DE466576C - Sicherung fuer Maschinen mit Schubkurvengetriebe - Google Patents
Sicherung fuer Maschinen mit SchubkurvengetriebeInfo
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- DE466576C DE466576C DEB128916D DEB0128916D DE466576C DE 466576 C DE466576 C DE 466576C DE B128916 D DEB128916 D DE B128916D DE B0128916 D DEB0128916 D DE B0128916D DE 466576 C DE466576 C DE 466576C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q5/00—Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
- B23Q5/54—Arrangements or details not restricted to group B23Q5/02 or group B23Q5/22 respectively, e.g. control handles
- B23Q5/58—Safety devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P5/00—Emergency means for rendering ineffective a coupling conveying reciprocating movement if the motion of the driven part is prematurely resisted
- F16P5/005—Overload protection by energy absorbing components, e.g. breaker blocks, shear sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Sicherung für Maschinen mit Schubkurvengetriebe Bei selbsttätigen und halbselbsttätigen Werkzeugmaschinen verwendet man zur Hervorbringung besonderer Bewegungen bekanntlich Kurvenscheiben, die mittels Kurvenhebel die Bewegungen der gewünschten Art und Größe auf die entsprechenden Teile, Werkzeuge u. dgl. übertragen. Es kann nun vorkommen, daß durch Stumpfwerden oder Brechen der Werkzeugschneide der Vorschubwiderstand unzulässig erhöht wird, oder daß irgendein Hindernis, z. B. ein in den Spänen hängenbleibendes Werkstück o. dgl. in den Weg eines der zu bewegenden Teile gelangt und dessen Weiterbewegung unmöglich macht. In solchen Fällen zerbrechen gewöhnlich die Kurvenhebel, oder es werden andere, wertvolle Teile der Maschine beschädigt oder zerstört. Mindestens entsteht eine Betriebsstörung von längerer Dauer.
- Man hat schon, um solche Störungen möglichst zu vermeiden, die Kurvenscheiben mittels besonderer Riemen angetrieben. Die Riemen sollten bei Auftreten ungewöhnlicher Dewegungshindernisse abfallen und dadurch größeren Schaden verhüten. Allein diese Wirkung tritt dann nicht ein, wenn das Bewegungshindernis gerade dann wirksam wird, wenn die Kurvenscheibe mit einer schwach ansteigenden Stelle, also mit kleiner übersetzung, arbeitet, wobei der Riemen ein ganz geringes Drehmoment zu übertragen hat. Um gründlichere Abhilfe zu schaffen, hat man deshalb besondere Schersicherungen in die Maschine eingebaut, also eine Einrichtung, welche neue, besondere Teile erfordert und infolgedessen nicht unerhebliche Kosten verursacht und entsprechenden Raum in der Maschine in Anspruch nimmt.
- Diese Sondereinrichtung ist gemäß der Erfindung dadurch vollständig vermieden, daß einem ohnedies benötigten Maschinenteil eine entsprechende Ausbildung gegeben wird, die weder erhebliche Mehrkosten verursacht, noch besonderen Raum benötigt. Außerdem ist für diesen Zweck ein Maschinenteil ausgewählt, der dann, wenn die Sicherung in Wirkung getreten ist, leicht, und zwar auch von Ungeübten, ersetzt werden kann, da er an sich einfacher Natur ist und sich - im Gegensatz zu den obenerwähnten besonderen, in der Maschine .eingeschlossenen Sicherungen -an einer am weitesten aus der Maschine herausragenden und deshalb leicht zugänglichen Stelle befindet.
- Gemäß der Erfindung ist nämlich als Schersicherung der Zapfen der auf der Schubkurve laufenden Rolle verwendet und zu diesem Zweck dadurch geeignet gemacht, daß er mit besonderen Eindrehungen versehen ist, die seinen Querschnitt so weit verringern, daß dieser nur nöch der höchst zulässigen Belastung entspricht. Ein Ausführungsbeispiel zeigt .die beiliegende Zeichnung.
- Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb. z -ein Teil einer Vorderansicht zu Abb. i.
- Abb.3 ist ein Schnitt der Stellung aus Abb. z in größerem Maßstab, und Abb.4 zeigt die in Abb.3 dargestellten Teile in demselben Maßstab während des Wirksamwerdens der Sicherung.
- Von der Schubkurve a sollen mittels der starr verbundenen Hebel b und c, des Zahnradsegmentes d und der Zahnstange e, der Werkzeugschlitten f gegen das zu bearbeeitende Werkstück g vorgeschoben und wieder zurückgeholt werden.
- Der Hebel b trägt in seinem Gabelende die übliche Rolle h, welche auf der Schubkurve a läuft und sich dabei um einen im Hebel b mit Paßsitz liegenden Bolzen! dreht.
