DE3130140C2 - Faserverstärkter Verbundwerkstoff - Google Patents
Faserverstärkter VerbundwerkstoffInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen faserverstärkten metallischen Verbundwerkstoff,
nachstehend kurz als Verbundwerkstoffe bezeichnet,
der sich durch hervorragende mechanische Festigkeit
auszeichnet. Dieser Verbundwerkstoff enthält anorganische
Fasern als Verstärkungsmittel sowie mindestens eines der Metalle
Aluminium, Magnesium, Kupfer, Nickel oder Titan oder deren Legierungen
als Grundmasse bzw. Matrix. Nachstehend wird
die Grundmasse auch als Matrix-Metall bezeichnet.
Seit kurzem sind Verbundwerkstoffe aus anorganischen Fasern,
wie Aluminiumfasern, Kohlenstoffasern, Kieselsäurefasern,
Siliciumcarbidfasern oder Borfasern, als Verstärkungsmittel
und Metallen, wie Aluminium, Magnesium, Kupfer, Nickel oder
Titan, als Matrix-Metall bekannt. Derartige Verbundwerkstoffe
finden auf zahlreichen Gebieten der Technik Anwendung.
Bei der Vereinigung von anorganischen Fasern mit einem
Matrix-Metall erfolgt an der Grenzfläche zwischen dem in
geschmolzenem Zustand oder bei hohen Temperaturen vorliegenden
Matrix-Metall und den anorganischen Fasern eine Reaktion.
Es bildet sich dabei eine geschwächte Schicht aus,
welche die Festigkeit des erhaltenen Verbundwerkstoffs
beeinträchtigt. Beispielsweise haben die üblichen Kohlenstoffasern
eine Festigkeit von etwa 300 kg/mm², und die
theoretische Festigkeit eines durch Kohlenstoffasern verstärkten
Verbundwerkstoffs sollte nach der Mischungsregel
etwa 150 kg/mm² betragen, wobei der Fasergehalt zu 50 Volumprozent
angenommen wird, selbst wenn die Festigkeit des
Matrix-Materials vernachlässigt wird. Tatsächlich zeigt
ein durch Kohlenstoffasern verstärkter Verbundwerkstoff
auf der Basis von Epoxydharzen eine Festigkeit von mindestens
150 kg/mm². Die Festigkeit eines durch Kohlenstoffasern
verstärkten metallischen Verbundwerkstoffes auf der
Basis von Aluminium als Matrix-Metall, der nach der Methode
der Infiltration mittels flüssigen Metalls erhalten worden
ist, beträgt höchstens etwa 30 bis 40 kg/mm². Die Ursache
dieser Festigkeitsabnahme beruht auf einer Beeinträchtigung
der Fasern aufgrund einer Grenzflächenreaktion zwischen den
Fasern und dem geschmolzenen Metall.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden verschiedene Verfahren
entwickelt, einschließlich der Behandlung der Faseroberfläche
mit Beschichtungsmitteln. Beispielsweise ist in
der JP-OS 30 407/1978 ein Verfahren beschrieben, bei dem
die Oberfläche einer Siliciumcarbidfaser mit den Metallen B, Mn, Mo, Al, W, Si, Cr, Ca, Ce, V, U, Th, Nb, Ta, Ti, Zr, Hf, Be, Mg, Fe, Co, Ni, Cu, Zn, Ge, Pd, Ag, Cd, Sn, Sb, Pt, Au und Pb oder
keramischen Werkstoffen geschützt wird. Es bildet sich
eine Verbindung, die gegenüber Kohlenstoff inaktiv oder
stabil ist. Erst dann wird die Faser mit einem Matrix-
Metall vereinigt. Dieses Verfahren eignet sich zwar zum
Schutz von Siliciumcarbidfasern, doch ist es zum Schutz
anderer anorganischer Fasern nicht geeignet. Außerdem ist
das Verfahren kompliziert. Aus der JP-OS 70 116/1976 ist es
bekannt, daß die mechanische Festigkeit eines faserverstärkten
metallischen Verbundwerkstoffes durch Zusatz von Lithium
in einer Menge von mehreren Prozent zu einer Aluminium-
Matrix erhöht wird. Dieses Verfahren eignet sich jedoch nur
in den Fällen, in denen die anorganische Faser mit dem
Matrix-Metall unverträglich ist oder nicht mit diesem in
Reaktion tritt. Sofern die anorganischen Fasern mit dem
Matrix-Metall reagieren und hierdurch eine Verschlechterung
ihrer Eigenschaften eintritt, ist das Verfahren praktisch
wirkungslos und die mechanische Festigkeit nimmt ab. Bis
jetzt steht kein geeignetes Verfahren zur Überwindung der
vorstehenden Nachteile zur Verfügung.
