AT203633B - Verfahren zur Herstellung injizierbarer Lösungen aus Weiselfuttersaft - Google Patents
Verfahren zur Herstellung injizierbarer Lösungen aus WeiselfuttersaftInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung injizierbarer Lösungen aus Weiselfuttersaft
Es ist seit einigen Jahren bekannt, dass Weiselfuttersaft, oral oder perkutan verabreicht, eine ausgezeichnete roborierende Wirkung auf den Allgemeinzustand bzw. auf die behandelte Haut, insbesondere bei alternden Menschen, zeigt. Es war jedoch bisher nicht möglich, die Wirkung des Weiselfuttersaftes auf den menschlichen Organismus eindeutig klinisch zu erfassen, ebensowenig konnte man das Auftreten unerwünschter Nebenerscheinungen bei der Behandlung hintanhalten.
Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung injizierbarer Lösungen aus Weiselfuttersaft, wodurch es möglich geworden ist, die Wirkung wesentlich prompter und ausgeprägter zuerfassenund gleichzeitig das Auftreten unerwünschter Nebenerscheinungen zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, dass Weiselfuttersaft mit Wasser erschöpfend extrahiert wird und aus der Lösung die eiweisshaltigen Substanzen durch Erhitzen oder durch Zusatz organischer Lösungsmittel ausgefällt und abgetrennt'verden.
Nach dem vorliegenden Verfahren kann man den Weiselfuttersaft mit destilliertem Wasser mehrere Stunden schüttein, dann unter ständigem Rühren langsam auf 90 erhitzen, auf welcher Temperatur die Flüssigkeit etwa 2-30 Minuten unter Rühren gehalten wird. Die Wirkstoffe haben sich bei dieser Behandlung von den Eiweissmolekülen abgespalten und sind nunmehr in wässeriger Lösung, die abfiltriert und in Ampullen abgefüllt wird.
Nach einer weiteren Ausbildung des Verfahrens kann man den Weiselfuttersaft auch in isotoner Kochsalzlösung aufkochen und dann unter ständigem Rühren 24 Stunden digerieren. Die Lösung wird filtriert und in Ampullen abgefüllt.
Schliesslich kann man auch eine wässerige Aufschlämmung von Weiselfuttersaft herstellen, diese homogen rühren und langsam mit einem organischen Lösungsmittel, wie Aceton oder einem niedrigmolekularen Alkohol versetzen. Nach Absetzenlassen der Flüssigkeit wird die überstehende klare Lösung weiter mit dem Lösungsmittel versetzt, bis keine neuerliche Trübung mehr entsteht. Hierauf wird die Lösung von Ungelöstem abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Die Lösung wird dann auf die gewünschte Konzentration gebracht und in Ampullen abgefüllt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung injizierbarer Lösungen aus Weiselfuttersaft, dadurch gekennzeichnet, dass Weiselfuttersaft mit Wasser erschöpfend extrahiert wird und aus der Lösung die eiweisshaltigen Substanzen durch Erhitzen oder durch Zusatz organischer Lösungsmittel ausgefällt und abgetrennt werden.
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Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Weiselfuttersaft mit destilliertem Wasser mehrere Stunden geschüttelt, dann unter ständigem Rühren auf 900 erhitzt, auf dieser Temperatur etwa 2 - 30 Minuten unter Rühren gehalten und anschliessend filtriert wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Weiselfuttersaft in isotoner Kochsalzlösung aufgekocht und unter ständigem Rühren 24 Stunden lang digeriert und anschliessend die Lösung filtriert wird.4. Verfahren nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, dass Weiselfuttersaft in destilliertem Wasser aufgeschlämmt, unter Rühren mit einem organischen Lösungsmittel, wie niedrigmolekularem Alkohol oder Aceton, versetzt und absitzen gelassen ird, die überschüssige klare Lösung weiterhin mit Lö- <Desc/Clms Page number 2> sungsmitteln versetzt, bis keine weitere Trübung mehr eintritt, worauf das Lösungsmittel nach Abfiltrieren der Fällung im Vakuum abdestilliert und die Lösung auf die gewünschte Konzentration gebracht wird.
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