DE3026432C2 - Kassettenladevorrichtung für einen Magnetplattenspieler - Google Patents
Kassettenladevorrichtung für einen MagnetplattenspielerInfo
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Description
65 ter Drehung an einer Einrückrolle (122) am ortsfesten
Rahmen (26) angreift, so daß das Vorderende des Kassettenaufnehmers (28) nach oben gedrückt
wird, und daß ein Anschlagstift (124) zur Beendigung der Drehung des Kurvenelementes (78) und
ein am Kassettenaufnehmer (28) angelenkter Arretierhebel (126) vorgesehen sind, der bei Vorwärtsbewegung
des Kassettenaufnehmers (28) in Eingriff mit dem Kurvenelement (78) verschwenkbar ist
und dabei dieses an einer Drehbewegung hindert. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das andere Ende der Kopplungs-Lenker (76) mit einer Tür- oder Klappeneinrichtung
(62, 64) zum Öffnen und Schließen der Gehäuseöffnung (63) verbunden ist derart, daß der
Kassettenaufnehmer (28) beim Betätigen der Klappeneinrichtung (62,64) zum Öffnen bzw. Schließen
der Gehäuseöffnung (63) vorwärts oder rückwärts verschoben wird.
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Kassettenladevorrichtung
für einen Magnetplattenspieler nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei einer bekannten Kassettenladevorrichtung der genannten A't (DE-OS 28 53 216) befindet sich der Kassettenaufnehmer
in der Nichtbetriebsstellung, wenn eine Kassette durch die vorderseitige Öffnung des Gehäuses
hindurch eingeschoben wird. Danach wird durch Einwirken auf einen Betätigungshebel der Kasseltenaufnehmer
um seine hintere horizontale Achse nach unten verschwenkt, um die Magnetplattenkassette in die
Betriebsstellung zu bringen, in welcher Eingriff oder Kopplung zwischen einer in der Kassette befindlichen
Magnetplatte und der Antriebseinrichtung hervorgerufen wird. Bei der bekannten Vorrichtung ist für das Bewegen
des eine Magnetplattenkassette halternden Kassettenaufnehmers
in die Betriebsstellung eine vergleichsweise große Dreh- oder Schwenkbewegung
durch Einwirken auf den Betätigungshebel erforderlich. Dadurch wird die senkrechte Abmessung der Kassettenladevorrichtung
unvermeidbar groß, was unerwünscht ist. Weiterhin muß bei der Benutzung der bekannten
Vorrichtung darauf geachtet werden, daß der Betätigungshebel auch immer in vollem Ausmaß bewegt
wird, um einerseits beim Bewegen in die Belriebsstellung richtigen Eingriff mit der Antriebseinrichtung
hervorzurufen, und um andererseits beim Bewegen in die Nichtbetriebsstellung die betreffende Magnetplatte
vollständig außer Eingriff mit der Antriebseinrichtung zu bringen. Auch hierfür müssen die senkrechten Abmessungen
der Kassettenladevorrichtung vergleichsweise groß sein, weil der Betätigungshebel nach vorn
vorsteht, und weil ausreichend Platz vorhanden sein muß, damit er um die schon genannte hintere horizontale
Achse als Schwenkpunkt in ausreichendem Ausmaß gedreht werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kassettenladevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 derart auszuführen, daß sie eine möglichst geringe senkrechte Abmessung hat. Gelöst wird diese Aufgabe
durch die Erfindung gemäß Patentanspruch 1.
Bei einer Kassettenladevorrichtung gemäß der Erfindung wird der Kassettenaufnehmer beim Bewegen aus
der Nichtbetriebsstellung in die Betriebsstellung waagerecht und etwas schräg bewegt, wobei jedoch der senkrechte
Abstand zwischen der anfänglichen horizontalen
Bewegungsbahn und der waagerechten Ebene entsprechend der Betriebsstellung des Kassettenaufnehmers
vergleichsweise gering ist Somit braucht die Kassettenladevorrichtung
nur eine vergleichsweise k'eine senkrechte
Abmessung zu haben. Außerdem ist es zum Bewegen des Kassettenaufnehmers aus der Nichtbetriebsstellung
in die Betriebsstellung lediglich erforderlich, diesen waagerecht zu schieben, wobei dann der Kassettenaufnehmer
durch das Vorhandensein der Leitrollen und der Führungsschlitze von selbst in die Betriebsstellung
gelangt
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen unter Schutz gestellt
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es
zeigt
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht einer Kassettenladevorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Hauptteils der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3A und 3B gemeinsam eine Aufsicht auf den Hauptteil der Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittansicht einer in Betriebsstellung eingesetzten Magnetplaltenkassette,
Fig. 5 bis 10 Seitenansichten zur Veranschaulichung verschiedener Betriebszustände der Vorrichtung nach
Fig. 1.
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung eines Kassettenaufnehmers
für eine andere Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 12 eine Darstellung der Form der mit dem Kassettenaufnehmer nach Fig. 11 zusammenwirkenden
vorderen und hinteren Leitschlitze.
