DE322150C - Tastenlose Schreibmaschine - Google Patents

Tastenlose Schreibmaschine

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Publication number
DE322150C
DE322150C DE1918322150D DE322150DD DE322150C DE 322150 C DE322150 C DE 322150C DE 1918322150 D DE1918322150 D DE 1918322150D DE 322150D D DE322150D D DE 322150DD DE 322150 C DE322150 C DE 322150C
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DE
Germany
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lever
type
carriage
swing
axis
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Expired
Application number
DE1918322150D
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ROBERT ENDERS
Original Assignee
ROBERT ENDERS
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Publication date
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Publication of DE322150C publication Critical patent/DE322150C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/24Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being perpendicular to the axis of rotation

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  • Toys (AREA)

Description

  • Tastenlose Schreibmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine.tastenlase. Schreibmaschine mit Typenstern und Einstellhebel sowie einem die Typen nebst Wagen betätigenden Ausschwinghebel. Die Erfindung kennzeichnet sich durch einen innerhalb des als Rahmen ausgebildeten Ausschwinghebels verstellbaren Winkelhebel als Antrieb für die Umschaltungsorgane des Wagens und ein mittelbar vom Ausschwinghebel betätigtes Kippstück als. gleichzeitiger Antrieb für, die Typenhebel und die Wagenschaltvorrichtung. Durch diesen Antrieb wird gegenüber anderen Schreib= maschinenr der vorstehend bezeichneten Art eine Vereinfachung im Mechanismus erzielt und ein gleichmäßiges Arbeiten ermöglicht.
  • Irr der Zeichnung ist eine Ausführungsform der. Erfindung beispielsweise. dargestellt: Die Maschine ist dabei auseinandergezogen, weil eine Gesamtdarstellung zu unklar würde. Es zeigen Fig. i den Schreibmaschinenfuß mit Hinterwand und Schwingrahmen Fig. 2 bis 5 die Typeneinrichtung und deren Antrieb, Fig. 6 und 7 den Umschaltmechanismus für den Wagen, Fig. 8 die Fortschaltvorriclitung des Wagens; Fig: g die Farbbandschaltung.
  • Der Fuß der Maschine besteht aus zwei Wangen a, welche durch drei Stege b verbunden sind (Fig. i). Den vorderen Stegen liegt ein Boden o auf (Fig. 2). Auf dem Boden steht je ein Zapfen d. und e sowie ein Bock f: Auf den Stegen stehen zwei-Seitensäulen g und zwei Hintersäulen h. Die- vier Säulen tragen gemeinsam Schienen i, überwelchen eineBrückek liegt; auf der ein Bock l sitzt. Die Seitensäulen allein tragen eine Achse m (Fig. 5). Die Hintersäulen allein tragfn eine Achse n, zwei nach innen stehende Drehlager o, P; eine Profilschiene y und zwei Doppellager s, t; aus dem ersteren ragt ein Zapfen u heraus (Fig. i). Das alles bildet das Gestell der Maschine.
  • DieTypeneinrichtung liegt an demMaschinenvorderteil. v ist ein Profilbalken, welcher drehbar in den Schienen i lagert (Fig. 2). Von ihm geht ein Konsol w aus, auf dem ein Bock x sitzt, sowie eine Gabel y. In der Mitte des Balkens ist eine Achse x befestigt, die eine Verdickung besitzt und an dem Vorderende ein Gewindeloch 2 sowie zwei Schlitze 3 aufweist. Eine Hülse 4, welche hohl ist und an dem Vorderende zwei Schlitze 5 aufweist, trägt am Hinterende eine Scheibe 6 (Fig. 4). Diese ist mit radialen Einschnitten 7 versehen, deren Zahl der Anzahl als Hebel ausgebildeter Typenträger entspricht, also 27. Die