DE842947C - Perforiergeraet - Google Patents

Perforiergeraet

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Publication number
DE842947C
DE842947C DEP45437A DEP0045437A DE842947C DE 842947 C DE842947 C DE 842947C DE P45437 A DEP45437 A DE P45437A DE P0045437 A DEP0045437 A DE P0045437A DE 842947 C DE842947 C DE 842947C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
knives
perforating
switching element
guided
Prior art date
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Expired
Application number
DEP45437A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Dipl-Ing Forwergk
Carl Funcke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELISABETH FUNCKE
Original Assignee
ELISABETH FUNCKE
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Filing date
Publication date
Application filed by ELISABETH FUNCKE filed Critical ELISABETH FUNCKE
Priority to DEP45437A priority Critical patent/DE842947C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE842947C publication Critical patent/DE842947C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G7/00Auxiliary perforating apparatus associated with printing devices

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Perforiergerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, mittels welchem einzelne Perforiermesser zu Perforiersätzen zusammengesetzt werden können, sowie auf deren Steuerung, vorzugsweise zur Verwendung an Druckmaschinen. Insbesondere besteht sie aus einzelnen Bauelementen zu beliebiger Zusammensetzung. Zur Verwendung sollen Einzelmesser gelangen, die bei jeder Beeinflussung durch ein Steuerelement bei einem Druckvorgang aus einem Gehäuse ausgefahren werden und nach Erfolg der Perforierarbeit wieder in das Gehäuse zurücktreten.
  • Die Bauart solcher Einzelmesser ist bereits Gegenstand einer älteren Erfindung. Das Patentbegehren wird daher nicht auf diese Messer gerichtet, wenn auch mit Rücksicht auf das Verständnis für vorliegende Erfindung deren Einzelheiten teilweise nochmals betrachtet werden sollen. Die Aufgaben, die durch vorliegende Erfindung gelöst werden, sind folgende: i. mittels eines Schaltelementes zwei oder mehr parallel geführte Messerreihen zu betätigen; 2. Perforierlinien herzustellen, die zwar in der Wirkungsrichtung eines Schaltelementes liegen, jedoch parallel zu dieser Richtung versetzt sind.
  • Die zur Lösung der vorgenannten Aufgaben erforderlichen Bauelemente bilden ein in sich geschlossenes Perforiergerät, dessen Einzelteile nach den jeweiligen Erfordernissen zusammengestellt werden können.
  • Zunächst sei als Bauelement des Perforiergerätes das Gabelstück betrachtet, mittels welchem es möglich ist, von einem Schaltelement aus zwei oder mehrere parallel geführte Messerreihen zu steuern. In einem Gehäuse, bei dessen Abmessungen sowohl Rücksicht auf den gewünschten Abstand der parallel geführten Messerreihen als auch auf die typographischen Maße genommen werden muß, ist in seinem unteren Bereich ein durch ein Steuerelement verschiebbarer Block vorgesehen, an dessen Seiten Schubriegel bekannter Art angeordnet sind, die auf die eigentlichen Messer wirken. An Stelle angesetzter Schubriegel können auch diesen entsprechende Ausfräsungen im Block vorgenommen werden. Der verschiebbare Block ist in der Mitte seiner Stirnseite mit einer Nase versehen, die in eine entsprechende Nut eines Steuerelementes eingreifen kann. Bei jeder Stoßbewegung des Steuerelementes auf diesen Block werden über die seitlich angeordneten Schubriegel bzw. über die diesen gleichzusetzenden Ausfräsungen die Messerreihen betätigt. Bei mehreren Parallelperforierlinien ist eine entsprechende Anzahl von Schubriegeln bzw.Ausfräsungen vorgesehen. Bei jeder Stoßbewegung des Steuerelementes auf diesen Block werden die Schubriegel bzw. die diesen gleichzusetzenden Ausfräsungen vorgestoßen und fahren in an sich bekannter Weise die Messerriegel aus. Nuten auf der Rückseite des Blockes ermöglichen den Anbau weiterer Messer.
