DE550378C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE550378C DE550378C DENDAT550378D DE550378DA DE550378C DE 550378 C DE550378 C DE 550378C DE NDAT550378 D DENDAT550378 D DE NDAT550378D DE 550378D A DE550378D A DE 550378DA DE 550378 C DE550378 C DE 550378C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- driven
- clutch
- driving
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 46
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 46
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 46
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 33
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 6
- 239000000872 buffer Substances 0.000 claims 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 claims 1
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 4
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 241000446313 Lamella Species 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D41/00—Freewheels or freewheel clutches
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
29. MAI 1933
.REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
, V- KLASSE 47c GRUPPE
V''' Fopiio XII\4?c
Hugo Rambausek in Ilsenburg, Ηε rz Reibungs-Überholungskupplung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. September 1929 ab
Die Erfindung hat zum Gegenstand eine Reibungskupplung, welche es ermöglicht, bei
eingestellter Drehzahl des treibenden Teiles der Kupplung im Falle einer sich ergebenden
höheren Drehzahl des getriebenen Teiles sich selbsttätig zu lösen und, sobald der getriebene
Teil wieder mit der Drehzahl des treibenden Teiles läuft, sich wieder selbsttätig einzurücken.
Der Ernndungsgegenstand bildet daher eine sogenannte Überholungskupplung,
die sich vor den bekannten Einrichtungen jedoch dadurch auszeichnet, daß sie für sämtliche
Arten von Reibungskupplungen (Spreizringkupplungen,Lame]leiikuppl:ungeai,insonder-
heit auch Magnetkupplungen) verwendbar ist, während die· bisherigen Überholungskupplungen
in der Regel auf eine bestimmte Bauart des die Reibungsschlüssigkeit herbeiführenden
Mittels, z.B. eines Schraübenfederbandes, beschränkt waren.
Die Neuerung besteht im wesentlichen darin, daß im Innern der Kupplung ein automatisch
arbeitendes Getriebe, das nicht der vollen Umfangskraft der Kupplung ausgesetzt ist,
durch die treibende Scheibe zunächst mit einer Zwischenscheibe vorgekuppelt wird und
diese dann mit dem getriebenen Teil durch Klauen oder irgendein anderes geeignetes
Mittel derart nachgekuppelt wird, daß dieses Mittel sowohl beim Kuppeln als auch beim
Überholen des getriebenen Teiles dem erwähnten Getriebe vermittels eines Spieles genügend
Zeit läßt, daß es die Kupplung zwischen dem treibenden Teil und der Zwischenscheibe
selbsttätig ein- bzw. ausschalten kann. Diese Einrichtung hat den Vorzug der geschützten
Lage c.es Getriebes im Innern der Kupplung, wo es im Gegensatz zu den Mitnehmern
am Au 3en umfang bekannter Kupplungen weniger dem Verschleiß ausgesetzt ist
und daher für de Dauer sicherer wirkt. Als Zwischenscheibe dient zweckmäßig eine Leerlauf
scheibe, ein Leerlaufscheibenring o. dgl., welche Teile wäirend der Überholung durch
den getriebenen Teil ständig mit der gleichen Drehzahl ies getriebenen Teiles umlaufen
können. Die automatische Ein- und Ausschaltung des im Innern der Kupplung bzw. der Zwiscl enscheibe angeordneten Getriebes
kann auf den Aufhängungspunkt oder einen beliebigen Drehpunkt derselben wirken, derart, daß dieser Punkt verlegt wird, wodurch,
bei Reibungskupplungen die Vorkupplung der betreffenden Teile herbeigeführt bzw.
aufgehoben ode: bei Magnetkupplungen der elektrische Stro η geschlossen bzw. unterbrochen
wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des E: findungsgegenstandes dargestellt,
und zwar in Anwendung an einer Spreizringkupplung (Abb. 1 bis 3) und an einer
Lamellenkupplui g (Abb. 4 bis 6).
