DE167474C - - Google Patents

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DE167474C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

PATENTAMT.
Λί 167474 KLASSE 42 m.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Addiermaschine mit neun Ziffertasten, welche derart eingerichtet ist, daß mit Hilfe einer mit einem Schaltriegel und einer Nebentaste ausgerüsteten Stellentaste durch einfaches Niederdrücken der Ziffertasten beliebig vierteilige Zahlen sowohl reihenweise als auch postenweise addiert werden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine dargestellt.
Fig. ι ist die Oberansicht der Maschine bei abgenommenem Deckel.
Fig. 2 ist die Seitenansicht unter Weglassung der rechten Seitenwand.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B in Fig. I, in der Pfeilrichtung gesehen. Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Maschine nach der Linie C-D in Fig. 1.
Fig. s ist die äußere Gesamtansicht der Maschine.
Fig. 6 bis 9 stellen die Stellentaste in ihren Teilen und in ihrer gewöhnlichen Lage dar. Fig. 10 ist die Vorderansicht des Bügels 1. Fig. 11 stellt den Führungskamm 39 für die Zifferrollenhemmungen und die Ziffertasten dar.
Fig. 12 zeigt den Ausschaltedaumen 23 am . Schlitten 16.
Es soll zunächst die Wirkungsweise der Maschine, soweit sie bekannt ist, erläutert werden:
Man fängt, wenn man reihenweise addieren
will, bei der Einerreihe an und drückt die den Summanden entsprechenden Zahlentasten (Fig· ι und 2) nieder. An der Vorderseite des auf der drehbaren Achse 18 (Fig. i) festgelagerten- Bügels ι befinden sich von rechts nach links den Tasten entsprechende Abstufungen 19 (Fig. 10), so daß die Tasten 1 bis 8 erst ein Stück leer gehen, ehe sie auf den Bügel· treffen und diesen niederdrücken. Infolgedessen wird der darunterliegende Bügel ι bei jedem Tastenanschlage dem Zahlenwert der Taste entsprechend gesenkt, zu gleicher Zeit aber der mit ihm verbundene Zahnbogen 2 gehoben und der mit einem Sperrad 3 verbundene Trieb 4, welcher lose auf der hinter den Zifferrollen liegenden Achse 5 sitzt, in gleichem Verhältnis gedreht. Durch die Schaltklinke 6 (Fig. 2) wird das Schaltrad 7 und die damit fest verbundene Achse um so viel Zahnteilungen gedreht, als die gedrückte Taste angibt.. Auf der Achse 5 sitzt in einem Schlitz 8 der Achse seitlich verschiebbar das Antriebrad 9 (Fig. 1 und 3), welches nacheinander in die einzelnen Zwischenräder 10 eingreift und durch diese die Zifferrollen 11 um so viel Ziffern dreht, wie dem Tastenwert entspricht. Die Zifferrollen 11 werden durch die Hemmungen 22 (Fig. 3) in ihrer Stellung gesichert. Diese Hemmungen, und zwar jedesmal diejenige, deren'Zifferrolle mit dem Antriebrad 9 im Eingriff steht, werden durch einen Daumen 23 des Schlittens 16 in bekannter Weise außer Wirksamkeit gesetzt. Um das Uberschleudern der betreffenden Zifferrolle zu verhüten, ist der Bügel 24 (Fig. ι und 2) vorgesehen, welcher, wie der Bügel 1, unter allen neun Tasten Der eine Schenkel dieses Bügels ist
liegt.
nach hinten verlängert und trägt am Ende eine Nase 25 (Fig. 2), die, wie ebenfalls bekannt, beim Drücken der Tasten jedesmal im letzten Augenblicke gehoben wird und in das Sperrad 7 eingreift.
Auf der Achse 5 sitzt, mit dieser fest verbunden, ein entgegengesetzt gezahntes Sperrad 26 (Fig.. 1), welches ein Zurückdrehen der Welle beim Niedergang des Zahnbogens 2
ίο verhindert.
Der Führungskamm 39 (Fig. 3 und 11) dient zur Aufnahme der Federn 40 und 41 für die Hemmungen 22 und die Ziffertasten 1 bis 9. Zu gleicher Zeit dient er aber auch als Führung für sie. Die Leiste 42 (Fig. 1 und 2) dient als Anschlag für die Ziffertasten, die Säule 43 als Anschlag für den Bügel ι und der Haken 44 als solcher für den Bügel 24. Die Bügel 1 und 24 werden durch Federn 45, 46 nach oben gezogen.
