DE319830C - Jalousiewasserdrachen mit Minenankertauschere und Tiefensteuerapparat - Google Patents

Jalousiewasserdrachen mit Minenankertauschere und Tiefensteuerapparat

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DE319830C
DE319830C DE1919319830D DE319830DD DE319830C DE 319830 C DE319830 C DE 319830C DE 1919319830 D DE1919319830 D DE 1919319830D DE 319830D D DE319830D D DE 319830DD DE 319830 C DE319830 C DE 319830C
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DE1919319830D
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Masch und Armaturenfabrik Wil
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Masch und Armaturenfabrik Wil
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/56Towing or pushing equipment
    • B63B21/66Equipment specially adapted for towing underwater objects or vessels, e.g. fairings for tow-cables

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)

Description

  • Jalousiewasserdrachen mit Minenankertauschere und Tiefensteuerapparat Um Minensuchleinen oder -anderen Zwek- . ken dienenden Seilen, die von einem Fahrzeugdurch das: Wasser .geschleppt werden., eine horizontale oder _ vertikale Neigung zur. Schiffslängsachse .zu - geben, sind Wasserdrachen oder Scherbretter -bekannt, die am Ende der-- Leine entweder : unmittelbar im -Druckmittelpunkt oder mittels eines Spannes =befestigt sind. Unter Spann: sind zwei oder mehr Tauenden zu verstehen,-die, an -verschie-. denen Punkten, des' Scherbrettes befestigt, -mit ihren freien Enden vereinigt und mit der Suchleine verbunden sind. * .
  • Wird: ein - solcher Drachen zum Auseinariderspreizen der Minensuchleinen verwehdet, an denen entlang gleitend dieMinenankertaue nach .einer vor dem Drachen angebrachten Schere geleitet werden, so können mit . dieser Einrichtung- wohl alle vor der Schere stehenden Minenankertaue - geschnitten - wer= den, dagegen bleiben alle zwischen Schere und Drachen auftretenä'en . Minenankertaue am Spann oder- den Scherbrettkanten hängen; es -entsteht ein toter Raum zwischen Schere und Drachen. In diesem Falle muß zum Schnippen des Scherbrettes geschritten werden, was, eine erhebliche Störring beim Minensuchen verursacht.
  • Der vorliegende Jalousie-Wasserdrachen hilft ' durch die neuartige Anordnung -der Seherbrettflächen und des Drachenspanns dieseng Übelstand ab, da hier der tote Raum ganz. beseitigt ist und die- Schere - am äußersten Ende des Drachens angebracht wird. Selbst bei. Wegfall des Spanns (Fig. q.); wenn, also die Suchleine im Druckmittelpunkt befestigt werden sollte, kann das Minenankertau glatt über @- den Drachen -hinweggleiten. . Bei dein bisher gebräuchlichen Drachen lag das Spann auf der dem Schiff zugewandten Scherbrettfläche, bei dem jalöusiedrachen dagegen liegt es auf der dem Schiff abgewandten Fläche und bildet- eine glatt verlaufende Verlängerung der Suchleine, wodurch ein Festhaken des Minenankertaues ausgeschlossen ist.
  • Entsprechend geballastet, kann der Drachen in gleicher. Ausführung als Tiefendrachen Verwendung finden. -Uin dein Drachen ` in einer beabsichtigten Wassertiefe zu .erhalten, ist er mit einer Tiefenateuerung ausgerüstet. - Dazu ist am Ende des an der Hinterkante des Drachens angesetzten . Steuer- sind Stabilisierungsschwanzes ein Horizontalruder angeordnet, das von einer hydrostatischen- Platte mit Zwischenschaltung eines Getriebes gesteuert wird. Dieses Getriebe wirkt als Servomotor und erhält seinen Antrieb von einem unmittelbar im Steuerruder gelagerten Wassertriebrad, das beiih Schleppen des Drachens im Wasser in Rotation versetzt wird. Die hydrostatische Platte bewirkt lediglich. die Steuerung und Umsteuerung- des Getriebes durch Einrücken von Sperrklinken, sie hat. also nur geringe' Reibungswiderstände zu. überwinden, während die - um Vielfaches größere Ruderenergie vom Triebrad geleistet wird. Das Ausklinken dieser unter Spannung stehenden. Sperrklinken `wird ebenfalls vom Servomotor -ausgeführt, sobald die maximalen Ruderausschläge erreicht sind. Bei der vorliegenden Tiefensteuereinrichtung .ist neben zwangläufig erfolgender Ruderauslage - die Ausschaltung jeder größeren Reaktion auf die ihrem Wesen nach nur mit geringer Energie begabte hydrostatische Platte erzielt worden, so daß der Apparat sclion bei kleinen .Niveaudifferenzen anspricht.
