DE579463C - Relais fuer elektrische Signalanlagen - Google Patents

Relais fuer elektrische Signalanlagen

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DE579463C
DE579463C DEB153407D DEB0153407D DE579463C DE 579463 C DE579463 C DE 579463C DE B153407 D DEB153407 D DE B153407D DE B0153407 D DEB0153407 D DE B0153407D DE 579463 C DE579463 C DE 579463C
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Germany
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relay
delay
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electrical signal
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DEB153407D
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CARL BROSE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L29/00Safety means for rail/road crossing traffic
    • B61L29/24Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
    • B61L29/28Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
    • B61L29/288Wiring diagram of the signal control circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Relais in Zweitaktschaltung, bei denen zuerst ein Sperrelais erregt wird, das das Schaltrelais steuert, sind bekannt. Sie geraten jedoch leicht in Unordnung, wenn sie auf kurze Stromimpulse ansprechen sollen und die Kontaktgebung durch einen oder mehrere Stromabnehmer und Schleifkontakte geschieht, wie dies bei Straßenbahnen üblich ist.
Die Erfindung bezweckt ein Relais für elektrische Signalanlagen, vornehmlich für Überweg- und Blocksicherungen eingleisiger Straßenbahnstrecken in Zweitaktschaltung zu schaffen, das bei mehrmaligen Stromstößen, wie sie z. B. durch Abspringen des Stromabnehmers vom Oberleitungskontakt oder durch Wagenzüge mit mehreren Stromabnehmern verursacht werden, den gleichen einmal bestimmten Schaltvorgang auslöst.
ao In der Zeichnung ist die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Ein Elektromagnet mit Wicklung 2 und Eisenkern besitzt einen in den Lagern 7 beweglichen Kippanker 3. Dessen Bewegung wird mittels der in den Punkten 9 und 11 gelagerten Hebel 8 und 10 auf einen um das Lager 12 kippbaren Röhrenhalter übertragen, der die Signalstromschaltröhre 13 und die beiden Verzögerungsschaltröhren 24 und 25 trägt. Der Kippanker wird, wenn er angezogen ist, von der an der Feder 6 befestigten Sperrklinke 4 festgehalten. Diese besitzt einen Anker 5 für den Elektromagneten 1. Wird letzterer vom Strom durchflossen, so zieht er die Sperrklinke an, und infolge des Schwergewichts der Schaltröhren fällt der Kippanker ab. In jeden Magnetstromkreis ist eine der beiden Verzögerungsschaltröhren geschaltet, und zwar derart, daß bei ausgeschalteter Signalstromröhre 13 die Verzögerungsschaltröhre 25, die im Einschaltstromkreis des Magneten 1 liegt, ihre Kontakte geschlossen hat, die Verzögerungsschaltröhre 24, die im Ausschaltestromkreis des Magneten 2 liegt, ihre Kontakte unterbrochen hat. Die Verzögerungsschaltröhren 24 und 25 besitzen eine Verengung 26, die ein langsames Fließen des Quecksilbers bewirkt, so daß die Kontakte 27 und 28 erst nach einer bestimmten Zeit geschlossen bzw. geöffnet werden.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Ist das Relais ausgeschaltet und nähert sich ein Wagen, gleichgültig ob von rechts oder links, so wird durch den zuerst passierten Auslösekontakt 16 oder 17 ein Strom über den Widerstand 20, die Anschlußklemme 22, durch die Verzögerungsschaltröhre 25, die Klemme 23 und durch die Spule 1 zur Erde geschickt. Parallel zur Klemme 22 und Erde liegt auch die Verzögerungsschaltröhre 24 und die Spule 2, jedoch ist diese Röhre so gestellt, daß in der ausgeschalteten Lage der Hauptröhre 13 ihre Kontakte 27 und 28 unterbrochen sind. Also kann in dieser Lage der Röhre 24 die Spule 2 keinen Impuls bekommen. Der Vorgang weiter ist nun wie oben beschrieben: Die Sperrklinke wird an-
gezogen, der Kippanker 3 fällt ab, die Röhren werden nach unten gekippt. Die Signalschaltröhre 13 schaltet den an den Klemmen 14 und 15 liegenden Signalstrom sofort, die Verzögerungsröhren schalten jedoch erst nach einer bestimmten Zeit, die etwas länger sein muß als die Zeit, in der sich der Wagen über der Auslösevorrichtung befindet. Durch den Einbau dieser Verzögerungsschaltröhren wird verhindert, daß bei einer Mehrzahl von Stromstößen, wie sie durch Abspringen des Stromabnehmers vom Schleifkontakt oder bei zwei Stromabnehmern am Wagen verursacht werden, der entgegengesetzte Schaltvorgang ausgelöst wird. Die Verzögerungsschaltröhren werden so eingestellt, daß sie erst Kontakt geben, wenn der letzte Stromabnehmer des Wagenzuges bei langsamster Fahrt den Schleifkontakt passiert hat. Außerdem hat diese Anordnung noch den Vorteil, daß tatsächlich die Verzögerungsschaltröhren nur dann schalten, wenn sie stromlos sind, ihre Lebensdauer ist daher außerordentlich groß. Der weitere Vorgang ist nun folgender: Der Wagen ist also über die erste Auslösevorrichtung hinweggefahren, die Röhre 13 hat den Signalstrom eingeschaltet, die Verzögerungsschaltröhre 25 hat den Stromkreis für die Spule ι unterbrochen, die Verzögerungsschaltröhre 24 den Stromkreis für die Spule 2 geschlossen. Betätigt nun der Wagen die zweite Auslösevorrichtung, so wird ein Strom über den Widerstand 20, die Klemme 22, die Verzöger ungsschaltr-öhre 24, die Klemme 21 und über die Spule 2 zur Erde geschlossen. Der Kippanker wird angezogen, der Signalstrom an den Klemmen 14 und 15 durch die Röhre wieder sofort unterbrochen. Nach der bestimmten Zeit schalten nun auch die Verzögerungsröhren wieder um, so daß das Relais wieder in der normalen Ausschaltlage sich befindet und für eine neue Signalgebung von rechts oder links eingestellt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Relais für elektrisch betätigte Signalanlagen, insbesondere für Straßenbahnen, mit zwei Spulen, von denen die eine bei Erregung einen Signalstr'omkreis schließt, die zweite diese Bewegung wieder rückgängig macht, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit der Einschaltung des Signals Verzögerungskontakte, z. B. Quecksilberschaltröhren (24 und 25), zur Wirkung kommen, die je im Stromkreis einer der beiden Relaisspulen (1,2) Hegen und bewirken, daß die Umschaltung der Relaisspulen dem Ansprechen des Relais nacheilt.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEB153407D 1931-12-06 1931-12-06 Relais fuer elektrische Signalanlagen Expired DE579463C (de)

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