Die DE-OS 27 01 421 betrifft ein Bauteil mit einem faserverstärkten
Abschnitt und ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Dabei hat sich die Hitzebeständigkeit der Bauteile als Problem
erwiesen; über die Erhöhung der Festigkeit der Verbundwerkstoffe
wird nichts erwähnt. In der wissenschaftlichen
Untersuchung "D. Altenpohl, Aluminium und Aluminiumlegierungen,
Berlin 1965" werden verschiedene Aluminiumlegierungen
untersucht. Dabei wird deren Oberflächenspannung nach Zusatz verschiedener Metalle bestimmt. Faserverstärkte
Verbundstoffe werden nicht angesprochen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, Verbundwerkstoffe
auf der Basis der Metalle Aluminium, Magnesium, Kupfer, Nickel oder Titan oder deren
Legierungen als Grundmasse (Matrix) und anorganischen Fasern
als Verstärkungsmittel zu entwickeln, bei denen eine
Verschlechterung der Eigenschaften der anorganischen Fasern
aufgrund ihrer Umsetzung mit dem Matrix-Metall unterdrückt
ist und die mechanische Festigkeit des Verbundwerkstoffs
erheblich verbessert ist. Die Lösung dieser Aufgabe beruht
auf dem Befund, daß durch Zusatz mindestens eines der Elemente
Kalium,
Cäsium, Rubidium,
Strontium,
Barium, Wismut oder Indium in elementarer Form oder als anorganische oder organische Verbindung und in einer Menge von 0,0005 bis 10 Gew.-% zum
Matrix-Metall und/oder dem Verstärkungsmittel die Verschlechterung
der anorganischen Fasern aufgrund ihrer Umsetzung
mit dem Matrix-Metall vermiesen werden kann und
sich die Festigkeit der Verbundwerkstoffe erheblich erhöhen
läßt.
Die Erfindung betrifft somit den in den Patentansprüchen
gekennzeichneten Gegenstand.
Spezielle Beispiele für die als Verstärkungsmittel geeigneten
anorganischen Fasern sind Kohlenstoffasern, Kieselsäurefasern
bzw. Siliciumoxidfasern, Siliciumcarbidfasern,
die freien Kohlenstoff enthalten, Borfasern und Aluminiumoxidfasern.
Die in der JP-AS 13 768/1976 beschriebenen Aluminiumoxidfasern
ergeben die stärkste verstärkende Wirkung im
Matrix-Metall.
Diese bekannten Aluminiumoxidfasern werden durch Vermischen
eines Polyaluminoxans mit Grundbausteinen der allgemeinen
Formel
in der Y mindestens einen organischen Rest, ein Halogenatom
oder eine Hydroxylgruppe bedeutet, mit mindestens einer
Silicium enthaltenden Verbindung in derartiger Menge,
daß der Kieselsäuregehalt der Aluminiumoxidfasern
höchstens etwa 28 Prozent beträgt, Verspinnen des erhaltenen
Gemisches und Calcinieren der erhaltenen Fäden bzw. Fasern
hergestellt. Besonders bevorzugt sind Aluminiumoxidfasern
mit einem Kieselsäuregehalt von 2 bis 25 Gewichtsprozent,
die im Röntgenbeugungsdiagramm keine nennenswerten Beugungen
aufgrund von α-Al₂O₃ zeigen. Die Aluminiumoxidfasern können
ein oder mehrere feuerfeste Materialien enthalten, wie
Oxide von Lithium, Beryllium, Bor, Natrium, Magnesium, Silicium,
Phosphor, Kalium, Calcium, Titan, Chrom, Mangan,
Yttrium, Zirkonium, Lanthan, Wolfram oder Barium.
Der Anteil der anorganischen Fasern in den Verbundwerkstoffen
der Erfindung kann in einem verhältnismäßig breiten Bereich
liegen. Vorzugsweise beträgt der Anteil 15 bis 70 Volumenprozent.
