DE329906C - Stangengelenk fuer kuenstliche Glieder, orthopaedische Apparate o. dgl. - Google Patents

Stangengelenk fuer kuenstliche Glieder, orthopaedische Apparate o. dgl.

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DE329906C
DE329906C DE1920329906D DE329906DD DE329906C DE 329906 C DE329906 C DE 329906C DE 1920329906 D DE1920329906 D DE 1920329906D DE 329906D D DE329906D D DE 329906DD DE 329906 C DE329906 C DE 329906C
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DE1920329906D
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FRANZ STEINWARTZ
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/64Knee joints

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Description

  • Stangengelenk für künstliche Glieder, orthopädische Apparate o. dgl. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Stangengelenk @ für künstliche Glieder, orthopädische Apparate o. dgl. Die bisher verwendeten Gelenke bestehen in der Regel aus zusammengenieteten und miteinander verschraubten Stangenenden. Diese Verbindung hat den Nachteil, daß der gesamte Druck, welcher durch die Stangen übertragen wird, im Gelenk der Hauptsache nach von der die Gelenkteile zusammenhaltenden. Niete oder Schraube aufgenommen werden muß. Die Abnutzung. der Niete oder Schraube ist deswegen sehr groß, .so daß das Gelenk sehr bald seine Festigkeit verliert. Es wird locker, wodurch eine gewisse Unsicherheit im Gebrauch des ganzen Apparates entsteht. Ferner ist es erwünscht, derartige Gelenkteile so anzuordnen, daß sie in leichter und einfacher Weise ausein:andergenommen werden können. Bei den bisher bekannten Nietverbindungen ist dieses nicht möglich. Durch den Erfindungsgegenstand werden die oben beschriebenen Nachteile behoben. Das Gelenk kann ohne Zuhilfenahme von irgendwelchen Werkzeugen auseinandergenommen werden; auch ist die Abnutzung der der Reibung unterworfenen Teile auf ein Mindestmaß beschränkt. Ein weiterer Vorteil liegt in der Herstellung des Gelenkes. Dasselbe kann durch rein maschinelle Arbeitsvorgänge, beispielsweise Eräsen; erzeugt werden. Ein Aushaken und Ausspringen, wie bei Steck- und Stiftgelenken, ist unmöglich. Wird das Gelenk als Kniegelenk verwendet, so findet kein Einklemmen der Kleidungsstücke statt. Der störende harte Anschlag wird gemildert und ein genaues Anrichten ermöglicht. Das Wesen der Erfindung liegt darin, d'äß die zu einem Gelenk verbundenen Stangen in Augen endigen, von denen das eine Auge so als Spurlager mit einem entsprechenden Zapfen des anderen in Eingriff steht, daß fast die gesamte äußere Zylinderfläche des einen Auges von der als Lager dienenden Ausnehmung des anderen Auges umfaßt wird. Ferner findet noch eine besondere Führung der Gelenkglieder durch einen Spurzapfen statt, der an der Stirnseite des gelagerten Auges sitzt d in eine Bohrung der Stirnseite des das Lager bildenden Auges eingreift. Der eine Stangenfortsatz geht durch einen radialen: Schlitz am Umfange des einen-Auges hindurch. Das Zusammensetzen eines- derai tigen Gelenkes. erfolgt in der Weise, daß die eine Stange mit dem Auge im spitzen Winkel durch eine Ausnehmung des. Lagerstückes des anderen Auges hindurchgeschoben wird. Alsdann erfolgt eine kurze Bewegung in achsialer Richtung, um den Spurzapfen in seine Bohrung einzuführen, um schließlich durch eine Drehung das Gelenk in seine Gebrauchslage zu bringen, wobei "die eine Gelenkstange den Schlitz an dem Lagerstück der anderen Gelenkstange durchdringt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i einen Grundriß und Fig. 2 eine Seitenansicht des Stangenendes ; Fig. 3 ist ein Grundriß, Fig. 4 eine Seitenansicht des anderen Stangenendes; Fig. 5 stellt das zusammengesetzte Gelenk dar.
  • Die Stange i trägt an ihrem Ende das Auge-2. Auf der Oberseite des .Auges befindet sich der-angedrehte Spurzapfen 3. Die zweite Stange q. ist an ihrem Ende ebenfalls als Auge 5 ausgebildet. Auf der einen Seite dieses Auges befindet sich der wulstförmige Ring 6, welcher auf einem Teil seines Umkreises durchgefräst ist, so daß der Schlitz 7 entsteht. Zn der Mitte des Auges liegt die für den Spurzapfen 3 notwendige Bohrung B. Das Zusammensetzen des Gelenkes erfolgt so, daß die Stange i mit dem Auge 2 in die offene Seite des mit dem Wulst 6 versehenen Auges eingeschoben -wird, bis der Spurzapfen 3 mit der Bohrung 8 übereinstimmt. Dann erfolgt durch einen geringen Druck di: Einführung des Spurzapfens 3 in die Bohrung 8, wobei sich gleichzeitig das Auge 2 so in das Auge 5 hineinlegt, daß die obere Stirnseite des Auges :2 mit dem Wulstring 6 abschließt. Durch Drehung der Stange i, welche nun in den Schlitz 7 des Wulstes hineinkommt, wird das Gelenk in seine Gebrauchslage gebracht. Das Auseinandernehmen des Gelenkes erfolgt in_ umgekehrter Weise, ohne daß irgendein Lösen eines Teiles oder ein besonderes Werkstück notwendig ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPR'UCH: -Stangengelenk für künstliche Glieder, orthopädische Apparate o. dgl., dadurch gekennzeichnet; daß das- als Gelenkauge dienende Ende der einen Stange (i) in Form einer runden, dicker als die Stange ausgebildeten und mit einem zentralen Spur- oder Drehzapfen (3). auf der Unterfläche ausgestatteten Platte (2) in den entsprechend ausgesparten und ausgeriipdeten Einschnitt (7) des anderen als Lager dienenden Gelenkauges; einfügbar ist, welcher letztere durch zwei Wandflächen gebildet ist, deren eine eine zentrale Durchbohrung zur Aufnahme des Spurzapfens (3) aufweist, und deren andere durch eine kreisförmige Ausnehmung als Ring mit einem zweckmäßig spitzwinklig auf die zugehörige Stange (4.) gerichteten Ausschnitt (5) ausgestaltet ist, .so däß das Gelenkauge (2) der ersten Stange (i) in das Gelenklager der zweiten Stange (q.) durch jenen .Ausschnitt (5) eingeschoben und mit diesem Gelenklager nach Einsenken des Spurzapfens (3)_ in die Durchbohrung (8) und nach geringerer gegenseitiger Drehung beider Stangen zu einem bündigen Gelenk vereinigt werden kann.
DE1920329906D 1920-02-04 1920-02-04 Stangengelenk fuer kuenstliche Glieder, orthopaedische Apparate o. dgl. Expired DE329906C (de)

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