DE2505003C3 - Faserverstärkte Verbundwerkstoffe aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen als Matrix und Fasern aus Aluminiumoxid - Google Patents
Faserverstärkte Verbundwerkstoffe aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen als Matrix und Fasern aus AluminiumoxidInfo
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Description
—Al—O—
in der Y ein Halogenatom, beispielsweise ein Fluoroder Chloratom, einen Alkylrest mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen,
wie die Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Butylgruppe, einen Alkoxyrest mit I bis (>
Kohlenstoffatomen, wie die Äthoxy-, Propoxy- oder Butoxygruppe;
bo einen Acyloxyrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie
die Formyloxy-, Acetoxy-, Propionyloxy- oder Butyryloxygruppe, eine Hydroxylgruppe oder eine gegebenenfalls
substituierte Phenoxygruppe bedeutet. Als Substituenten für die Phenoxygruppe kommen z. B. Methyl-,
μ Äthyl- oder Propylgruppen in Frage.
Die nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren erhältlichen Aluminiumoxid- oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Fäden
haben gewöhnlich einen Durchmes-
ser von durchschnittlich 0,6 bis 400 μπι. Zum Verstarken
von Aluminium oder seinen Legierungen mit diesen Fäden bzw. Fasern ist deren Durchmesser nicht
besonders beschränkt. Bei Verwendung von Fäden bzw. Fasern mit einem Durchmesser von mehr als 20Ci μιη als
Verstärkungsmaterial lassen sich dünne, biegsame Verbundplatten weniger leicht herstellen, weil diese
Platten eine geringe Biegsamkeit aufweisen. Bei Verwendung von Fäden bzw. Fasern mit extrem dünnen
Durchmesser als Verstärkungsmaterial werden diese Fäden durch Bildung eines Reaktionsproduktes mit dem
Matrixmetall verbraucht und die Wirkung der Verstärkung ist vermindert Deshalb werden für die Verbundwerkstoffe
der Erfindung vorzugsweise Fäden bzw. Fasern mit einem Durchmesser von mindestens 6 μιη
verwendet. Die für die Verbundwerkstoffe der Erfindung verwendeten Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid
oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid sollen im Röntgenbsugungsdiagramm keine Reflexe aufweisen,
die auf «-Aluminiumoxid hinweisen. Beim Erhitzen von anorganischen Fasern und Calcinieren auf sehr hohe
Temperaturen kristallisieren die fädenbildenden anorganischen Verbindungen unter Bildung kleiner Körner,
die mit zunehmender Calcinierteimperatur wachsen. Da
diese Körner bzw. Keime nur schwach aneinandergebunden sind, werden die Fäden bzw. Fasern spröde und
unter Spannung erfolgt leicht Bruch an den Korngrenzen, wodurch die Festigkeit der Fäden beträchtlich
abnimmt. Mit zunehmendem Wachstum der kristallinen Keime nimmt auch die Oberflächenaktivität der Fäden
bzw. Fasern ab. Bei Verwendung derartiger Fäden zum Verstärken von Aluminium ist ihre Verstärkungswirkung
verschlechtert, weil sie schlechter benetzbar sind und eine verringerte Verklebbarkeit haben. Untersuchungen
haben ergeben, daß sich das Wachstum der Kristallkeime durch das Auftreten von Reflexen im
Röntgenbeugungsdiagramm der Aluminiumoxid- oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Fäden zeigt, die auf
a-Aluminiumoxid hinweisen. Dementsprechend müssen
die für die Verbundwerkstoffe der Erfindung eingesetzten Fäden so hergestellt werden, daß keine Λ-Aluminiumoxid-Reflexe
auftreten.
Die erfindungsgemäß verwendeten Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid
haben einen niedrigen Kristallinitätsgrad, und sie bestehen im wesentlichen aus y-Aluminiumoxid,
amorpher Kieselsäure und einer geringen Menge von mikrokristallinem Mullit. Die Fäden haben eine
verhältnismäßig reaktionsfähige Oberfläche. Bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen bildet sich auf den
Fäden durch Umsetzung mit der Metallmatrix (Aluminium) eine extrem dünne Haut an der Grenzfläche aus.
Diese Haut kann für die ausgezeichnete Benetzbarkeit der Fäden durch das Aluminium oder dessen Legierungen
verantwortlich sein.