Im folgenden ist zunächst anhand der Fig. 1,2,3A, 3B
und 4 der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben. Gemäß Fig. 1 umfaßt ein Magnetplattenlaufwerk
10 ein Gehäuse 12 und eine Innenkonstruktion 14. Eine in letzterer vorgesehener und zum Antreiben
einer Magnetplatte dienender Antriebseinrichtung 16 wird durch einen nicht dargestellten Motor über einen
Antriebs-Riemen 18 angetrieben, wobei gemäß Fig. 1 eine Antriebsspindel 20 praktisch senkrecht von der Antriebseinrichtung
16 absteht. Am oberen Endabschnitt der Antriebsspindel 20 ist ein antriebsseitiges magnetisches
Kopplungsstück 22 zur Verbindung der Magnetplatte mit der Antriebseinrichtung 16 vorgesehen. Am
vorstehenden Ende der Antriebsspindel 20 ist ein antriebsseitiger Wellenaufnahmeteil 24 mit einer konischen
Zentrierbohrung 80 vorgesehen.
Gemäß Fig. 2 ist am oberen Abschnitt der Antriebseinrichtung
16 ein Leit- bzw. Führungsrahmen 26 angebracht, in welchem ein Kassettenaufnehmer 28 in
Längsrichtung, d. h. in Richtung X-X gemäß Fig. 2 verschiebbar geführt ist Der Kassettenaufnehmer 28 besitzt
eine im wesentlichen quadratische und praktisch waagerecht angeordnete Grund- bzw. Basisplatte 30,
von deren Seitenkanten in Richtung X-X verlaufende Seitenwände 32 praktisch lotrecht nach oben abstehen.
Bei 34 ist eine Magnetbandkassette angedeutet, die im vorliegenden Faii eine einzige fviagiietplaite enthält
Die Kassette 34 ist an ihrer Oberseite mit zwei Führungsstegen 36 versehen. Am Kassettenaufnehmer 28
sind zwei Führungs- bzw. Leitschienen 38 angebracht, wobei der Außenabstand zwischen den beiden Leitschienen
38 geringfügig kleiner ist als der Innenabstand zwischen den beiden Führungsstegen 36, so daß die
Leilschienen 38 zwischen den Führungsstegen 36 verschiebbar sind. Wenn somit die Kassette 34 auf die
Grundplatte 30 aufgesetzt und rückwärts, d.h. gemäß den Fig. 1, 2, 3A und 3 B nach rechts verschoben wird,
wobei die Führungsstege 36 im wesentlichen in Richtung X-X ausgerichtet sind, kann sie in den Kassettenaufnehmer
28 eingeschoben werden. Die Führungsstege 36 und die Leitschienen 38 bilden somit eine erste Leitbzw.
Führungseinrichtung. Die Verbindung zwischen den Elementen 36 und 38 kann dabei dadurch erleichtert
werden, daß an ihren einander zugewandten Enden jeweils eine Schrägfläche vorgesehen wird. Wenn die
Leitschienen 38 die Führungsstege 36 so weit aufgenommen haben, daß die Vorderenden der Leitschienen
38 an eine unter einem rechten Winkel zu den Stegen 36 an der Kassette 34 angeformte Anschlagwand 40 anstoßen,
kann die Kassette 34 als in ihrer richtigen, vorgesehenen Position befindlich betrachtet werden. In dieser
Stellung ist die Kassette 34 mit ihrem Mittelpunkt praktisch lotrecht auf den Mittelpunkt einer in der Grundplatte
30 ausgebildeten, kreisförmigen Öffnung 42 ausgerichtet.
Der waagerecht an der Antriebseinrichtung 16 montierte Leitrahmen 26 umfaßt eine im wesentlichen quadratische,
befestigte Platte 50 und von deren beiden Seitenkanten in Richtung X-X nach oben abstehende
Führungs-Seitenwände 52. In beiden Seitenwänden 52 sind vordere und hintere Leitschlitze 54 und 56 vorgesehen,
in welche vordere bzw. hintere Leitrollen 58 und 60 eingreifen, die an den betreffenden Seitenwänden 32 des
Kassettenaufnehmers 28 gelagert sind. Aufgrund der Führung der Leitrollen 58 und 60 in den Leitschlitzen 54
bzw. 56 kann der Kassettenaufnehmer 28, wenn er in Längsrichtung verschoben wird, längs einer Bahn laufen,
die durch die Leitschlitze 54 und 56 bestimmt wird.
Die Leitschlitze 54 und 56 sowie die Leitrollen 58 und 60 bilden somit eine zweite Führungseinrichtung zur Begrenzung
oder Festlegung der Bewegung des Kassettenaufnehmers 28. Die Formen der Leitschlitze 54 und
56 sowie die dadurch bewirkte Bewegung des Kassettenaufnehmers 28 werden später noch näher erläutert
werden.