Bei einem Gehalt von weniger als 15 Volumenprozent
nimmt die verstärkende Wirkung ab. Bei einem Gehalt von
mehr als 70 Volumenprozent nimmt die Festigkeit ebenfalls ab
aufgrund der Berührung zwischen den Faserelementen. Die Fasern
können kurz oder lang sein, und je nach dem Verwendungszweck
können entweder lange Fasern oder kurze Fasern oder
ein Gemisch derartiger Fasern verwendet werden. Zur Erzielung
der gewünschten mechanischen Festigkeit oder des gewünschten
Elastizitätsmoduls können die Fasern geeigneten
Orientierungsmethoden unterworfen werden, beispielsweise
in einer Richtung, in Querrichtung oder in statistischer
Orientierung.
Als Matrix-Metall werden Aluminium, Magnesium,
Kupfer, Nickel oder Titan oder deren Legierungen verwendet.
Sofern leichtes Gewicht und hohe mechanische
Festigkeit erforderlich sind, wird als Matrix-Metall Aluminium
oder Magnesium oder eine Legierung dieser Metalle
verwendet. Sofern es auf Wärmebeständigkeit und hohe Festigkeit
ankommt, wird als Matrix-Metall Nickel oder Titan bevorzugt.
Diese Metalle können geringe Mengen an üblichen
Verunreinigungen enthalten.
Der Zusatz der im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Elemente führt zu einer erheblichen Erhöhung der
mechanischen Festigkeit der faserverstärkten Verbundwerkstoffe.
Der für diese Festigkeitszunahme verantwortliche
Mechanismus ist noch unbekannt.
Bei der Zugabe eines der Elemente zum Matrix-Metall wird die Konzentration
des jeweiligen Elements an der Oberfläche des Matrix-Metalls
höher als seine durchschnittliche Konzentration. Bei Aluminium
z. B. nimmt bei Zugabe von Wismut, Indium, Strontium
oder Barium in einer Menge von 0,1 Molprozent die Oberflächenspannung
von Aluminium um 400, 20, 60 bzw. 300 dyn/cm
ab im Vergleich zur Oberflächenspannung von reinem Aluminium.
Dies kann der Tatsache zugeschrieben werden, daß die
Konzentration des Elementes an der Oberfläche höher ist
als die durchschnittliche Konzentration in dem Matrix-Metall.
Dies ergibt sich durch die Gibbssche Adsorptionsisotherme.
Bei einem faserverstärkten metallischen Verbundwerkstoff,
der aus einem Matrix-Metall besteht, das dieses Element enthält,
wird also dieses Element in hoher Konzentration an
der Grenzfläche Faser und Metall-Matrix angereichert. Dies
wurde tatsächlich nachgewiesen mittels eines Rasterelektronenmikroskops
und mittels EPMA (Electron Probe Micro Analyser).
Bei der Untersuchung einer Bruchfläche eines faserverstärkten
metallischen Verbundwerkstoffs aus einem Matrix-Metall und Fasern
mit einem der genannten Elemente mit einem Rasterelektronenmikroskop
zeigt sich, daß die Reaktionsphase an der äußeren
Oberfläche der Fasern, welche bei das Element nicht enthaltenden
Verbundwerkstoffen die Bindungsfestigkeit an der Faser-
Matrix-Grenzfläche schwächt, verschwunden ist.
Daraus folgt, daß die Reaktion an der
Faser-Matrix-Metall-Grenzfläche nicht erfolgt oder auf ein
Mindestmaß beschränkt ist. Das Element ist in hoher Konzentration
an der Faser-Matrix-Metall-Grenzfläche vorhanden
und steuert die Umsetzung an dieser Grenzfläche. Dies führt
zu einer stark erhöhten Festigkeit der Verbundwerkstoffe.
Im Falle der Verbundwerkstoffe der Erfindung ist die Kombination
an der Faser-Matrix-Metall-Grenzfläche nicht geschwächt
im Vergleich zu einem Verbundwerkstoff, der nicht
die erfindungsgemäß verwendeten Elemente enthält. Bei der
Behandlung von herkömmlichen Verbundwerkstoffen mit verdünnter
Salzsäure zur Abtrennung des Matrix-Metalls zeigen
die erhaltenen isolierten Fasern eine beträchtliche Abnahme
der Zugfestigkeit im Vergleich zu Fasern aus Verbundwerkstoffen
der Erfindung.
Bei faserverstärkten Verbundwerkstoffen auf der Basis einer Aluminiumlegierung,
die 0,5 Gewichtsprozent Natrium oder Lithium
oder 5 Gewichtsprozent
Magnesium
enthält, ist die Festigkeit stark vermindert.
