DE320696C - Druckwalze - Google Patents

Druckwalze

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DE320696C
DE320696C DE1914320696D DE320696DD DE320696C DE 320696 C DE320696 C DE 320696C DE 1914320696 D DE1914320696 D DE 1914320696D DE 320696D D DE320696D D DE 320696DD DE 320696 C DE320696 C DE 320696C
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DE
Germany
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glue
pressure roller
glycerine
hexamethylenetetramine
mixture
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Expired
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DE1914320696D
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USHER WALKER Ltd
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USHER WALKER Ltd
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/06Shells for rollers of printing machines for inking rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Druckwalze. Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckwalze aus elastischer Mässe. Es ist bekannt, Druckwalzen aus gelatinösen Massen, z. B. Mischungen von gequollenem Leim und Glyzerin, herzustellen. Wenn indessen solche Massen beim Gebrauch höheren Temperaturen ausgesetzt werden, so werden sie leicht verzogen oder schmelzen teilweise, und bisweilen springen sie auch. Es ist bereits vorgeschlagen worden, solche Massen durch die Einwirkung von Formaldehyd oder anderen chemischen Reagentien unlöslich zu machen, jedoch war bisher eine derartige Behandlung mit ernstlichen Nachteilen verknüpft. So verursachte beispielsweise die Behandlung mit Formaldehyd ein sehr schnelles Festwerden der gelatinösen Mischung und eine erhebliche Verminderung der Widerstandsfähigkeit der erhaltenen Masse. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, gallertartige Stoffe, wie z. B. in Glyzerin aufgelösten japanischen Leim, mit Salizylsäure, Tannin, Lysoform und einem geringen Prozentsatz von Hexamethylentetramin zu behandeln. Bisher. hat man jedoch nur sehr weiche Massen auf solche Weise hergestellt, die dauernd elastisch blieben und dieser Eigenschaften wegen als Füllmaterial .für hohle Reifen verwendet wurden.
  • Gemäß der Erfindung benutzt man zur Herstellung von Druckwalzen eine durch Mischen und Zusammenschmelzen von gequollenem Leim und Glyzerin hergestellte Masse, der eine konzentrierte wäßrige Lösung von Hexamethylentetramin, im Verhältnis von etwa o,z bis z Prozent auf die Leim-Glyzerin-Mischung gerechnet, hinzugefügt ist. Man wählt dabei die Temperatur und Mengenverhältnisse so, daß die Masse zwar die Eigenschaft der Unschmelzbarkeit erhält, dabei aber reichlich Zeit zum Festwerden hat, so daß das Formen der Druckwalzen in geeigneter Weise ausgeführt werden kann, ohne daß die erhaltene Druckwalze in ihrer Widerstandsfähigkeit geschwächt wird.
  • Nachstehend ist eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Leim wird in Wasser zum Quellen gebracht, bis er die .gewünschte Menge aufgenommen hat, worauf man ihn in üblicher Weise stehen läßt, bis er biegsam geworden ist. Der gequollene Leim wird mit Glyzerin in üblichen Mengenverhältnissen ge= mischt und das Gemisch zusammen zum Schmelzen gebracht, beispielsweise in einem Kessel mit Dampfheizung. In die Mischung wird dann eine konzentrierte wäßrige Lösung von Hexamethylentetramin eingebracht. Ein geeignetes Mengenverhältnis ist o,z bis z Prozent Hexamethylentetramin auf die Mischung berechnet. Beispielsweise kann x kg Hexamethylentetramin in M'asser gelöst und zu 4oo kg der Leim-Glyzerin-Mischung hinzugefügt werden. Das Ganze wird mechanisch durchgerührt und so schnell als möglich in die zur Herstellung .der Drucki 1Z@heri bestimmten Fo;-men gegossen. .,.",hie,, _Fortpen werden ein;ge Zeit, etwa 2 Stunden, heiß gehalten, wobei die Zeit von den Mengenverhältnissen der Bestandteile, der Alkalinität oder Azidität der Mischung und anderen Umständen abhängt. Ein einfacher Vorversuch genügt, um die vorteilhaftesten Mengenverhältnisse sowie die Tem-. peratur und Dauer der Behandlung zu ermitteln. Die so erhaltene Druckwalze ist unschmelzbar, und trotzdem ist ihre Widerstandsfähigkeit in keiner Weise vermindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Druckwalze, bestehend aus einer an sich bekannten, durch Mischen und Zusammenschmelzen von gequollenem Leim und Glyzerin hergestellten Masse, der eine konzentrierte wäßrige Lösung von Hexamethylentetramin, im Verhältnis von etwa o,2 bis i Prozent auf die Leim-Glyzerin-Mischung berechnet, hinzugefügt ist.
DE1914320696D 1914-05-22 1914-12-19 Druckwalze Expired DE320696C (de)

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GB191412677T 1914-05-22

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GB (1) GB191412677A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1078767B (de) * 1954-12-18 1960-03-31 Phoenix Gummiwerke Ag Verfahren zum Schnellhaerten von Eiweissstoffen

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GB191412677A (en) 1914-12-24

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