Gemäß Fig. 1 ist am Vorderende des Gehäuses 12 ein Deckel 62 angebracht, der an den vorderen Enden von
V-förmigen Armen 64 befestigt ist, die ihrerseits im Gehäuse 12 schwenkbar gelagert sind. Wenn der Deckel 62
nach vorn geschwenkt wird, wird das Vorderende des Gehäuses 12 geöffnet. Der Deckel 62 und die Arme 64
bilden eine Tür- bzw. Klappeneinheit zum öffnen und Schließen einer im Vorderende des Gehäuses 12 vorgesehenen
Öffnung 63. Im Schließzustand wird der Deckel 62 zwischen den Führungs-Seitenwänden 52 durch einen
Arretiermechanismus 66 in seinem oberen Bereich festgehalten. Zum Entriegeln des Deckels 62 kann der
Arretiermechanismus 66 ausgelöst werden, indem die Bedienungsperson mit einem durch ein im Deckel 62
vorgesehenes Fenster 63a eingeführten Finger einen Hebel 68 im Uhrzeigersinn um einen Drehpunkt 70 herum
verschwenkt, sodann ein erstes Einrastelement 72 aus einem zweiten Einrastelement 74 an der Seitenwand
52 ausrückt und schließlich den Deckel 62 zu sich heranzieht Die Arme 64 am Decke! 62 sind mit der betreffenden
Seitenwand 32 mittels eines Kopplungs-Lenkers 76 und eines Kurvenelements 78 verbunden, die als Einrichtung
zur Verschiebung des Kassettenaufnehmers 28
dienen. Beim Öffnen des Deckels 62 wird der Kassettenaufnehmer 28 nach vorn gezogen, bis sein Vorderende
aus der Öffnung 63 des Gehäuses 12 herausragt (vgl. Fig. 7), während er beim Schließen des Deckels 62 in
Rückwärtsrichtung gedrückt wird. Wenn sich der Kassettenaufnehmer 28 in dieser Stellung befindet, ist die in
ihm angeordnete Kassette 34 über dem Antriebsmechanismus 16 angeordnet, wobei gemäß Fig. 4 ein abtriebsseitiges
magnetisches Kopplungsstück 48, das an einem innerhalb der Kassette 34 mit einer Magnetplatte 44
verbundenen Anschlußstücks 46 montiert ist, durch das antriebsseitige magnetische Kopplungsstück 22 der Antriebseinrichtung
16 angezogen und dabei die Magnetplatte 44 mit der Antriebseinrichtung 16 verbunden
wird. Bei der Verbindung oder Kopplung der beiden Elemente 22 und 48 muß die Antriebsspindel 20 des
Antriebsmechanismus 16 genau auf eine Welle 47 der Magnetplatte 44 ausgerichtet sein. Zur Hervorbringung
dieser genauen Ausrichtung ist das vordere bzw. obere Ende der Antriebsspindel 20 mit der konischen Zentrierbohrung
80 versehen, die, wie erwähnt, als antriebsseitiger Anschlußteil dient, während an der Unterseite
der Welle 47 im Zentrum des die Magnetplatte 44 tragenden Anschlußstücks 46 ein halbkugelförmiger Abschnitt
45 vorgesehen ist, der in die Zentrierbohrung 80 eingreift. Die Verbindung zwischen der Antriebseinrichtung
16 und der Magnetplatte 44 kann somit mittels einer Kopplungseinrichtung erfolgen, die ein magnetisches
Kopplungssystem aus den Elementen 22 und 48 und ein mechanisches Kopplungssystem aus der konischen
Zentrierbohrung 80 und dem halbkugelförmigen Abschnitt 45 umfaßt.
Gemäß den Fig. 1, 2, 3A, 3B und 4 steht vom oberen Ende der Antriebseinrichtung 16 ein ringförmiger Abdicht-Vorsprung
49 nach oben ab. Wie am besten aus Fig. 4 hervorgeht, erstreckt sich dieser Vorsprung 49
aufwärts durch eine Öffnung oder Bohrung 5i in der !festen Platte 50 sowie die Öffnung 42 in der Grundplatte
30 bis an den Boden 34a der in den Kassettenaufnehmer 28 eingesetzten Kassette 34 unter Umschließung einer
Öffnung 53 im Boden 34a, so daß das Innere der Kassette 34 nach außen hin abgeschlossen ist und das Eindringen
von gegebenenfalls verunreinigender Außenluft in die Kassette 34 verhindert wird. Bei den bisherigen Vorrichtungen
dieser Art wird ein dem Abdicht-Vorsprung 49 entsprechender Vorsprung bzw. Bund gegen einen
Schulterteil 36a (Fig. 4) der Kassette gehalten. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann jedoch nicht mit einem
derartigen Abdichtbund versehen werden, weil der Kassettenaufnehmer 28 die Grundplatte 30 trägt. Aus diesem
Grund ist der Abdicht-Vorsprung 49 vorgesehen, -welcher die Öffnung 42 der Grundplatte 30 durchsetzt
und gegen den Boden bzw. die Unterseite 34a der Kassette 34 andrückt.
Gemäß den Fig. 3A und 3B ist im Gehäuse 12 ein Magnetkopfmechanismus 82 mit einem Magnetkopf 84
angeordnet, der durch einen in der hinteren Querseite der eingesetzten Kassette 34 vorgesehenen Magnet-"kopf-Einlaß
37 in die Kassette 34 hineinragt Der Magnetkopf 84 wird durch einen nicht dargestellten, im
Magnetkopfmechanismus 82 vorgesehenen Linearmotor über die Magnetplatte 44 hinweg bewegt Das hintere
Ende der eingesetzten Kassette 34 wird in Berührung mit einem Gehäuse 86 des Magnetkopfmechanismus 82
gehalten, während ihr Vorderende durch einen Anschlag 88 an einer Vorwärtsbewegung gehindert wird.
Gemäß den Fig. 3A und 3B sind an der festen Platte 50 des Leitrahmens 26 zwei Blasdüsen 90 angeordnet, welche
saubere Luft durch Öffnungen oder Bohrungen 39 in die Kassette 34 einführen, welche in der hinteren
Querseite der Kassette 40 den Düsen 90 zugewandt ausgebildet sind; auf diese Weise wird das Innere der
Kassette 34 in einem sauberen Zustand gehalten. Um eine Öffnung 91 jeder Blasdüse 90 herum ist ein aus
elastischen Material bestehendes Dichtelement 92 angeordnet, welche die Öffnungen 39 in der hinteren
Querseite der Kassette 34 gegenüber der Umgebungsluft abdichtet.