An der Oberfläche der Bruchstelle ist mit Hilfe eines Rasterelektronenmikroskops
die Gegenwart der Reaktionsphase an
der äußeren Oberfläche der Fasern festzustellen. Die Zugfestigkeit
der Fasern nach Abtrennung des Matrix-Metalls
ist stark vermindert im Vergleich zur Zugfestigkeit unbehandelter
Fasern. Vermutlich reagieren die Elemente
Kalium, Rubidium, Cäsium, Strontium, Barium, Wismut und Indium
mit den Fasern an der Grenzfläche, doch ist aufgrund ihres
großen Atomradius ihre Diffusion in die Fasern derart verlangsamt,
daß eine Beeinträchtigung der Fasern nicht
hervorgerufen wird und die Bindungsfestigkeit der Fasern
mit dem Matrix-Metall an der Grenzfläche erhöht ist.
Es wird somit angenommen, daß diese Elemente in hoher Konzentration
an der Faser-Matrix-Metall-Grenzfläche sich anreichern
und mit den Fasern unter Ausbildung einer einzigen
Schicht reagieren und die Umsetzung zwischen den Fasern und
dem Matrix-Metall steuern. Jedenfalls ergibt sich eine starke
Zunahme der mechanischen Festigkeit des Verbundwerkstoffs.
Kalium, Rubidium, Cäsium, Strontium, Barium, Wismut oder
Indium können entweder in
elementarer Form oder als anorganische oder organische Verbindung
eingesetzt werden. Es ist überraschend, daß das in
Form einer Verbindung zugesetzte Element ähnliche Wirkungen
hervorruft wie das
in elementarer Form zugesetzte Metall. Vermutlich
wird ein Teil oder die gesamte anorganische oder organische
Metallverbindung zersetzt oder reduziert bevor oder nachdem
die Faser mit dem Matrix-Metall zusammenkommt, so daß sie
eine ähnliche Wirkung entfaltet wie das Metall in elementarer
Form. Die Verwendung des Metalls in Form einer Verbindung
ist besonders vorteilhaft, wenn das Metall selbst
chemisch instabil und schwierig handhabbar ist. Beispiele
für verwendbare anorganische und organische Verbindungen
der Metalle sind Halogenide, Hydride, Oxide, Hydroxide,
Sulfonate, Nitrate, Carbonate, Chlorate, Carbide, Nitride,
Phosphate, Sulfide, Phosphide, Alkylverbindungen, Verbindungen
mit organischen Säuren und Alkoholate.
Das Metall wird in elementarer Form oder als Verbindung
in einer Menge von 0,0005 bis 10 Gewichtsprozent,
berechnet auf das Element, dem Matrix-Metall einverleibt.
Bei Verwendung von weniger als 0,0005 Gewichtsprozent ist
die Wirkung ungenügend. Bei Verwendung von mehr als 10
Gewichtsprozent verschlechtern sich die charakteristischen
Eigenschaften des Matrix-Metalls, z. B. erfolgt Abnahme der
Korrosionsbeständigkeit und Verminderung der Dehnung.
Der Zusatz des Elementes zum Matrix-Metall kann auf verschiedene
Weise erfolgen. Beispielsweise kann das elementare
Metall oder die organische oder anorganische Metall-
Verbindung auf die Oberfläche der anorganischen Fasern unter
Bildung einer Schicht aufgebracht werden. Sodann werden
die Fasern mit dem Matrix-Metall kombiniert. Die Verwendung
organischer oder anorganischer Metallverbindungen ist besonders
vorteilhaft, wenn die Handhabung der elementaren
Metalle schwierig ist. Die Bildung der Schicht auf der
Oberfläche der anorganischen Fasern kann auf verschiedene
Weise erfolgen, beispielsweise durch Elektrolyse, stromloses
Plattieren, Aufdampfen im Vakuum, Aufsputtern, chemisches
Verdampfen, Aufsprühen eines Plasmas, Tränken mit
einer Lösung oder Dispersion. Von diesen Verfahren ist das
Tränken mit einer Lösung oder Dispersion besonders bevorzugt
zur Bildung einer Schicht der anorganischen oder organischen
Metallverbindung auf der Faseroberfläche. Bei diesen
Methoden wird die Metallverbindung in einem Lösungsmittel
gelöst oder dispergiert. Sodann werden die anorganischen
Fasern in diese Lösung oder Dispersion getaucht, anschließend
herausgenommen und getrocknet. Hierauf werden die behandelten
Fasern mit dem Matrix-Metall vereinigt. Es werden
Metallverbundwerkstoffe hoher Festigkeit erhalten. Das Verfahren
ist wesentlich einfacher und wirtschaftlicher als
andere Verfahren zur Herstellung einer Beschichtung auf den
Fasern.
