DE94253C - - Google Patents

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DE94253C
DE94253C DENDAT94253D DE94253DA DE94253C DE 94253 C DE94253 C DE 94253C DE NDAT94253 D DENDAT94253 D DE NDAT94253D DE 94253D A DE94253D A DE 94253DA DE 94253 C DE94253 C DE 94253C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/12Package-shaping motions; Faller arrangements
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22Winding devices for spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim sogenannten Abschlagen müssen auf den Seifaktoren die durch die Rückdrehung der Spindeln von diesen abgewundenen und schlaff werdenden Fäden für das nachfolgende Aufwinden angespannt werden, wozu der Gegenwinder freizugeben ist, damit dessen Beschwerung zur Wirkung kommt und durch Hochziehen des Gegenwinderdrahtes die Fäden anzieht. Die hierzu übliche Vorrichtung veranschaulicht Fig. i.
Die Belastungsgewichte des Gegenwinders g, die sogenannten Hechtköpfe h, sind einestheils mit den Ketten k an den Bogenstücken e der Gegenwinderwelle G, anderentheils mit den Ketten k1 durch die Winkelstücke d an den Aufsatzarmen c der Aufwinderwelle A angehängt. Dadurch wird beim Einziehen des Aufwinders α während der Rückdrehung der Spindeln s hinter dieselben, wie punktirt angedeutet, die Kette kx nachgelassen und die Gewichte h können die Kette k anziehen, wodurch der Gegenwinder nach aufsen an den Spindeln in die Höhe gezogen wird und die abgewickelten Fäden straffzieht.
Trotzdem nun in die Verbindung der Kette k mit dem Arm c' der Winkel d eingeschaltet ist, um beim Niedergehen des Aufwinders die Kette &j schnell nachzulassen, arbeitet die Vorrichtung doch noch so langsam, um in allen Fällen zu genügen. Zu einer schnellen Wirkung ist es nothwendig, die Hechtköpfe h besonders zu beschweren; wenn man aber dadurch auch ein schnelleres Hochgehen des Gegenwinders und damit infolge des raschen Anziehens der Fäden das Bilden von Ringeln und Schleifen in denselben vermeidet, so hat man dann während. der Aufwindung eine zu starke Belastung des Gegenwinders, welcher loser gedrehte und feinere Garne nicht widerstehen.
Um nun einen raschen Fadenabzug beim Abschlagen zu erreichen, ohne damit die." Gegenwinderbelastung zurErzielung dernöthigen Fadenanspannung beim Aufwinden· zu beeinflussen, wird für die und auch neben der be- . schriebenen Vorrichtung die in Fig. 2 in einer Vorderansicht, in Fig. 3 in einer Seitenansicht dargestellte neue Vorrichtung benutzt.
Bei derselben wird in das Zugband der zur Belastung des Aufwinders dienenden Feder f, welche Feder die Anspannung des Aufwinders und das Hochgehen nach der Wageneinfahrt vermittelt, die doppelte Excenterscheibe op eingeschaltet. Am Umfang des Excenters 0 ist die Gelenkkette Z befestigt, welche mit einem Bande i verbunden ist, das auf einer Nase der Aufwinderwelle A angehängt wird. Nach entgegengesetzter Richtung ist an der Scheibep, welche mit dem Excenter 0 unter verschiedenen Verdrehungswinkeln stellbar verbunden ist, die Gelenkkette I1 befestigt, welche mit der am Wagen des Seifaktors angehängten Feder f in Verbindung steht.
Die Gegenwinderwelle 1G trägt fest den Arm m, in dessen Schlitz stellbar die lose Klinke n.angehängt ist, welche sich frei an die Scheibe ρ vor einen Zahn derselben legt. Wenn nun beim Hereinziehen des Äufwinders hinter die Spindeln 5 durch Abwickeln der Kette / vom Excenter 0 und Aufwickeln der Kette I1 auf die Scheibe ρ diese Theile op zusammen verdreht werden, so fafst der Zahn
der Scheibe ρ vor die Klinke η und zieht dadurch den Gegenwinder rasch hoch. Die Mitnahme der Klinke η erfolgt erforderlichenfalls so lange, bis dieselbe bei weiterer Drehung der Scheibe ρ selbstthätig von deren Zahn abschnappt, wie Fig. 4 zeigt. Der Gegenwinder ist dann frei, er ist aber unterdessen so hoch gezogen worden, dafs die Fäden straff sind, die dann von der üblichen Gegenwinderbelastung in gewünschter Spannung erhalten werden.
Wie schon bemerkt, können die Scheibe ρ und das Excenter ο in ihrer Gegeneinanderstellung verändert werden, wodurch sich infolge der verschiedenen Form der Abwickelungsfläche der Kette / eine regelbare Verdrehung der Scheibe ρ und die Geschwindigkeit der Verdrehung, wie auch der frühere oder spätere Angriff der Klinke η ändern läfst, um das Hochziehen des Gegenwinders nach Bedürfnifs regeln zu können.
Die neue Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, dafs die Aufwärtsbewegung des Gegenwinders beim Abschlagen positiv durch absolut bewegte Mittel erfolgt und nicht durch Gewichte, deren Wirkung von der leichten Beweglichkeit der Verbindungen abhängt und welche nach den Gesetzen der Schwere erst allmälig wirken. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Vorzug der neuen Vorrichtung liegt aber darin, dafs durch dieselbe der Gegenwinder für die Aufwindungsperiode nicht belastet wird und eine Beeinflussung der für die veränderliche Gegenwinderbelastung vorhandenen zahlreichen Vorrichtungen nicht erfolgt. Es ist mit der neuen Vorrichtung z. B. möglich, den Gegenwinder gar nicht zu belasten und damit die Aufwindung ganz lose gedrehter Garne zu ermöglichen, ohne dafs beim Abschlagen durch ungenügende Gegenwinderbewegung Unzuträglichkeiten entstehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für,Selfaktoren zum schnellen Hochziehen des Gegenwinders beim Abschlagen, bei welcher eine Gewichtsbelastung des Gegenwinders dadurch entbehrlich gemacht werden kann, dafs der Gegenwinder mit einem durch das Niedergehen des Aufwinders bewegten Mitnehmer (pn) gekuppelt wird, welche Kuppelung sich selbstthätig nach erzieltem Hochgang des Gegenwinders ausschaltet, um letzteren für die Aufwindungsperiode frei zu machen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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