DE320382C - Vom Motorwagen aus bedienbare elektrische Weichenstellvorrichtung - Google Patents

Vom Motorwagen aus bedienbare elektrische Weichenstellvorrichtung

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DE320382C
DE320382C DE1919320382D DE320382DD DE320382C DE 320382 C DE320382 C DE 320382C DE 1919320382 D DE1919320382 D DE 1919320382D DE 320382D D DE320382D D DE 320382DD DE 320382 C DE320382 C DE 320382C
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lever
bolt
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operated
motor vehicle
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DE1919320382D
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KURT TEICKE
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KURT TEICKE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

In dem Hauptpatent ist eine Einrichtung beschrieben, durch die der Magnet zur Beeinflussung der Weiche durch einen automatisch ausschaltenden Steuerschalter beeinflußt wird, der über Magnete und Relais ein vorzeitiges Einschalten und Schließen eines Nebenstromkreises gestattet, so daß beim Berühren der Kontakte mit den Kontaktschienen in der Oberleitung der Stellstromkreis geschlossen und der Nebenstromkreis durch Relais wieder geöffnet wird.
Der Zweck dieser Einrichtung ist neben der vom Fahrschalter unabhängigen Steuerschaltung das beliebige Einschalten vor der Kontaktvorrichtung und das selbsttätige Ausschalten des Steuerschalters nach dem Durchfahren der Kontaktschienen.
Durch die nachstehende Erfindung wird der Steuerschalter mechanisch verriegelt und nach dem Durchfahren der Kontaktvorrichtung in der Oberleitung und öffnen des Stromkreises durch einen Magneten ausgelöst, so daß die Relais und ein Magnet fortfallen können, wobei zugleich der Effekt des Schalters derselbe ist, wie im Hauptpatent.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt in:
Fig. ι das Schaltbild der Steuerschaltung für die Weichenumstellung, ■
Fig. 2, 3 und 4 die schematische Darstellung des selbsttätig ausschaltenden Steuerschalters in verschiedenen Schnitten.
Es bedeutet 1 die Oberleitung, 2 den Stromabnehmer, 3 den Umschalthebel des Steuerschalters 4. Der Auslösemagnet ist Spule 5, die Oberleitungskontakte sind 6 und 7, und 8 und 9 sind die Kontaktschienen, 10 und 11 sind die Weichenstellmagnete, die die Weichenzungen 12 bei wechselseitigem Stromdurchgang· zum Umstellen bringen. Durch die am oberen Ende der Achse 16 aufsteckbare Handkurbel 22 wird der Schaltvorgang eingeleitet. Stößt der Handhebel an den auf dem oberen Gehäuseteil befindlichen Anschlag 24, so hat zu gleicher Zeit der mit der Schaltachse 16 starr verbundene Hebel 15 mit der am äußeren Ende befindlichen Nase den Riegel 13 durch die Drehbewegung vorgeschoben, so daß letzterer bei dem Anschlagwinkel einschnappt und den Schalter in dieser Stellung festhält. Gleichzeitig nimmt auch Hebel 15 den darüber befindlichen Schalthebel 3, der lose auf der Achse sitzt, durch die hervorstehenden, ebenfalls am äußeren Ende befindlichen Lappen 25 mit. Hebel 3 trägt die Schleifbürste 19, die die einander gegenüberliegenden Kontakte 17, 18 verbindet. Der Effekt des Riegels 13, der auf den Gleitschienen 21 lose ist, besteht darin, daß das Schaltorgan beliebige Zeit vorher, d. h. m bevor die Kontakte 6, 7 an die Kontaktvorrichtung 8, 9 kommen, durch die Handkurbel den Schaltvorgang einleiten kann, wobei dann der Steuerschalter durch Verriegeln die Stellung I oder II einnimmt. Der
Strom kaiin nun bis an den Kontakt 6 fließen, und sofern im Weiterfahren des Wagens der Kontakt 6 sich mit der Kontaktschiene 9 berührt, ist der Stromkreis geschlossen, wobei dann die Wirkungsweise des automatisch ausschaltenden Steuerschalters folgende ist:
Der Auslösemagnet 5 und die Weiche treten in Tätigkeit. Der Anker 26 des Auslösemagneten wird angezogen und nimmt den
ίο zweiten Riegel 14 und die Traverse 20, die fest auf den Gleitschienen 21 sitzt, mit. Nachdem der Anker eine kleine Strecke zurückgelegt hat, stößt Traverse 20 an den losen Riegel 13 und nimmt auch diesen soweit mit, bis der Anker 26 an den Auslösemagneten stößt und der Hub damit sein Ende erreicht hat. Bei diesem Vorgang legt sich der äußerste Teil der Nase (gestrichelt) an den festen Riegel 14 und der innere Teil der Nase (punk-
ao tiert) an die äußere Kante des losen Riegels 13. Hebel 15 und Handhebel 22 machen hier gemeinsame Bewegungen. Bei dieser Tätigkeit des Auslösemagneten verkleinert sich der Ausschlagwinkel, was jedoch auf den oberen losen Hebel 3 keinen Einfluß hat, da die an den äußeren Enden befindlichen Lappen des Hebels 15 so viel Zwischenraum lassen, daß Hebel 3 dieser kleinen Bewegung nicht folgt. Verläßt der Wagen mit den Kontakten 6, 7 die Kontaktschienen 8, 9, dann wird der Stromkreis wieder geöffnet und die Magnete stromlos. Der Auslösemagnet 5 gibt den Anker 26 infolge der Federkraft 27 o. dgl. frei. Die Gleitschienen 21 und Riegel 14 gehen in die alte Stellung zurück. Da der innere Teil •der Nase (punktiert) an der äußeren Kante des Riegels 13 liegt und der Riegel 14 den Anschlag der Nase durch die Federkraft 23 0. dgl. frei gemacht hat, kann jetzt der Hebel 15 der Federkraft 23 o. dgl. folgen und der Handgriff kommt in seine Mittelstellung zurück. Dadurch wird auch die Verbindung der Kontakte 17, 18 durch die Schleifbürste aufgehoben. Eine geeignete Rastvorrichtung verhindert ein Pendeln. Die Bedienung des Schaltorgans für die Gleisabzweigung ist die gleiche wie im Hauptpatent.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vom Motorwagen aus bedienbare elektrische Weichenstellvorrichtung nach Patent 317000, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (15) bei Drehbewegung- des Handhebels (22) bis Anschlag (24) in dieser Endstellung in Riegel (13) einschnappt, und die Kontakte (17, 18) durch eine Schleifbürste (19) vermittels des Hebels (3) verbunden werden, so daß im Weiterfahren bei Berühren der Kontakte (6, 7) mit Kontaktvorrichtung (8, 9) der Stromkreis geschlossen wird, wobei der Auslösemagnet (5) durch Anziehen des Ankers (26) und des verbundenen Riegels -(14) diesen soweit vorschiebt, daß Hebel (15) festgehalten wird, solange, bis die 6s Kontakte (6, 7) die Kontaktvorrichtung (8, 9) verlassen, der Stromkreis wieder geöffnet und die Magnete stromlos geworden sind, wobei Riegel (14) durch Federkraft (27) den Hebel (15) freigibt und auch dieser der Federkraft (23) in seine Mittelstellung zu folgen, vermag.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919320382D 1919-08-01 1919-08-01 Vom Motorwagen aus bedienbare elektrische Weichenstellvorrichtung Expired DE320382C (de)

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