AT61068B - Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung an Thomas'schem Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk. - Google Patents

Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung an Thomas'schem Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk.

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AT61068B
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AT
Austria
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counter
lever
drive device
spindle
switching
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English (en)
Inventor
Samuel Jacob Herzstark
Original Assignee
Samuel Jacob Herzstark
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ringnut 8 und trägt das eine Glied 9 einer Klauellkupplung, deren anderes Glied 10 an dem zahnrad 6 vorgesehen ist. Letzteres ist gegen seitliches Abgleiten durch einen Stellring 11 gesichert. 



   Parallel zu der Welle 2 ist eine Zahnwalze 12 gelagert, deren Achse direkt oder vermittelst 
 EMI2.1 
 motor beliebiger anderer Art oder mit einem für Handbetätigung geeigneten Antriebe in Verbindung steht. 



   Das normal seitlich dieser Zahnwalze, also ausser Eingriff befindliche Zahnrad 6 kann nun iurch entsprechende Verschiebung der Hülse 4 mit der   Zahn walze 12   zum Eingriff gebracht und auf beliebige Länge in dessen Verzahnung eingeschoben werden. 



   Die Bewegung der Hülse   4 wird   durch eine Kupplungsvorrichtung 13 vermittelt, die auf zwei durchgehenden Führungsstangen 14 in senkrechter Ebene zur Welle 2 parallel verschiebbar gehalten wird. 



   An der Kupplungsvorrichtung ist bei   15   ein Handhebel 16 gelagert, der durch einen Schlitz des Rahmens bzw. eines diesen umschliessenden Gehäuses nach aussen ragt und mit einem Zeiger 17 auf einer   Skala. 18 Bpielt, welche   die Ziffern von 0 bis 9 aufweist, entsprechend den einzelnen Multiplikations- bzw. Divisonsziffern, während die normale Ruhelage des Hebels 16 mit 00 bezeichnet ist. Der Hebel 16 ist durch einen kurzen Schlitz 19 der Kupplungsvorrichtung hindurchgeführt, welcher ihm als Anschlag dient und demselben nur einen geringen Winkelausschlag zu vollführen gestattet. 



   An der Kupplungsvorrichtung ist ferner bei 21 ein Doppelhebel 20 gelagert, der einerseits 
 EMI2.2 
 in jedem Fülle einer Längsverschiebung   der Kupplungsvorrichtung folgen muss.   



   Der Handhebel 16 wird nun durch Wirkung einer weiter unten erwähnten Feder gegen die Kupplungsvorrichtung stets so gehalten, dass er am linken Ende des Schlitzes 19 (mit Pezug 
 EMI2.3 
   gelenkig angreift. Dieser   ist an der Kupplungsvorrichtung in senkrechter Richtung zu derselben verschiebbar geführt und stcht unter der Wirkung einer bereits oben angedeuteten Feder 27,   wel chc ihn stets   in der einen Richtung, nämlich gegen die Spindel 3 hin zu bewegen trachtet. 
 EMI2.4 
 Zahn 29 in der gleichen Richtung seitlich und parallel der Spindel 3.

   Wenn nun der Hebel   16   freigegeben wird, so bewegt sich der Schieber 26 durch die Feder 27 gegen die Spindel 3, wobei 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   Der Hebel 16 der ersten Ausführungsform wird hier durch einen kürzeren Hebel 62 ersetzt, an dessen Ende die Schubstange 22 angreift. Die Tasten 49, welche in niedergedrückter Stellung durch in Einkerbungen 64 derselben einfallende, federnde Klemmkörper : ! J gehalten werden, wirken sämtlich gemeinsam auf eine Schiene 55, welche an ihren beiden Enden von Hebeln 56 getragen wird, die um eine feststehende Achse 57 schwingen. Eine schwache Feder 58 drückt die Schiene 55 ganz leicht gegen die unteren Enden der Tasten.

   Der eine der beiden Hebel 56 trägt noch einen kurzen Hebelarm 59, der bei seinem durch Niederdrücken einer der Tasten veranlassten Ausschlag gegen einen Doppelhebel 60 stösst. Dieser ist an einem an der Kupplungsvorrichtung befestigten Arm 61 gelagert und greift mit seinem anderen Ende an dem Schieber 26 gelenkig an. 



  Ein Schlitz 62 an der Führung des Schiebers bestimmt seine beiden Endstellungen. Beim Niederdrücken irgend einer Taste wird demnach der Schieber 26 zurückgezogen. 



  An dem Hebel 60 ist ein Stift 6. 3 vorgesehen, in welchen bei diesem Zurückziehen ein Sperrhaken 65 unter Wirkung einer Feder 64 einschnappt, wodurch der Schieber 26 in zurückgezogener Lage fixiert wird. 