Scheibe 6 ist aus zwei Teilscheiben hergestellt und vor dem Zusammenfügen ist in die Innenfläche ein Drahtring eingelegt, von dem auf jeden Einschnitt ein Steg 8 entfällt. Weiter sitzt auf der Hülse 4 eine Scheibe g, die ebenso viele Durchbohrungen wie die Scheibe 6 Einschnitte hat, und in jeder Bohrung hängt eine Schraubenfeder 1o. Weiter folgt eine Scheibe ii, deren Rand mit einem schalldämpfenden-Material bekleidet ist, und endlich eine Scheibe- 12, auf deren Schauseite sich die. Typenmarkierung befindet. Die Typenhebel 13 sind. flache Schienen, die ein typentragendes Ende 14, einen Schlitz 15, einen Haken 16 und eine Nase 17 aufweisen. - Sie sind hochkant um die Hülse 4. im Kreise gelagert, und zwar sind sie in .die Einschnitte 7 eingeschoben, wobei sie mit den Schlitzen über die Stege 8 fassen; weiser sind sie je ih eine Feder io eingehängt, und endlich liegen sie auf dem Rand der Scheibe ii, auf welcher sie durch die Feder io angedrückt gehalten werden. Jede Scheibe läßt sich einzeln von der Hülse 4 abnehmen, und die Hülse mit Scheiben und Typenhebeln; also der ganze Typenstern, läßt sich im ganzen von der Achse z abziehen. Die Feststellung der Hülse erfolgt durch Vorlegen eines Deckels 18, der durch eine Schraube ig befestigt wird; Nasen 2o, welche die Schlitze 3, 5 durchqueren, dienen als Kupplung der Achse z mit der Hülse 4.. Jeder einzelne Typenhebel ist zum Wechseln der Schriftart leicht auswechselbar.
  • Zur Drehung des Typensternes dient ein Zeiger 21, der über einer Skala bewegbar ist und sich mit einer federnden Nase an einer Kerbenleiste 22 führt. Der Zeiger ist schwingbar auf dem Zapfen 23 angeordnet und durch eine Lenkstange 25 mit einem auf dem Zapfen 24 drehbaren Arm 25 verbunden (Fig. 5). Dieser Arm ist gelenkig angeschlossen an das auf der Achse m. lose sitzende Drehgelenk 27 einer Gabel. 28. Dieses Drehgelenk ist durch auf Hülsen 29 sitzende Laschen 30 gekuppelt mit einem Schlitten 31, der sich an der Unterfläche der Schiene y sowie auf der Achse 7n führt und von dem aus eine Feder 32 zur Gabel 28 geht. Von der Gabel steht eine Zunge 33 vor. Die Gabel hält eine Rundzahnstange 34, in die ein auf der Achse z sitzendes Zahnrad 35 eingreift. Dieses Zahnrad dreht, bis der gewollte Typenhebel in die Scheitelstellung (Anschlagstellung) gerückt ist, was auf der Scheibe 12 angezeigt wird. Um die Typenhebel liegt konzentrisch zu deren Trägerachse ein Führungsring 71, der ein Klappern beim Drehen verhütet; an der Scheitellinie ist er zum Durchtreten des Hebels geschlitzt (Fig. 4).
  • Unter den Organen für die Betätigung der Typenhebel ist das Hauptstück ein mit Handgriff 37 versehener Schwingrahmen 38, der in den Lagern s, t schwingt (Fig. i). Er zieht mittels der Zugstangen 39 eine Achse 40 nieder und streckt dadurch je ein Hebelpaar 44 was ein Kippen des Profilbalkens v und des Konsols w veranlaßt (Fig. 2 und 3). Damit wird ein Finger .42 niedergezogen, der in den Böcken x, l drehbar angeordnet ist. Unter diesen Finger ragt bei seiner Hochstellung die Nase 17 des je in die Scheitellinie gedrehten Typenhebels (Fig. 4). Dieser Typenhebel wird somit hinten niedergedrückt, dreht um den Steg 8, wobei er sich im Einschnitt 7 und Gabel y führt, und gelangt so zum Anschlag. Die Anschlagstelle des Fingers 42 ist schalldämpfend belegt. Der kippende Balken v (Fig.3), welcher mittels der Feder43 abgefedert ist, zieht anderseits mittels Zugstange 45 und Drehglieder 46 eine Achse 47 an, und von dieser aus wird durch Gestänge 48 (Fig. 8) eine Schaltklinke 49 betätigt, welche den