Im folgenden ist die Art und Weise beschrieben, auf welche der Kassettenaufnehmer 28 bei Betätigung des
Deckels 62 in Längsrichtung vorwärts und rückwärts bewegt wird; weiterhin ist im folgenden ein Mechanismus
zur Bestimmung der betreffenden Bewegung des Kassettenaufnehmers 28 erläutert. Die vorderen und
hinteren Leitschlitze 54 bzw. 56 in den Führungs-Seitenwänden 52 des Leitrahmens 26 sind von unterschiedlieher
Form. Gemäß Fig. 1 besitzt, genauer gesagt, der hintere Leitschlitz 56 einen waagerechten Teil 94 und
einen von dessen hinteren Ende schräg nach unten abgehenden geneigten bzw. schrägen Teil 96, während der
vordere Leitschlitz 54 aus einem waagerechten Abschnitt 94a mit einer Länge entsprechend derjenigen
des waagerechten Schlitzteils 94, einem vom hinteren Ende des waagerechten Teils 94a unter einem kleineren
Winkel als der Schrägteil 96 nach unten abgehenden schrägen Teil 96a und einem senkrechten Teil 98 besteht,
der vom hinteren Ende des Schrägteils 96a praktisch lotrecht nach unten abgeht. Die (waagerechte) Gesamtlänge
beider Schlitze 54 und 56 ist jeweils im wesentlichen gleich. Die lotrechte Länge des senkrechten
Teils 98 des Leitschlitzes 54 ist, wie noch näher erläutert werden wird, so gewählt, daß dann, wenn der vordere
Endabschnitt des Kassettenaufnehmers 28 nach oben gedrängt wird, während sich vordere und hintere Leitrollen
58 bzw. 60 in den untersten Endabschnitten des senkrechten Teils 98 bzw. des Schrägteils % befinden
und den Kassettenaufnehmer 28 in waagerechter Lage halten, die vordere Leitrolle 58 längs des senkrechten
Teils 98 hochlaufen und sich der Kassettenaufnehmer 28 um die hintere Leitrolle 60 in eine unter einem bestimmten
Winkel geneigte Schrägstellung verschwenken kann.
In diesem Zustand ist der Kassettenaufnehmer 28 praktisch in waagerechter Lage in einer auf den Antriebsmechanismus
16 ausgerichteten Stellung angeordnet, wobei die im Kassettenaufnehmer 28 enthaltene
Kassette 34 zwischen dem Gehäuse 86 des Magnetkopfmechanismus 82 und dem Ausricht-Anschlag 88 an der
Antriebseinrichtung 16 liegt. Weiterhin ist dabei das abtriebsseitige
magnetische Kopplungsstück 48 für die Magnetplatte 44 in der Kassette 34 mit dem antriebsseitigen
Kopplungsstück 22 der Antriebseinrichtung 16 (magnetisch) verbunden, während die konische Zentrierbohrung
80 im oberen Ende der Antriebsspindel 20 der Antriebseinrichtung 16 mit dem halbkugelförmigen
Abschnitt 45 am Ende der vom Magnetplatten-Anschlußstück 46 nach unten ragenden Welle 47 gekoppelt
ist Magnetplatte 44 und Antriebseinrichtung 16 sind auf diese Weise einwandfrei koaxial miteinander gekoppelt
Gemäß den Fig. 3A und 3B weisen die vorderen und hinteren Leitrollen 58 bzw. 60 jeweils eine an der Seitenwand
32 des Kassettenaufnehmers 28 montierte Achse 100, ein auf der Achse 100 sitzendes Lager 102 sowie auf
beiden Seiten des Lagers 102 angeordnete Flansche 104 auf, wobei diese Leitrollen in dem betreffenden vorderen
und hinteren Leitschlitzen 54 bzw. 56 auf dem Lager 102 abrollen. Die Flansche 104 umfassen die Führungs-Seitenwand
52 auf beiden Seiten des Lagers 102, so daß sie ein Herausrutschen des Lagers 102 aus dem betreffenden
Leitschlitz 54 oder 56 verhindern. Eine aus elasti-
schein Material bestehende Pufferrolle 106 ist auf die
Achse 100 der hinteren Leitrolle 60 an der der Seitenwand 32 benachbarten Seite des Kassettenaufnehmers
28 aufgesetzt. Die Längsbewegung der Pufferrolle 106 wird durch einen Anschlagteil 108 in Form einer abgebogenen
Hinterkante der Seitenwand 52 sowie einen an der Seitenwand 52 angebrachten Anschlagteil 110 begrenzt.
Die Positionen der Anschlagteile 108 und 110 entsprechen praktisch den Positionen der Pufferrolle
106 in der Stellung, in welcher sich das Lager 102 der hinteren Leitrolle 60 am hinteren bzw. vorderen Ende
des hinteren Leitschlitzes 56 befindet.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist das Kurvenelement 78 schwenkbar auf einem Drehpunkt 112 gelagert, der sich
vom vorderen Abschnitt des Kassettenaufnehmers 28 /.u der betreffenden Führungs-Seitenwand 52 des Leitrahmens
26 erstreckt. Das hintere Ende des Lenkers 76 ist am oberen bzw. wirksamen Endabschnitt 114 des
Kurvenelements 78 angelenkt. Am unteren Endabschnitt des Kurvenelements 78 befinden sich andererseits
obere und untere Klauenabschnitte 118 bzw. 120 sowie eine durch diese festgelegte, sich nach vorn öffnende
Ausnehmung 116. Im vorderen Bereich einer Bewegungsbahn,
längs welcher sich die Ausnehmung 116 bewegt, wenn der Kassettenaufnehmer 28 längs des
Leitrahmens 26 verschoben wird, ist eine drehbar gelagerte Einrückrolle 122 angebracht.
