DE3104615C2 - Vorrichtung zur Erleichterung des Umlegens von aufgelegten Bespannungen auf mit Flächen versehenen Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zur Erleichterung des Umlegens von aufgelegten Bespannungen auf mit Flächen versehenen Gegenständen

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DE3104615C2
DE3104615C2 DE19813104615 DE3104615A DE3104615C2 DE 3104615 C2 DE3104615 C2 DE 3104615C2 DE 19813104615 DE19813104615 DE 19813104615 DE 3104615 A DE3104615 A DE 3104615A DE 3104615 C2 DE3104615 C2 DE 3104615C2
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Rafael 4152 Kempen Pavin
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TURNWALD ROLAND 4152 KEMPEN DE
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TURNWALD ROLAND 4152 KEMPEN DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery
    • B68G7/05Covering or enveloping cores of pads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der Erleichterung des Umlegens von aufgelegten Bespannungen auf mit Flächen versehenen Gegenständen mit einem Rahmen und davon ausgehenden, entsprechend der Umrißform der zu bespannenden Flächen angeordneten Anlageplatten.
Werden die Flächen von Gegenständen, beispielsweise die Flächen von Stühlen oder dergleichen, mit einer Bespannung versehen, so wird die Bespannung — gegebenenfalls unter Zwischenlegung einer Polsterung — auf die zu bespannende Fläche aufgelegt und deren Ränder dann um die Seitenkanten herumgelegt und auf der Rückseite mittels Klammern oder dergleichen befestigt. Damit keine Faltenbildung auftritt, muß dabei die Bespannung strammgezogen werden, und zwar gleichzeitig an den jeweils gegenüberliegenden Seiten. Um dies zu bewerkstelligen, reicht eine Person nicht aus. Außerdem treten leicht Ungleichmäßigkeiten mit der Folge auf, daß sich Schrägfalten bilden.
Mit einer bekannten Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung (DD-PS 1 17 427) ist das Bespannen von Möbeln weitgehend mechanisiert. Diese Vorrichtung ist allerdings verhältnismäßig kompliziert aufgebaut, weil sie gegeneinander bewegliche Rahmenteile besitzt, die mit Hilfe von Antrieben gegeneinander bewegt werden. Die insoweit bekannte Vorrichtung ist hauptsächlich für industrielle Fertigung bestimmt. Sie erfordert eine sorgfältige Handhabung bzw. Bedienung beim Einlegen des Gegenstandes, der Polsterung und Her Bespannung, weil anschließend der Arbeitsablauf dieser Vorrichtung nicht mehr beeinflußt werden kann. Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine konstruktiv einfachere Vorrichtung ίο amugeben, deren Handhabung bzw. Bedienung übersichtlich und problemlos ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jede Anlageplatte durch ein Scharnier an den Rahmen angelenkt und aus einer leicht nach außen geneigten Stellung in die aufrechte verschwenkbar ist und daß sich an jeder Innenfläche etwa senkrecht dazu Vorsprünge für die Auflage des zwischen die Anlageplatten eingelegten Gegenstandes erstrecken.
Der Gegenstand wird mit der zu bespannenden Seite zuerst in diese Vorrichtung eingeführt, wobei der überstehende Rand der Bespannung durch die zunächst leicht nach außen geneigten Anlageplatten umgebogen und die Bespannung aufgrund der auftretenden Reibung gleichzeitig gespannt wird. Beim weiteren Einführen gelangt diese Seite bis auf die an den Anlageplatten befestigten Vorsprüngen und bei weiterem Drücken wird dann auf die Anlagepiatten ein Drehmoment in Richtung auf den zu bespannenden Gegenstand ausgeübt, so daß die Bespannung fest gegen die Seiten JO des Gegenstandes gedrückt wird. Die Bedienungsperson kann dann den überstehenden Rand der Bespannung ohne Mühe auf der Rückseite des Gegenstandes befestigen. Anschließend kann der Gegenstand wieder aus der Vorrichtung entnommen werden. Die Bedie-)"> nungsperson kann zu jeder Zeit den Zustand oder die relative Zuordnung von Gegenstand, Polsterung und Bespannung kontrollieren sowie gegebenenfalls korrigieren, weil der Arbeitsablauf nicht durch mechanische Antriebe, sondern lediglich durch die Bedienungsperson ■to selbst bestimmt ist.
Wekere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
In dsr Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Sie zeigt in einem perspektivischen Querschnitt eine Vorrichtung 1, die aus einem Rahmenbrett 2 und zwei Anlageplatten 3, 4 besteht. An den hier nicht sichtbaren Stirnseiten der Vorrichtung 1 können ebenfalls Anlageplatten vorgesehen sein, die dann senkrecht zu den hier sichtbaren Anlageplatten 3, 4 verlaufen, so daß die vier Anlageplatten ein Rechteck einschließen.
