DE293204C - - Google Patents

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DE293204C
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cylinder
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13 c. GRUPPE
FRIEDRICH WEIDIG und WILHELM WÖLFER in SCHLETTAU b. HALLE a. S.
Wasserstandsanzeiger für Dampfkessel u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Wasserstandsanzeiger für Dampfkessel u. dgl. und besteht darin, daß er mit einer Schreibvorrichtung versehen ist, welche das Öffnen und Schließen seiner Ablaßorgane selbsttätig aufzeichnet. Hierdurch ist bezweckt, die Befolgung der Dienstvorschriften seitens der die Kessel bedienenden Personen jederzeit nachprüfen zu können.
ίο Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι bis 3 die eine Ausführungsform in Vorder-, Seiten- und Oberansicht.
Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung in Vorder- und in Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 6 stellt eine dritte Ausführungsform in einem Längsschnitt nach A-B der Fig. 7,
so Fig. 7 in einem Längsschnitt nach C-D und Fig. 8 in einem Querschnitt nach E-F der Fig. 6 dar.
Fig. 9 und 10 zeigen einen Längs- und Querschnitt einer vierten Ausführungsform.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 besteht die den Gegenstand der Erfindung bildende, an einem doppelseitigen Wasserstandsanzeiger 1 angebrachte Vorrichtung aus einer in einen Kasten 2 eingeschlossenen und von einem Uhrwerk in Umdrehung versetzten Trommel 3, über die ein mit Zeiteinteilung versehener Papierstreifen 4 läuft. Vor der Trommel 3 sind in Lagern 5 Wellen 6 angeordnet, deren Anzahl sich nach den vorhandenen Ablaßorganen richtet, und die mit ihren äußeren Enden durch eine Hebelübertragung 7, 8 mit den Ventil- oder Hahnspindeln 9 und dadurch mit den Ablaßorganen 10 in fester Verbindung stehen. Jede der Wellen 6 trägt ein Exzenter 11, welches mit einer an den Lagern 5 befestigten, in der Mitte mit einem Schreibstift 12 versehenen, nachgiebigen Feder 13 in Berührung steht.
Wird also ein Ablaßorgan 10 geöffnet und damit die zugehörige Spindel 9 gedreht, so überträgt sich diese Drehung durch Vermittlung des Hebelgestänges 7, 8 auf die betreffende Welle 6. Hierbei drückt das Exzenter 11 gegen die Feder 13 und bringt dadurch den Schreibstift 12 in Eingriff mit dem Streifen 4, auf welchen er das Öffnen und Schließen des Ablaßorgans aufzeichnet.
Da jedes Ablaßorgan einzeln und unabhängig von den anderen auf den mit Zeiteinteilung versehenen Aufzeichnungsstreifen wirkt, so ist damit eine ständige und zuverlässige Überwachung sämtlicher Ventile und Hähne gewährleistet. Anstatt, wie gezeichnet, sämtliche Ablaßorgane an eine gemeinsame Schreibvorrichtung anzuschließen, kann auch für jedes derselben eine besondere Vorrichtung angebracht werden.
In dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 erfolgt die Übertragung der Bewegung der Ablaßorgane eines doppelseitigen Wasserstandsanzeigers auf die Schreibvorrich-
tung durch einen in einem Zylinder 14 geführten Kolben 15, dessen unter Federwirkung stehende Stange 16 an ihrem äußeren Ende einen Schreibstift 17 trägt, der an den Auf-. 5 Zeichnungsstreifen anliegt. Die Steuerung besteht im wesentlichen aus einem Zylinder 18, an welchen unten das Abführrohr 19 und seitlich die zu dem Zylinder 14 führende Rohrleitung 20 angeschlossen ist. In dem Zylinder 18 ist eine Düse 21 angeordnet, die mit der Auslaßöffnung der Ablaßorgane 10 in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise ist. folgende.
Wird ein Ablaßorgan 10 des Wasserstandsanzeigers geöffnet, so strömt der Dampf oder das Wasser durch die Düse 21 in das Abführrohr 19. Durch die hierbei auftretende Saugwirkung entsteht in' dem Rohr 20 und in dem Zylinder 14 ein Unterdruck, so daß der Kolben 15 nach unten gezogen wird, wobei er infolge seiner Verbindung mit der Schreibvorrichtung . 17 seinen Weg selbsttätig aufzeichnet. Bei Schließen des Ablaßorgans wird die durchströmende Flüssigkeit wieder abgestellt und der Unterdruck im Zylinder 14 aufgehoben, so daß sich der Kolben nunmehr unter der Wirkung seiner Feder in die Anfangslage zurückbewegt.
Bei der dritten Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 ist unterhalb der Ablaßorgane ein geschlossenes Gehäuse 23 angeordnet, in welches die beiden Stutzen 24 und 25 der Ablaßleitungen 26 und 27 eines doppelseitigen Wasserstandsanzeigers münden. In der Mitte des Gehäuses . 23 ist eine Welle 28 gelagert, auf welche ein kreuzförmiges Pendel 29 fest aufgekeilt ist, dessen beide wagerechten Flügelflächen 30 und 31 . unter den Austrittsöffnungen der ,Einführungsstutzen 24 und 25 liegen. An die Welle 28 ist mittels des Hebelgestänges 32, 33 und 34 ein Schreibstift 35 angeschlossen, welcher die Schwingungen des Pendels auf den Aufzeichnungsstreifen überträgt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende.