Die Kanten 118a und 120a der die Ausnehmung 116 bildenden oberen und unteren Klauenteile 118 bzw. 120
werden als Kassetten-Hebe- bzw. -Absenkflächen bezeichnet. Diese Bezeichnungsweise ist deshalb gewählt,
weil dann, wenn der Kopplungs-Lenker 76 und somit das wirksame Ende 114 bei in die Ausnehmung 116 eingreifender
Einrückrolle 122 nach vorn gezogen werden, die Einrückrolle 122 durch die Kassetten-Hebefläche
118a des oberen Klauenteils 118 herabgedrückt wird, um dabei den vorderen Abschnitt des Kassettenaufnehmers
28 hochzudrücken, während dann, wenn der Lenker 76 und somit das wirksame Ende 114 unter denselben
Bedingungen in Rückwärtsrichtung gedrückt werden, die Einrückrolle 122 durch die Absenkfiäche 120a
des unleren Klauenteils 120 hochgedrückt und damit der vordere Abschnitt des Kassettenaufnehmers 28
nach unten gedrückt wird. Das Kurvenelement 78 und die Einrückrolle 122 bilden somit einen Hubmechanismus,
welcher auf das Vorderende des Kassettenaufnehmers 28 wirkt. Weiterhin ist in den Vorderteil der Seitenwand
32 des Kassettenaufnehmers 28 ein Anschlagstift 124 eingelassen, der sich an die Oberkante des oberen
Klauenteils 118 des Kurvenelements 78 anlegt und letzteres an einer (weiteren) Schwenkbewegung hindert,
wenn es durch den Lenker 76 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkl wird.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist ein Stift 128, an dem ein Arretierhebel 126 angelenkt ist, hinter dem Kurvenelement
78 in die Seitenwand 32 des Kassettenaufnehmers 28 eingelassen. Der in einem zentralen Abschnitt auf
dem Stift 128 gelagerte Arretierhebel 126 erstreckt sich im wesentlichen lotrecht. Das obere Ende des Arretierhebels
126 ragt über die Seitenwand 32 hinaus, während sein unteres Ende mit einem nach vorn gerichteten Hakenteil
130 versehen ist Eine Torsionsfeder 132 (vgl. Fig. 1) drängt den Arretierhebel 128 gemäß Fig. 1 im
Uhrzeigersinn, so daß der Hakenteil 130 am oberen Ende des unteren Klauenteils 120 des Kurvenelements 78
anzugreifen vermag und letzteres arretiert, wenn es durch den Lenker 76 im Uhrzeigersinn verschwenkt
wird. Ein an der Seitenwand 32 vorgesehener Anschlagstift 134 verhindert eine übermäßig große Drehung
des Arretierhebels 126 entgegen dem Uhrzeigersinn. Gemäß den Fig. I1 3A und 3B ist in die Führungs-Seitenwand
52 des Leitrahmens 26 ein Ausrückstift 136 zur Trennung des oberen oder vorderen Endes des unteren
Klauenteils 120 aus dem Eingriff mit dem Hakenteil 130 eingelassen. Wenn der Kassettenaufnehmer 28 in
Rückwärtsrichtung verschoben wird, legt sich der obere Endabschnitt des Arretierhebels 126 an den Ausrückstift
136 an, um nach vorn geschoben zu werden, wobei der untere Endabschnitt des Arretierhebels 126 in Rückwärtsrichtung
bewegt wird. Das Kurvenelement 78 wird somit aus dem Eingriff mit dem Hakenteil 130 am unteren
Ende des Arretierhebels 126 ausgerastet.
Im folgenden ist anhand der Fig. 5 bis 10 die Arbeitsweise
der vorstehend beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Fig. 5 veranschaulicht den Zustand, in welchem die Kassette 34 einwandfrei in das Laufwerk 10 eingesetzt
ist. In diesem Zustand befindet sich der Kassettenaufnehmer 28 in seiner hintersten Stellung, d. h. voll in das
Gehäuse 12 eingeschoben, und die hintere Leitrolle 60 des Kassettenaufnehmers 28 befindet sich praktisch am
hinteren Ende des Schrägteils 96 des hinteren Leitschlitzes 56 in der Seitenwand 52, so daß die Pufferrolle 106
am Anschlagteil 108 der Seitenwand 52 anliegt. Die vordere Leitrolle 58 befindet sich am unteren Ende des
senkrechten Teils 98 des vorderen Leitschlitzes 54, und der Kassettenaufnehmer 28 ist praktisch waagerecht in
der vorgesehenen Stellung über und dicht an dem Antriebsmechanismus 16 ausgerichtet. Gemäß Fig. 5 ist
weiterhin der Deckel 62 in der Schließstellung arretiert, wobei das wirksame oder Betätigungsende 114 des Kurvenelements
78 durch den Kopplungs-Lenker 76 in die hintere Stellung gedrückt ist und sich die Einrückrolle
122 zwischen den Kassetten-Anhebe- und -Absenkflächen 118a bzw. 120a des Kurvenelements 78 befindet. In
diesem Zustand kann sich der Kassettenaufnehmer 28 nicht in Längsrichtung verschieben, weil sich die vordere
Leitrolle 58 im senkrechten Teil 98 des vorderen Leitschlitzes 54 befindet: eine lotrechte Bewegung des
Kassettenaufnehmers 28 wird dadurch verhindert, daß die Einrückrolle 122 an der Führungs-Seitenwand 52
zwischen obere und untere Klauenteile 118 bzw. 120 des Kurvenelements 78 eingreift. In diesem Zustand ist die
in der Kassette 34 befindliche Magnetplatte 44 unter Ausrichtung auf die Antriebsspindel 20 der Antriebseinrichtung
16 magnetisch mit letzterem gekoppelt, wobei die Öffnungsseite der Blasdüse 90 durch das Dichtelement
92 in luftdichter Berührung mit der hinteren Querseite der Kassette 34 gehalten wird und der Boden 34a
der Kassette 34 unter Herstellung einer luftdichten Abdichtung am Abdichtvorsprung 49 der Antriebseinrichtung
16 anliegt
Zum Herausnehmen der in der Stellung gemäß Fig. 5 befindlichen Kassette 34 wird zunächst der Arretiermechanismus
66 durch Druck auf den Hebel 68 am Deckel 62 ausgelöst, worauf der Deckel 62 gemäß Fig. 1 nach
vorn gezogen wird. Dabei wird das Betätigungsende 114 des Kurvenelements 78 gemäß Fig. 5 nach vorn gezogen.