  • Bei dem Geräteteil, der zum Einbau gelangt, wenn eine Perforierlinie versetzt zur Wirkungsrichtung des Schaltelementes vorzunehmen ist, zeigt das Gehäuse eine ähnliche Ausführung, jedoch ist lediglich in einer Seite im unteren Teil des Gehäuses ein verschiebbarer Block angeordnet, dessen Seite einen das Messer steuernden Schubriegel oder eine diesem entsprechende Ausnehmung aufweist, während die andere Seitenhälfte durch ein Füllstück ausgefüllt sein kann. Die Nase zur Aufnahme des Steuerelementes ist auf der Mitte der Stirnseite vorgesehen. An der Rückseite des Gehäuses ist im Bereich des Messers eine Nut eingefräst, in die ein weiteres Messer eingesetzt werden kann.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Bauelemente des Gerätes ist in den Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines Gabelstückes für zwei Messerreihen nach Hinwegnahme der Seitenwand des Gehäuses, Abb.2 eine Draufsicht auf das Gabelstück nach Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht der Vorderseite des Gehäuses, Abb. 4 einen Schnitt nach A-B der Abb. i, Abb. 5 eine Seitenansicht eines Abzweigstückes nach Hinwegnahme der Seitenwand des Gehäuses, Abb. 6 eine Draufsicht auf ein Abzweigstück, Abb. 7 eine Ansicht der Vorderseite eines Abzweigstückes, Abb. 8 einen Schnitt nach C-D der Abb. 5.
  • Bei dem in den Abb. i bis 4 wiedergegebenen Gabelstück ist im unteren Bereich des Gehäuses io der vom Steuerelement vorzustoßende Block il gelagert, dessen Nase 12 in eine entsprechende Nut des Steuerelementes zu liegen kommt. Seitlich an diesem Block sind hier die an sich bekannten Schubriegel 13 mittels der Bolzen 14 und 14' befestigt. Beim Voischub des Blockes il wirken die Schubriegel 13 über ihre Ausnehmungen 15, 16 auf die Nasen der Messer 17 und 17' und fahren diese aus dem Gehäuse. Bei einer Vielzahl von Messerreihen sind eine entsprechende Anzahl Schubriegel vorgesehen, die durch Distanzstücke getrennt sind, oder es sind in den dem Abstand der; Messerreihen . entsprechenden seitlichen Abständen Ausnehmungen eingefräst, die die Arbeit der Schubriegel übernehmen. Rückholfedern 18 und 18' bringen die Messer nach erfolgter Perforierarbeit wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. In die Nuten i9 und i9' werden Messer üblicher Bauart eingesetzt.
  • In den Abb. 5 bis 8 ist in dem Gehäuse 2o in dessen. unterem Teil der Block 21 gelagert, dessen Nase 22 in eine entsprechende Nut des Schaltelementes zu liegen kommt; an diesem Block ist auf der nach der Gehäusewand zuliegenden Seite der an sich bekannte Schubriegel 23 mittels der Bolzen 24 und 24' befestigt. Die freie Seite innerhalb des Gehäuses 2o kann von einem Füllstück ausgefüllt sein; am hinteren Ende des Gehäuses 2o ist die Nut 26 zur Aufnahme eines weiteren Messers vorgesehen.
  • Die Arbeitsweise ist dieselbe wie beim Gabelstück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Perforiergerät zur Verwendung an Druckmaschinen, bei dem mittels eines von der Druckmaschine gesteuerten Schaltelementes Perforiermesser ausgefahren.werden, gekennzeichnet durch die Verwendung von wahlweise zwischen einem Schaltelement und den Perforiermessern einschaltbaren Zwischenstücken, welche die Steuerung von parallel geführten oder gegen die Wirkungsrichtung des Steuerelementes versetzten Messerreihen bewirken.
  2. 2. Perforiergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (io) ein vom Schaltelement verschiebbarer Block (ii) geführt ist, der Schubriegel (13) oder diesen entsprechende Ausnehmungen zur Betätigung von im Gehäuse geführten Perforiermessern (17, 17') aufweist, während am Gehäuseende in Verlängerung der Messer Nuten (i9, icj) zur Aufnahme anschließender Messerreihen angeordnet sind.
  3. 3. Perforiergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse (2o) ein von einem Schaltelement verschiebbarer Block (21) geführt ist, der von der Mittellinie des Gehäuses aus über eine Nase vom Schaltelement gesteuert wird und, gegenüber der Mittellinie versetzt, einen Schubriegel (23) oder eine diesem entsprechende Ausnehmung zur Betätigung eines im Gehäuse geführten Perforiermessers aufweist, während am Gehäuse in Verlängerung des Messers eine Nut zur Aufnahme einer hier anschließenden Messerreihe vorgesehen ist.
DEP45437A 1949-06-10 1949-06-10 Perforiergeraet Expired DE842947C (de)

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DEP45437A DE842947C (de) 1949-06-10 1949-06-10 Perforiergeraet

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DEP45437A DE842947C (de) 1949-06-10 1949-06-10 Perforiergeraet

Publications (1)

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DE842947C true DE842947C (de) 1952-07-03

Family

ID=7381009

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DEP45437A Expired DE842947C (de) 1949-06-10 1949-06-10 Perforiergeraet

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