Die Dicke der Beschichtung auf den Fasern beträgt mindestens
etwa 2 nm. Bei einer Dicke unterhalb etwa 2 nm ist die Wirkung
weniger stark ausgeprägt.
Es ist typisch für die vorliegende Erfindung, daß gute
Ergebnisse erhalten werden, selbst wenn die Beschichtung der anorganischen
Fasern mit dem Metall in elementarer Form oder
aus einer Verbindung keine gleichmäßige Dicke aufweist.
Dies beruht vermutlich auf der Tatsache, daß ein Teil des
auf die Faseroberfläche aufgebrachten Elements im Matrix-
Metall gelöst und in hoher Konzentration an der Faser-
Matrix-Metall-Grenzfläche vorliegt.
Der Zusatz des Elements zum Matrix-Metall kann ebenfalls
in Form entweder des elementaren Metalls oder einer Metallverbindung
erfolgen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß
das Beschichten der Faseroberfläche entfällt. Die Zugabe
des Elements zum Matrix-Metall erfolgt in an sich bekannter
Weise, wie sie zur Herstellung von Legierungen üblich ist.
Beispielsweise wird das Matrix-Metall in einem Tiegel an
der Luft oder unter einem Schutzgas geschmolzen. Danach
wird das Element in metallischer Form oder als Metallverbindung
zugesetzt. Das Gemisch wird gründlich gerührt und
danach abgekühlt. In einigen Fällen kann das Matrix-Metall
als Pulver mit der pulverförmigen anorganischen oder organischen
Metallverbindung vermischt werden.
Die Herstellung des Verbundwerkstoffs der Erfindung kann
nach verschiedenen Methoden erfolgen, z. B. nach den Flüssigphase-
Methoden (z. B. der flüssigen Metall-Infiltrationsmethode),
feste Phasen-Methoden (z. B. Diffusionsbindung),
Pulvermetallurgie (Sintern, Schweißen), Fällungs-Methoden
(z. B. Schmelzspritzen, Elektroabscheidung, Verdampfen),
durch plastische Verformung (z. B. Extrudieren oder Preßwalzen)
und Abquetschgießen. Besonders bevorzugt ist die Flüssigmetall-
Immersionsmethode und die Hochdruck-Coaguliergieß-
Methode, bei denen das geschmolzene Metall unmittelbar
mit den Fasern zusammengebracht wird. Eine ausreichende
Wirkung läßt sich auch mit den anderen, vorstehend erwähnten
Verfahren erzielen.
Der auf diese Weise hergestellte metallische Verbundwerkstoff
zeigt eine erheblich höhere mechanische Festigkeit
als Verbundwerkstoffe, welche die genannten Elemente nicht
enthalten. Die Herstellung des Verbundwerkstoffs der Erfindung
kann mittels üblicher Vorrichtungen erfolgen, die keine
Abänderung erfahren müssen.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
In einem Graphittiegel wird Aluminium einer Reinheit von
99,99 Prozent unter Argon als Schutzgas auf 700°C erhitzt.
Sodann wird eine bestimmte Menge eines der nachstehend in
Tabelle I aufgeführten Metalle zugesetzt, das Gemisch wird
gründlich gerührt und abgekühlt. Es wird eine Legierung
des Matrix-Metalls erhalten.
Als anorganische Fasern werden folgende Fasern verwendet:
- 1) Aluminiumoxidfasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 14 µm, einer Zugfestigkeit von 150 kg/mm² und einem Youngschen Elastizitätsmodul von 23 500 kg/mm² (Al₂O₃-Gehalt 85 Gewichtsprozent, SiO₂-Gehalt 15 Gewichtsprozent);
- 2) Kohlenstoffasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 7,5 µm, einer Zugfestigkeit von 300 kg/mm² und einem Young-Elastizitätsmodul von 23 000 kg/mm²;
- 3) freien Kohlenstoff enthaltende Siliciumcarbidfasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 15 µm, einer Zugfestigkeit von 220 kg/mm² und einem Young-Elastizitätsmodul von 20 000 kg/mm²;
- 4) Siliciumdioxidfasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 9 µm, einer Zugfestigkeit von 600 kg/mm² und einem Young-Elastizitätsmodul von 7400 kg/mm² und
- 5) Borfasern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 140 µm, einer Zugfestigkeit von 310 kg/mm² und einem Young-Elastizitätsmodul von 38 000 kg/mm².