Hierbei wird der Kassettenaufnehmer 28, wie erwähnt, an einer Längsverschiebung gehindert, so daß
sich das Kurvenelement 78 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und der vordere Endabschnitt des
Kassettenaufnehmers 28 im Uhrzeigersinn um die hintere Leitrolle 60 kippt, was durch die durch die Anhebfläche
118a (Fig. 6) auf die Einrückrolle 122 in Abwärtsrichtung
ausgeübte Kraft bewirkt wird. Durch dieses
Verkippen des Kassettenaufnehmers 28 wird die in der Kassette 34 befindliche Magnetplatte zwangsweise aus
der magnetischen Kopplung mit der Antriebseinrichtung 16 getrennt. Diese Trennung kann mit einer vergleichsweise
kleinen Kraft erfolgen, weil das Kurvenelement 78 als Hebelarm wirkt. Infolgedessen erreicht die
vordere Leitrolle 58 das obere Ende des senkrechten Teils 98 bzw. das hintere Ende des Schrägteils 96a, so
daß sich die Unterkante der Kassette 34 an ihrem vorderen Ende oberhalb des oberen Endes des Anschlags 22
befindet. Der Kassettenaufnehmer 28 kann damit nach vorn herausgezogen werden.
Wenn sodann der Deckel 62 nach vorn gezogen wird, stößt das Kurvenelement 78 unter Verhinderung seiner
(weiteren) Drehbewegung am Anschlagstift 124 an, so daß der Kassetienaufnehrner 28 zusammen mit dem
Deckel 62 nach vorn herausgezogen wird. Beim Vorwärtsziehen des Kassettenaufnehmers 28 laufen die
vorderen und hinteren Leitrollen 58 bzw. 60 auf den Schrägteilen 96a bzw. % der vorderen und hinteren
Leitschlitze 54 bzw. 56 ab, wobei sich der Kassettenaufnehmer 28 als Ganzes aufwärts bewegt. Wenn sich die
Leitrollen 58 und 60 in den waagerechten Teilen 94a bzw. 94 befinden, nimmt der Kassettenaufnehmer 28
eine im wesentlichen waagerechte Lage ein. Wenn weiterhin die hintere Leitrolle 60 gemäß Fig. 7 das Vorderende
des hinteren Leitschlitzes 56 erreicht, stößt die Pufferrolle 106 am Anschlagelement 110 an, so daß sie
die Weiterbewegung des Kassettenaufnehmers 28 beendet. Das Vorderende des Kassettenaufnehmers 28
ragt dabei aus der Vorderseite des Gehäuses 12 heraus. In diesem Zustand ist der Deckel 62 voll nach vorn
aufgeklappt, wobei er unter seinem Eigengewicht weiter herabklappt. Der Kassettenaufnehmer 28 wird daher
nach vorn gezogen und bleibt in seiner vorderseitig herausstehenden Stellung, auch wenn die Bedienungsperson
den Deckel 62 losläßt. Wenn der Kassettenaufnehmer 28 bei der beschriebenen Vorwärtsbewegung durch
die Leitschlitze 54 und 56 geführt wird, kommt der obere Endabschnitt des Arretierhebels 126 vom Ausrückstift
136 frei, so daß der untere Endabschnitt des Arretierhebels 126 durch die Torsionsfeder 132 nach vorn
verlagert wird, um den Hakenteil 130 am unteren Ende des unteren Klauenteils 120 angreifen zu lassen; hierbei
wird das Kurveneiement 78 in einer Stellung verriegelt, in welcher sein wirksames bzw. Betätigungsende 114
nach vorn verschoben ist. Da in diesem Zustand das Vorderende des Kassettenaufnehmers 28 aus dem Gehäuse
12 heraussteht, kann die Bedienungsperson die Kassette 34 leicht entnehmen.