In dem Ausfiihrungsbeispiel nach Abb. 1
bis 3 stellt die \bb. 1 den Querschnitt einer Spreizringkupplt ng, Abb. 2 den Längsschnitt
dieser Kupplung und den Einbau der selbsttätig wirkenden Überholungsvorriclitung mit
dem Zwischensti ck, Abb. 3 einen zweiten Querschnitt durch dii Kupplung mit dem Einbau
der Überholungs vorrichtung dar. In der Abb. 1 ist der Spreizring gespreizt gezeichnet, in der
Abb. 2 vor der Spreizung dargestellt, und die
Abb. 3 stellt den Zustand der Überholungsvor- · richtung dar im Moment des Kupp eins ver- ·■..
mittels des Spreizringes bzw. den Anfang, im Moment des' Überholens.
Bei dem zweiten Beispiel stellt die Abb. 4 die Ansicht einer Lamellenkupplung, Abb. S
den Längsschnitt dieser Kupplung xind den Einbau der selbsttätigen Überholungsvorrich'-tung
mit dem Zwischenstück, Abb. 6 einen Querschnitt durch die Kupplung mit dem Einbau
der Überholungsvorrichtung dar. In der Abb. 5 ist die Kupplung im eingerückten
Zustand gezeichnet. Abb. 6 stellt den Zustand der Überholungsvorrichtung dar im Moment des Kuppeins der Lamellen bzw. den
Anfang im Moment des Überholens.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1
bis 3 ist ι der treibende Teil, der auf der Welle 26 fest aufgekeilt ist. Die Einrückscheibe
2 ist auf der Welle verschiebbar angeordnet. An der Eiinrückscheibe 2 sind auf
beiden Seiten vermittels Führungsrollen die Kniehebel 3 und ein Bügel 4 geführt. Die
Schenkel der Kniehebel sind am anderen Ende vermittels eines Bolzens 27 fest in der
Treibscheibe ι drehbar angelenkt. Der Bügel 4 ist gegen eine Einstellschraube 5 abgestützt,
die den Zweck hat, den abgenutzten Bremsbelag 10 des Spreizringes 9 nachzustellen. Die
Einstellschraube 5 befindet sich in einer Klinke 6, welche auf einer Exzenterwelle 19
drehbar oder fest gelagert ist. Die Welle 19 ist exzentrisch in der Treibscheibe 1 gelagert
und hat zwei Anschläge 20 und 24. Ihre Exzentrizität ist in Spannungsstellung gegen
die Mitte Kupplung, also nach' innen gerichtet und kann, was nicht gezeichnet ist,
mittels beiderseits wirkendem Rollengesperre oder auf andere geeignete Weise gegen selbsttätiges
Verstellen gesichert werden. Auf der Welle 19 ist ferner ein Hebel 18 Mitte der
Exzenterwellenlagerung leer aufgesteckt und auf der Exzenterwelle 19 zwischen den Anschlägen
20 und 24 drehbeweglich angeordnet.
Die Klinke 6 wirkt auf die beiden Ausgleichsklinken 7 und 8, die drehbar auf die Bolzen
28 und 29 aufgesteckt sind und an beiden Enden des Spreizringes 9 wirken, welcher mit
einem Bremsbeiagio versehen ist. Der Spreizring wird während des Kuppeins an ein Zwischenstück
11 gepreßt. Dieses Zwischenstück ist ein Ring, welcher auf dem getriebenen Teil
16 (Zahnrad) und auf der Treibscheibe 1 durch die Büchsen 30 bzw. 31 lose drehbar
gelagert ist. Eine Scheibe 32 hält das Zwischenstück 11 fest gegen ein Abziehen von
dem Zahnrad 16. Das Zwischenstück 11 ist
mit Klauen 12 und 13 (Bolzen, Lederband o. dgl.) versehen, welche sich an die Klauen
14 und 15 des getriebenen Teiles 16 anlehnen
und mit reichlichem Spiel versehen sind.
