DE397343C - Vorrichtung zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl.

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DE397343C
DE397343C DEH85920D DEH0085920D DE397343C DE 397343 C DE397343 C DE 397343C DE H85920 D DEH85920 D DE H85920D DE H0085920 D DEH0085920 D DE H0085920D DE 397343 C DE397343 C DE 397343C
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DE
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lever
brake
hand lever
hand
cam
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DEH85920D
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Hafa Schiffshilfsmaschinen G M
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Hafa Schiffshilfsmaschinen G M
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/24Power transmissions between power sources and drums or barrels for varying speed or reversing direction of rotation of drums or barrels, i.e. variable ratio or reversing gearing

Description

Von den bekannten Vorrichtungsn zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl. mittels eines gleichzeitig die Bremse ein- und ausschaltenden Handhebels unterscheidet sich die vorliegende Erfindung im wesentlichen dadurch, daß ein auf der Achse des Handhebels drehbar angeordneter Ein- und Ausrückhebel für das Auf- und Abwinden durch einen Mitnehmer den Bewegungen des Handhebels in ίο einem bestimmten Spielraum folgt, währenddessen die Bremse in bekannter Weise durch einen Nocken ein- oder ausgerückt wird, der auf der Achse des Handhebels fest angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sche.matisch dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι die Umsteuervorrichtung in Ansicht, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II der Abb. 1,
Abb. 3 die Bremsvorrichtung mit Umsteuerwelle in schaubildlicher Darstellung.
Auf der Welle r ist ein Kegelrad 2 angeordnet (Abb. 2), mit dem die auf der gemeinsamen Welle 3 lose sitzenden Kegelräder 4, 5 der Wendegetriebetrommeln 6, 7 in Eingriff stehen. Die Wendegetriebetrommeln 6, 7 sind an ihrem äußeren Ende mit je einer Spreizringkupplung versehen, die aus der mit der Trommel 6 oder 7 verbundenen Kupplungshülse 8, 9 und einer auf der Welle 3 längs verschiebbaren und sich mit der Welle drehenden Kupplungsmuffe 10, 11 bestehen. Die mit den Wendegetriebetrommeln 6, 7 fest verbundenen Kegelräder 4, 5 laufen zwecks Erzielung eines ruhigen Ganges und einer geringen Abnutzung in öl, während die Wendegetriebetrommeln und die Kupplungen außerhalb des ölgehäuses 12 angeordnet sind und von Öl freigehalten werden.
Die Ein- und Ausrückung der Kupplungen erfolgt durch die Hebel 13, 14, welche die Kupplungsmuffen 10, 11 gabelartig umfassen und bei 15 drehbar gelagert sind (Abb. 1). An ihrem freien Ende sind die Hebel 13, 14 mit der nachstellbaren Kupplungsstange 16 verbunden, die in dem Gehäuse 17 verschiebbar ist. Zwischen je einer festen Gehäusescheibe 18, 19 und einer auf der Kupplungsstange 16 sitzenden Scheibe 20 ist je eine Feder 21, 22 auf der Kupplungsstange angeordnet, die je nach Verschiebung der Kupplungsstange abwechselnd zusammengedrückt werden und somit bei Freigabe der Kupplungsstange die selbsttätige Entkupplung bewirken. Die Ver-Schiebung der Kupplungsstange 16 geschieht durch einen Hebel 23. der auf der durch den Handhebel 24 drehbaren Welle 25 angeordnet ist. Der Handhebel 24 kann in seiner Mittelstellung und in seinen beiden Endstellungen durch einen Stellbogen 26 festgestellt werden. Der Ein- und Ausrückhebel 23 sitzt lose auf der Handhebelwelle 25 und wird durch einen auf dieser Welle 25 befestigten Mitnehmerring 26 gedreht, der mit einem mit Spielraum in eine Aussparung 27 des Hebels 23 eingreifenden Ansatz 28 versehen ist (Abb. 3). Auf der Handhebelwelle 25 ist noch ein weiterer Hebel oder Nocken 29 fest angeordnet, der auf den Bremshebel 30 oder auf eine oder zwei beiderseits am Bremshebel angebrachte Neckenflächen 31 einwirkt. Die Blattfeder 32 dient zum selbsttätigen Lösen der Bremse, wenn 'der Bremshebel 30 durch den Nocken 29 freigegeben wird. Die Wirkungsweise ist die folgende:
Wenn z. B.. die rechte Kupplung 9, 11 in Abb. ι eingerückt ist, so steht der Handhebel 24 in der äußersten linken Lage. Der Bremshebel 30 ist von dem Nocken 29 freigcgebm, und die Bremse ist durch die Blattfeder 32 gelüftet. Wird die rechte Kupplung 9, 11 ausgerückt, so muß darauf d^e Bremse durch den Nocken 29 angezogen werden. Wäre nun der Ausrückhebel 23 fest auf der Welle 25 verkeilt, so würde gleichzeitig mit dem Ausrücken der Kupplung, also zu früh, gebremst werden. Um das zu verhüten, ist der Hebel
23 lose auf der Welle 25 angeordnet und mit dem Mitnehmerring 26 derart gekuppelt, · daß er bis zur Erreichung der Mittellage einen geringeren Weg zurücklegt als der Bremsnocken 29. Pei eingerückter rechter Kupplung liegt der Ansatz 28 des Mitnehmerringes 26 an der Fläche α der Aussparung 27 des Hebels 23 an. Wird der Handhebel 24 in die Mittellage geführt, so schiebt die zuvor gespannte Schraubenfeder 22 die Kupplungsstange 16 in die Mittellage, so daß also die Feder das eigentliche Ausrücken der Kupplung bewirkt. Der Hebel 23 folgt bis zur Mittellage, wobei die Anlage an die Fläche α zwischen dem Ansatz 28 des Mitnehmerringes 26 und der Aussparung 27 des Hebels 23 aufrechteihalten wird. Von diesem Augenblick an entfernt sich nun der Ansatz 28 von der Fläche α der Hebelaussparung 27, bis der Bremsnocken 29 und der Mitnehmeransatz 28 samt Handhebel 24 die in Abb. 3 gezeichnete Mittelstellung erreicht haben. In dieser Stellung drückt der Nocken 29 auf den Bremshebel 30 und zieht die Bremse an. Die Last wird infolgedessen in dieser Mittelstellung freigehalten, ohne daß der Motor selbst abgestellt zu werden braucht. Wird der Handhebel 24 aus der Mittelstellung nach rechts weitergedreht, so gibt zunächst der Nocken 29 den Bremshebel 30 frei, so daß die Bremse unter der Wirkung der Blattfeder 32 gelöst wird, während der Hebel 23 zunächst noch in seiner Mittellage verharrt. Erst wenn der Handhebel 24 so weit gedreht worden ist, daß der Ansatz 28 des Mitnehmerringes 26 an der entgegengesetzten Endfläche b der Hebelaussparung 27 anschlägt, wird der Hebel 23 mitgenommen und nach links gedreht, so daß nun das Einrücken der linken Kupplung 8, 10 unter gleichzeitiger Spannung der Schrauben-
feder 21 beginnt. Der Vorgang' beim Ausrücken der linken Kupplung 8, 10 geschieht in gleicher Weise wie rechts.
Die Zeiträume, die zwischen dem Ausrücken der Spreizringkupplungen 8, 9 und dem Anziehen der Bandbremse durch den auf die Nockenfläche 31 des Hebels 30 wirkenden Daumens 29 liegen, sind so nahe beieinander, daß die. Last die Winde nicht rückwärts zieht. Es ist hierzu zu beachten, daß die auf die Ausrückstange 16 wirkende gespannte Feder 21 oder 22 das Bestreben hat, die Stange 16 und den Hebel 23 bis in die Mittelstellung zu bringen. Bis zu dieser Mittelstellung nimmt der Hebel 23 aber durch den Nocken 28 auch den Ring 26 samt Welle 25 und Bremsnockenhebel 29 mit, so daß also der letztere hierbei schon auf die schiefe Ebene des Bremsnockens geschoben wird. Das Anziehen der Bremse folgt also dem Ausrücken der Last unmittelbar und selbsttätig unter' der Wirkung der sich entspannenden Feder 21 oder 22 nach, und es wird nur die letzte Feststellung der Bremse durch den Nocken 29 in der Endstellung von Hand durch den Hebel 24 ohne Beeinflussung durch die Feder 21 oder 22 bewirkt. Beim Einrücken der Last wird zuerst durch den Hebel 24 der Bremsnocken 29 aus der Einkerbung der Bremsnockenfläche 31 ausgelöst, die Bremse also damit gewissermaßen zur Auslösung freigegeben, worauf der Nocken durch Anschlag an die eine oder andere Fläche a, b der Aussparung 27 den Hebel 23 mitnimmt und durch Verschiebung der Kupplungsstange 16 die Feder 21 oder .22 wieder in Spannung setzt. Die vollständige Freigabe der Bremse erfolgt erst bei gespannter Feder, so daß beim Loslassen des Hebels 24 die Bremse selbsttätig wieder in ihre Bremsstellung zurückgehen würde.
Gegebenenfalls kann der Bremsnocken 29 mit dem Handhebel 24 auch aus einem Stück bestehen, so daß der Handhebel selbst unmittelbar auf den Bremshebel 30 oder auf die Bremsnockenfläche 31 wirkt.