- Dieser Bolzen! ist nun gemäß der Erfindung mit zwei Eindrehungen k versehen, die innerhalb der Rolle k jedoch dicht an der Stelle liegen, wo der Bolzen i aus dem Hebel b heraustritt.
- Zweckmäßig ist die Eindrehung doppelkegelförmig und bebaimlt schon etwas innerhalb der Gabelarme des Hebels b. Die Bohrung der Rolle lt ist nach beiden Endflächen zu vorteilhaft auf eine kurze Strecke kegelförmig erweitert.
- Tritt nun ein besonderes Bewegungshindernis ein, durch welches der Werkzeugschlitten/ in der Vorwärtsbewegung verhindert wird, und drängt die Schubkurve a beispielsweise mit ihrem flach ansteigenden Teil nach, so sind die Rolle k und ihr Bolzen! einer ständigen Vergrößerung der Beanspruchung ausgesetzt. Damit nun die Steigerung der Beanspruchung örtlich beschränkt und auf ein noch zulässiges Höchstmaß begrenzt wird, sind die Eindrehungen k so tief gemacht, daß durch sie der Bolzenquerschnitt so weit verringert ist, daß zunächst der Bolzen abgeschert wird, und zwar, bevor die höchst zulässige Belastung überschritten wird.
- Dabei verlegen die besonderen Eindrehungen die Bruchstellen an einen Ort, der für die Wirkung am günstigsten ist, und es ist mit Leichtigkeit möglich, einen abgebrochenen Bolzen durch .einen vorrätig gehaltenen und 'bereits mit Eindrehungen versehenen neuen Bolzen zu ersetzen.
- Die oben beschriebene besondere Gestaltung der Eindrehungen und der beiderseitigen Erweiterung der Rollenbohrung ist gewählt, um eine Beschädigung der Gabelhebel durch die Bruchstücke zu vermeiden.
- Wie nämlich Abb. 4 erkennen läßt, wirken die kegeligen Einsenkungen am Ende der Rollenbohrung auf die Kegelflächen der im Gabelhebel steckenden Bolzenenden in der Weise ein, daß sie diese Bolzenenden zurückschieben. Das in der Rolleh verbleibende Bruchstück des Bolzens i hat seine Bruchflächen so weit innerhalb der Rolle, daß diese ebenfalls nicht an den Innenflanken der Gabel schaben oder einschneiden können.
- Die Erfindung ist nicht bloß bei Werkzeugmaschinen anwendbar, sondern bei Maschinen oder Vorrichtungen beliebiger Art, bei welchen Teile mittels Schubkurven bewegt werden und die Möglichkeit besteht, daß diese Bewegung durch irgendein Hindernis aufgehalten werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHS' i. Sicherung für Maschinen mit Schubkurvengetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen der auf der Schubkurve laufenden Rolle dadurch als Schersicherung ausgebildet ist, daß er mit besonderen Eindrehungen versehen ist, die seinen Querschnitt so weit verringern, daß @er nur noch der höchst zulässigen Belastung entspricht. z. Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eindrehungen des Rollenzapfens des Gabelhebels nach außen zu kegelförmig zunehmend ausgebildet sind und die Bohrung der Rolle nach beiden Endflächen zu entsprechend kegelförmig erweitert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB128916D DE466576C (de) | 1926-12-24 | 1926-12-25 | Sicherung fuer Maschinen mit Schubkurvengetriebe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1786875X | 1926-12-24 | ||
| DEB128916D DE466576C (de) | 1926-12-24 | 1926-12-25 | Sicherung fuer Maschinen mit Schubkurvengetriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE466576C true DE466576C (de) | 1928-10-09 |
Family
ID=25968664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB128916D Expired DE466576C (de) | 1926-12-24 | 1926-12-25 | Sicherung fuer Maschinen mit Schubkurvengetriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE466576C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE851445C (de) * | 1940-07-04 | 1952-10-06 | Andre Bechler | Steuerhebel fuer Werkzeugmaschinen |
| EP0075333A1 (de) * | 1981-09-23 | 1983-03-30 | Oerlikon-Boehringer GmbH | Überlastsicherung für eine Werkzeugmaschine |
-
1926
- 1926-12-25 DE DEB128916D patent/DE466576C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE851445C (de) * | 1940-07-04 | 1952-10-06 | Andre Bechler | Steuerhebel fuer Werkzeugmaschinen |
| EP0075333A1 (de) * | 1981-09-23 | 1983-03-30 | Oerlikon-Boehringer GmbH | Überlastsicherung für eine Werkzeugmaschine |
| WO1983001030A1 (fr) * | 1981-09-23 | 1983-03-31 | Horsky, Anton | Dispositif de protection contre les surcharges dans une machine-outil |
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