Die anorganischen Fasern werden parallel in ein Gießrohr mit
einem inneren Durchmesser von 4 mm eingeführt. Sodann wird
das Matrix-Metall unter Argon als Schutzgas auf 700°C erhitzt
und in die Schmelze wird das eine Ende des Gießrohres
getaucht. Das andere Ende des Gießrohres wird unter vermindertem
Druck entgast. Die Oberfläche des geschmolzenen
Matrix-Metalls wird mit einem Druck von 50 kg/cm² beaufschlagt.
Auf diese Weise wird das geschmolzene Matrix-Metall
in die Faser gedrückt. Der Verbundwerkstoff wird abgekühlt.
Der Fasergehalt des Verbundwerkstoffes wird auf 50±1 Volumengprozent
eingestellt.
Zum Vergleich wird ein faserverstärkter Verbundwerkstoff
aus 99,99prozentig reinem Aluminium auf die vorstehend beschriebene
Weise hergestellt.
Die erhaltenen faserverstärkten Verbundwerkstoffe werden auf
Biegefestigkeit und Biegemodul untersucht. Die Ergebnisse
sind in Tabelle I zusammengefaßt. Aus der Tabelle ist ersichtlich,
daß der Verbundwerkstoff der Erfindung eine
erheblich größere mechanische Festigkeit aufweist als ein
Verbundwerkstoff, welcher reines Aluminium als Matrix-Metall
enthält.
In einem Graphittiegel wird 99,99prozentig reines Aluminium
unter Argon als Schutzgas auf 700°C erhitzt und geschmolzen.
Eine bestimmte Menge der in Tabelle II angegebenen Metallverbindung
wird zugegeben, und das Gemisch wird gründlich
gerührt und danach abgekühlt. Es wird eine Legierung des
Matrix-Metalls erhalten.
Als anorganische Fasern werden die in Beispiel 1 aufgeführten
Fasern verwendet. Das Verfahren zur Herstellung der
Verbundwerkstoffe erfolgt gemäß Beispiel 1. Der Fasergehalt
der Verbundwerkstoffe wird auf 50±1 Volumenprozent eingestellt.
In Tabelle II ist die Biegefestigkeit bei Raumtemperatur
angegeben. Sämtliche Verbundwerkstoffe der Erfindung zeigen
gegenüber den in Tabelle I aufgeführten Vergleichsbeispielen
eine deutliche Erhöhung der Festigkeit.
In diesem Beispiel wird Magnesium, Kupfer bzw. Nickel als
Matrix-Metall verwendet.
Technisch reines Magnesium einer Reinheit von 99,9 Prozent
wird unter Argon als Schutzgas in einem Graphittiegel auf
700°C erhitzt und geschmolzen. Eine bestimmte Menge des in
Tabelle III angegebenen Metalls wird zugegeben. Das Gemisch
wird gründlich verrührt und danach abgekühlt. Es wird ein
Matrix-Metall in Form einer Legierung erhalten, das sodann
gemäß Beispiel 1 mit den in Beispiel 1 verwendeten Aluminiumoxidfasern
vermischt wird. Zum Vergleich wird ein Verbundwerkstoff
aus reinem Magnesium als Matrix-Metall hergestellt.
Der Fasergehalt des Verbundwerkstoffes wird auf 50±1 Volumprozent
eingestellt.
Im Fall von Kupfer werden die in Beispiel 1 eingesetzten
Aluminiumoxidfasern verwendet. Diese Fasern werden mit einer
Dispersion getränkt, die durch Dispergieren von 98,0 g Kupfer
einer Korngröße unter 300 µm und 2,0 g Wismut einer
Korngröße unter 300 µm in einer Lösung von Polymethylmethacrylat
in Chloroform hergestellt worden ist. Es wird eine
Aluminiumoxidfasermatte hergestellt, deren Oberfläche mit
Kupfer- und Wismutpulver beschichtet ist. Die Matte hat
eine Dicke von etwa 250 µm und einen Fasergehalt von
56,7 Volumprozent. 10 Fasermatten werden übereinandergeschichtet
und in eine Gießform aus Kohlenstoff gegeben,
welche in eine Vakuum-Heißpresse eingestellt und auf 450°C
unter einem Vakuum von 10-2 Torr erhitzt wird. Dabei wird
die Polymethylmethacrylatschlichte zersetzt. Der Druck und
die Temperatur werden allmählich erhöht. Schließlich wird
das Material 20 Minuten bei einem Druck von 10-3 Torr, bei
einer Temperatur von 650°C und einem Preßdruck von 400 kg/mm²
gehalten. Es wird ein Verbundwerkstoff erhalten. Zum Vergleich
wird ein faserverstärkter Verbundwerkstoff erhalten,
bei dem lediglich Kupfer als Matrix-Metall verwendet wird.