Walzenwagen fortschaltet. Der Wagen mit der Walze 5o besteht aus einer Schiene 51 mit Lagerständer 52 und Zahnstange 53, auf welche die Klinke 49 arbeitet. Die Schiene 51 ruht auf einer Gleitbahn 54 diese wird von Streben 55 getragen, die in Schwingarmen 56 sitzen. Letztere sind dreh= bar an den Säulen h gelagert und sind außen durch eine Schiene 57 verbunden. An der Schiene 57 sitzt ein Arm 58, der am unteren Ende mit - einer Feder 59 verbunden ist, die an dem Bock f angehängt ist und einen Zapfen 6o trägt (Fig. 6 und 7). Im Handgriff 37 ist ein Winkelhebel 6r angeordnet, der um die Griffbreite ausschwingbar ist und durch Klinke 6-2 und Kerbenreihe 63 in verschiedenen Stellungen festlegbar ist. - An den Winkelhebel 61 greift eine Zugstange 64 an, die mittels eines an ihrem freien Ende vorgesehenen Schlitzes auf dem Zapfen u verschiebbar ist, aber bei ihrer Bewegung durch eine. Nebenstange 65 den Arm 58 ausschwingt, dadurch die Schiene 57 dreht, durch diese die Arme 56 ausschwingt und die Streben 55, denen Lenkerstangen 66 besseren Halt geben, mit Gleitbahn 54 und dem Walzenwagen hochhebt (Fig. 6). Das ist die Unischaltung, die man mittels des Daumens bewirkt, ohne daß sonst die Hand von ihrer Stelle zu gehen braucht. Die Wagenschaltung 49 bleibt während des Hebens und Senkens ständig im Eingriff, weil das Gestänge 48 um die Achse 47 dreht und die Klinke selbst auf einer Brücke 67 ruht, die gelenkig am Wagen anschließt und andererseits um die Achse n sich dreht.
  • Es wird noch die Fortschaltung für die Farbbandspule 68 erwähnt, bestehend in einer Sperrklinke 69, die mittels Zugstänge 70 vom Drehglied 46 aus bewegt wird.
  • Als Eigenart und wichtige Vorgänge der Erfindung werden im . Anschluß an die Beschreibung zusammengestellt: Schreiben nur mit der ganzen Hand ohne wesentliche Betätigung der einzelnen Finger. 'Die Typenbetätigung und das Umschalten liegt in einem einzigen Hebel vereint. Beide Hände bleiben während der Arbeit ständig an ihrer Stelle, die eine am Schreibhebel- bzw. Schwingrahmen 38, die andere am Zeiger bzw. Einstellhebel 2i:, denn von nur diesen beiden Stellen aus wird alles beherrscht.
  • Ein besonderer Vorzug des Systems ist die Geräuschlosigkeit. Die beiden Ausstoßpuäkte, Scheibe ii und Finger 42, sind wie beschrieben abgedämpft, ebenso die Aufschlagstellen des Schwingrahmens, - und sonst gibt es in der Maschine kein Schlagen oder Klappern. Auch der Typenanschlag ist geräuschlos, da die Hebel nur herangeführt, aber nicht angeschnellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tastenlose Schreibmaschine mit Typenstern und Einstellhebel sowie einem die Typen nebst Wagen betätigenden Ausschwinghebel, gekennzeichnet durch einen innerhalb des als Rahmen ausgebildeten Ausschwinghebels (38) verstellbaren Winkelhebel (6i) als Antrieb für die Umschaltungsorgane (56 bis 58, 64 bis 66) des Wagens und ein mittelbar vom Ausschwinghebel betätigtes Kippstück (v, va) als gleichzeitiger Antrieb für die Typenhebel und die Wagenschaltvorrichtung.
DE1918322150D 1918-12-12 1918-12-12 Tastenlose Schreibmaschine Expired DE322150C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE322150T 1918-12-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE322150C true DE322150C (de) 1920-06-21

Family

ID=6165567

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918322150D Expired DE322150C (de) 1918-12-12 1918-12-12 Tastenlose Schreibmaschine

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DE (1) DE322150C (de)

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