  An jeder der Tasten ist ein Doppelhebel 66 angelenkt, dessen freier Arm an je einem Anschlagriegel 67 angreift. Diese Riegel sind an den Enden abgeschrägt, in Schlitzen einer gemeinsamen Schiene 68 geführt und ragen in Ruhestellung nicht über dieselbe hinaus. Beim Anschlag einer Taste tritt jedoch der betreffende Riegel über die Schiene 68 hinaus (Fig. 6). Hiedurch kommt derselbe in den Bereich des Sperrhakens 65 und veranlasst, sobald dieser letztere bei der Rechtsbewegung der Kupplungsvorrichtung an ihn anschlägt, die Auslösung des Sperrhakens, so dass der Schieber 26 in seine frühere Lage zurückschnellt, indem der Zahn 29 in die Spindel 3 eingreift und die Vorrichtung wie beschrieben in Wirksamkeit tritt. 



  Um nun bei der hiemit vor sich gehenden Rückbewegung der Kupplungsvorrichtung den ausgehobenen Riegel, als auch die angeschlagene Taste in Normalstellung zurück zu bringen, ist   
 EMI4.1 
 wärtsgehen der Kupplungsvorrichtung über die Riegel 67 hingleitet. indem er beim Passieren eines ausgehobenen Riegels durch vorübergehende Verdrehung ausweicht. Bei der Rückwärtsbewegung der Kupplungsvorrichtung jedoch schlägt die Nase 71 an den Anschlag   72   und hindert ein Ausweichen, wodurch die Keilfläche 69 den ausgehobenen Riegel 67 zum   Zurückweichen   zwingt. Dadurch wird aber auch die niedergedrückte Taste wieder gehoben. 



   Da einerseits die Spindel 30 fortwährend umläuft und die Kupplungsvorrichtung dauernd unter der Wirkung der Feder. 50 steht, während andererseits die Ruhelage der   Kupplung ?   vorrichtung entgegen diesem Federzuge nur durch Anstoss des Zahnes 31 an die linke   Stirnssäche   des letzten Ganges der Spindel 30 festgelegt ist, so würde bei jeder Umdrehung der letzteren der 
 EMI4.2 
 Haken   7J den Schnapper 7J zur Seite und dieser fällt dann   in ersteren ein, wodurch die RechtsbewegungderKupplungsvorrichtunggehindertwird. 



   Bei der   Zurückziehung des Schiebers   26 weicht der Haken   7J vor dem Schnapper 75 nach   der Seite hin aus. 



    PATENT ANSPRÜCHE :   
 EMI4.3 
 Zahlwerke (Lineal), gekennzeichnet dadruch, dass sowohl der Antrieb der Maschine, als auch die Ausebung des Zählwerkes (Lineales) zwecks Weiterschaltung um je eine Dekade desselben, von einer konstant rotierenden Welle aus veranlasst wird. 
 EMI4.4 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> mit der Hülse (4) bzw. der Welle (2) gekuppelt werden kann, so dass es, bei Vorwärtsgleiten der Kupplungsvorrichtung (13) mit der Walze (12) zum Eingriff kommend, deren Drehung auf die Spindel (3) überträgt.
    4. Zählwerks, schalt-und Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein an der Kupplungsvorrichtung (13) geführter, an dem Hebel (25, 16 bzw. 52) angelenkter Schieber (26) miss, einem Zahn (29) in die Spindel (3) eingreift, so dass bei Verschwenkung des Hebels zum Zwecke des Zählwerkvorschubes der Zahn (29) zurückweicht.
    5. Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Schieber (26) ein zweiter, jedoch federnder Zahn (31) vorgesehen ist, der mit einer auf der Zahnwalzenwelle sitzenden Spindel (30) in solcher Weise zusammenarbeitet, dass nach Anlangen des Zahnes (29) am Ende der Spindel (3) bei dem Rückgang der Kupplungsvorrichtung diese durch die Spindel (30) in derselben Richtung noch weiter bewegt und durch geeignete Zwischenorgane (, bis bis 38) die Aushebevorrichtung für das Lineal (Zählwerk) betätigt wird.
    6. Zählwerksschalt-und Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein zu den Zwischenorganen (33 bis gehöriger Daumen (38) ausschaltbar angeordnet ist, um bei Vornahme von Additionen die selbsttätige Fortschaltung des Lineales (Zählwerkes) zu hindern.
    7. Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen mit dem Ausschalthebel (42) des Daumens (38) verbundenen Sperrkörper (44), der in den Bereich eines am Hebel (16) vorgesehenen Ansatzes (43) gebracht werden kann, um bei Additionen die Einstellung des Hebels auf die Ziffer 1 zu begrenzen. EMI5.1 Hebel @(56,59) gegen einen an dem Schieber (26) angelenkten Doppelhebel (60) wirken und dadurch ersteren (26) zurückziehen, während jede der Tasten einzeln mittels eines Doppelhebels (66) mit je einem Riegel (67) verbunden ist, der beim Tastenanschlagausgehoben. den Vorwärtsgang der KupplungsvorrichtunK begrenzt.
    9. Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn- EMI5.2
AT61068D 1911-03-10 1911-03-10 Zählwerksschalt- und Antriebsvorrichtung an Thomas'schem Rechenmaschinen mit aushebbarem Zählwerk. AT61068B (de)

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