DE320157C - Vorrichtung zum Ausheben der Pflugschare und zum Rueckwaertsfahren bei unstarren Motorschlepppfluegen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausheben der Pflugschare und zum Rueckwaertsfahren bei unstarren Motorschlepppfluegen

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DE320157C
DE320157C DE1919320157D DE320157DD DE320157C DE 320157 C DE320157 C DE 320157C DE 1919320157 D DE1919320157 D DE 1919320157D DE 320157D D DE320157D D DE 320157DD DE 320157 C DE320157 C DE 320157C
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plow
tractor
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plows
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B59/00Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements
    • A01B59/04Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor
    • A01B59/042Devices specially adapted for connection between animals or tractors and agricultural machines or implements for machines pulled or pushed by a tractor having pulling means arranged on the rear part of the tractor

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Description

AUSGEGEBEN AM 19. APHIL1920.
Die Erfindung stellt eine Vorrichtung dar, die durch, einfaches Rückwärtsfahren des Schleppers in Tätigkeit tritt, den mit einer Kette am Schlepper angehängten Pflug hochhebt und ihn so am Schlepperrahmen aufhängt, daß er wohl um eine Querachse beweglich ist, in der Fahrtrichtung aber starr am Schlepper hängt.
Die Vorrichtung bewirkt
ίο i. das Ausheben der Pflugschare aus dem Boden durch Motorkraft, sie ermöglicht
2. das Rückwärtsfahren mit dem Pflug, und
3. das genaue Folgen des Pfluges hinter dem Schlepper, ohne daß der Pflug gesteuert wird.
Durch diese Wirkungen der Vorrichtung werden die Vorteile des starren Pflugsystems mit den Vorteilen des unstarren Systems verao einigt und die Nachteile beider Systeme vermieden.
In der Zeichnung ist die Aushebevorrichtung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht, und zwar ist in
Fig. r der-Pflug mit dem Schlepper durch die Aushebevorrichtung lÄüitteibar verbunden zum Vor- und Röekwa'rtsfahren bereit.
Fig. 2 zeigt den Pflug in Ai-beitsstellung mittels Kette nachgezogeil.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf Fig. 2 bzw. auf den in Arbeit befindliehen Pflug.
Der Pflug b wird durch den Schlepper a mittels der Kette η nachgezogen." Soll nun der Pflug ausgehoben werden, so wird der Schlepper α soweit zurückgefahren, daß die Rollen g auf dem um die Welle e drehbaren Arm / an den beiden vorspringenden Nasen h des Pfluges entlangrollen, um schließlich in die. Vertiefung i .zu gelangen. · Der Arm f ist in seiner tiefsten Stellung durch Anschlag/» gegen· weiteres Sinken gesichert. Da nun der Pflug & mit seinem in der Erde festsitzenden Pflugscharen nach rückwärts schwer nachgibt, wird bei weiterem Rückwärtsdrücken des Schleppers der Arm f um die Achse e schwenken, bis er schließlich senk-' recht steht, wie in' Fig. ι dargestellt ist. Dadurch wird der ganze Pflug um die größte Furchentiefe c gehoben. Steht der Arm f senkrecht, wie Fig. 1 darstellt, so wird diese Stellung durch einen Stellhebel k mit Bügel und Rast/ selbsttätig festgehalten, so daß sich der Arm f mit Welle e in den beiden Lagernd nicht mehr drehen kann. Somit kann der Pflug in hochgehobenem Zustande rückwärts sowie vorwärts gezogen werden, ohne daß die Kette η mit der Zugfeder 0 in Tätigkeit tritt. Wird nun der Pflug aus der Ackerfurche gefahren, so kommt auch das hintere Pflugrad auf festen Boden und der Pflug wird aus seiner schrägen, wieder in seine normale· wagerechte Lage, wie !Fig. 1 zeigt, kommen. Dadurch, daß der Pflug auf zwei Punkten bzw. zwei Nasen h gehoben wird, braucht der Pflug im ausgehobenen Zustände keine besondere Lenkung, da die bei-
(3. Auflage, mitgegeben am 33. iuniigaoJ
den Vorderräder des Pfluges diesen nicht mehr tragen, sondern der Pflug nur auf dem beweglichen Hinterrad läuft. Soll nun der Pflug eingesetzt werden, so wird er mittels des Schleppers in die entsprechende Stellung zur Furche gebracht. Vom Führersitz m wird nun der Stellhebel k aus der Rast I ausgeklinkt und mit dem Schlepper vorwärts gefahren. Dadurch stellt sich der Hebel f durch den Zug
ίο des Schleppers, wieder in seine schräge Lage, der Pflug senkt sich und wird durch die inzwischen gespannte Kette η nachgezogen. Dadurch, daß die Vorrichtung keine besondere Antriebskraft braucht und vollständig selbsttätig wirkt, wird ein schnelles und sicheres Ausheben sowie Einsetzen des Pfluges erreicht. Desgleichen ist durch das Zusammenrücken des Pfluges und Schleppers nur ein kleines iVorgewende beim Wenden notwendig und es erübrigt sich außerdem die Bedienung bzw. Lenkung, Ein- und Ausheben des Pfluges durch einen zweiten Mann.

Claims (2)

  1. Patent- Ansprüche :
    i. Vorrichtung zum Ausheben der Pflugschare und zum Rückwärtsfahren bei unstarren Motorschlepppflügen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlepper und der Pflug durch beim Rückwärtsdrücken des Schleppers gegen den Pflug einklinkende Hebel, Haken, Zangen o. dgl. miteinander starr gekuppelt werden, wobei die ineinander einklinkenden Teile in der Eingriffsstellung selbsttätig gesperrt und zum Lösen der Verbindung von Hand freigegeben werden. '
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Haken (i, h) des, Pflugrahmens einklinkende Arm (/) am Schlepper derart drehbar gelagert ist, daß er nach erfolgtem Einklinken in den Haken {i, h) bei weiterem Zurückdrücken des Schleppers sich senkrecht einstellt und dabei den Pflug aushebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1919320157D 1919-02-05 1919-02-05 Vorrichtung zum Ausheben der Pflugschare und zum Rueckwaertsfahren bei unstarren Motorschlepppfluegen Expired DE320157C (de)

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