Die Anlageplatten 3, 4 stehen aufrecht auf dem Rahmenbrett 2, und zwar in der Normallage jeweils leicht nach außen geneigt. In dieser Lage werden sie über Schraubenfedern 5,6 abgestützt. Am Rahmenbrett 2 sind die Anlageplatten 3, 4 über Klavierbänder 7, 8 schwenkbar angelenkt. An den Innenseiten der Anlageplatten 3, 4 sind im unteren Bereich L-Profile als Vorsprünge 9, 10 derart befestigt, daß senkrecht zur M Ebene der Anlageplatten 3, 4 ein Steg nach innen vorsteht.
Der Abstand der jeweils gegenüberliegenden Anlageplatten 3, 4 ist auf den jeweiligen Gegenstand, der mit einer Bespannung und ggf. einer Polsterung versehen t>5 werden soll, abgestimmt. Im gezeigten Fall ist der Gegenstand ein Hocker U, der hier gerade vor dem Einlegen in die Vorrichtung 1 auf dem Kopf stehend gezeigt ist. Seine Sitzfläche — in Normalstellung die
Oberseite — ist mit einer Schaumstoffschicht 12 als Polsterung belegt und diese wiederum mit einer Bespannung 13 abgedeckt.
Diese Kombination aus Hocker 11, Schaumstoffschicht 12 und Bespannung 13 wird in d;r gezeigten Stellung in die Vorrichtung 1 abgesenkt. Da die Anlageplatten 3,4 schräg gestellt sind, werden dabei die Ränder der Schaumstoffschicht 12 und der Bespannung 13 in dieser Ansicht immer weiter nach oben gebogen und dabei aufgrund der auftretenden Reibung gleichreitig gespannt
Schließlich kommt die Kombination mit ihren Kanten auf die L-Profile zu liegen. Diese bilden zum einen die Anschläge 9, 10 und erzeugen zum anderen aufgrund ihrer Hebelwirkung ein auf die Anlageplatten 3, 4 wirkendes Drehmoment, das die Anlageplatten 3,4 nach innen, also in Richtung auf die senkrechte Stellung dreht. Dieses Drehmoment ist um so stärker, je größer die auf den Hocker 11 nach unten einwirkende Kraft ist. Durch entsprechende Wahl dieser Kraft pressen die Anlageplatten 3, 4 die umgebogenen Ränder der Schaumstoffschient 12 und der Bespannung 13 so stark an die Seiten des Hockers 11 an, daß nun der überstehende Rand der Bespannung 13 ohne Mühe von einer Person auf die Rückseiten der balkenförmigen Randstege 14, 15 des Hockers 11 beispielsweise mittels Klammern angeheftet werden kann. Dabei steht die Bespannung 13 noch derart unter Spannung, daß auch nach Entfernen des nun fertig bespannten Hockers keine Faltenbildung auftritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Erleichterung des Umlegens von aufgelegten Bespannungen auf mit Flächen versehenen Gegenständen, insbesondere Möbeln, mit einem Rahmen und davon ausgehenden, entsprechend der Umrißform der zu bespannendem Rächen angeordneten Anlageplatten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Anlageplatte (3, 4) durch ein Scharnier (7, 8) an den Rahmen (1) angelenkt und aus einer leicht nach außen geneigten Stellung in die aufrechte verschwenkbar ist und daß sich an jeder Innenfläche etwa senkrecht dazu Vorsprünge (9, 10) für die Auflage des zwischen die Anlagepiatten (3, 4) eingelegten Gegenstandes (11) erstrecken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprängt (9, 10) im Bereich der Anlenkung der Anlagepiatten (3, 4) an den Rahmen (2,) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9, 10) als Längsstege ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9, 10) aus an den Anlageplatten (3, 4) befestigien L-Profilen bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagepiatten (3, 4) über Federn (5, 6) in der leicht nach außen geneigten Stellung gehalten sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (7,8) ein Klavierband (7,8) ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der jeweils gegenüberliegenden Anlageplatten (3, 4) veränderbar ist.
DE19813104615 1981-02-10 1981-02-10 Vorrichtung zur Erleichterung des Umlegens von aufgelegten Bespannungen auf mit Flächen versehenen Gegenständen Expired DE3104615C2 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3713297A1 (de) * 1987-04-18 1988-11-03 Tachi S Co Vorrichtung zum herstellen eines sitzes

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DE1177918B (de) * 1961-01-21 1964-09-10 Edgar Von Ruedgisch Vorrichtung zum Beziehen von stark gewoelbten Polsterteilen

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