  • Am äußersten. Ende des Drachens ist die Schere zum Abschneiden der Minenankertaue angebracht. Es kann dabei sowohl eine durch den Zug: der Suchleine bewegte mechanische Schere oder eine mehr schiissige Pulvergasschere zur Anwendung kommen.
  • In der Zeichnung ist der neue Drachen dargestellt, -und zwar zeigt: Fig. i die obere Ansicht, ' Fig. 2 die-Seitenansicht bei abgenommenen Steuerschwanz, ' Fig. 3 den Querschnitt A-B nach Fig. i, Fig.'4 den Drachen ohne Spann, -Fig. 5 - eine Anwendungsmöglichkeit des Drachens, ' Fig. d den Tiefenapparat mit Tiefenruder in senkrechtem Längsschnitt C-D nach Fig. 7, Fig. 7 den Tiefenappar at mit wagerechtem Längsschnitt E@F nach Fig.6, Fig.8 die Darstellung der äußersten Tiefenruderlagen.
  • Der Jalousie-Wasserdrachen besteht aus einem Rahmen i, 2, in den die Scherbretter 3 eingesetzt sind:- Sie können fest mit dem Rahmen verbunden sein oder zur -Erzielung bestimmter Ausscherwinkel verstellbar eingerichtet werden. An der Hinterkante des Rahmens ist an geeigneter Stelle, in der Darstellung Fig. i in der Mitte, der Steuer- und Stabilisierungsschwanz 4. angebracht. Auch dieser kann. fest mit dem Rahmen verbunden sein, oder er kann zwecks' bequemerer Handhabung des Drachens an Bord - um das Scharnier 5 drehbar gelagert sein und wird dann bei Gebrauch mittels. der Stangen 6 und 7 fest= gesetzt: Das Spann 8, 9 ist bei io und ii im Rahmen angeschlagen und bei r2 mit der Minensuchleine 13 verbunden.- Am äußersten Ende ist die Minenankertauschere 14, deren Maul mit Einlauf 15 über den-Drachenrabmen hervorragt, derart angesetzt, daß die Minenankertaue, vorn Spannseil 8 geleitet, .unmittelbar in das Maul hineinlaufen und geschnitten werden. -Im Steuer- und Stabilisierungsschwanz 4 ist der gesamte Tiefensteuermechanismus eingebaut (Fig. 6 bis 8). Er besteht aus der bekannten hydrostatischen Platte 16, deren Feder entsprechend der gewünschten Wassertiefe gespannt wird.
  • Der Hub der hydrostatischen Platte wird mittels des vorgelagerten- Hebels 17 und der Verbindungsstange 18, die als Stauch- und Reckstange ausgebildet ist, -auf die Klinken i9 und 2o übertragen, die 'um die im Schwanzrahmen4 gelagerte Welle 2i drehbar gelagert sind. In die -Stabilisierungsfläche 2,2 ist das Tiefenruder 23. .eingebaut, das mit der Ruderachse 24 fest verbunden ist. Auf der Rudeiachse sind lose drehbar aufgesteckt die konischen Zkhnräder 25 und 26, mit welchen das! dritte kleine konische Rad 27 kämmt. Rad 27 -sitzt fest- auf der Triebradwelle 28, die in einer Buchse 29 gelagert ist. Diese Buchse 29 ist fest mit der Ruderachse 24 verbunden, so daß sie an den Ruderbewegungen teilnimmt. Am Ruderende ist die Triebrad-welle 28 im Lager 30 -gelagert, das fest mit dem Tiefenruder verschraubt ist. 31 ist das Triebrad, welches fest- mit der Triebradvvelle verbunden, das kleine konische Rad 27-antreibt.