Dieses Spiel hat d<n Zweck, der automatischen Ein- und Ausschaltung des Klinkengesperres
genügend Zeit für diese Bewegungen zu lassen. Das Zahnrad 16 als der getriebene
Teil läuft Ic se vermittels einer Büchse 33 auf der Welle: 6 und ist mit mehreren
Klauen 17 versehen deren Wirkung weiter unten beschrieben ist. Der Hebel 18 wird
durch Federn 22 und 23, welche auf der Treibscheibe 1 befestigt sind, immer in seine
Nor.mallage, also g< gen den Mittelpunkt der Kupplung zu gerichiet, zurückgedreht.
Erhält die Sc'hene 1 nach Abb. 2 und 3 eine Drehbewegung durch die Welle 26 im
Sinne des Uhrzeigers, so bewegt sich der Hebel 18 durch Ai legen an die Klaue 17
(rechts) der getriebsnen Scheibe 16 im gleichen
Sinne und verdreht die Exzenterwelle 19
vermittels des Anschlages 24 derartig, daß die Klinke 6 in die Spai cnungsstellung des Spreizringes
9 gebracht wird. Der Hebel 18 kommt hierbei in die Stellung* (Abb. 3), wird aber
vermittels der Feder 23 nach Passieren der Klaue 17 wieder in saue frühere Lage zurückgedreht,
so daß er dch an den Anschlag 20 anlehnt, ohne jedo:h die Exzenterwelle 19
zurückzudrehen, wie in Abb. 1 und 3 gezeichnet. Wird nun gekuppelt, so geschieht dies
vermittels des Ringes 2 durch Druck auf die Kniehebel 3 und den Bügel 4, auf die Einstellschraube
5 über die Klinke 6, die Ausgleichsklinken 7 und 8 sowie den Spreizring 9
auf das Zwischenstück 11, womit dieses infolge
der Reibung allmählich festgekuppelt wird. Beginnt nun das Zwischenstück 11 sich
zu drehen, so legen >ich seine Klauen 12 und
*3 g'egen die Klauen 14 und 15 des getriebenen
Teiles 16 und nehmen diesen mit. Es -ist somit der getrietene Teil gekuppelt, und
es kommt nunmehr zwecks vollständiger Kupplung der jeweilige Grad der Friktion der
Reibungskupplung zur Wirkung. Eilt nun der getriebene Teil, das Zahnrad 16, vor, so
wandern die Klauen 14 und 15 von den Klauen
12 und 13 ab, die Klaue 17 links in Abb. 3
legt sich an den Heoel 18 der Exzenterwelle
19 und verdreht dies; vermittels des Anschlages 20 gegen den U irzeigersinn in die Stellung)/,
so daß die Exzenterwelle 19 die Lage des Drehpunktes der Klinke 6 wieder nach
außen verlegt, wodi .roh die Ausgleichsklinken 7 und 8 aus ihr<:r Spannung gelöst werden
und der Spreizring 9 wieder entspannt wird. In diesem Augenblick ist die Reibungskupplung
gelöst, unc. die Klauen 14 und 15
drehen das Zwische ristück 11 durch Anlehnung
an die Klauen :3 und 12 rascher, ohne jedoch den treibende 1 Teil 1 schneller mitzunehmen,
da derselbe ja bereits ausgekuppelt iao
ist. Der Hebel 18 ist nach Passieren der Klaue 17. vermittels der Fec.ern22 und 23 wieder in
55037$
seine Ursprungslage (Mittelstellung) zurückgedreht worden und hat sich an den Anschlag
24 der Exzenterwelle 19 angelehnt. Beginnt nun der getriebene Teil 16 wieder, langsanier
zu laufen, so bleibt die Klaue 17 wieder
zurück, dreht den Hebel 18 wieder in die Stellung x, somit die Exzenterwelle 19 vermittels
des Anschlages 24 wieder im Uhrzeigersinn und bringt die Klinke 6 von selbst wieder
»o in Spannungsstellung, bis die Drehzahl des treibenden und getriebenen Teiles wieder die
gleiche geworden ist. In diesem. Augenblick ist auch die Reibungskupplung wieder wie vor
ihrer Lösung gekuppelt, und die Klauen 12 und 13 des Zwischenstückes liegen wieder
an den Klauen 14 und 15 des getriebenen
Teiles an. Derselbe Vorgang vollzieht sich auch, wenn man vermittels einer zweiten
Kupplung die Drehrichtung ändert, wobei sich jeweils die eine oder andere Kupplung
von selbst ausschaltet.