Neben Aluminium können auch seine Legierungen mit den Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid oder
Aluminiumoxid-Siliciumdioxid verstärkt werden. Diese Legierungen können Beryllium, Kobalt, Chrom, Kupfer,
Eisen, Magnesium, Mangan, Nickel, Silicium, Zinn, Titan, Zink oder Zirkonium oder mindestens zwei dieser
Metalle enthalten.
In den Verbundwerkstoffen der Erfindung beträgt die
Menge der Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid 5 bis 80 Volumprozent,
vorzugsweise 30 bis 60 Volumprozent
Die Verbundwerkstoffe der Erfindung aus einer Matrix aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung
und den Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid'Siliciumdioxid als Verstärkungsmittel
können nach üblichen Verfahren hergestellt werden, wie sie zur Herstellung von Verbundwerkstoffen unter
Verwendung von Borfasern oder Kohlenstoffasern angewendet wurden, beispielsweise durch Imprägnieren
mit der geschmolzenen Matrix, Heißpressen der mit der Matrix beschichteten Fäden bzw. Fasern, durch Folienoder
Pulvermetallurgie oder Warmwalzen. Da die
ίο erfindungsgemäB verwendeten Fäden bzw. Fasern aus
Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid chemisch und thermisch äußerst stabil sind, ist die
Imprägnierung mit der geschmolzenen Matrix besonders wirksam. Auf diese Weise lassen sich Verbundwerkstoffe
mit besonders guten mechanischen Eigenschaften leicht herstellen.
Auf Grund der ausgezeichneten Stabilität der Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid
lassen sich die Verbundwerkstoffe auch bei höheren Temperaturen als dem Schmelzpunkt der
Matrix herstellen, Deshalb haben die Verbundwerkstoffe der Erfindung einen größeren V.siumenanteil an
Verstärkung, jedoch geringere Defekte im Vergleich zu Verbundwerkstoffen unter Verwendung von Borfasern
oder Kohlenstoffasern. Dies ist eines der Merkmale der Erfindung. Die Fäden bzw. Fasern aus Aluminiumoxid
oder Ah::Tiiniumoxid-Siliciumdioxid können auch zusammen
mit anderen üblichen Fasern, wie Borfasern und/oder Kohlenstoffasern, verwendet werden.
w Die Verbundwerkstoffe der Erfindung haben gewöhnlich
ein spezifisches Gewicht von 2,ö bis 2,8 g/cm3, eine Zugfestigkeit von 196 bis 1270 MN/m2 und einen
Zugfestigkeitsmodul von 78,4 bis 196GN/m2. Diese Werte bleiben praktisch konstant im Temperaturbe-
J5 reich von 20 bis 5000C.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
" Es werden Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Fasern aus 90% Al2Oj und 10% SiO2 verwendet, die im Rönigenbeugungsdiagramm
keine Reflexe aufweisen, die auf «-Aluminiumoxid hinweisen. Der Durchmesser der Fasern beträgt 12 μιη, sie haben eine Zugfestigkeit von
2950 MN/m2, einen Zugfestigkeitsmodul von 299 GN/m2 und eine Dichte von 3,1 g/cmJ. Die Fasern
werden in Längen von 120 mm gebündelt und sodann in ein Rohr aus Aluminiumoxid mit einem Innendurchmesser
von 8 mm eingebracht. Das eine Ende des Rohres wird in eine auf 8000C erhitzte Schmelze von Al 99,9
getaucht. Die Schmelze steht unter Argon als Schutzgas. An das andere Ende des AlujTiiniumoxidrohres wird
allmählich ein Vakuum angelegt und hierdurch geschmolzenes Aluminium in das Rohr angesaugt, das die
Fasern imprägniert. Danach wird das gesamte System
ail-näh'icii abgekühlt, um das Aluminium zu verfestigen.
Es wird ein in einer Richtung verstärkter Aluminiumstab erhalten.
Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren werden verschiedene Verbundwerkstoffe mit einer
bo Volumenfraktion der Fasern von 5, 10, 20, 30, 40 und
50% hergestellt. An diesen Werkstoffen wird die Zugfestigkeit und der Zugfestigkeitsmodul bei Raumtemperatur
bestimmt. Die Ergebnisse sind i.i der Zeichnung dargestellt.
