DE17834C - Einrichtung zur automatischen Verschiebung der Seitendreiecke am Schlofs der LAMB'schen Strickmaschine - Google Patents

Einrichtung zur automatischen Verschiebung der Seitendreiecke am Schlofs der LAMB'schen Strickmaschine

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Publication number
DE17834C
DE17834C DENDAT17834D DE17834DA DE17834C DE 17834 C DE17834 C DE 17834C DE NDAT17834 D DENDAT17834 D DE NDAT17834D DE 17834D A DE17834D A DE 17834DA DE 17834 C DE17834 C DE 17834C
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DE
Germany
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castle
knitting machine
automatic shifting
triangles
side triangles
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Active
Application number
DENDAT17834D
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English (en)
Original Assignee
SCHAPPHAUSBR STRICKMASCHINENFABRIK in Schaff hausen
Publication of DE17834C publication Critical patent/DE17834C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
    • D04B15/362Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Strickmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1881 ab.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 diese Einrichtung an der Lamb'schen Strickmaschine, Fig. 3 und 4 an Maschinen ohne Rahmen. Fig. 1 und 3 sind vordere Ansichten, Fig. 2 und 4 Seitenansichten mit theilweisem Querschnitt.
An Stelle der gewöhnlichen Zifferblätter der Schlösser werden auf der Oberfläche des Schlittens, oberhalb des Schlosses, die gezahnten Rädchen α und ax in Vertiefungen untergebracht. Diese Rädchen sind mit der oberen Verlängerung der Stellschraubenexcenterbolzen b und b1 hinsichtlich der drehenden Bewegung fest verbunden, lassen sich aber in der Längsrichtung der Bolzen so viel wie nöthig herausziehen, um die Rädchen aufser Thätigkeit bringen zu können. Eine im Innern der zu diesen Rädchen gehörenden Knöpfe 5 .S1 liegende Spiralfeder bezweckt, sie während des Gebrauchs in ihrer unteren Lage niederzuhalten. Diese Rädchen stehen in Verbindung mit der verschiebbaren Zahnstange C, welche bei jeder Ausladung des Schlittens der Maschine durch Anstofsen an die bekannten Riegel d verschoben wird und damit ein Rotiren der Rädchen und der zugehörigen Excenterbolzen b b1 hervorruft. Die Excenter i P der Bolzen b b1 fassen in entsprechende Vertiefungen der Seitendreiecke h ein und bewirken bei Drehung der Bolzen eine Verschiebung der zugehörigen Dreiecke. Damit während des Arbeitens eine Veränderung der jeweilig eingenommenen Stellung nicht stattfinden kann, ist unterhalb der Zahnstange C ein Sperrzähn e angebracht, eingreifend in entsprechende Einschnitte am Rahmen oder Schlofsträger, welcher bei jedem Hub durch den Schieber f ausgerückt und erst dann ein erneutes Verschieben der Zahnstange C zuläfst.
Für gewisse Arbeiten, wo es erwünscht ist, dafs ein Seitenheber stets in einer bestimmten Lage zu verbleiben hat (wie z. B. bei rund und Patent), wird das betreffende Zahnrädchen aufser Verbindung mit der Zahnstange gebracht, indem es nach oben gezogen und durch einen seitlich angebrachten Sperrkegel g an gewünschter Stelle fixirt wird. Dieser Kegel ist so geformt, dafs er sowohl ein Rotiren als ein Abwärtsfallen der Rädchen verhindert. Fig. 1 zeigt links diesen Sperrkegel in Function, rechts aufser Thätigkeit.
Um die Stellung der Seiten dreiecke zu reguliren, sind die Zahnungen der Rädchen numerirt und auf der Zahnstange bei m und ml Zeiger eingravirt, nach welchen die Rädchen eingestellt werden können.
Die beschriebene Construction läfst sich eben-" falls vortheilhaft zur Erzeugung von Fangwaaren (1 und 1) verwenden; zu diesem Zweck werden auf einem Schlofs, gleichviel, ob vorderes oder hinteres, die beiden Rädchen so weit gedreht und darauf wieder mit der Zahnstange in Eingriff gebracht, dafs die Excenter ti1 der Bolzen b b1 entgegengesetzt der vorigen Stellung gerichtet sind, wodurch ein umgekehrtes Verschieben der Seitendreiecke stattfindet. Das nachlaufende Dreieck wird stets nach oben gebracht, in Fangstellung, das vorausgehende nach abwärts, und mufs demnach das letztere die
vorher gebildeten, auf den Nadeln hängenden Fangmaschen abstricken. Fig. 5 zeigt diese Manipulation, a" ist das vordere, b" das hintere Schlofs; die punktirten Linien bezeichnen die Lage der Dreiecke, wenn von links nach rechts, die vollen Linien, wenn von rechts nach links gestrickt wird,
Die Riegel sind so eingerichtet, dafs sie, ob geschlossen oder geöffnet, stets auf die Zahnstangen einwirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die aus der Zeichnung ersichtliche Einrichtung zur automatischen Verschiebung der Seitendreiecke im Schlofs der Lamb'sehen Strickmaschine, bei welcher die Seitendreiecke mit der gezahnten Stofsschiene C durch Stirnräder und Kurbelschleifen verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17834D Einrichtung zur automatischen Verschiebung der Seitendreiecke am Schlofs der LAMB'schen Strickmaschine Active DE17834C (de)

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DENDAT17834D Active DE17834C (de) Einrichtung zur automatischen Verschiebung der Seitendreiecke am Schlofs der LAMB'schen Strickmaschine

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DE (1) DE17834C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743305C (de) * 1940-01-16 1943-12-22 Elite Diamantwerke Ag Spickelvorrichtung an Flachstrickmaschinen

Cited By (1)

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