schutzstreckenschalter. - Google Patents
Signalanlage für ferngesteuerte Schutzstreckenschalter.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Signalanlage für ferngesteuerte Schntzstreckenschalter. EMI1.1 Schaltern, Schranken, Weichen u. dg1. Werden die den ferngesteuerten Einrichtungen zugeordneten Signale von der Fernsteuerstelle aus zugleich mit den Schalter-oder Weichenantrieben gesteuert. so sind die Signale nur durch die Stellung der Fernsteuersciialter bestimmt, entsprechen also bei Versagen des Antriebs nicht der Stellung des Streckenschalters od. dgl. Macht man die Signalstromkreise z. B. von den Rückmeldeeinrichtungen des Antriebs durch Relais u. dgl. selbsttätig abhängig, so wird die Anzahl der Apparate an der Überwachungs- stelle vermehrt und durch die empfindlichen Relais eine neue Störungsqudle geschaffen. Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem die Streckensignale vorn ferngesteuerten EMI1.2 durch von dem ferngesteuerten Antrieb mechanisch bewegte Schalter. Ein Ausführungsbeispie] der Erfindung ist in Fig. 1 der Zeichnung im Schaltbild vereinfacht wiedergegeben. Zwischen zwei Fahrleitungsstrecken J'und. 9, die z. B. gesonderte Speisestellen haben, ist eine Schutzstrecke 3 eingeschaltet, die durch einen Schalter 4 auf die Spannung der Fahrleitungsstrecke 1 gebracht werden kann. Streckensignale 6 und 7 zeigen dem fahrenden Zug den Spannungszustand der Schutzstrecke 3 an. Der Schalter 4 wird durch einen von einer Überwachungsstelle 9 ferngesteuerten Antrieb o ein-und ausgeschaltet. Erfindungsgemäss werden die Lampenstromkreise der Streckensignale vom Antrieb 5 aus gesteuert, u. zw. gesondert von dessen Rückmeldeeinrichtungen. Die beispielsweise nach dem EMI1.3 unabhängigen Stromkreis 10. Der Steuerschalter 11 für die Streckensignallampen ist unmittelbar mit dem ferngesteuerten Antrieb verbunden. Er'ist beispielsweise ein Umschalter. über den die Lampenstromkreise der Streckensignale unmittelbar. d. i. ohne Vermittlung von Relais, geführt sind. Der Umschalter ist zweckmässig in das Antriebsgehäuse des Fernantriebs eingebaut und schaltet in der einen Stellung den Stromkreis des einen Signalzeichens, z. B."Frei", in der andern den des andern Signalzeichnens, z. B. ,,Halt" oder ,,Vorsicht", ein. In dem Ausführungsbeispiel ist ein Vorsignal 6, ein Hauplsignal 7 und eine Decksignal 8 angenonunen. Die Lampe des letzteren liegt in der gemeinschaftlichen Zu-oder Rüekleitung der Signalstromkreise des Haupt-und Vorsignals. An der Überwachungsstelle 9 ist der Signallampenstromkreis mit dem einen Pol über einen Aus- EMI1.4 in bestimmter Beziehung stehen. Jene Signale, die anzeigen, dass die Schutzstrecke unter Spannung steht, dürfen erst bei volkommen geschlossenem Schulzstreckenschalter eingeschaltet werden. Die Signale für spannungsfreie Schutzslrecke müssen schon vor vollzogener Öffnung EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> daher der Signalschalter durch eine Kulissen- oder Kurvenführung vom Fernantrieb gesteuert. In Fig. 1 ist dies durch die Kulisse 20 angedeutet. In Fig. 2 ist ein Schaltergetriebe mit Kurvenführung vereinfacht dargestellt. Der Schaltmotor 21 treibt über eine Schnecke 55 das Schneckenrad 24 mit dem Kurvensehlitz 53. Von der Welle 25 des Schneckenrades wird die nicht mehr gezeichnete Schaltkurbel getrieben. Im Kurvenschlitz.23 ist mittels einer Rolle 26 der Schalterhebel 2'1 des Signalumschalters geführt. Die Schalterwelle 28 ist mit einem Sprungwerk ausgestattet, bestehend aus einer Rastenscheibe 29 und einer durch die Feder 30 angezogenen Rastenrolle 31. Durch die Kurvenführung 23 wird der Schalterhebel 27 während der Schalterbetätigung so weit verdreht, bis die Rastenscheibe 29 mit ihrer Spitze über die Rolle 31 gleitet. Hierauf wird sie durch diese unter dem Zug der Feder 80 in die zweite Raststellung geschnellt. Damit die Schaltwelle an der