DE397707C - Addiermaschine - Google Patents

Addiermaschine

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DE397707C
DE397707C DEP46233D DEP0046233D DE397707C DE 397707 C DE397707 C DE 397707C DE P46233 D DEP46233 D DE P46233D DE P0046233 D DEP0046233 D DE P0046233D DE 397707 C DE397707 C DE 397707C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/06Keyboards with one set of keys for each denomination

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Addiermaschine. Die Erfindung betrifft Addiermaschinen mit Antrieb durch schwingende Zahnbogen, welche beim Niederdrücken der Tasten mit den Zahlenrädern in Eingriff treten und beim Rückgang ausgerückt werden. Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines Systems von arbeitenden Tasten, bei welchen die Zahl der Teile und die Herstellungskosten erheblich verringert sind, die Handhabung erleichtert und die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Arbeitsweise besser gewährleistet werden.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich auf eine Maschine, welche für Rechnungen im Dezimalsystem verwendbar ist. Das Prinzip der Maschine kann aber auch auf andere Zahlensysteme Anwendung finden.
  • In der Zeichnung ist schematisch eine besondere Ausführungsform der Erfindung, und zwar eine Einheit einer Maschine, dargestellt.
  • 6 ist das Zahlenrad, auf welchem die Zahlen o, i, 2 bis 9 aufgeschrieben sind. Dieses Zahlenrad wird überdeckt von einer festen (nicht gezeichneten) Platte mit einem Loch oder Fenster, durch welches eine Zahl sichtbar wird. Die Zahlenräder sind auf einer Welle 28 aufmontiert, welche in Lagern im Rahmen 32 der Maschine gelagert ist. Jedes Zahlenrad kann sich frei auf der Welle drehen; aber die einander benachbarten Räder sind vorzugsweise voneinander getrennt durch dazwischenliegende feste Ringe, um zu verhindern, daß die Bewegung eines Rades durch Reibung an den unmittelbar daneben wirkenden oder anstoßenden Rädern beeinflußt wird. Jedes Zahlenrad trägt ein Zahnrad mit io oder irgendeiner anderen geeigneten Anzahl von Zähnen. Eine Zahnstange 7, die durch das Tastenbrett beeinflußt wird, kommt beim Niederdrücken mit den Zähnen des Zahlenrades in Eingriff, wird aber selbsttätig außer Eingriff gebracht, wenn der Hebel 8 wieder nach oben geht oder in seine Anfangsstellung zurückgeht. Diese Wirkung wird erreicht durch die Gleitbewegung der Zahnstange 7, die mittels zweier Führungen 9 und io am Hebel geführt wird.
  • Der Hebel 8 ist auf einer Welle 13 montiert, welche in Lagern des Rahmens der Maschine gelagert ist.
  • Die miteinander verbundenen Hebel 7 und 8 werden in der Ruhestellung festgehalten durch eine Feder i i und einen Anschlag 12, der im Maschinenrahmen befestigt ist. Eine Reihe von 5 Tasten i, 2, 3, 4, 5 ist auf dem Tastenbrett angeordnet. Das Niederdrücken einer einzelnen Taste veranlaßt die Zahlenräder, sich durch eine entsprechende Zahl von Stufen oder Teilungen hindurchzubewegen.
  • Für Zahlen zwischen 5 und io sind entsprechende Tasten nacheinander niederzudrücken. So wird z. B. dadurch, daß nacheinander die Tasten 5 und ¢ niedergedrückt «-erden. das Zahlenrad über 9 Teilungen hinweggedreht. Es kann aber auch die volle erforderliche Tastenzahl, z. B. 9, im Dezinialsvstem vorgesehen werden.
  • Wenn die Hebel in Ruhestellung stehen, wird die Zahlenscheibe oder das Zahlenrad an der Drehung durch einen Haltezahn 18 (oder eine Rolle) gehindert, welcher von dem auf der Welle 13a gelagerten Hebel 19 getragen und in seiner Stellung durch die Feder 2o festgehalten wird. Der Haltezahn kann auch an einem unabhängigen Gliede befestigt sein, welches geeignet ist, den Zahn mit den Zähnen des Zahlenrades in und außer Eingriff zu bringen, wenn und wann das erforderlich ist. Wenn der Zahn 18 in das Zahlenrad eingreift, bleibt Hebel i9 ebenfalls im Kontakt mit dem Hebel 8, so daß das Niederdrücken des Hebels 8 auch das Niederdrücken des Hebels i 9 veranlaßt, wodurch die Zahlenräder zur Drehung freigegeben werden. Der Hebel i 9 wird durch das Niederdrücken irgendeines der Hebel 8 niedergedrückt.