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die Zugfestigkeit und der Zugfestipkeitsmodul der Verbundwerkstoffe
annähernd linear mit zunehmender Volumenfrakvion der Fasern zunimmt. Bei einer Volumenfraktion der
Fasern von 50% hai das verstärkte Aluminium
ausgezeichnete mechanische Eigenschaften, nämlich eine Zugfestigkeit von ll7OMN/m2, einen Zugfestigkeitsmodul
von !76GNZm-' und eine Dichte von
2.8g/cm!. Rlektronenmikroskopische Untersuchungen
an Bruchstellen der Verbundwerkstoffe zeigen, daß keine Fasern aus der Matrix herausgezogen worden
sind. Dies bedeutet, daß die Fasern fest mit dem Aluminium verbunden sind.
Die in Beispiel I verwendeten Aluminiumoxid-Siliciumdioxid-Fasern
werden parallel zueinander ausgelegt und in einer Form aus Kohlenstoff mehrmals abwechselnd
mit einer Folie aus Ai 99,5 und einer Dicke von 0,05 mm übereinander gestapelt, so daß die Volumenfraktion
der Fasern in dem Schichtstoff 45% beträgt. Der erhaltene Aufbau wird 5 Minuten bei b20 C und
einem Druck von 11.8MN/m- bei 10 ' Torr eeDrcßt.
Aus dem erhaltenen Schichtstoff werden Prüfkörper mil einer Gesamtlänge in der Faserrichtung von 60 mm,
einer Länge des parallelen Teils von 7 mm, einer Breite von 5 mm und einer Dicke von 3 mm geschnitten. An
diesen Prüfkörpern wird die Zugfestigkeit unter vermindertem Druck bestimmt. Die Prüfkörper /eigen
eine Zugfestigkeit von 960, 960. 890, 820 MN/m2 bei
Raumtemperatur.300°C,400°Cbzw.550°C.
In ähnlicher Weise wie in Beispiel I wird ein
Verbundwerkstoff mit einer Volumenfraktion der Fasern von 50% unter Verwendung einer Aluminiumlegierung
mit 3,7% Kupfer, 1,5% Magnesium, 2,0% Nickel und 92% Aluminium hergestellt. Der Verbundwerkstoff
hat eine Zugfestigkeit von 1230 MN/m·' und einen Zugfestigkeitsmodul von 171 GN/ni- bei 3b0"C an der
Luft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- Patentansprüche;J. Faserverstärkte Verbundwerkstoffe aus Aluminium oder Aluminiumlegjeningen als Matrix und Fasern aus Aluminiumoxid gekennzeichnet durch einen Anteil von 5 bis 80 Volumenprozent an unbeschichteten Endlosfäden aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid mit 0 bis 28 Gewichtsprozent Siliciumoxid ohne Λ-ΑΙ2Ο3, die durch Verspinnen einer Lösung eines Polyaluminiumoxans der allgemeinen Formel—Al—O—in de.r Y ein Halogenatom, eine Alkyl-, Alkoxy-, Acyloxy-, Hydroxyl- oder eine gegebenenfalls substituierte Phenoxygruppe bedeutet, oder eines Gemisches aus dem Polyaluminiumoxan und einer oder mehrere? Siliciumverbindungen und Calcinieren der erhaltenen Fäden hergestellt worden sind.