Sollte die Verlegung des Exzenterwellenmittelpunktes für die Lösung des Spreizringes
nicht ausreichen, so kann zwischen Hebel 18 und Exzenterwelle 19 noch eine
Übersetzung ins Schnelle, z. B. durch zwei Zahnräder, vorgesehen werden, wobei das
große Zahnrad mit den beiden Anschlägen 20 und 24 lose auf einem Bolzen des losen
■30 Hebels 18 sitzt und das kleine Zahnrad fest auf der Exzenterwelle.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 bis 6 ist ι der treibende Teil einer Lamellenkupplung,
der auf der Welle 26 aufgekeilt ist. Gegen die lose Einrückscheibe 2, die auf der
Welle verschiebbar angeordnet ist, liegt ein Einschalthebel 34 an, der zu beiden Seiten
mit zwei Führungssteinen 35 ausgerüstet ist, welche in eine zweite Einrückscheibe 36,
mittels Keilen gegen Verdrehung gesichert, eingreifen.
Der Aufhänge- bzw. Stützpunkt des Hebels 34 ist an einer Mutter 37 angelenkt, welche
beiderseits mit zwei Bolzen 38 ausgestattet ist. Die Mutter 37 läuft auf einer ein- oder mehrgängigen
selbsthemmenden Schraubenspindel 39, welche in der Treibscheibe 1 drehbar gelagert
und durch die Einrückscheibe 36 hindurchgeführt ist und je nach Drehrichtung der Kupplung links- oder rechtsgängig ausgeführt
wird (bei dem gezeichneten Beispiel ist Linksgewinde angenommen).
Auf der Schraubenspindel 39 befindet sich
am anderen Ende ein Triebling 40, welcher in ein zweites Zahnrad 41, das auf einem in
der Treibscheibe 1 befestigten Bolzen 42 lose aufgesteckt ist, eingreift. Auf diesem Bolzen
ist der Hebel 18 ebenfalls lose aufgesteckt
und beweglich zwischen Anschlägen 20 und 24 des Zahnrades 41 angeordnet.
Auf der Treibscheibe 1 sind innere Lamellen 47 und auf dei 1 umlaufenden Z
stück 11 äußere Lemellen48 auf Führungen
abwechselnd aufgesteckt; eine stärkere innere Lamelle 49 ist zu dem Zwecke vorgesehen,
um die Führungen )ei der Fabrikation durchhobeln zu können.
Das Zwischenstück 11 ist wie bei dem ersten
Beispiel wieder mit Klauen 12 und 13 (Bolzen
o. dgl.) versehen, -welche sich an die Klauen 14 und 15 des getriebenen Teiles 16 anlehnen
sowie mit reichlichem Spiel versehen sind, und läuft lose vermittels der Büchse 30 auf
dem getriebenen Teil 16, wo es durch die Scheibe 32 gegen Abziehen gesichert ist. Der
getriebene Teil 16 läuft wieder lose vermittels der Büchse 33 auf der Welle 26 und ist
mit mehreren Klagen 17 für die selbsttätige Ein- und Ausrück\ orrichtung der Kupplung
versehen. Der Hebel 18 wird durch die Federn 22 und 23 welche auf der Treibscheibe
ι befestigt sind, immer in seine Normallage, also gegin den Mittelpunkt der
Kupplung zu gerichtet, zurückgedreht.