  • Um die Arbeitsweise der Maschine zu veranschaulichen, soll angenommen werden, daß die Taste 5 niedergedrückt wird. Die Abwärtsbewegung der Zahnstange 7 bringt den Zahnrechen zum Eingriff in die Zähne des Zahlenrades 6, welches dadurch in Drehung versetzt wird. Gleichzeitig wird der Hebel ? durch den Druck der Zähne des Zahlenrades veranlaßt, unter dem Hebel 8 entlangzugleiten, bis der Vorsprung 14 an dem Ende 8a des Hebels 8 anschlägt. Das ist die größte Verschiebung, die der Hebel ? erfahren kann. Wenn man die Taste 5 losläßt, werden die Hebel 7 und 8 durch die Feder i i wieder in die Höhe gehoben, und der Zahnrechen kommt außer Eingriff mit dem Zahlenrade 6, ohne irgendwelche Tendenz das letztere in umgekehrter Richtung zu drehen. Die schräge Hinterkante 15 des Zahnrechens kommt nun in Eingriff mit der Einstellvorrichtung 12 und veranlaßt dadurch den Hebel ?, in seine Anfangsstellung zurückzugleiten.
  • Die Tasten i, 2, 3, 4, welche am Hebel 8 angebracht sind, haben eine geringe senkrechte Bewegung, da die an dem Hebel sitzenden Stifte 16 in Löchern i 6a der Tasten entgegen dem Druck der Federn 17 verschiebbar sind. Die Stifte können so geformt sein, daß sie als Führung für die Tasten dienen. Es kann auch irgendeine andere Anordnung für diese Führung und es können andere Mechanismen zur Erzielung einer durch Federn geregelten Bewegung der Tasten verwendet werden. Am Hebel ; sind verschiedene Anschlageflächen ,^a angebracht, welche im Bereich der unteren Enden der niedergedrückten Tasten liegen und die seitliche, durch den Eingriff des Zahnrechens mit dem Zahlenrad erfolgende Verschiebung des Hebels 7 verschieden begrenzen. Normalerweise werden die Tasten durch die Federn 17 hochgehalten, so daß sie außer -dein Bereich der Anschlageflächen 7 a liegen und die Verschiebung des Hebels 7 nicht hindern. 1xVird aber die Taste niedergedrückt, so kommt sie in eine solche Stellung, daß sie mit der zu ihr gehörigen Anschlagefläche 7-' so zusammenwirkt, daß die Bewegung des Hebels und des Zahlenrades auf den gewünschten Betrag begrenzt wird, entsprechend der besonderen Taste, welche niedergedrückt wurde.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: i. Addiermaschine mit Antrieb durch schwingende Zahnbogen, welche beim Niederdrücken der Tasten mit den Zahlenrädern in Eingriff treten und beim Rückgang ausgerückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnbogen (7) wagerecht verschiebbar in einem durch die Tasten (i bis 5) nach abwärts geschwenkten Schwinghebel (8) gelagert ist, bei der Senkung des Schwinghebels (8) mit dem Zahlenrad (6) in Eingriff kommt und infolge der schrägen Lage seiner Teillinie wagerecht verschoben wird, bis er mit einem Vorsprung (7a) an die niedergedrückte Taste anschlägt.
  2. 2. Addiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Tasten gegenüberliegenden Vorsprünge (7 a) von den betreffenden Tasten verschiedene Abstände haben, deren Größe der Ziffer der niedergedrückten Zifferntaste entspricht.
  3. 3. Addiermaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Senkung des Schwinghebels (8) wagerecht verschobene Zahnbogen (7) beim Rückgang des Schwinghebels (8) dadurch in seine Anfangsstellung zurückgeschoben wird, daß eine schräge Fläche (15) des Zahnbogens (8) mit einem festen Anschlag (12) in Eingriff kommt.
DEP46233D 1922-09-14 1923-05-18 Addiermaschine Expired DE397707C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB397707X 1922-09-14

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DE397707C true DE397707C (de) 1924-06-28

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DEP46233D Expired DE397707C (de) 1922-09-14 1923-05-18 Addiermaschine

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