Zum Einsetzen der Kassette 34 in das Magnetplattenlaufwerk 10 wird die Kassette 34 gemäß Fig. 8 in die
Vorderseite des Kassettenaufnehmers 28 eingeschoben. Zu diesem Zweck wird die Kassette 34 zunächst auf die
Grundplatte 30 des Kassettenaufnehmers 28, unter Zurückschiebung desselben, aufgelegt, sodann von Hand
so ausgerichtet, daß die parallelen Führungsstege (Fig. 2) an der Kassette 34 zwischen den Leitschienen 38
des Kassettenaufnehmers 28 aufgenommen werden, und schließlich eingeschoben, bis die Leitschienen 28 an
der Anschlagwand 40 anstoßen. Hierauf befindet sich die Kassette 34 in der richtigen Stellung relativ zum
Kassettenaufnehmer 28, nämlich in einer Position, in welcher das Zentrum der Magnetplatte 44 in der Kassette
34 praktisch lotrecht mit dem Mittelpunkt der Öffnung 42 im Kassettenaufnehmer 28 fluchtet.
Hierauf wird der Deckel 62 mit dem Arm 64 gemäß Fig. 8 und 9 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Bei dieser
Bewegung wird das Betätigungsende 114 des Kurvenelements 78 durch den Kopplungs-Lenker 76 rückwärts
bewegt. Da das durch den Arretierhebel 126 verriegelte Kurvenelement 78 sich jedoch nicht drehen kann, bewegt
sich der Kassettenaufnehmer 28 zusammen mil der Kassette 34 rückwärts. Wenn die vorderen und hinteren
Leitrollen 58 bzw. 60 die jeweiligen Schrägteile 96a und 96 der betreffenden Leitschlitze 54 bzw. 56
erreichen, bewegt sich der Kassettenaufnehmer 28 in Schrägstellung schräg abwärts, wobei sein Vorderende
höher liegt als sein hinteres Ende. Wenn hierauf der Kassettenaufnehmer 28 weiter rückwärts bewegt wird,
so daß die hintere Leitrolle 60 das hintere Ende des Schrägteils 96 erreicht (vgl. Fig. 9), stößt die Pufferrolle
106 am Anschlagteil 108 der Führungs-Seitenwand 52 an, so daß eine weitere Rückwärtsbewegung des Kassettenaufnehmers
28 verhindert wird. Dabei befindet sich die vordere Leitrolle 58 am hinteren Ende des
Schrägteils 96a bzw. am oberen Ende des senkrechten Teils 98 wobei der vordere Abschnitt des Kassettenaufnehmers
28, obgleich er sich unter seinem Eigengewicht abwärts zu verlagern bestrebt ist, die genannte Schräglage
beibehält, in welcher die Kassetten-Anhebfläche 118a des Kurvenelements 78 an der Oberseite der Einrückrolle
122 angreift. Gleichzeitig befindet sich die hintere Querseite der Kassette 34 in Berührung mit dem
Gehäuse 86 des Magneikopfmechanismus 82 sowie in Berührung mit den Dichtelementen 92 an den Blasdüsen
90. Weiterhin liegt in diesem Zustand der Ausrückstift 136 am oberen Endabschnitt des Arretierhebels 126 an,
und er drückt letzteren vorwärts, so daß sich der am unteren Ende des Arretierhebels 126 vorgesehene Hakenteil
43 rückwärts bewegt und damit das Kurvenelement 78 aus dem Eingriff mit dem Arretierhebel 126
freikommt und sich frei zu verschwenken vermag.
Wenn danach der Deckel 62 weiter rückwärts bewegt wird, dreht sich das Kurvenelement 78 im Uhrzeigersinn,
und der Vorderabschnitt des Kassettenaufnehmers 28 senkt sich ab, wobei er durch die Anhebefläche 118a
des Kurvenelements 78 gehalten bzw. unterstützt wird. Wenn sich das Kurvenelement 78 auf diese Weise dreht
und die Einrückrolle 122 in Berührung mit der Kassetten-Absenkfläche 120a bringt, wird die Einrückrolle 122
durch diese Fläche 120a nach oben gedrückt. Infolgedessen wird der Vorderabschniti des Kasseüenaufnehmers
28 nach unten gedrückt, und die vordere Leitrolle 58 verlagert sich zum unteren Ende des senkrechten
Teils 98 des vorderen Leitschlitzes 54, um den Kassettenaufnehmer 28 in einer im wesentlichen waagerechten
Lage auszurichten. Hierauf ist das Einlegen oder Laden der Kassette 34 abgeschlossen.
Bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann die Kassette in das Laufwerk eingesetzt werden,
indem die Kassette 34 auf die Grundplatte 30 des Kassettenaufnehmers aufgelegt, auf der Grundplatte 30
verschoben wird und die Führungsstege 36 der Kassette 34 mit den Leitschienen 38 des Kassettenaufnehmers 28
in Eingriff gebracht werden. Das Einlegen der Kassette läßt sich somit wesentlich leichter durchführen als im
Fall einer Vorrichtung ohne eine derartige Grundplatte. Bei der dargestellten Ausführungsform kann weiterhin
die Kassette 34 ohne weiteres aus der magnetischen Kopplung mit der Antriebseinrichtung 16 getrennt werden,
indem beim Herausnehmen der Kassette 34 das Vorderende derselben unter Ausnutzung eines Hebelprinzips
hochgedrückt wird, wodurch das Herausnehmen der Kassette 34 wesentlich vereinfacht wird. Bei
der beschriebenen Vorrichtung kann weiterhin der vor-
11
dere Abschnitt der Kassette 34 zusammen mit demjenigen des Kassettenaufnehmers 28 aus dem Gehäuse 12
herausragen, wodurch das Laden und Herausnehmen der Kassette 34 weiter vereinfacht wird. Darüber hinaus
wird die Kassette 34 nach dem Einlegen in das Gehäuse 12 über dessen Vorderseite aus dieser Einlegestellung
über eine nur kurze Strecke auf der Antriebseinrichtung 16 abgesenkt, so daß die Vorrichtung vergleichsweise
flach sein kann und keine große Bauhöhe erfordert.