Wird z. B. das an den Stutzen 24 angeschlossene Ablaßorgan geöffnet, so wird durch den Druck der durchströmenden Flüssigkeit auf die Fläche 30 der Schwinge 29 letztere aus ihrer Lage ausgeschwungen und ihre Achse 28 gedreht. Hierdurch wird der mit der Achse fest verbundene Schreibstift 35 an dem Papierstreifen entlang noch oben bewegt und zeichnet so die Schwingung des Pendels auf. Beim Austritt der Flüssigkeit aus dem anderen Stutzen 25 wird das Pendel in der entgegengesetzten Richtung ausgeschwungen und die Schreibvorrichtung nach unten bewegt, so daß jede Seite des Wasserstandsanzeigers getrennt beobachtet werden kann, Nach Abstellen des durchströmenden Druckes beim Schließen der Ablaßorgane wird das Pendel durch sein Schwergewicht wieder in seine Ruhelage zurückbewegt und die Schreibvorrichtung auf ihre Nullinie eingestellt.
Bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten vierten Ausführungsform ist in dem Zylinder 37 ein KoI-ben 36 geführt, dessen unter Federwirkung stehende, durch den Hebel 39 mit einem Schreibstift 50 verbundene Stange 38 auf den Papierstreifen 40 wirkt. Oberhalb des Kolbens 36 mündet in den Zylinder 37 ein Rohrstutzen 41, der durch die Rohrleitungen 42 und 43 an die Ablaßorgane angeschlossen ist. Ein Ablaufrohr 44 dient zum Ableiten des durchströmenden Dampfes oder Wassers. Um den Zylinder 37 herum ist ein Mantel 45 derart angeordnet, daß zwischen dem Zylinder und dem Mantel ein Hohlraum 46 gebildet wird, der an seinem unteren Ende unmittelbar und an seinem oberen Ende durch die Kanäle 47 und 48 mit dem Zylinder 37 in Verbindung steht. Der Hohlraum 46 sowie der Zylinder 37 sind bis zur Höhe des Kolbens, mit Öl gefüllt. 49 ist ein Ausgleichbehälter zur Aufnahme des durch den Kolben bei seinem Niedergange verdrängten Schmieröls.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die folgende.
Wird ein Ablaßorgan geöffnet, so strömt die Flüssigkeit durch eins der Rohre 42 und 43 und den Stutzen 41 in den Zylinder 37, wo sie den Kolben 36 entgegen der Wirkung seiner Feder so weit nach unten drückt, bis er die Aus- · lauföffnung 44 freigibt, so daß der Dampf nach außen entweichen kann. Da der Schreibstift 50 mit dem Kolben 36 verbunden ist, so wird durch die Bewegung des Kolbens das Öffnen und Schließen der Ablaßorgane auf den Aufzeichnungsstreifen 40 selbsttätig übertragen. Das unter dem Kolben befindliche öl wird beim Niedergang desselben in den Hohlraum 46 hochgedrückt und schmiert durch die Kanäle 47 und 48 den Kolben. Das übrige öl wird von dem Ausgleichbehälter 49 aufgenommen. Nach Abstellen des Druckstromes wird der Kolben durch seine Feder wieder zurückgedrückt und die Schreibvorrichtung auf ihre Nullinie gebracht.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Wasserstandsanzeiger für Dampfkessel u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Schreibvorrichtung versehen ist, welche das Öffnen und Schließen seiner Ablaßorgane selbsttätig aufzeichnet.
    '2. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch 1, bei welchem die selbsttätige Schreibvorrichtung aus einer in Umdrehung versetzten Trommel mit Aufzeichnungsstreifen und einem auf den Streifen wirkenden Schreibstift besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln der Ablaßorgane (10) mit Wellen (6) in Verbindung stehen, die der Schreibvorrichtung vorgelagert und mit je einem
    Exzenter (ti) zum Andrücken des Schreibstiftes (12) an den Aufzeichnungsstreifen (4) versehen sind (Fig. 1 bis 3).
    3. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausströmöffnungen der Ablaßorgane Düsen (21) angeschlossen sind, deren Gehäuse (18) seitlich mit einem Zylinder (14) derart in Verbindung steht, daß beim Abblasen ein im Zylinder geführter, mit dem Schreibstift versehener Kolben (15) durch Ansaugen bewegt wird (Fig. 4 und 5).
    4. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Austrittsöffnungen der Ablaßorgane auf einer 1S mit dem Schreibstift verbundenen Welle (28) ein Pendel (29) mit Flügeln (31) derart aufgekeilt ist, daß beim Abblasen durch Auftreffen des Druckstromes auf die eine oder die andere der Flügelflächen das Pendel ausgeschwungen wird (Fig. 6 bis.8).
    5. Wasserstandsanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Ausströmöffnungen der Abschlußorgane ein Zylinder (37) mit einem mit dem Schreibstift verbundenen Kolben (36) derart angeschlossen ist, daß beim Abblasen der Kolben durch den Druckstrom vprbewegt wird (Fig. 9 und 10).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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