DE22831C - Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische Webstühle - Google Patents
Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische WebstühleInfo
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- DE22831C DE22831C DENDAT22831D DE22831DA DE22831C DE 22831 C DE22831 C DE 22831C DE NDAT22831 D DENDAT22831 D DE NDAT22831D DE 22831D A DE22831D A DE 22831DA DE 22831 C DE22831 C DE 22831C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D43/00—Looms with change-boxes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 5. November 1882 ab.
Die durch einen besonderen Mechanismus bewegten Platinenzahnstangen 2, Fig. 1, stehen
im Eingriff mit den Zahnsegmenten k, welche mit eigentümlich geformten, verschieden grofsen
Hubscheiben kx k2 k3 fest verbunden sind. Je
nachdem der Buckskinstuhl für fünf-, sieben-oder mehrfachen Schützenwechsel eingerichtet ist, wirken
diese Hubscheiben in zwei-, drei- oder mehrfacher Anzahl gemeinschaftlich auf einen Rollenhebel
/ für die Schützenkastenbewegung der rechten und in ganz gleicher Weise auf einen
Rollenhebel I1 für die der linken Seite des
Stuhles. Diese Rollenhebel werden durch das Gewicht der Schützenkasten gegen die Hubscheiben
angedrückt, indem sie durch Vermittelung der Züge mx , der Zwischenhebel m% und
der Züge m% mit den Schützenkastenhebeln M1
und den Rahmen ;»5, also mit den Schützenkasten
selbst in Verbindung stehen. Die Hubscheiben bestehen aus stetig steigenden Curven,
deren Steigungshöhe der Hubhöhe der zugehörigen Schützenkasten proportional ist, und welche alle
von einem gemeinschaftlichen, dem tiefsten oder ersten Schützenkasten angehörenden Punkt aus
aufsteigen. Durch den directen Einflufs der Karte g auf die Platinenzahnstangen i werden
die Hubscheiben vorwärts oder rückwärts bewegt, d. h. die Schützenkasten gehoben oder
gesenkt, je nachdem die Stellung der Knöpfe/ die eine oder andere Bewegung bedingt. Damit
jeder Schützenkasten direct gehoben oder gesenkt werden und ein beliebiger anderer
an' seine Stelle treten kann, ist es erforderlich, dafs sämmtliche Hubscheiben, von der
dem auszuwechselnden Schützenkasten entsprechenden bis zu der dem nächsten gewünschten
Schützenkasten entsprechenden hinauf oder herunter gerechnet, zu gleicher Zeit vorwärts oder
rückwärts bewegt, also dementsprechend auch eben so viele Knöpfe in die Karte gesteckt oder
ausgelassen werden. Soll z. B. der tiefste (erste) Schützenkasten gegen den vierten ausgewechselt
werden, so müssen sämmtliche drei Hubscheiben ki k2 k% vorwärts bewegt und demgemäfs
in die Karte an entsprechender Stelle drei Knöpfe gesteckt werden. Soll nun der
vierte gegen den zweiten Kasten ausgewechselt werden, so müssen die dritte und zweite Hubscheibe
zusammen rückwärts bewegt werden, während die erste in ihrer dem zweiten Kasten entsprechenden Stellung stehen bleiben mufs;
es wird denogemäfs in der Karte nur ein Knopf für die erste Hubscheibe gesteckt, während die
Stellen der Karte für die zweite und dritte Hubscheibe leer bleiben u. s. f. Fig. 1 zeigt
die Stellung der Hubscheiben zu einander in Bezug auf / für den tiefsten oder ersten und in
Bezug auf l\ für den vierten Schützenkasten. Aus Fig. 2 ist die Stellung der Hubscheiben
für den zweiten und aus Fig. 3 diejenige für den dritten Schützenkasten ersichtlich. Fig. 4
zeigt eine Anordnung von je zwei Hubscheiben für drei Schützenkasten an jeder Seite der Lade,
also für fünffachen beliebigen Schützenwechsel, während Fig. 5 eine Anordnung von je drei
Hubscheiben für vier Schützenkasten an jeder Seite der Lade, also für siebenfachen beliebigen
Schützenwechsel darstellt.
Damit die Hubscheiben durch das auf sie wirkende Gewicht der Schützenkasten beim
Niedergange der letzteren der Bewegung der Messerschiene e nicht voreilen und dadurch ein
unruhiges Fallen der Schützenkasten verursachen können, sind Bremsscheiben η mit den Hubscheiben
fest verbunden und durch mit Leder beschlagene Stahlbänder Tz1, Fig. 4 und 5, umschlossen.
Letztere werden durch Spiralfedern gespannt/ welche beim Aufgange der Schützenkasten
ein Lockern der Bremsbänder gestatten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Eine Schützenwechsel-Vorrichtung, bei welcher zur Einstellung jeder Steiglade eine Serie verschieden hoher Hubscheiben \ k2 k% . . . vorhanden ist, die auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind und deren jede für sich mittelst Stirnrades und gezahnter Platine von einer Musterkette aus die erforderliche Drehung empfängt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22831C true DE22831C (de) |
Family
ID=299431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22831D Active DE22831C (de) | Einrichtung zum Schützenwechsel für mechanische Webstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22831C (de) |
-
0
- DE DENDAT22831D patent/DE22831C/de active Active
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