Im Fall von Nickel werden die in Beispiel 1 eingesetzten
Aluminiumoxidfasern verwendet. Die Fasern werden in eine
Dispersion getaucht, die durch Dispergieren einer 2,0 Gewichtsprozent
Barium enthaltenden Nickellegierung als Pulver
in einer Lösung von Polymethylmethacrylat in Chloroform
hergestellt worden ist. Es wird eine Aluminiumoxidfasermatte
erhalten, deren Oberfläche mit Nickel mit 2,0 Gewichtsprozent
Barium als Legierungskomponente beschichtet ist.
Diese Fasermatte hat eine Dicke von etwa 250 µm und einen
Fasergehalt von 55,4 Volumprozent. 10 Fasermatten werden
übereinandergelegt und in eine Gießform aus Kohlenstoff gegeben,
die in eine Vakuum-Heizpresse eingestellt und 2 Stunden
auf 450°C und einem Vakuum von 10-2 Torr erhitzt wird.
Auf diese Weise wird die Polymethylmethacrylatschlichte
zersetzt. Danach werden der Druck und die Temperatur allmählich
erhöht. Schließlich wird 30 Minuten bei einem Druck
von 10-3 Torr und einem Preßdruck von 400 kg/mm² auf 900°C
erhitzt. Es wird ein faserverstärkter Verbundwerkstoff erhalten.
Zum Vergleich wird ein Verbundwerkstoff aus Nickel
allein als Matrix-Metall hergestellt.
Diese Verbundwerkstoffe werden auf Biegefestigkeit bei Raumtemperatur
untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle III
zusammengefaßt. Aus der Tabelle ist die starke Zunahme der
Festigkeit der Verbundwerkstoffe der Erfindung ersichtlich.
Als Verstärkungsmittel werden Aluminiumoxidfasern, Kohlenstoffasern,
Siliciumdioxidfasern, Siliciumcarbidfasern bzw.
Borfasern verwendet. Die Fasern werden mit einer Beschichtung
aus Wismut, Indium, Barium, Strontium, Radium, Kalium,
Cäsium oder Rubidium einer Dicke von etwa 50 Å durch Vakuumaufdampfen
versehen. Sodann werden die beschichteten Fasern
unter Argon als Schutzgas in Längen von 110 mm zerschnitten.
Die Fasern werden gebündelt und parallel in ein Gießrohr
mit einem Innendurchmesser von 4 mm eingelegt. Das eine
Ende des Gießrohres wird in geschmolzenes, 99,99prozentig
reines und unter Argon als Schutzgas auf 700°C erhitztes
Aluminium eingetaucht. Das andere Ende des Gießrohres wird
im Vakuum entgast. Die Oberfläche der Aluminiumschmelze
wird mit einem Druck von 50 kg/cm² beaufschlagt. Auf diese
Weise wird das Aluminium in die Fasern gedrückt. Sodann
wird das Produkt abgekühlt. Es wird ein Verbundwerkstoff
mit einem Fasergehalt von 50±1 Volumprozent erhalten.
Die erhaltenen Verbundwerkstoffe werden auf ihre Biegefestigkeit
und ihren Biegemodul untersucht. Die Ergebnisse
sind in Tabelle IV zusammengefaßt. Aus Tabelle IV ist die
starke Zunahme der Festigkeit im Vergleich zu den Vergleichsbeispielen
von Tabelle I ersichtlich.
Es werden die in Beispiel 1 aufgeführten Fasern verwendet.
Die Fasern werden in eine 2gewichtsprozentige wäßrige Lösung
von Bariumchlorid, Cäsiumchlorid oder Wismutnitrat getaucht.
Sodann werden sie 3 Stunden in einem Heißlufttrockner bei
130°C getrocknet. Die Faseroberfläche wird mit einem Rasterelektronenmikroskop
untersucht. Die Beschichtung hat eine
Dicke von 0,05 bis 1,0 µm. Die beschichteten Fasern werden
in Längen von 110 mm geschnitten, und die erhaltenen Fasern
werden gebündelt und parallel in ein Gießrohr mit einem
Innendurchmesser von 4 mm eingelegt. Das eine Ende des Gießrohres
wird in geschmolzenes Aluminium einer Reinheit von
99,99 Prozent getaucht, das unter Argon als Schutzgas auf
700°C erhitzt wird. Das andere Ende des Gießrohres wird im
Vakuum entgast. Die Oberfläche der Aluminiumschmelze wird
mit einem Druck von 50 kg/cm² beaufschlagt. Auf diese Weise
wird die Aluminiumschmelze in die Faserbündel gedrückt.