Schnellbewegung nicht durch den Hebel 27 und die Kurvenführung 23 gehindert wird, enthält sie eine Freilaufverbindung oder Totgangskupplung 32, die ein Voreilen des mittleren Schaltwellenteiles gegen den Schalter- EMI2.1 starr gekuppelt, so würde er ebenso wie der mittlere Teil der Schaltwelle 28 die erste Weg- hälfte langsam und erst die zweite (nach dem Abschnappen des Sprungwerks) schnell aus- führen. Es kann aber der langsame Teil des Schaltweges in der Hauptsache erspart werden. indem vor dem Umschalter eine zweite Totgangskupplung 33 in die Schaltwelle eingebaut wird. Während des langsamen Anlaufes des Sprungwerks (bis sich die Spitze des Rasten- scheibe 29 der Rolle 31 nähert) bleibt der Umschalter 11 in Ruhe. Erst in der Nähe der Kippstellung des Sprungwerks nimmt die Kupplung 33 den Umschalter 11 mit und führt ihn nach dem Abschnappen des Sprungwerks ohne wesentlichen Verlust an Schaltweg in die zweite Stellung. Dadurch kann der bewegliche Kontakt so weit verkürzt werden, dass er niemals beide Gegenkontakt zugleich berührt. Selbst bei unerwünschtem Stehenbleiben des Antriebs in einer Zwischenstellung ist stets ein Kontaktpaar geschlossen. Diese eindeutige Schaltung- weise ist besonders für die Signalsteuerung wichtig. Ausserdem erfolgen beide Schaltvorgänge mit Momentschaltung. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Eisenbahnsignalanlage für Strecken mit ferngesteuerten Schaltern, Schranken, Weichen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die zugehörigen Streckensignale vom ferngesteuerten Antrieb aus, vorzugsweise durch von diesem mechanisch betätigte elektrische Schalter gestellt (geschaltet) werden.
Claims (1)
- 2. Signalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ferngesteuerte Antrieb die Streckensignale gesondert von seinen Rückmeldeeinrichtungen ein-und ausschaltet, indem er z. B. gesonderte Steuerschalter für Rückmeldeeinrichtungen und Streckensignale bewegt.3. Signalanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampenstromkreise der Streckensignale unmittelbar (ohne Vermittlung von Relais) über einen mit dem Fernantrieb verbundenen Steuerschalter (Steuerumschalter) geführt sind.4. Signalanlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschalter für die Streckensignale in das Antriebsgehäuse des Femantriebs eingebaut ist.5. Signalanlage nach Anspruch 4 mit Hauptsignal (gegebenenfalls Vorsignal) und Decksignal, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampe des Decksignals in der gemeinsamen Zu-oder Rückleitung der vom Femantrieb gesteuerten Signalstromkreise des Hauptsignals (Vorsignals) liegt.6. Signalanlage nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Streckensignalstromkreis mit dem einen Pol über einen Ausschalter ; mit dem andern Pol über einen Stellungszeiger an die Stromquelle, etwa an die Sammelschienen an der Uberwachungsschalttafel, angeschlossen ist.7. Signalanlage für in Fahrleitungen eingeschaltete Schutzstrecken nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampenstromkreise der Schutzstreckensignale (Vor-und Hauptsignal) vom Antrieb des Schutzstreckenschalters ein- und ausgeschaltet werden.8. Signalanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerschalter der Schutzstreckensignale dem Schutzstreckenschalter so vor-bzw. nacheilen, dass das Signal "Schutzstrecke unter Spannung" erst nach Schliessen des Schutzstreckenschalters, dagegen das Signal.. Schutzstrecke spannungsfrei"schon vor Öffnen des Schutzstreckenschalters erscheint.9. Signalanlage nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet. EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3>11. Signalanlage nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche. dadurch gekennzeichnet dass der Signalsteuerschalter (11) mit der Schalterwelle (28) bzw. dem Sprungwerk (29) über EMI3.1 EMI3.2
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