- 2. Verbundwerkstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumlegierung Beryl-Hum, Kobalt, Chrom, Kupfer, Eisen, Magnesium, Mangan, Nickel, Silicium, Zinn, Titan, Zink oder Zirkon oder ein Gemisch von mindestens zwei dieser Metalle enthältDie neueste Entwicklung auf verschiedenen technischen Gebieten, z. B. der Raumfahrt, erfordert Werkstoffe mit möglichst niedrigem spezifischem Gewicht und ausgezeichneten mechanischen Ligenschafgen, z. B. hoher Steifigkeit und Wärmebeständigkeit. Derartige Werkstoffe können durch Verstärken eines Metalls mit Fasern hoher mechanischer Festigkeit und hohem Zugfestigkeitsmodul hergestellt werden. Es wurde bereits versucht. Aluminium mit Fasern, beispielsweise Borfasern, Kohlenstoffasern oder Aluminiumwhiskern, zu verstärken. Diesen Versuchen blieb jedoch der Erfolg versagt, weil die bis jetzt verwendeten Fasern nicht zur Verstärkung von Aluminium geeignet sind. Borfasern haben einen Durchmesser von über 100 μιη, sie besitzen eine schlechte Biegsamkeit und sie reagieren mit Aluminium selbst bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes von Aluminium, wodurch ihre Eigenschäften leiden. Dementsprechend sind Borfasern nicht zur Herstellung derartiger Verbundwerkstoffe geeignet. Kohlenstoffasern sind leicht oxidierbar und reagieren mit dem Aluminium der Matrix. Deshalb muß der Verbundwerkstoff bei einer Temperatur unterhalb des Schmelzpunktes von Aluminium unter vermindertem Druck oder unter einem Schutzgas hergestellt werden. Der erhaltene Verbundwerkstoff unterliegt der allmählichen elektrolytischen Korrosion infolge der elektrischen Leitfähigkeit der Fasern. Kohlenstoffasern werden darüber hinaus von geschmolzenem Aluminium schlecht benetzt. Deshalb ist die Herstellung von mit Kohlenstoffasern verstärktem Aluminium erschwert. Aluminiumwhisker werden ebenfalls durch geschmolzenes Aluminium schlecht benetzt, und deshalb ist es schwierig, Verbundwerkstoffe mit überlegener mechanischer Festigkeit herzustellen. Ferner sind Aluminiumwhisker teuer und es ist sehr schwierig, die Aluminiumwhisker auf Grund ihrer Kürze in der gewünschten Richtung auszurichten. Hierdurch verteuert sich das Verfahren zur Herstellung der Grundwerkstoffe,Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verbundwerkstoffe auf der Basis von Aluminium oder seinen Legierungen mit überlegener mechanischer Festigkeit in einem breiten Temperaturbereich, ausgezeichneten Ermüdungseigenschaften, Kriecheigenschaften und hoher Schlagzähigkeit bei hohen Temperaturen zu schaffen, die sich auf wirtschaftliche Weise herstellen lassen. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst Die Lösung dieser Aufgabe beruht auf dem überraschenden Befund, daß Fasern bzw. Fäden aus Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid selbst ohne spezielle Oberflächenbehandlung sehr gut vc-n geschmolzenem Aluminium oder seinen Legierungen benetzt werden und am Matrixmetall stark haften. Elektronenmikroskopische Untersuchungen der Bruchstellen von Verbundwerkstoffen aus diesen Fasern und Aluminium und/oder einer Aluminiumlegierung haben ergeben, daß die Fasern eng an die Aluminiummatrix gebunden sind und daß keine Fasern aus der Matrix herausgezogen werden, wie dies typisch ist für Verbundwerkstoffe, die mit Kohlenstoffasern oder Aluminiumwhiskern verstärkt sind.Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten Gegenstand.Die ausgezeichneten Eigenschaften der Fasern ausjo Aluminiumoxid oder Aluminiumoxid-Siliciumdioxid sind für die guten Eigenschaften der Verbundwerkstoffe der Erfindung verantwortlich. Diese Fasern haben eine Zugfestigkeit von mindestens 980 M N/m2 und einen Zugfestigkeitsmodul von mindestens 147 GN/m2, sowieJ5 eine ausgezeichnete Oxidations- und Wärmebeständigkeit Sie lassen sich in Form von biegsamen Endlosfäden herstellen, und sie ergeben Verbundwerkstoffe mit ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften ohne Nachteile. Die Fasern bzw. Fäden sind elektrisch nicht leitend, und deshalb besteht nicht die Gefahr der elektrolytischen Korrosion der Verbü..jdwerkstoffe. Die Fasern bzw. Fäden werden nach dem in der DT-OS 24 08 122 beschriebenen Verfahren hergestellt d.h. durch Verspinnen einer Lösung eines Polyaluminoxans oder eines Gemisches aus dem Polyaluminoxan und einer oder mehreren Siliciumverbindungen und Calcinieren der erhaltenen Precursor-Fäden. Das eingesetzte Polyaluminoxan enthält Grundbausteine der allgemeinen Formel
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