DE32033C - Vorrichtung für mehrfachen Schützenwechsel an mechanischen Webstühlen - Google Patents
Vorrichtung für mehrfachen Schützenwechsel an mechanischen WebstühlenInfo
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- DE32033C DE32033C DENDAT32033D DE32033DA DE32033C DE 32033 C DE32033 C DE 32033C DE NDAT32033 D DENDAT32033 D DE NDAT32033D DE 32033D A DE32033D A DE 32033DA DE 32033 C DE32033 C DE 32033C
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- 238000009941 weaving Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1884 ab.
Fig. ι bis 7 stellen eine Schützenwechselvorrichtung
dar für vier Schützenkästen an jeder Seite des Stuhles. Das auf der Hauptantriebswelle
α sich befindende Kreisexcenter b überträgt seine Bewegung durch die Zugstange c,
das Zahnsegment d und Zahnrad e auf die Hebel f, welche auf die mit ihnen durch Zugstangen
ggx verbundenen Messer ZzZz1 derart
wirken, dafs letztere einander entgegengesetzte Bewegungen machen. Durch die Karte i werden
mittelst der Platinenkloben k die gezahnten Platinen 1I1 vor die Messer h Zz1 gebracht und
ihnen durch diese die hin- oder hergehende Bewegung mitgetheilt. Je zwei Platinen /1
(bezw. Z1 Z1) arbeiten zusammen für eine Seite
des Stuhles. Dieselben greifen mit ihren Zahnstangen in die mit Zähnen versehenen Kurbelscheiben
m m (bezw. M1 W1) ein und versetzen
sie in Drehung. Während die eine Kurbelscheibe durch die Zugstangen η direct auf den
Kastenhebel u und somit auf den Schützenkasten ν wirkt, überträgt die andere Kurbelscheibe
ihre Bewegung durch die Zugstange 0, den Winkelhebel ρ und die Zugstange q auf
den Gelenkpunkt r der Zugstange n, wodurch diese eingeknickt wird. Durch die Hin- und
Herbewegung der beiden Platinen wird demnach der Punkt r in die vier Lagen r T1 r2 r3
gebracht, und zwar durch den directen Zug der Zugstangen η nach r und T1 und· infolge
der Einknickung der Zugstangen η nach r2 und r3. Die vier Lagen r T1 r2 r3 entsprechen
den vier Kastenstellungen des Schützenkastens. Die erste Kastenstellung, d. i. Lage r, wird
bewirkt, wenn durch entsprechende Knopfstellung die Platinen / so vor die Messer Hh1
gebracht werden , . dafs nach stattgefundener Bewegung der letzteren die erste Kurbelscheibe
m die Zugstange η in ihrer tiefsten, die zweite Kurbelscheibe m mit Zugstange 0,
Hebel ρ und Zugstange q in ihrer höchsten Stellung sich befindet. Soll der zweite Kasten
gegen den ersten ausgewechselt werden, also r nach T1, so bewegt sich die zweite Kurbelscheibe
m infolge entsprechender Knopf- und Platinenstellung nach abwärts, mithin durch
Zugstange o, Hebel ρ und Zugstange q der
Punkt r nach r,. Die erste Kurbelscheibe m mit ihrer Zugstange η verbleibt in ihrer tiefsten
Lage. Soll der dritte Kasten gegen den ersten ausgewechselt werden, also r nach r2, so verharrt
die zweite Kurbelscheibe in ihrer höchsten Stellung und die erste Kurbelscheibe m wird
durch entsprechende Knopf- und Platinenstellung nach aufwärts bewegt, mithin durch
directen Zug der Zugstange η der Punkt r nach r2. Soll der vierte Kasten gegen den
ersten ausgewechfelt werden, also r nach r3,
so bewegen sich durch entsprechende Knopfund. Platinenstellung gleichzeitig beide Kurbelscheiben
m, und zwar die erste mit Zugstange η nach aufwärts, die zweite mit Zugstange
o, Hebel ρ und Zugstange q nach abwärts,
und es gelangt mithin der gemeinschaftliche Punkt r nach r3. Der Hebel s: ist ein
Gegenlenker für die Zugstange n; der Winkelhebel
t überträgt die Bewegung durch die Zugstange w nach der linken Seite des Stuhles.
Die Bewegung des Schützenkastens, gleichgültig ob nach auf- oder abwärts, ist eine
stets gezwungene, so dafs die Last des Kastens ν durch ein am Kastenhebel angegossenes Gegengewicht
χ vollständig aufgehoben werden kann. Die Bremsklötzchen y wirken auf die Kurbelscheiben
WiOT1, um jede durch die Trägheit
bedingte fortschreitende Bewegung zu verhüten.
Die schematische Uebersichtsskizze, Fig. 6, führt den Zusammenhang zwischen Antriebswelle,
Messer, Platinen und Kurbelscheiben m vor Augen, Fig. 7 die vollständige Verbindung
der Kurbelscheiben m mit der Schützenzelle ν.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schützenwechsel-Vorrichtung, bei welcher die Bewegung zweier Kurbelscheiben (m) auf eine gemeinschaftliche, zwei - oder mehrgliedrige Zugstange (n) in der Weise übertragen wird, dafs die eine Kurbelscheibe durch directen Zug an dieser Stange zwei Höhenstellungen des Schützenkastens bewirkt, während die zweite Kurbelscheibe ihre Bewegung auf einen Gelenkpunkt (r) überträgt und durch Einknickung jener Zugstange (n) die beiden anderen Höhenstellungen hervorruft.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE32033C true DE32033C (de) |
Family
ID=308075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT32033D Expired - Lifetime DE32033C (de) | Vorrichtung für mehrfachen Schützenwechsel an mechanischen Webstühlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE32033C (de) |
-
0
- DE DENDAT32033D patent/DE32033C/de not_active Expired - Lifetime
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