DE328300C - Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Sperrung der Rechentasten waehrend des Druckens von Dezimalzeichen und Teilungspunkten - Google Patents

Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Sperrung der Rechentasten waehrend des Druckens von Dezimalzeichen und Teilungspunkten

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DE328300C
DE328300C DE1915328300D DE328300DD DE328300C DE 328300 C DE328300 C DE 328300C DE 1915328300 D DE1915328300 D DE 1915328300D DE 328300D D DE328300D D DE 328300DD DE 328300 C DE328300 C DE 328300C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C21/00Programming-mechanisms for determining the steps to be performed by the computing machine, e.g. when a key or certain keys are depressed
    • G06C21/04Conditional arrangements for controlling subsequent operating functions, e.g. control arrangement triggered by a function key and depending on the condition of the register

Description

  • Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Sperrung der Rechentasten während des Druckens von Dezimalzeichen und Teilungspunkten. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen mit seitlich verschiebbarem Zählwerk, die die Rechentasten dann sperrt, wenn das Zählwerk bei seinem schrittweisen Vorrücken an eine Stelle gekommen ist, an welcher ein Dezimalpunkt oder ein Trennungspunkt, wie ein solcher zwischen den einzelnen Ziffergruppen der zu addierenden Zahlen üblich ist, geschrieben werden soll. Zu diesem Zweck wird eine den fraglichen Stellen entsprechende Anzahl Hubstücke am Zählwerk, angebracht, die bei der fortschreitenden Bewegung des letzteren, sobald eine solche Stelle des Schreibblattes an. das Druckzentrum gelangt, einen am festen Maschinengestell drehbar gelagerten Hebel zum, Ausschwingen bringt, der dadurch eine Tastensperrvorrichtung für die Rechentasten in Tätigkeit setzt. Tritt die genannte Stelle des Schreibblattes aus dem Druckzentrum heraus, so gleitet das betreffende-Hubstück von dem Hebel wieder ab, und die Rechentasten werden freigegeben.- ' Fig. i der Zeichnung zeigt eine Maschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, an welcher die Erfindung angebracht ist. Fig. 2 zeigt die Maschine in vorderer Ansicht, gleichfalls teilweise im Schnitt bzw. abgebrochen. Fig. 3 zeigt das Rechenwerk im größeren Maßstabe im Schnitt, und die Fig. 4 und 5 zeigen die Einrichtung zum Sperren der Tasten.
  • Die Schreibmaschine besitzt, wie an sich bekannt, Rechen- oder Zahlentasten 35 und Buchstabentasten 36, die beide an Hebeln. 37 sitzen, um mit Hilfe von Winkelhebeln 38 die Typen-Nebel 39 gegen die Schreibwalze 40 zum Anschlag zu bringen. Die Walze 4o ruht drehbar im Schreibwagen 41, welcher unter Zühüfenahme einer Hemmvorrichtung 42, bestehend aus einer -Zahnstange 43, einem Trieb 44, einem Hemmrad°.45 und den Klinken 46 und 47, schrittweise vorwärts bewegt wird. Letztere werden durch den Rahmen 48 in schwingende Bewegung versetzt, und zwar dadurch, daß eine mit dem Rahmen verbundene gemeinsame Stange 5o durch Ansätze 51 an den Tastenhebeln-39 angehoben wird. Die oben besprochenen Teile sind an sich bekannt, werden jedoch hier nur zum Verständnis des Nachstehenden erwähnt.
  • Das Rechenwerk 83 wird seitlich gegenüber einem festgelagerten -Getriebe verschoben, welches an letzter Stelle ein Häuptantriebsrad ioi besitzt, das nacheinander mit dem .dem Stellenwert entsprechenden Getriebe in Eingriff kommt: Die Antriebsvorrichtung für das Hauptantriebs= rad ioi ist zwar nicht an sich bekannt, wird jedoch an anderer Stelle behandelt und ist daher hier nicht näher beschrieben. Erwähnt -mag nur sein, daß das Hauptantriebsrad ioi mit einem Zahnrad io8 auf gemeinsamer Welle sitzt, welches durch ein Wechselgetriebe iö6, io2, xo8 (Fig. 2 und 3) in der' einen oder anderen Richtung, je nachdem addiert oder subtrahiert werden soll, gedreht wird. Von diesem Wechselgetriebe ist das Rad io6 mit einem breiten Rad 103 verbunden, welches durch eine Zahnstange ioo jeweilig nur in einer Richtung gedreht wird, die bei jedem Anschlag einer Zahlentaste in Tätigkeit tritt. Das Wechseln des Getriebes durch Verschieben des mit dem Rad 103 zusammenhängenden Rades io6 erfolgt von einer Wippe 7o, 71 (Fig. 2) aus, die zum Wechseln' eines Farbbandes 6z von rot auf schwarz oder umgekehrt finit Hilfe dessen Führung 63 in an sich bekannter Weise dient, um das .Rad roh in Eingriff mit dem Rad 107 oder mit d_ em Rad io8 zu bringen.