Erhält die Kupplungsscheibe 1 nach Abb. 5
und 6 eine Drehbewegung gegen den Uhrzeigersinn (s. Pfeil in Abb. 6), so hat sich
der Hebel 18 durch die Klaue 17 der getriebenen Scheibe 16 a ach gegen den Uhrzeigersinn
bewegt und das lose Zahnrad 41 vermittels'des
Anschlages 20 derartig verdreht, daß über den Triebling 40 und die linksgängige Spindel 39 der Stüt:punkt des Hebels 34, also
die Mutter 37, in Einrückstellung gebracht wurde (also gegen die Lamellen zu). Der
Hebel 18 kam in ' lie Stellung y, wird aber
vermittels der Federn 22 und 23 nach Passieren der Klaue i;1 wieder in seine frühere
Lage zurückgedreh', so daß er sich an den Anschlag 24 anlehn:, ohne jedoch das Zahnrad
41 zurückzudrehen, wie in Abb. 6 gezeichnet. Wird nun gekuppelt, so geschieht dies
vermittels des Ringes 2 durch Druck auf den Hebel 34 über die Führungssteine 35 auf die
.Einrückscheibe36 'md auf die Lamellen. 48
und 47, womit dies 1 infolge der Reibung allmählich das Zwischenstück 11 festkuppeln.
Beginnt nun das Zwischenstück 11 sich zu drehen, so legen sich seine Klauen 12 und 13
gegen die Klauen 15 und 14 des getriebenen
Teiles 16 und nennen diesen mit. Es ist somit
der getriebene · Teil gekuppelt, und es kommt nunmehr zwecks vollständiger Kupplung
der jeweilige Grad der Reibung in der Kupplung zur Wirkung.
Eilt der getriebene Teil, das Zahnrad 16,
vor, so wandern se: ne Klauen 14 und 15 von
den Klauen 13 und 12 des Zwischenstückes 11
ab, die Klaue 17 L:gt sich an den Hebel 18
des Zahnrades 41 und verdreht dieses vermittels des Anschlages 24 im Sinne des Uhrzeigers
in die Stellung λ; (Abb. 6), so daß über
Claims (8)
- dem Triebling 40 und der Schraubenspindel 39 der Stützpunkt des Hebels 34, also die Mutter 37, wieder nach hinten verlegt wird, die Lamellen 47 und 48 sich lösen und somit die Friktion der Reibungskupplung aufheben. In dem Augenblick, wo die Reibungskupplung gelöst ist, drehen die Klauen 14 und 15 das Zwischenstück 11 durch Anlehnung an die Klauen 12 und 13 rascher, ohne jedoch den treibenden Teil 1 schneller mitzunehmen, da derselbe ja bereits ausgekuppelt ist.Es wurde absichtlich eine Übersetzung von Zahnrad 41 auf Triebling 40 vorgesehen, damit der Stützpunkt des Hebels 34, also die Mutter 37, die Lamellen reichlich löst. Der Hebel 18 ist nach erfolgtem Passieren der Klaue 17 vermittels der Federn 22 und 23 wieder in seine Ursprungslage (Mittelstellung) zurückgedreht worden und hat sich an den Anschlag 20 des Zahnrades 41 wieder angelehnt. Beginnt nun der getriebene Teil 16 wieder langsamer zu laufen, so bleibt die Klaue 17 zurück, dreht den Hebel 18 in die Stellung y, somit Zahnrad 41, vermittels des Anschlages 20 wieder gegen den Uhrzeigersinn und bringt über den Triebling140 und Schraubenspindel 39 den ,Stützpunkt des Kniehebels 34, also die Mutter 37, und mit dieser die Einrückscheibe 36 wieder in Ruppelstellung, preßt die Lamellen 47 und 48 wieder gegeneinander, bis die Drehzahl des treibenden und getriebenen Teiles wieder die gleiche geworden ist. In diesem Augenblick ist auch die Reibungskupplung wie vor der Lösung wieder gekuppelt, und die Klauen 12 und 13 des Zwischenstückes 11 liegen wieder den Klauen 14 und 15 des getriebenen Teiles 16 an. Derselbe Vorgang vollzieht sich auch, wenn man vermittels einer zweiten ;Kupplung die Drehrichtung der Welle ändert, wobei sich jeweils die eine oder andere Kupplung von selbst ausschaltet.An der Erfindung ändert sich nichts, ob die Ein- und Ausschaltung im treibenden Teil, im Zwischenstück, im getriebenen Teil oder sonstigen