Hat man die Einerreihe addiert, so drückt man, um die Zehnerreihe aufzuaddieren, einmal auf die Stellentaste 12 (Fig. 1). Dadurch wird, wie weiter unten näher beschrieben, der durch eine Spiralfeder 13 (Fig. 4) angetriebene Trieb 14 auf einen bestimmten Weg frei und rückt die Zahnstange 15 mit dem Schlitten 16 (Fig. 3 und 4) um eine Stelle nach links. Hierbei nimmt der Daumen 17 das Antriebrad 9 mit, so daß es mit der nächsten, der Zehnerzifferrolle, in Eingriff kommt. In derselben Weise wird fortgefahren, bis sämtliche Reihen addiert sind. Die in den Schaulöchern stehende Summe wird hierauf notiert und das Antriebrad 9 durch Drücken am Knopf α (Fig. 1) nach rechts bis auf die Einerstelle gerückt. Sodann werden die Zahlen durch einfaches Drehen am Knopf b ausgelöscht, d. h. die Maschine wird auf Null gestellt. Die bisher beschriebenen Einrichtungen sind als nicht zur Erfindung gehörig anzusehen. Die Erfindung besteht in der im folgenden beschriebenen Ausbildung der Stellentaste.
Die Stellentaste 12 besteht aus einer Haupttaste 27 (Fig. 6 bis 9) mit zwei Schenkeln 35, 36 und einer Nebentaste 28 mit einer an der rechten Seite befestigten Plattfeder 29. Diese Tasten haben einen gemeinsamen Drehpunkt 30 und werden durch die Federn 31 und 32 in ihrer Lage gehalten. Die Nebentaste wird beim Niederdrücken der Haupttaste infolge des Auftreffens des oberen Randes des Ausschnittes 34 der Haupttaste auf den Stift 33 mitgenommen, während sich die Nebentaste infolge des Spielraumes ihres Stiftes 33 innerhalb der Aussparung 34 allein niederdrücken läßt. Drückt man auf die Haupttaste, so wird die Zahnstange 15 durch den unteren Tastenschenkel 35 festgehalten. Zu gleicher Zeit tritt aber der obere Schenkel 36 und der Schenkel der Nebentaste 28 mit der Plattfeder 29 aus der oberen Zahnung der Stange heraus. Die Plattfeder 29 wird dadurch frei und springt nach rechts (vergl. Fig. 7). Sie senkt sich beim Loslassen der Taste in die nächste Zahnlücke; der nächstfolgende Zahn drückt sie bei der nunmehr durch den Trieb 14 bewirkten Linksbewegung der Zahnstange wieder an die Nebentaste an (Fig. 8). Die Haupt- und die Nebentaste (nicht aber die Plattfeder) haben bei 37 eine Aussparung, durch welche beim Rücken der Zahnstange der jedesmal freigegebene Zahn hindurchgehen kann. Will man die Zahnstange wieder in die Anfangsstellung oder überhaupt nach rechts rücken, so drückt man auf die Nebentaste 28 (Fig. 5). Dadurch wird die Zahnstange freigegeben und kann samt dem Schlitten 16 und dem Antriebrad 9 mittels des Knopfes α hin- und hergeschoben werden.
Zum postenweisen Addieren ist an der Stellentaste 12 ein verstellbarer Anschlag c angebracht. Wird derselbe nach hinten, d. h. also in die Maschine hineingebracht, so kommt die Platte d in die Bahn des Mitnehmers e, welcher als Ausläufer des Bügels 24 seitlich durch den Bügel 1 geht, und die Stellentaste wird beim Niederdrücken jeder Ziffertaste mitgenommen. Dadurch wird erreicht, daß die Stellenrückvorrichtung jedesmal in Tätigkeit tritt und das Antriebrad und der Stellenzeiger jedesmal schrittweise um eine Stelle nach links bewegt werden, sobald der Finger die Taste verläßt. Man braucht also nicht zwischen jeder Zahl jedesmal die Stellentaste zu drücken, um den Stellenwert der betreffenden Zahl zu erreichen. Die Stellentaste läßt sich aber trotz dieser Kuppelung auch für sich allein niederdrücken, was z. B. bei der Addition einer Null notwendig wird, da sich der Mitnehmer e von oben auf die Platte d legt.
Der Stellenzeiger 38, welcher oberhalb der Schaulöcher durch den Deckel des Gehäuses geführt ist, ist mit dem Antriebrad 9 und dem Schlitten 16 verbunden und gibt dadurch die Stelle an, in der addiert wird. Diese Einrichtung gehört nicht zur Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Addiermaschine mit Vorrichtung zur seitlichen Verschiebung des Antriebrades, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum schrittweisen Verschieben des Antriebrades (9) dienende Haupttaste (12) mit einer die freie Hin- und Herbewegung des Antriebrades ermöglichenden Nebentaste (28) und einem verstellbaren Anschlag (cd) versehen ist, welcher in die
    Bahn eines Ansatzes (e) an einem durch die Ziffertasten bewegten Bügel (24) gebracht werden kann, zum Zwecke, je nach der Einstellung des Anschlages (c d) die Stellenschaltung des Antriebrades (9) entweder unmittelbar durch die Taste (12) nach Belieben oder beim Niederdrücken jeder Ziffertaste mittelbar durch die Ziffertasten bewirken zu können, so daß mit der Maschine mehrstellige Zahlen sowohl reihenweise als auch postenweise addiert werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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