Claims (3)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    r. Vorrichtung zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl. mittels eines gleichzeitig die Bremse ein- und ausschaltenden Handhebels, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Achse des Handhebels drehbar angeordneter Ein- und Ausrückhebel für das Auf- und Abwinden durch einen Mitnehmer den Bewegungen des Handhebels in einem bestimmten Spielraum folgt, währenddessen die Bremse durch einen auf der Achse fest angeordneten Nocken ein- oder ausgerückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmig ausgebildete Mitnehmer (26) mit Spielraum mit einer Nase (28) in eine breitere Aussparung (27) der Nabe des Ein- und Ausrückhebels (23) eingreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (24) durch den Ein- und Ausrückhebel (23) auf eine die Kupplungen für den Rechts- und Linksgang schaltende, längsverschiebbare Kupplungsstange (16) wirkt, welche unter dem Einfluß von zwei abwechselnd gespannten Federn (21, 22) steht, die bei der Freigabe des Handhebels die selbsttätige Entkupplung bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH85920D Vorrichtung zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl. Expired DE397343C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053162B (de) * 1951-04-11 1959-03-19 Johannes Hildebrandus Bodewes Hebemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1053162B (de) * 1951-04-11 1959-03-19 Johannes Hildebrandus Bodewes Hebemaschine

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