  • Das Hauptantriebsrad ioi dient dazu, die Räder 114 des Zählwerkes 83 der Reihenfolge nach zu drehen, die die Drehbewegung 'auf die Zahlen- oder Ziffernräder 115 übertragen, welche große,'blockartiggestaltete Ziffern tragendeZähne 116 besitzen. Letztere können nacheinander gegenüber'der Schauöffnung 117 gebracht werden, die an dem Zählwerkgehäuse 1i8 vorgesehen ist. Die gegenseitige Verschiebung des Zählwerkes 83 und des Hauptantriebsrades ioi erfolgt unter Einwirkung der Hemmung 45, 46, 47 schrittweise mit Hilfe einer federbelasteten Klinke 121, die in Eingriff mit einer gezahnten Schiene iig des Papierwagens steht. Bei der schrittweisen Vorwärtsbewegung unter Einwirkung der Zahlentasten werden also die Zahlenräder nacheinander in Eingriff mit dem Hauptantriebsrad ioi gebracht, so daß eine angeschlagene Taste eine Drehbewegung des Zahn--ratles an der gewünschten Stelle bewirkt und ,die durch die Rechnung sich ergebende Zahl an der Schauöffnung 117 sichtbar wird.
  • An den Stellen, an welchen Interpunktionszeichen oder Lücken oder Trennungspunkte in den Zahlen erscheinen sollen, werden die oben besprochenen Räder 114 und =15 entsprechend breiter gestaltet. Beispielsweise ist dies der Fall für die Räder derjenigen Ziffern, welche hinter der Dezimalstelle erscheinen oder bei größeren Zahlen neben jeder dritten Ziffer, die in üblicher Weise von der nächstfolgenden durch einen Punkt oder eine Lücke getrennt werden soll. An dem Gestell oder Gehäuse des Zählwerkes sind als Hubstücke dienende Stifte Zoo angebracht, und zwar an Stellen, die beispielsweise der Dezimalstelle und dein Zwischenraum zwischen den Hunderten und Tausendern entsprechen, in welchem Falle, wenn es sich um eine Geldwertrechnung in Mark und Pfennigen #andelt, die Zehner des Pfennigziffernrades 2o1 und die Hunderter des Markziffernrades entsprechend verbreitert sind.
  • Die Hubstücke Zoo erfassen bei der schrittweisen Seitenbewegung des Zählwerkes das abgeschrägte Ende 203 eines am Maschinengestell gelagerten Hebels 204, sobald ein Dezimalkomma oder ein Abteilungspunkt geschrieben werden soll. Der Hebel 204 wird dann entgegen der Spannung der Feder 205 gedreht, und eine mit ihm verbundene Stange 2o6 überträgt die schwingende Bewegung auf einen zweiten, auf der Welle 8o- sitzenden Hebel 207, wodurch dessen Arm 2o8 zwischen die Gehänge 195 und den Anschlagstift igg sich einlegt (Fig. 4). Diese Gehänge 194, 195 mit ihren Winkelansätzen ig6, 197 und zusammen mit dem Stift igg bilden das -an sich bekannte Sperrwerk für die Tasten 35. Die Tastenhebel 37 sind nämlich mit in Öffnungen 179 einer Leiste i8o geführten Stoßstangen 178 ausgestattet, die Ansätze 193 besitzen, von welchen jeweilig nur einer zwischen ein Gehängepaar eingreifen kann. Auch der Arm 2o8 besitzt eine genügende Breite; um die Gehänge 194 und 195 sämtlich zusammenzudrücken und somit das weitere Eingreifen einer Stange 178, also das Niederdrücken einer Zahlentaste 35 zu verhindern. Die besondere Buchstabentaste 36, welche dazu dienen soll, ein Komma oder einen Punkt zu schreiben, kann dann angeschlagen werden, wodurch das Zählwerkgehäuse um einen Schritt sich weiterbewegt und der Hebel 204 ausgelöst wird, demzufolge die Feder 205 den Arm 2o8 wieder aus dem Zwischenraum zwischen dem letzten Gehänge 195 und dem Stift igg herauszieht. Die Zahlentasten 35 können dann wieder in üblicher Weise heruntergedrückt werden, um eine Zahl auf das nächstfolgende Ziffernrad zu übertragen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUCn: Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen mit seitlich verschiebbarem Zählwerk, die eine Sperrung der Rechentasten herbeiführt, wenn das Zählwerk an eine solche Stelle gelangt ist, an welcher ein Dezimalzeichen oder ein Teilungspunkt geschrieben werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß am Zählwerk ein oder mehrere Hubstücke (2oo) und am festen Maschinengestell ein drehbar gelagerter, federbelasteter und durch die Hubstücke (äoo) zu bewegender Hebel (2o4) angeordnet ist, der eine an sich bekannte Tastensperrvorrichtung (1g3, 194, 178) zur Wirkung zu bringen vermag. -
DE1915328300D 1915-08-22 1915-08-22 Vorrichtung an Schreibrechenmaschinen zur Sperrung der Rechentasten waehrend des Druckens von Dezimalzeichen und Teilungspunkten Expired DE328300C (de)

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