AT85978B - Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen.

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AT85978B
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  Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen. 



   Lässt man auf basisches Aluminiumacetat aliphatische Säuren wie Propionsäure, Milchsäure usw. einwirken, so erhält man wasserlösliche Verbindungen. Auch die nach dem Verfahren des deutschen Patents Nr. 263865 hergestellten Aluminiumverbindungen, die neben Essigsäure Ameisensäure enthalten, sind wasserlöslich. Es lösen sich nämlich, wie angegeben, nach zwei Stunden etwa   15%, nach zwei   Tagen etwa   50%   des Produktes. 



   Im Gegensatz hierzu erhält man bei Einwirkung der Säuren der aromatischen Reihe auf basisches Aluminiumacetat bei Gegenwart eines Lösungsmittels, am besten bei Anwendung von Wasser, unlösliche Verbindungen. Diese Substanzen sind verschieden von den in der französischen Patentschrift, Nr. 379547 erwähnten Verbindungen, die, wie aus acht Beispielen hervorgeht, als Säureradikale Fettsäuren enthalten. Je nach dem Arbeiten in der Kälte oder Wärme erhält man nach der französischen Patentschrift lösliche oder unlösliche Verbindungen, während nach vorliegendem Verfahren'in allen Fällen unlösliche Produkte entstehen. Auch das Darstellungsverfahren der französischen Patentschrift Nr. 379547 ist ein völlig anderes. Die dort beschriebenen Produkte werden in Autoklaven bei höheren Temperaturen, z. B. bei   150   bis   1600,   erhalten.

   Unter diesen Bedingungen würden die vom Erfinder hergestellten Verbindungen eine völlige Zersetzung erleiden. 



     ,   Beispiel I : 10 Teile basisches Aluminiumacetat werden mit   3'6   Teilen   Benzoesäure   und 50 Teilen Wasser. auf dem Wasserbad unter Rühren erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wird der Niederschlag abgesaugt, mit heissem Wasser gewaschen und getrocknet. 



  Die Reaktion geht auch in der Kälte, wenn auch langsamer vor sich. \
Das fertige Produkt bildet ein weisses Pulver, das in Wasser nicht löslich ist. Mit Äther usw. lässt sich   Benzoesäure   nicht extrahieren. Dagegen kann man nach Behandlung des neuen Produktes mit verdünnten Alkalien die Anwesenheit der   Benzoesäure   leicht nachweisen. 



   Beispiel II : 10 Teile-basisches Aluminiumacetat, 4 Teile   p-Chlorbenzoësäure   und 60 Teile verdünnter Alkohol   (30%)   werden unter Erwärmen aufeinander wirken gelassen. Das Reaktionsprodukt wird nach dem Verfahren des Beispiels I weiter behandelt. Es entsteht ein wasserunlösliches weisses Pulver, indem die p-Chlorbenzoesäure erst nach Behandlung mit verdünnten Alkalien nachzuweisen ist. 



   Beispiel III : 10 Teile basisches Aluminiumacetat werden mit 9-8 Teilen Tannin, gelöst in 30 Teilen Wasser, bei gewöhnlicher Temperatur geschüttelt. Die Tanninlösung wird entfärbt ; das Produkt nimmt deutlich an Volumen zu. Bei höherer Temperatur geht die Reaktion weit schneller vor sich. Das Endprodukt wird nach dem Verfahren des Beispiels I weiter verarbeitet und bildet ein sehr schwach gelbgrau    gefärbtes'Pulver,   das im Wasser unlöslich ist. Mit Essigäther geht auch beim Erwärmen das Tannin nicht in Lösung. Durch Behandlung des Produktes mit verdünnten Alkalien ist es'leicht nachweisbar. 



   Die so hergestellten Verbindungen sind zur therapeutischen Verwendung sehr geeignet, da sie die Wirkung der-beiden Komponenten vereinigen. So ist z. B. das Aluminium 

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 acetico tannicum ein besonders wertvolles Mittel zur Behandlung gewisser Darmerkrankungen.

Claims (1)

  1. Es passiert unzersetzt den Magen und kommt erst im Darm zur Wirkung. Die neuen Verbindungen sind weiterhin durch Geschmacklosigkeit ausgezeichnet, PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen, darin bestehend, dass man Säuren der aromatischen Reihe bei Gegenwart von Lösungsmitteln auf basischesAluminiumacetat einwirken lässt.
AT85978D 1917-10-12 1920-04-09 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Aluminiumverbindungen. AT85978B (de)

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