Hilfsmittel untergebracht ist. Auch ist es für die Erfindung gleichgültig, ob der treibende Teil der getriebene ist und der getriebene der treibende Teil. Statt der Federn 22 und 23 des Hebels 18 können auch andere geeignete Mittel, wie Luftpuffer, Dämpfungen usw., vorgesehen werden, auch können die Federn selbst o. dgl. mit Dämpfungen versehen sein.Pa τ entans ij κ ii c: η ü :i. Reibungs-Überholungskupplung, dadurch gekennzeichnet, daß durch Relativ bewegung zwischen dem treibenden Kupp lungsteil (1) und dem getriebenen Kupplungsteil (16) ein Getriebe (6, 7, 8, 17, 18, 19, 20, 24 bzw. 18, 20, 24, 36, 37, 38, 39, 40, 41) in Tätigkeit gesetzt wird, das beim Voreilen <les treibenden Kupplungsteils (1) Reibu: igsschluß zwischen diesem Teil (ι) und ei: ier gegenüber den erwähnten Kupplungst iilen (1, 16) verdrehbaren Scheibe (11) hjrbeiführt bzw. vorbereitet und herbeiführ:, die ihrerseits den getriebenen Kupplungsteil (16) bei eingerückter Kupplungsscheibe (2) mitnimmt, während beim Voreilen des getriebenen Kupplungsteils (16) das Getriebe im umgekehrten Sinn; beeinflußt und dadurch der Reibungsschluß wieder aufgehoben wird.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe im Innern der Kupplung in dem treibenden Kupplungsteil (1) (der an dem getriebenen Kupplungsteil (16) gelagert ist.
- 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenr zeichnet, daß die Scheibe (11) auf den getriebenen Kupplungsteil (16) durch Kliiuen (12,13) o. dgl. Mitnehmer einwirkt, die unter sich im Abstand voneinanc er angeordnet sind, damit sowohl beim Ktppeln als auch beim Überholen des treit enden Kupplungsteils (1) durch den getri ;benen Kupplungsteil (16) dem Getriebe vermittels eines Spieles genügend Zeit g< lassen ist, den Reibungsschluß zwischen dem treibenden Kupplungsteil und d;r Scheibe selbsttätig ein- und auszuschalten.
- 4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3 in Anwendung a: 1 einer Spreizringkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe die Spannung bzw. Entspannung des Spreizringes (9, 10) des treibenden Kupplungsteils (1) bewirkt.
- 5. Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe drei Klinken (6, 7, 8) enthält, die von dem treibenden Kupplungsteil (1) getragen werden iind von denen zwei (7, 8) auf die Spreizri lgenden einwirken und die die Bewegung einleitende dritte Klinke (6) auf einer I xzenterwelle (19) gelagert ist, deren Exzentrizität in Spannungsstel- no lung der Kuppl ing gegen die Mitte dieser gerichtet ist, derart, daß durch Verlegung des Aufhängep mktes der dritten Klinke (6) die anderen Klinken (7, 8) angezogen oder entlastet werden und damit der Spreizring (9, 10) gespannt oder entspannt wird.
- 6. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3 in Anwendung i.n einer Lamellenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe s:ine Bewegungen im einen oder anderen Sinne auf ein Andrückenoder Lösen der zwischen der Treibscheibe (i) und der Hilfsscheibe (i) angeordneten Kupplungslamellen (47, 48) ausübt.
- 7. Kupplung nach Anspruch! 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen am treibenden Kupplungsteil (1) oder getriebenen Kupplungsteil (16) gelagerten, mit Klauen (17) am getriebenen Kupplungsteil (16) bzw. treibenden Kupplungsteil (1) zusammenwirkenden Hebel (18), der über Anschläge (20 bzw. 24) die Betätigung des Getriebes herbeiführt und hiernach durch Federn(22, 23) stets in eine nach der Mitte der Kupplung gerhhtete Außerbetriebsstellung gezogen und außer Betriebsstelluing ge- 15 bracht wird.
- 8. Kupplung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekernzeichnet, daß das Getriebe (18, 2O, 24 us ,v.) als Überholungsschalter ausgebildet ist der die elektrische Leitung im Innern d< r Kupplung schließt oder unterbricht und bei eingeschaltetem Kontrolkr und abgezogenem Anker jeweils Kraft überträft oder unterbricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550378C true DE550378C (de) |
Family
ID=575510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT550378D Active DE550378C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550378C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763479C (de) * | 1934-03-24 | 1952-01-31 | Norton Legge | Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE840653C (de) * | 1942-11-26 | 1952-06-23 | Hugo Rambausek | Gleichachsige Doppel- oder Mehrfachreibungskupplung |
| DE1137608B (de) * | 1959-03-11 | 1962-10-04 | Gotha Getriebewerk | Als UEberholkupplung wirkende Reibungskupplung |
-
0
- DE DENDAT550378D patent/DE550378C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE763479C (de) * | 1934-03-24 | 1952-01-31 | Norton Legge | Synchronisierungs- und Freilaufkupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE840653C (de) * | 1942-11-26 | 1952-06-23 | Hugo Rambausek | Gleichachsige Doppel- oder Mehrfachreibungskupplung |
| DE1137608B (de) * | 1959-03-11 | 1962-10-04 | Gotha Getriebewerk | Als UEberholkupplung wirkende Reibungskupplung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE550378C (de) | ||
| DE10214419A1 (de) | Arbeitsgerät mit mindestens einem über einen Motor antreibbaren Werkzeug und einer das Werkzeug stillsetzenden Bremse | |
| AT124159B (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Ein- und Ausrücken von Reibungskupplungen, Magnetkupplungen u. dgl. | |
| DE3907985A1 (de) | Hilfsantrieb fuer einen rolltorantrieb | |
| DD129930B1 (de) | Nachstelleinrichtung fuer zweischeibenkupplungen | |
| DE1104356B (de) | Kupplung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1802486B1 (de) | Intermittierende Antriebseinrichtung,insbesondere Einstellvorrichtung fuer einen Summentypentraeger in Schreibmaschinen oder Druckwerken | |
| DE519273C (de) | Selbsttaetige Bremse fuer Riementrieb | |
| DE653556C (de) | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE543232C (de) | Flachwirkmaschine mit Vorrichtung zum Durchdrehen der Maschine mit der Hand | |
| DE2948525C2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Spannen und Auslösen von Stehbildkameras | |
| DE2151293B2 (de) | Klemmkoerperfreilaufkupplung | |
| DE951687C (de) | UEberlastungskupplung | |
| DE640669C (de) | Selbsttaetig sich einstellendes Schaltwerksgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE616259C (de) | Sicherheitsvorrichtung zum Verhueten einer uebermaessigen Wirkung der Nachstelleinrichtung der Bremse eines Fahrzeuges, insbesondere eines Kraftfahrzeuge | |
| DE708152C (de) | Elektrische Schaltvorrichtung fuer Geschwindigkeitswechselgetriebe | |
| DE353025C (de) | Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Motorfahrzeuge | |
| DE521053C (de) | Stanzmaschine, insbesondere fuer Leder, Pappe, Leinen o. dgl. | |
| DE397343C (de) | Vorrichtung zum Umsteuern von Lade-, Ankerwinden u. dgl. | |
| DE1600235A1 (de) | Klemmrollen-Freilaufkupplung | |
| DE711308C (de) | In beiden Drehrichtungen wirkende Kupplung fuer gleichachsige oder ungleichachsige Wellen von Stellhebelantrieben fuer Buehnenbeleuchtungseinrichtungen | |
| AT204611B (de) | Kupplung, besonders für feinmechanische Geräte | |
| DE912899C (de) | Schaltvorrichtung fuer die Reibungs-UEberholungskupplungen von mehrgaengigen Zahnraederschaltgetrieben, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE863630C (de) | Vorrichtung zum Abstellen und Wiederingangsetzen eines Webstuhls mit selbsttaetigem Schuetzenwechsel | |
| AT80418B (de) | Reibungskupplung. Reibungskupplung. |