Die vorstehend beschriebene Ausführungsform ist verschiedenen Änderungen und Abwandlungen im Rahmen
der Erfindung zugänglich.
Weiterhin braucht der Mechanismus zur Schrägstellung des Kassettenaufnehmers 28 beim Herausziehen
der Kassette nicht unbedingt vorgesehen zu sein, speziel! dann, wenn die Magnetplatte 44 nicht durch
Schrägstellung des Kassettenaufnehmers 28 von der Antriebseinrichtung 16 getrennt zu werden braucht,
beispielsweise wenn die Kassette ein niedriges Gewicht besitzt oder die Vorrichtung vereinfacht werden soll.
Eine entsprechende Abwandlung kann in der Weise erreicht werden, daß das Kurvenelement 78, der Arretierhebel
126 und die anderen, zugeordneten Bauteile weggelassen werden, das hintere Ende des Kopplungs-Lenkers
76 unmittelbar mit dem vorderen Endabschnitt der Seitenwand 32 des Kassettenaufnehmers 28 verbunden
wird, die vorderen und hinteren Leitschlitze 54 bzw. 56 mit derselben Form ausgebildet werden und der senkrechte
Schlitzteil 98 des vorderen Leitschlitzes 54 weggelassen wird. Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen einen
Kassettenaufnehmer 28a bzw. vordere und hintere Leitschlitze 54a bzw. 56, welche der eben beschriebenen
Abwandlung entsprechen.
Hierzu 13 Blatt Zeichnungen
40
45
50
15
•0
•5
Claims (5)
1. Kassettenladevorrichtung für einen Magnetplattenspieler,
mit einem Gehäuse (12) mit einer vorderseitigen Öffnung, einer im Gehäuse angeordneten
Antriebseinrichtung (16) für die Magnetplatten und mit einem Kassettenaufnehmer (28) zur Halterung
einer durch die vorderseitige Öffnung eingelegten und mindestens eine Magnetplatte enthaltenden
Kassette (34), wobei der Kassettenaufnehmer (28) mit einer von ihm gehalterten Kassette
(34) zwischen einer Nichtbetriebsstellung und einer Betriebsstellung bewegbar ist, in welcher die Magnetplatte
mit der Antriebseinrichtung in Eingriff ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenaufnehmer
(28) seitlich vorragende vordere (58) und hintere (60) Leitrollen aufweist, die in entsprechenden
vorderen (54 bzw. 54a) bzw. hinteren (56) Führungsschlitzen laufen, die in Seitenwänden (52)
eines ortsfesten Rahmens (26 ) gebildet sind und deren jeder einen vorderen waagerechten (94a
bzw. 94) und einen hinteren schrägen (96a bzw. 96) Teil aufweist, der vom hinteren Ende des waagerechten
Teils (94a bzw. 94) nach unten verläuft, wodurch der Kassettenaufnehmer (28) so bewegbar
ist, daß die Kassette (34) mit der Antriebseinrichtung (16) gekoppelt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem schrägen Teil (%a/)des vorderen
Führungsschlitzes (54) sich ein senkrechter nach unten erstreckender Teil (98) anschließt, die
Länge des waagerechten Teiles (94a,) des vorderen Führungsschlitzes (54) im wesentlichen gleich der
Länge des waagerechten Teiles (94) des hinteren Führungsschlitzes (56) ist, die waagerechte Länge
des schrägen Teiles (96a,) des vorderen Führungsschlitzes (54) im wesentlichen gleich der waagerechten
Länge des schrägen Teiles (96) des hinteren Führungsschlitzes (56) ist, und daß die Summe der
senkrechten Länge des schrägen Teiles (96a) des vorderen Führungsschlitzes (54) und der Länge des
senkrechten Teiles (98) im wesentlichen gleich ist der senkrechten Länge des schrägen Teiles (96) des
hinteren Führungsschlitzes (56).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Führungsschlitz (54a,)
und der hintere Führungsschlitz (56) gleiche Gestalt haben.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassettenaufneh- so
mer (28) mit jeweils einem Ende von Kopplungs-Lenkern (76) verbunden ist, mittels denen der Kassettenaufnehmer
vorwärts und rückwärts verschiebbar ist, und der ortsfeste Rahmen (26) jeweils zwischen einem Kopplungs-Lenker (76) und dem
Kassettenaufnehmer (28) eingefügte Hubmechanismen (122, 78) aufweist, die bei Vorwärtsbewegung
des Kassettenaufnehmers (28) mittels der Kopplungs-Lenker (76) aus der Betriebsstellung in
die Nichtbetriebsstellung wirksam werden, um die vorderen Leitrollen (58) aufwärts zum oberen Ende
des senkrechten Teils (98) des vorderen Führungsschlitzes (54) zu drücken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hubmechanismus (122, 78) ein
am Kassettenaufnehmer (28) schwenkbar gelagertes Kurvenelement (78) aufweist, welches bei Vorwärtsbewegung
des Kassettenaufnehmers (28) un-
60
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ |
|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |