DE30096C - Einrichtung zum Offenstricken auf der Lamb'schen Strickmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Offenstricken auf der Lamb'schen Strickmaschine

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DE30096C
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DE
Germany
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knitting
open
lamb
thumb
locks
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30096D
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English (en)
Original Assignee
H. STOLL in Reutlingen (Württemberg)
Publication of DE30096C publication Critical patent/DE30096C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1884 ab.
Die Ingangsetzung der Maschine erfolgt durch eine auf den Zapfen h aufgesetzte Kurbel a.
Ein Theil des Zapfens b ist zu einem Stirnrad ausgefräst und greift in das doppelt so grofse Stirnrad c, welches auf der Welle d festsitzt. Die Welle d, Fig. 7, hat eine Nuth, in welche die Stange g pafst. Auf der Mitte der Welle d sitzt ein' keilförmiger Daumen e, welcher ebenfalls eine Nuth hat und mit der Welle d durch die Stange g verbunden werden kann, Fig. 2. Im Kopfstück A, Fig. 2 und 4, sind Nuthen eingefräst, in welchen sich die Riegel h führen. Letztere werden an ihrer Stirnseite durch die Federn z, Fig. 1 und 5, zusammengehalten und durch die Deckplatten k, Fig. ι und 2, gegen Ausweichen aus den Nuthen gesichert.
Die Riegel r, Fig. 5, welche sich an jeder Strickmaschine befinden, bewirken das Ausbezw. Einlösen der Schlofsschieber / der Schlösser B bei gewöhnlicher Rundstrickerei.
Um nun auf einer Seite rund und offen zu stricken, müssen die Nadeln auf einem Nadelbett zweimal arbeiten und auf dem anderen Nadelbett zweimal aufser Thätigkeit treten und so abwechselungsweise weiter.
Diese Auslösung besorgen die Riegel h, Fig. 4 und 5. Durch die Uebersetzung der Stirnrädchen macht der Daumen e nach je viermaliger Hin - und Herbewegung der Schlösser B eine Bewegung.
Der Daumen e ist, wie aus Fig. 2 und 4 ersichtlich, so gestellt, dafs er die Riegel h in dem Augenblick aus einander drückt, wenn die Schlösser B vom Schlofsschieber / einbezw. ausgelöst sind.
Der Daumen e bietet nun durch Vordrücken der Riegel h den wiederkehrenden Schlössern -B Widerstand, und zwar so lange, bis die Schlofsschieber / zurückgedrückt sind, d. h. das vor dieser Bewegung in Arbeit gewesene Schlofs wieder arbeiten läfst, während das andere aufser Thätigkeit getreten ist.
Die Federn i drücken die Riegel h nach Passiren des Daumens e in ihre Lage zurück. Nach zwei weiteren Kurbelbewegungen wird auf vorbeschriebene Weise das arbeitende Schlofs durch die Riegel r aus- und das leergehende Schlofs eingerückt.
Das Kopfstück A ist im Innern derartig weit gebohrt, dafs die Stange g, welche sich leicht aus dem Daumen e ausziehen läfst, mit der Welle d ihre rotirende Bewegung machen kann, ohne den Daumen e mitzunehmen, worauf selbstverständlich die Riegel h aufser Action treten und die Riegel r; den Schlössern B der Rundstrickerei entsprechend, auslösen.
Ebenso kann durch Einschieben der Stange g in den Daumen e sofort in Rundstrickerei, auf einer Seite offen, übergegangen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung zum Offenstricken auf der Lamb'sehen Strickmaschine, bei welcher zwei federnde Stellriegel (hh) von einem rotirenden Bogenkeil aus nach jedem vollen Schlittenspiel nach aufsen geschoben werden, um die . erforderliche Einwirkung auf die Schlösser hervorzubringen.
DENDAT30096D Einrichtung zum Offenstricken auf der Lamb'schen Strickmaschine Expired - Lifetime DE30096C (de)

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