  • An den Umfängen der konischen Zahnräder 25 und 26 sind Sperrzahnkränze 32 und 3e#fest angesetzt, von denen der eine »links«, der andere »rechts« verzahnt ist. Vor diesen Verzahnungen liegen -die obengenannten Klinken 19 und 2ö, d. h. 19 liegt von dem-Sperrrad 32 und 2o vor Sperrad 33. Wenn die hydrostatische Platte 16 -auf _ Mitte liegt, also die eingestellte Tiefe erreicht ist, - -sind -beide Klinken 19 und 2o außer -: Eingriff mit den Sperrädern 32 und 33. Zwischen den Klinken -19 und 2o ist, fest mit diesen verbunden, der Ausrückhebel 34 angebracht; der also an den Bewegungen- der Klinken ig und. 20 teilnimmt. In der Ebene des Ausrückhebels i sind auf der Lagerbüchse 29 zwei Ansätze 35 angebracht, die bei gehöriger Verdrehung des Ruders auf den Ausrückhebel wirken und-die Sperrklinken io, 2o außer Eingriff bringen. Anstatt- der Sperrklinken r9, 2o und Sperrzahnräder 32, 33 können selbstsperrende Bremsbacken oder Bremsbänder mit Bretnsscheiben zur Verwendung kommen. - -Die Wirkungsweise des Jalousiedrachens . ist .folgende... Der an der Suchleine befestigte Drachen wird beim Schleppen durch- den Steuerschwanz 4. in, die richtige -Lage gebracht, schert infolge des Wasserdruckes auf die Scherbrettfiächen 3 seitlich zur Fahrtrichtung aus und nimmt die in Fig. 5 dargestellte Lage ein. Die Suchleine-13 und in ihrer Verlängerung das Spannseil 8 liegen vor dein- Drachen und decken diesen in seiner ganzen Länge, so daß auftretende Minenankertaue außer im Scherenmaul i5 an keiner Stelle des Spanns und des Drachens einen Halt finden oder hängenbleiben können. Das Triebrad 31 am Tiefenruder 23 ist durch den Wasserwiderstand in Umdrehung .versetzt worden.
  • Solange der Drachen die eingestellte Wassertiefe nicht erreicht hat, ist die hydrosta tische Platte 16 von- der Tiefenfeder nach außen gedrückt", und durch Hebel 17 wird Stange i8 nach links verschoben: Dadurch kommt die ,Sperrklinke i9 in Eingriff mit dem Sperrzahnkranz 32 und hält dadurch das konische Zahnrad 25 fest. Ohne -diesen ,Eingriff, wenn also= die hydrostatische .Platte in Mittelstellung ist und beide Sperrklinken i9,. 2o ausgerückt sind;; laufen die großen Zahn-, räder 25 - und 26, vom. Triebrad 31 vermittels. des kleinen Zahnrades 2@_ .in gegenläufige Drehung versetzt, lose, auf der Ruderachse-24, eine Einwirkung auf das - Tiefenruder 23 findet. also reicht statt. -. Anders verhält essich nach dem Festhalten des Zahnrades 25;. jetzt kann nurnoch das Zahnrad 26 lose mitdreheri, und das kleine Zahnrad 27 ist gezwungen, sieh auf dem festgghaltenen Zahnrad 25- abzuwälzen. . Da die Lagerbuchse 29 itnd das Lager 3o der Triebradwelle 28 -fest finit dem Tiefenruder 23 verbunden -sind, -so nimmt -letzteres beim Abwälzen- den kleinen ZähnradeS 27- an der VerdrehunF_ --teil, das Tiefenruder schlägt aus (Fig. 8). --Sowie der größte -Ruderausschlag .erfolgt ist, hat der Ansatz 35 den Ausrückhebe1--34 ' zur Seite gedrückt und' -die Sperrklinke. i 9 ausgerückt. Ist dabei die hydrostatische Platte 16 noch in der "anfänglichen Lage, so ,greift die Sperrklinke 19 -unter der Wirkung der Reck- und Stauchstange i8 sofort wieder in .den Sperrzahnkranz 32, ein, der- Ruderausschlag bleibt erhalten. Is'c. -dagegen. inzwischen die eingestellte Tiefe überschritten worden, die hydrostatische Plätte 16 - eingedrückt und kommt "die Sperrklinke 2o mit Sperrad 33 -in Eingriff, so ändert sich die -Abwälzrichtung deskleinen. konischen Zahnrades 2, und - das Ruder= schlägt nach- der "entgegengesetzten Seite aus (Fig. 8). Ebenso wird jetzt bei Erreichen des größten Ausschlages der. Ausrückhebel 34 durch Ansatz 35 -zur--Seite gedrückt und- die Sperrklinke zo.. ausgerückt: Alle von der .hydrostatischen Platte- 16 während des Eingriffs der Klinken i9= -2o.-hervorgebrachten Verschiebungen 'werden von der Reck- . und Stauchvorrichtung 18 aufgenommen, da eine Verdrehung der Klinken ig, 2o während des Eingriffs in' die Speiräder 32, 33 von ; der hydrostatischem Platte 16 wegen des zu stoßen. Widerstandes nicht bewirkt werden- kann. Erst nach Erreichung., des größten- Ruderausschlages und- erfolgter Ausrückung der Sperrklinken i9, 2o rückt die Reck- und Stauchvorrichtung iß die Sperrklinken ig, 2o in die von. der hydrostatischen Platte 16 verlangte Stellung.

