DE313606C - - Google Patents

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DE313606C
DE313606C DENDAT313606D DE313606DA DE313606C DE 313606 C DE313606 C DE 313606C DE NDAT313606 D DENDAT313606 D DE NDAT313606D DE 313606D A DE313606D A DE 313606DA DE 313606 C DE313606 C DE 313606C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/069Aluminium compounds without C-aluminium linkages
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/41Preparation of salts of carboxylic acids
    • C07C51/412Preparation of salts of carboxylic acids by conversion of the acids, their salts, esters or anhydrides with the same carboxylic acid part

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Läßt man auf basisches Aluminiumacetat äliphatisch'e Säuren wie Propionsäure, Milchsäure usw. einwirken, so erhält man wasserlösliche Verbindungen. Auch d.ie nach dem Verfahren des Patents 263865 hergestellten Aluminiumverbindungen, die neben Essigsäure Ameisensäure enthalten, sind wasserlöslich. Es lösen sich nämlich,' wie angegeben, nach 2 Stunden etwa 15 Prozent, nach 2 Tagen etwa 5.0 Prozent des Produktes.
Im Gegensatz hierzu erhält man bei Einwirkung der Säuren der aromatischen Reihe auf basisches Aluminiumacetat bei Gegenwart eines Lösungsmittels, am besten bei Anwendung von Wasser, in Wasser unlösliche Verbindungen. Diese Substanzen sind verschieden von den in der französischen Patentschrift 379547 erwähnten Verbindungen, die — wie aus acht Beispielen hervorgeht — als Säureradikale Fettsäuren enthalten. Je nach dem Arbeiten in der Kälte oder Wärme erhält man nach der französischen Patentschrift lösliche oder unlösliche Verbindungen, während nach vorliegendem Verfahren in allen Fällen unlösliche Produkte ^entstehen. Auch das -Darstellungsverfahren der französischen Patentschrift 379547 ist ein völlig anderes. Die dort beschriebenen Produkte werden im Autoklaven bei höheren Temperaturen, z. B. bei 150 bis 160 °, erhalten. Unter diesen Bedingungen würden die von mir hergestellten Verbindungen eine völlige Zersetzung erleiden.
B e i s ρ i e 1 I.
10 Teile basisches Aleminiumacetat werden mit 3,6 Teilen Benzoesäure und 50 Teilen Wasser auf dem Wasserbad unter Rühren erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wird der Niederschlag abgesaugt, mit heißem Wasser gewaschen und getrocknet. Die Reaktion geht auch in der Kälte, wenn auch langsamer, vor sich.
Das fertige Produkt bildet ein weißes Pulver, das in Wasser nicht löslich ist. Mit Äther usw. läßt sich Benzoesäure nicht extrahieren. Dagegen kann man nach Behandlung des neuen Produktes mit verdünnten Alkalien die Anwesenheit der Benzoesäure leicht nachweisen.
Beispiel II.
10 Teile basisches Aluminiumacetat, 4 Teile ^-Chlorbenzoesäure und 60 Teile verdünnter. Alkohol (30 Prozent) werden unter Erwärmen aufeinander wirken gelassen. Das Reaktions- · produkt, wird nach dem Verfahren des Beispiels I weiter behandelt. Es entsteht ein wasserunlösliches, weißes Pulver, in dem die />-Chlorbenzoesäure erst nach Behandlung mit verdünnten Alkalien nachzuweisen ist.
60 Beispiel III.
10 Teile basisches Aluminiumacetat werden mit 9,8 Teilen Tannin, gelöst in 30 Teilen Wasser, bei gewöhnlicher Temperatur geschüttelt.' Die Tanninlösung wird entfärbt; das Produkt nimmt deutlich an Volumen zu. Bei höherer Temperatur geht die Reaktion weit schneller vor sich. Das Endprodukt wird nach dem Verfahren des Beispiels I. weiter verarbeitet und bildet ein sehr schwach gelbgrau1 gefärbtes Pulver, das in Wasser unlöslich ist. · Mit Essigäther geht auch1 beim. Erwärmen das
Tannin nicht in Lösung.1 Durch Behandlung des Produktes mit verdünnten Alkalien ist es leicht "liachvve'isbar.
Die SjO; hergestellten Verbindungen sind zur
■■S'&therä'peuiisctie'ri'Verwendung sehr geeignet, da sie die Wirkung der beiden Komponenten vereinigen. So ist.z. B. das Aluminium acetico ■ tannicum ein besonders wertvolles Mittel zur Behandlung gewisser Darmerkrankungen. Es
ίο passiert unzersetzt den Magen und kommt erst im Darm zur Wirkung. Die neuen Verbindungen sind weiterhin durch Geschmacklosigkeit ausgezeichnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen, darin. bestehend, daß man Säuren der aromatischen, Reihe bei Gegenwart von Lösungsmitteln auf basisches Aluminiumacetat einwirken läßt, ao
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