Das Produkt wird danach abgekühlt. Es wird ein faserverstärkter
Verbundwerkstoff erhalten. Der Fasergehalt wird auf
50±1 Volumprozent eingestellt.
An den Verbundwerkstoff wird die Biegefestigkeit und der
Biegemodul bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengefaßt.
Aus der Tabelle ist die erhebliche Zunahme
der mechanischen Festigkeit gegenüber den Vergleichsbeispielen
von Tabelle I ersichtlich.
Auf die Oberfläche der in Beispiel 1 verwendeten Aluminiumoxidfasern
wird eine Beschichtung aus Wismut mit einer Dicke
von etwa 1000 Å durch Plasmasprühen aufgebracht. Aus den beschichteten
Aluminiumoxidfasern und 99,99prozentig reinem
Magnesium, das unter Argon als Schutzgas auf etwa 700°C erhitzt
worden ist, werden faserverstärkte Verbundwerkstoffe
gemäß Beispiel 1 hergestellt. Aus den gleichen Aluminiumoxidfasern
und 99,99prozentig reinem Kupfer, das unter Argon
als Schutzgas auf 1100°C erhitzt worden ist, wird in gleicher
Weise ein Verbundwerkstoff hergestellt. Die Verbundwerkstoffe
werden auf Biegefestigkeit untersucht. Die Ergebnisse sind
in Tabelle VI zusammengefaßt. In beiden Fällen wird eine
höhere Biegefestigkeit erhalten als in den entsprechenden
Vergleichsbeispielen von Tabelle III.
Die in Beispiel 1 eingesetzten Aluminiumoxidfasern werden
in eine 2prozentige wäßrige Lösung von Bariumchlorid getaucht
und danach getrocknet. Hierauf werden die Aluminiumoxidfasern
bei 700°C im Wasserstoffstrom reduziert. An der
Oberfläche der Aluminiumoxidfasern scheidet sich Barium ab.
Sodann werden die beschichteten Aluminiumoxidfasern gemäß
Beispiel 4 mit Aluminium als Matrix-Metall vereinigt. Es
wird ein faserverstärkter Verbundwerkstoff erhalten, der
bei Raumtemperatur eine Biegefestigkeit von 124 kg/mm² hat.
Die starke Zunahme der Biegefestigkeit gegenüber dem Vergleich
in Tabelle I ist ersichtlich.
Claims (6)
1. Verbundwerkstoff auf der Basis eines der Metalle Aluminium,
Magnesium, Kupfer, Nickel oder Titan oder deren Legierungen
als Grundmasse und anorganischen Fasern als Verstärkungsmittel,
dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens eines
der Elemente Kalium, Rubidium, Cäsium, Strontium, Barium,
Wismut oder Indium in elementarer Form oder als anorganische
oder organische Verbindung und einer Menge von 0,0005 bis 10
Gew.-% enthält.
2. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das zusätzliche Element
auf die Oberfläche der anorganischen
Fasern aufgebracht ist und diese anorganischen
Fasern mit der Grundmasse vereinigt sind.
3. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schicht des Elements auf der Oberfläche
der anorganischen Fasern eine Dicke von mindestens
2 nm hat.
4. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die anorganischen Fasern Kohlenstoffasern,
Kieselsäurefasern, Siliciumcarbidfasern, Borfasern oder
Aluminiumoxidfasern sind.
5. Verbundwerkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die anorganischen Fasern Aluminiumoxidfasern
sind, die durch Vermischen eines Polyaluminoxans mit
Grundbausteinen der allgemeinen Formel
in der Y mindestens einen organischen Rest, ein Halogenatom
oder eine Hydroxylgruppe bedeutet, mit mindestens
einer Silicium enthaltenden Verbindung in derartiger
Menge, daß der Kieselsäuregehalt der Aluminiumoxidfaser
höchstens etwa 28 Prozent beträgt, Verspinnen des erhaltenen
Gemisches und Calcinieren der erhaltenen Fasern
hergestellt worden sind.
6. Verbundwerkstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehalt an anorganischen Fasern 15 bis 70
Volumprozent beträgt.
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