Claims (3)

  1. . PATENT-AN@PRücHE: -t. _ jalousie-Wässerdrachen mit Minen--ankertauschere und Tiefensteuerapparat, dadurch- gekennzeichnet, .da93 jalousieartig in einem - Rahmen (1, 2) '- angeordnete Scherbretier (3) den Drachen bilden, und daß das Spann. (8, 9) desselben auf der denn schleppenden -Fahrzeug abgewandten Seite des Drachens. #so befestigt ist, daß eine den Drachen deckende Verlängerung der Schleppleine gebildet wird..
  2. 2. Tiefensteuereinrichtung zurr jalousie-Wasserdrachen@ nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -ein unmittelbar im Tiefenrpder .(23) normal zur Ruderachse (24) gelagertes Wassertriebrad (31) mittels eines konischen- Zahnrades (27) in gegenläufige, auf der Ruderachse (24) lose gelagerte Zahnräder (25, 26) eingreift, die mit Sperrzahnrädern (32, 33)-. ausgerüstet sind, und daß von der hydrostatischen Platte (i6) Sperrklinken .(ig, 2o) in das eine oder andere Sperr= zahnrad (32, 33) eingerückt werden, wodurch ein Abwälzen des konischen Zahnrades (#) auf einem der Zahnräder (25, 26) und damit eine Verdrehung der Triebradwelle (28) und des mit deren Lagern (29, 3o) unmittelbar verbundenen Tiefenruders (a3) um die Ruderachse (24) in- einer öder der anderen Richtung herbeigeführt wird.
  3. 3. Tiefensteuereinrichtuiig nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (ig, 2,o) mit Ausrückarmen (34) versehern sind und das Lager (29) der Triebradwelle (28) Ansätze (35) hat, die, nach einem bestimmten Abwälzwinkel des konischen Rades (27) die eingreifende Sperrklinke.(19,Zo)ausrücleend, denRudereusschlag begrenzen und unter Anwen-. d'ung einer Reck- urid Stauchvorrichtung (i8) zwischen der hydrostatischen-.Platte (16) und den Sperrklinken (ig; Zo) das unbelnnderte Verdrehen der Sperrklinken -(19, 20) bewirken. -Anstatt der Sperrklinken (19, 20) und Sperrzahnräder (32, 33) können selbstsperrendi Bremsbacken oder Bremsbänder mit Bremsscheiben zur Verwendung kommen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210706B (de) * 1959-02-13 1966-02-10 Ibak Helmut Hunger Fa Unterwasserschlepperaet zum Absuchen des Meeresbodens
DE977844C (de) * 1963-06-30 1971-09-02 Licentia Gmbh Einrichtung zum Abspreizen eines aus einem Torpedorohr austretenden, flexiblen Schutzrohres fuer den Steuerdraht eines drahtgesteuerten Torpedos

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210706B (de) * 1959-02-13 1966-02-10 Ibak Helmut Hunger Fa Unterwasserschlepperaet zum Absuchen des Meeresbodens
DE977844C (de) * 1963-06-30 1971-09-02 Licentia Gmbh Einrichtung zum Abspreizen eines aus einem Torpedorohr austretenden, flexiblen Schutzrohres fuer den Steuerdraht eines drahtgesteuerten Torpedos

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